DE855279C - Rueckkopplungsschaltung zur Erlangung einer gleichbleibenden bzw. einer mit der Abstimmkapazitaet zunehmenden Kreisimpedanz eines Schwingkreises - Google Patents

Rueckkopplungsschaltung zur Erlangung einer gleichbleibenden bzw. einer mit der Abstimmkapazitaet zunehmenden Kreisimpedanz eines Schwingkreises

Info

Publication number
DE855279C
DE855279C DEP4845A DE0004845A DE855279C DE 855279 C DE855279 C DE 855279C DE P4845 A DEP4845 A DE P4845A DE 0004845 A DE0004845 A DE 0004845A DE 855279 C DE855279 C DE 855279C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feedback
circuit
impedance
constant
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP4845A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Prinz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP4845A priority Critical patent/DE855279C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE855279C publication Critical patent/DE855279C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H5/00One-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H5/02One-port networks comprising only passive electrical elements as network components without voltage- or current-dependent elements

Landscapes

  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)

Description

  • Rückkopplungsschaltung zur Erlangung einer gleichbleibenden bzw. einer mit der Abstimmkapazität zunehmenden Kreisimpedanz eines Schwingkreises Gegenstand der Erfindung ist die Anwendung einer Rückkopplung, welche die variable Kreisimpedanz eines Schwingkreises über einen Abstimmbereich ausgleichen bzw. mit zunehmender Drehkondensatorkapazität beeinflussen soll, wobei dieses durch eine Hilfselektrode einer Elektronenröhre, z. B. Schirmgitter, oder durch ein speziell hierfür verwendetes Röhrensystem erreicht wird.
  • Es ist bekannt"daß ein elektrischer Schwingkreis, bestehend aus Selbstinduktion und veränderlicher Parallelkapazität über einen Abstimmbereich eine Impedanzvariation besitzt. Diese Eigenschaft ergibt sich zwangsläufig aus der für den Resonanzzustand bestimmenden Formulierung: und hieraus folgt eine Impedanzvariation: Nachdem die Variation Z annähernd von der Variation C bestimmt wird, bezieht sich des Erfindungsgegenstand auf die Anwendung einer Schaltanordnung, welche eine Entdämpfung mit zunehmender Abstimmkapazität bewirkt, um einen Ausgleich ,der abfallenden Kreisimpedanz zu erlangen.
  • Abb.,i zeigt das Prinzip einer Schaltanordnung, nach welcher eine kontinuierliche Entdämpfung erreicht wird. Entsprechend der Darstellung besteht der Schwingkreis aus der Selbstinduktion L sowie den in Serie liegenden Kapazitäten Cd, Cs.
  • Eine dem genannten Kreise zugeführte HF-Spannung E teilt sich in den Kapazitäten Cd, Cs im Verhältnis Der entstehende Schwingstrom i durchfließt die in Serie liegenden Kapazitäten Cd und Cs, woraus sich ergibt, daß sich die Spannungen U i, U 2 additiv verhalten.
  • Somit wird E = Uri -I- U 2, und hieraus folgt, daß -die Spannungen U @i, U 2 an ihrem Bezugspunkt C entgegengesetzte Polarisation aufweisen und demgemäß die Punkte A, B zueinander um 18o'° phasenverschoben liegen.
  • Nach der Schaltanordnung (Abb. -i) ist die Kathode der Röhre mit Punkt C, Gitter i mit Punkt A und Gitter 2 mit Punkt B verbunden.
  • Eine an Gitter i wirksame Spannung U i wird durch das Röhrensystem verstärkt und die sich ergebende Schirmgitterwechselspannung zum Zweck der Entdämpfung wieder an Punkt B dem Schwingkreis zugeführt, wonach diese Spannung der Größenordnung U 2 entspricht.
  • Die Schirmgitterwechselspannung ist nach dem Prinzip der Elektronenröhre phasengleich der Anodenwechselspannung und gegenüber dem Steuergitter um i8o° phasenverschoben. Durch die Kondensatorenanordnung Cd, Cs (kapazitiver Spannungsteiler), in Verbindung der mit in Resonanz liegenden Selbstinduktion L, wird die Phase nochmals um i8d° gedreht, so daß die Schirmgitterwechselspannung unter diesen Voraussetzungen wieder phasenrichtig die Gitterwechselspannung unterstützt und demgemäß eine positive Rückkopplung bewirkt. Zum Zweck der Entdämpfung ohne Selbsterregung wird gefordert, daß K - V < i gehalten wird. Der Verstärkungsfaktor V bezieht sich von Steuergitter zu Schirmgitter in der Größenordnung V = SD - Ras und kann für die Entdämpfung als Triode betrachtet werden (So bedeutet hierbei die dynamische oder Arbeitssteilheit, Ras den effektiven Außenwiderstand des Schirmgitters). Aus der Beziehung ist zu entnehmen, daß der Rückkopplungsfaktor K mit Erhöhung ,der Kapazität Cd zunimmt, so daß mit abnehmender Kreisimpedanz eine zunehmende Entdämpfung stattfindet, welche jenachKapazitätsgröße Cs eine gleichbleibende oder im Verhältnis zur Drehkondensatorkapazität Cd zunehmende Kreisimpedanz bewirkt.
