AT217089B - Oszillatorschaltung für sehr hohe Frequenzen mit Transistor - Google Patents

Oszillatorschaltung für sehr hohe Frequenzen mit Transistor

Info

Publication number
AT217089B
AT217089B AT714858A AT714858A AT217089B AT 217089 B AT217089 B AT 217089B AT 714858 A AT714858 A AT 714858A AT 714858 A AT714858 A AT 714858A AT 217089 B AT217089 B AT 217089B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
circuit
transistor
oscillator
oscillator circuit
phase
Prior art date
Application number
AT714858A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Telefunken Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Gmbh filed Critical Telefunken Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT217089B publication Critical patent/AT217089B/de

Links

Landscapes

  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Oszillatorschaltung   für   sehr hohe Frequenzen mit Transistor 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 einer durch den Transistor selbst gegebenen Frequenz vorhanden ist. 



   Bei Trioden-Rückkopplungsschaltungen wurde auch schon vorgeschlagen, für Höchstfrequenzen mit beachtlich werdendem Laufwinkel der Elektronen im Anoden- und Gitterkreis abgestimmte Resonanzkreis zu verwenden und den Blindwiderstand der Elektronenstrecke zwischen Gitter und Anode durch Anordnung 
 EMI2.2 
 Springer Verlag [1950], S. 122-126). 



   Es wurde des weiteren auch schon ein UKW-Super mit Transistoren angegeben, bei welchem in der 
 EMI2.3 
    Erde liegt(s. #Radiomentor" [1957].   September,   S. 605).   Dieser Literaturstelle ist aber weder   entnehmbar. dans   die   Ruckkopplungsspule   im Sinne der vorliegenden Erfindung als abgestimmter Resonanzkreis ausgebildet ist, noch dass der Phasenwinkel der Rückkopplungsspannung zusammen mit dem Phasenwinkel der Steilheit die für die Schwingungserzeugung notwendige Phasendrehung ergeben soll. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Ausführungsbeispielen näher erläutert. 



   Fig. 1 und 2 zeigen Ausführumgsbeispiele für einen erfindungsgemässen Transister-Oszillator in emit- 
 EMI2.4 
 
Basisschaltung.terung der Erfindung-In Fig. S ist als Beispiel die Anwendung eines solchen Oszillators in einer selbstschwingenden Mischstufe dargestellt. Fig. 6 und 7 zeigen eine Abänderung mit kapazitiver Kopplung des Schwingungskreises und des   Rückkopplungskreises.   



     Fig.1   zeigt einen Transistor T mit Emitter E, Kollektor K und Basiselektrode B, der Widerstand R (z. B. 500   #)   mit Überbrückungskondensator Cl (z. B. 1000 pF) dient in bekannter Weise zur Stromstabilisierung und der Spannungsteiler   R2 (z.B. 15000 #)   und Rs (z. B. 5000   Q)   zum Einstellen des Gleich- 
 EMI2.5 
 
2 (z.mit CE bezeichnet-belastet.   lufig. 3 ist   der Rückkopplungszweig herausgezeichnet. Zur besseren Übersicht Ist das ir-Ersatzschalt- 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 
 EMI2.8 
 gramm (Fig. 4) erklärt die erfindungsgemässe Kompensation des   Steilheitswinkels   wie folgt :
Die rückgekoppelte Spannung UR soll erfindungsgemäss in Phase mit der Spannung zwischen Basis und Emitter   UB - von   der ausgegangen werden soll-sein.

   Diese Spannung UB ruft einen Kollektorstrom JK hervor, der auf Grund des Phasenwinkels der Steilheit      der Spannung   UB   in diesem Beispiel um   : 900   nacheilt. Die Spannung UK ist für die Resonanzfrequenz   f.   des Oszillators gegenphasig zu   JK. Die   Spannung UK setzt sich entsprechend Fig. 3 aus UB und UM zusammen. UM treibt einen Strom JG, der der Spannung UM um 90  nacheilt, durch die Parallelschaltung von   L ! j, R   und CE. Der Strom JG verzweigt 
 EMI2.9 
 der Strom JRE in Phase mit   UB   und somit die rückgekoppelte Spannung UR phasengleich mit UB.

