DE85394C - - Google Patents

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DE85394C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/58Shuttle guards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Vorliegende Neuerung betrifft eine Abstellvorrichtung bei fehlerhaftem Schützenlauf an Buckskinstühlen mit hoher Geschwindigkeit, bei welchen der Antrieb nicht direct durch Fest- und Losscheibe, sondern zur Erzielung veränderlicher Tourenzahl und gleichmäfsigen Ganges mittelst eines Rädervorgeleges erfolgt.
Zweck der Erfindung ist: die heftige und nachtheilige Stofswirkung, die beim selbstthätigen Abstellen des Stuhles durch die Buffer hervorgerufen wird, zu vermeiden. Dies geschieht dadurch, dafs beim Einfallen der Protectorzungen nicht mehr, wie bisher, sämmtliche Trieborgane eine plötzliche Bewegungshemmung bezw. Umkehrbewegung erfahren, sondern vielmehr durch die Stecherwirkung die Verbindung zwischen Lade und Kurbelwelle gelöst wird, während gleichzeitig durch kräftige Bremswirkung die Trieborgane in den Ruhezustand übergeführt werden.
Die Fig. 1 und 2 zeigen in zwei Stellungen die Wirkungsweise einer Ausführungsform zur Erreichung des vorerläuterten Zweckes.
In der Ladenstelze α ist auf dem Bolzen 0 drehbar ein Winkelhebel b c gelagert, dessen horizontaler Schenkel b durch die am Bolzen r angreifende Schubstange_/an die Kurbelwelle g angeschlossen ist. Die Schubstange / übergreift mittelst eines Armes h den Hebel b und bildet mit demselben ein starres Ganzes bei normaler Wirkungsweise. Der untere Schenkel c des Winkelhebels b c trägt die Stecherzunge k, die durch eine an c befestigte Feder / beständig nach unten gezogen wird. Am Ladenklotz ist die Welle i gelagert, deren Fühlerhebel η in bekannter Weise durch die Schützenkastenklappen bethätigt werden. Die Fühlerhebel η sind nach unten hin verlängert und wirken auf die Stecherzungen k derart ein, dafs sie dieselben bei vorhandenem Schützen im Kasten heben, bei leerem Schützenkasten dagegen senken. Dies geschieht in den Fig. 1 und 2 durch ein an der Verlängerung q befestigtes Frictionsröllchen s, das sich unter eine an der Stecherzunge k befindliche geneigte Fläche. schiebt.
Die Wirkungsweise ist nun die folgende:
Trat der Schützen nicht regelrecht in den Kasten ein, so blieben die Stecherzungen k — die natürlich auf beiden Stuhlseiten angeordnet sind — gesenkt (Fig. 1). Die Kröpfung q steht dabei nahezu vertical. Bei weiterem Vorschub der Lade wird nun durch eine besondere, auf der Fühlerwelle i befindliche Zunge die an Crompton-Webstühlen bekannte, in der Zeichnung nicht dargestellte Ausrückkurbel herumgeworfen und dadurch die Frictionskuppelung gelöst und die Bremse zur Wirkung gebracht. Gleichzeitig erfolgte durch Anprallen der Stecherzungen k gegen die Buffer n> eine Knickung der Schubstangen f b und dadurch Zurückwerfen der Lade (Fig. 2). Die Kurbel g macht nun noch eine kleine Winkeldrehung nach vorn, da die Trieborgane durch die Bremse nicht ganz plötzlich zum Stillstand gebracht werden.
Diese Bewegung bleibt aber auf die Lade ohne Einflufs, so dafs, falls der Schützen in der Kehle stecken geblieben sein sollte, eine ähnliche Wirkung eintritt wie beim sogenannten »fliegenden Blatt«. Bei regelrechtem Schützenlauf wirkt die Schubstangenverbindung f b c wie beim gewöhnlichen Stuhl mit einfacher Schubstange.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schützenwächter für Webstühle, bei welchem bei fehlerhaftem Schützenlauf ein weiteres Vorgehen der Lade dadurch verhindert wird, dafs durch Einfallen der üblichen Stecherzungen in die Buffer Knickung der Schubstangen erfolgt, wodurch die Lade von der Antriebswelle freigemacht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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