  • Abb. 2 enthält in einer schematisierten Darstellung die Wirkungsweise einer kontinuierlichen Entdämpfung. Die Linie A zeigt das Abfallen der Kreisimpedanz Z durch zunehmende Kreiskapazität Cd ohne Entdämpfungseinfluß. Der durch die Schaltanordnung erreichte Entdämpfungseffekt wird wiederum als Impedanzzunahme durch den Verlauf B gekennzeichnet, woraus sich bei entsprechender Dimensionierung von Cs -(Abb. 1, 3 bis 6) eine nahezu konstante Kreisimpedanz (Linie C) erreichen läßt. In Abb. 3 ist die Schaltung einer kontinuierlichen Entdämpfung in Verbindung mit dem Meißnerprinzip dargestellt, wobei durch das Zusammenwirken der beiden Rückkopplungseigenschaften ein nahezu gleichbleibender Entdämpfungseffekt über einen Abstimmbereich erreicht wird. Diese Kombinationsschaltung bezieht sich speziell auf Geradeausempfänger.
  • Abb.4 kennzeichnet den Erfindungsgegenstand in einer HF-Vorstufe mit Rahmenantenne. Die relativ starke Rahmendämpfung z. B. bei Koffergeräten kann durch die Verwendung einer kontinuierlichen Entdämpfung verringert werden.
  • Abb. 5 zeigt die Anwendung der Rückkopplungsschaltung im Mischkreise eines Überlagerungsempfängers: Die Schirmgitter der Mischröhre werden auch hier als Hilfselektroden ausgewertet. Nach dem Gegenstand der Erfindung bewirkt der hierdurch erreichte Anodeneffekt einen Ausgleich und damit eine Entdämpfung des Mischkreises, welche sich mit. der Abstimmkapazität Cd zunehmend beeinflussen läßt und hierdurch einen Ausgleich der sonst abfallenden Kreisimpedanz erreicht.
  • Abb.6 bezieht sich auf die Verwendung einer Verbundröhre, wobei nur das Hexodensystem als Oszillator- und Mischröhre nach dem bekannten Prinzip des Pentagridconverters ausgewertet wird. Das hierbei noch ungenutzte Trioden.system wird zur Erlangung einer kontinuierlichen Entdämpfung verwendet, wobei die Rückkopplungsspännung an der Anäde der Röhre abgenommen wird und nach dem Gegenstand der Erfindung trotz Kapazitätszunahme (Abstimmkapazität des Mischkreises Cd) eine gleichbleibende Kreisimpedanz des Mischkreises gekennzeichnet wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rückkopplungsschaltung zur Erlangung einer gleichbleibenden bzw. einer mit der Abstimmkapazität zunehmenden Kreisimpedanz eines Schwingkreises, gekennzeichnet durch die Ausnutzung des Anodeneffekts einer Hilfselektrode bei Mehrgitterröhren oder durch die Anwendung einer besonderen Röhre bzw. Röhrensystems, deren Ausgangswechselspannung über einen kapazitiven Spannungsteiler auf das Steuergitter zur Wirkung gebracht wird.
  2. 2. Rückkopplungsschaltung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verbindung mit einer zweiten Rückkopplungsanordnung (Meißnerschaltung), bestehend aus Rückkopplungsspule und Rückkopplungskondensator bzw. Rückkopplungsspule mit fest einstellbarem oder fest ermitteltem Rückkopplungsfaktor, wobei beide Rückkopplungen derart bemessen sind, daß sich ein nahezu gleichbleibender Rückkopplungseinsatz ergibt.
  3. 3. L11>erlagerungsempfänger, dadurch gekennzeichnet, daß auf seine Vor- oder Mischstufe eine Rückkopplungsschaltung nach Anspruch t oder 2 angewendet wird. . Rückkopplungsschaltung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung eines speziell für diesen Zweck verwendeten Röhrensv:tems, z. 13. @'erl)undrölire, wodurch unabhängig von der Verstärkerröhre eine der abfallenden Kreisimpedanz entgegengesetzt wirksame positive Rückkopplung erreicht wird, deren Wirksamkeit durch Beeinflussung der Vorspannung (gegebenenfalls Regelspannung) veränderlich gehalten werden kann. Angezogene Druckschriften: Funktechnik 1947, H. 9, S. 21; P i t s c h , Lehrbuch der Funkempfangstechnik 1948, S. 482, 484 und 485.
DEP4845A 1950-12-24 1950-12-24 Rueckkopplungsschaltung zur Erlangung einer gleichbleibenden bzw. einer mit der Abstimmkapazitaet zunehmenden Kreisimpedanz eines Schwingkreises Expired DE855279C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP4845A DE855279C (de) 1950-12-24 1950-12-24 Rueckkopplungsschaltung zur Erlangung einer gleichbleibenden bzw. einer mit der Abstimmkapazitaet zunehmenden Kreisimpedanz eines Schwingkreises