   Eine Änderung der Steilheitsphase beim Durchstimmen über einen gewissen Frequenzbereich wird durch die Änderung der Phasenlage des   OsziUatorkreises   ausgeglichen, so dass es möglich ist, mit annähernd konstanter   Oszillatorampl1tUde   den UKW-Rundfunkbereich durchzustimmen. Eine Streuung der Steilheits- 
 EMI2.10 
 variabel gestaltet werden kann, auszugleichen. 



   In Fig. 2 ist ein anderer Oszillator unter Verwendung der erfindungsgemässen Schaltung dargestellt. 



  Bezüglich der Stromstabilisierung und der Einstellung des   Gleichstromarbeitspunktes   enthält die Fig. 2 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 dieselben Schaltelemente wie   Fig.1.   Der Oszillator arbeitet jedoch im Gegensatz zu Fig. l in Basisschalt'mg. Die Basiselektrode ist deshalb mit C2 (z. B. 150 pF)   abgeblockt, und L2 ist zwtschenEmitter     und. R,, Cl geschaltet. Die Induktivität Ll ist erfindungsgemäss über M mit L2 gekoppelt. Jedoch sind auf Grund der Phasenverhältnisse zwischen Emitter B und Kollektor K die Anschlüsse der Induktivität L2    um 1800 gedreht. 



   Fig. 5 zeigt eine selbstschwingende. durchstimmbare Mischstufe für den   UKW-Rundfunkbereich   unter Verwendung der   erfindungsgemässen Schaltung   nach Fig. 2. Die Fig. 5 enthält bezüglich Stromstabilisierung und Oszillatorschaltung dieselben schaltelemente wie Fig.2. Darüber hinaus liegt an der Basis- 
 EMI3.1 
 



   L3An Stelle der oben beschriebenen induktiven Kopplung des Schwingungskreises mit dem Rückkopplungskreis kann im Falle der Basisschaltung auch eine kapazitive Kopplung zwischen den beiden Kreisen angewendet werden, weil die Phasenschiebung zwischen den beiden Kreisen von der Art der Kopplung unabhängig ist, wenn die beiden Spulen, bezogen auf   Etude,   den umgekehrten Windungssinn zuein- 
 EMI3.2 
 diesem Ergebnis kommt man auch, wenn man beachtet, dass zu der gleichen Polung der beiden Spulen in   Fig. l eine Kopplungsinduktivität Lj   in Fig. 3 gehört und demnach der umgekehrten Polung in   Fig. 2   eine Kopplungskapazität entspricht. Bei kapazitiver Kopplung Ist die Polung der Rückkopplungsspule na-   tI1rIich   ohne Bedeutung. 



   In Fig. 6 ist ein Beispiel für eine kapazitive Kopplung bei einem Oszillator entsprechend der Fig. 2 dargestellt. Mit CK ist die Kopplungskapazität bezeichnet. Fig. 7 zeigt eine selbstschwingende Mischschaltung entsprechend der Fig. 5. 



   Es ist auch eine gemischte induktive und kapazitive Kopplung anwendbar, z. B. zur Erzielung eines bestimmten Frequenzganges, wobei die Polung der induktiven Kopplung so wie in Fig. 2 zu wählen ist, wenn sich beide Kopplungen unterstützen sollen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Oszillatorschaltung für sehr hohe Frequenzen mit Transistor und mit abgestimmtem Schwingungskreis am Kollektor und   mitRückkopplungsspule   an der Basis oder am Emitter, bei denen der Phasenwinkel der Steilheit   zwischen -600 und -1200   liegt und auf dem Rückkopplungsweg eine entsprechende Phasendrehung stattfindet, unter Verwendung einer lose angekoppelten Rückkopplungsspule, insbesondere für die Mischstufe eines Überlagerungsempfängers, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückkopplungsspule so gross bemessen ist, dass sie mit der parallel liegenden, wirksamen Kapazität des Transistors einen Schwingungskreis bildender mit dem abgestimmten Oszillatorschwingungskreis induktiv mit umgekehrter Polung gegenüber der normalen Polung oder/und kapazitiv so gekoppelt ist,

   dass bei der Resonanzfrequenz eine Phasendrehung von 90 auftritt und dessen Eigenfrequenz so nahe   an der Oszillatorfrequenz eingestellt istdass der Pha-   senwinkel der Rückkopplungsspannung zusammen mit dem Phasenwinkel der Steilheit die für die Schwingung erzeugung erforderliche Phasendrehung von 1800 bei Basisschaltung und von 00 bei Emitterschaltung ergibt.

Claims (1)

  1. 2. Oszillatorschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktivität der Rückkopplungsspule (L2) in an sich bekannter Weise zur Einstellung des Phasenwinkels einstellbar ist.
    3. Selbstschwingende Mischstufe unter Verwendung der Oszillatorschaltung nach Anspruch 1, da- EMI3.3
AT714858A 1957-11-15 1958-10-13 Oszillatorschaltung für sehr hohe Frequenzen mit Transistor AT217089B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE217089X 1957-11-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT217089B true AT217089B (de) 1961-09-11

Family

ID=5830564

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT714858A AT217089B (de) 1957-11-15 1958-10-13 Oszillatorschaltung für sehr hohe Frequenzen mit Transistor

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT217089B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT217089B (de) Oszillatorschaltung für sehr hohe Frequenzen mit Transistor
AT391231B (de) Uhf-rueckkopplungsoszillator
DE914397C (de) UEberlagerungsempfangsschaltung fuer Ultrakurzwellen
AT394649B (de) Anordnung zum abstimmen eines empfaengers auf einen gewaehlten kanal aus einer vielzahl von kanaelen
CH363382A (de) Transistor-Oszillator für UKW-Frequenzen
DE1177199B (de) Selbstschwingende Horizontalablenkschaltung, insbesondere fuer Fernsehempfaenger
DE953270C (de) Oszillatorschaltung mit Transistor
DE540339C (de) Veraenderlicher Scheinwiderstand zur Steuerung von Hochfrequenzkreisen
DE1033274B (de) Mischschaltung mit selbstschwingender Triode und Rueckkopplung der Zwischenfrequenz-Schwingungen vom Ausgangskreis auf den Eingangskreis der Mischroehre
AT158228B (de) Anordnung zur Frequenzbeeinflussung eines Röhrenoszillators.
DE759434C (de) Frequenzabhaengiger Spannungsteiler zur Umwandlung einer frequenz-modulierten Wechsepspannung in eine amplitudenmodulierte
EP0014387B1 (de) Frequenzsteuerbarer Quarzoszillator mit grossem Ziehbereich
DE928179C (de) UEberlagerungsempfaenger mit selbstschwingender Mehrgittermischroehre
AT160311B (de) Kopplungsschaltung zur bevorzugten Verwendung als Rückkopplungsschaltung in einem Schwingungsgenerator mit einem mittels einer veränderlichen Induktivität abstimmbaren Schwingungskreis.
AT156433B (de) Generatorschaltung.
DE968335C (de) Reaktanzroehrenschaltung mit zwei Parallelroehren und Kompensation des Wirkleitwertes
AT166675B (de) Mischschaltung
DE701645C (de) Einrichtung zur Frequenzbeeinflussung eines rueckgekoppelten Roehrenoszillators
DE951639C (de) Eingangsschaltung fuer UEberlagerungsempfaenger
AT307509B (de) Schaltungsanordnung zur Frequenzdemodulation
AT141270B (de) Oszillator-Modulator.
DE810279C (de) Schaltung zur Frequenzdemodulation und/oder zur Erzeugung einer von Frequenzaenderungen abhaengigen Regelgroesse
AT141271B (de) Oscillator-Modulator.
DE844310C (de) Roehrengenerator mit Schwingkristall
DE947176C (de) Selbsterregte Rueckkopplungsschaltung zur Erzeugung frequenzmodulierter Hochfrequenzschwingungen