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP4845A DE855279C (de) 1950-12-24 1950-12-24 Rueckkopplungsschaltung zur Erlangung einer gleichbleibenden bzw. einer mit der Abstimmkapazitaet zunehmenden Kreisimpedanz eines Schwingkreises

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE855279C true DE855279C (de) 1952-11-10

Family

ID=5648179

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP4845A Expired DE855279C (de) 1950-12-24 1950-12-24 Rueckkopplungsschaltung zur Erlangung einer gleichbleibenden bzw. einer mit der Abstimmkapazitaet zunehmenden Kreisimpedanz eines Schwingkreises

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE855279C (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE855279C (de) Rueckkopplungsschaltung zur Erlangung einer gleichbleibenden bzw. einer mit der Abstimmkapazitaet zunehmenden Kreisimpedanz eines Schwingkreises
DE914397C (de) UEberlagerungsempfangsschaltung fuer Ultrakurzwellen
DE740131C (de) Anordnung zur Erzeugung von Ablenkspannungen fuer die Ablenkung des Kathodenstrahls in Braunschen Roehren unter Verwendung eines Kippgenerators
DE807630C (de) Mischschaltung, bei welcher der Mischstufe eine Hochfrequenzstufe vorgeschaltet ist
DE807629C (de) Mischschaltung mit einer Mehrgitterroehre
DE759434C (de) Frequenzabhaengiger Spannungsteiler zur Umwandlung einer frequenz-modulierten Wechsepspannung in eine amplitudenmodulierte
DE953270C (de) Oszillatorschaltung mit Transistor
DE708470C (de) Roehrenschaltung zur multiplikativen Mischung zweier elektrischer Schwingungen
DE812797C (de) Diskriminatorschaltung fuer Frequenzmodulation
DE976441C (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung der Ablenkfrequenz von Fernsehempfaengern
AT166675B (de) Mischschaltung
DE972522C (de) Mischschaltung fuer UEberlagerungsempfaenger, insbesondere fuer den UKW-Empfang
AT141015B (de) Empfangsschaltung zur Erzeugung einer Schwebungsfrequenz.
DE820150C (de) Verstaerkerschaltung, besonders fuer niederfrequente Schwingungen
DE668499C (de) Bremsfeldschaltung zur Verstaerkung oder Gleichrichtung von Schwingungen
AT141204B (de) Verfahren und Einrichtung zum Empfang elektrischer Wellen mittels Frequenzänderung.
DE975826C (de) Breitbandverstaerker mit Gegentaktendstufe fuer Oszillographen
DE933814C (de) Selbstschwingende Mischschaltung
AT217089B (de) Oszillatorschaltung für sehr hohe Frequenzen mit Transistor
DE748234C (de) Verfahren zur Erzeugung negativer Widerstaende zwecks Erzeugung oder Verstaerkung hochfrequenter Schwingungen
AT154787B (de) Röhrenschaltung, bei der eine Schwingkreisinduktivität zwischen zwei gegenphasig erregten Elektroden liegt.
DE971556C (de) Oszillator-Modulatorschaltung
DE879999C (de) Als Blindwiderstand wirkende Roehrenschaltung fuer sehr kurze elektrische Wellen
DE622459C (de) Anordnung zur manuellen Lautstaerkeregelung fuer Superheterodyneempfaenger
DE922593C (de) Schaltungsanordnung zur Brummkompensation