DE69684C - Federschlagzeug für Webstühle - Google Patents
Federschlagzeug für WebstühleInfo
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- DE69684C DE69684C DENDAT69684D DE69684DA DE69684C DE 69684 C DE69684 C DE 69684C DE NDAT69684 D DENDAT69684 D DE NDAT69684D DE 69684D A DE69684D A DE 69684DA DE 69684 C DE69684 C DE 69684C
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- DE
- Germany
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- lever
- drivers
- looms
- spring
- feather
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- Expired - Lifetime
Links
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 title 1
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Das neue Federschlagzeug, das in der beiliegenden Zeichnung in den Fig. 3, 4 und 5
im Detail und in den in kleinerem Mafsstabe gezeichneten Fig. 1 und 2 in seiner Anwendung
an einem Kurbelwebstuhl dargestellt ist, hat den Vorzug, dafs es an jedem Kurbelwebstuhl,
gleichviel welchen Systems, ohne wesentliche Abänderungen angebracht werden kann.
Die Anordnung hat mit anderen bekannten Schützenschlagvorrichtungen gemein, dafs die
oscillirende Bewegung der Schlaghebel durch eine Kurbel b mittelst Hebels D und Winkelhebels
-D1 und Verbindungsstängchen b1 und b2
zwischen der Kurbel b und den Hebeln D bezw. Winkelhebel D1 erzeugt wird. Der Hebel
D bezw. Winkelhebel D1 drücken bei ihrer Bewegung nach der zunächst gelegenen
Stuhlseitenwand zu durch Anschlag am Nocken e1 der Schlaghebel E die letzteren unter die
Schlagfallen H, welche sie an ihren Stiften e festhalten. Mittelst der Schlagfedern F werden
die Schlaghebel E fest gegen die Schlagfallennocken angezogen. Soweit bietet diese Anordnung
nichts wesentlich Neues.
Dagegen erfolgt das Auslösen der Schlagfalle und die Sicherung gegen das Abschiefsen der
Schützen für den Fall, dafs in den beiden gegenüberliegenden Laden sich Schützen befinden,
in wesentlich verschiedener Weise von allen bisherigen Anordnungen.
Auf der Antriebkurbelwelle A des Webstuhles sind zwei Mitnehmer α befestigt und
derart gezwungen, die Bewegung derselben mitzumachen. Die Enden dieser Mitnehmer
drücken bei ihrer Umdrehung auf die Enden i der Auslösehebel J und letztere nieder und mit
denselben auch die beiden Ausschaltehebel G G, wodurch jeweilig eine der Schlagfallen H an
deren Stiften h so hoch gehoben wird, dafs die Schlaghebel E frei werden und gegen
die Mitte zu schnellen und in dieser Bewegung mittelst der die Schlaghebel mit den
Schützentreibern s verbindenden dünnen Stahldrähte s1 die Schützen S von einer Seite der
Lade auf die andere werfen. Die Dicke des Stahldrahtes s1 ist so bemessen, dafs bei der
RUckbewegung der Schlaghebel die Schützentreiber wieder in ihre Anfangslage am hinteren
Theile des Schützenkastens zurückgebracht werden.
Damit nur diejenige Seite abschiefsen kann, auf welcher der Schützen im Kasten steht,
sind in bekannter Weise an der vorderen Seite des Ladenbalkens zwei sogenannte Fühlerwellchen
W und W1 angeordnet, welche von einem Schützenkasten zum anderen laufen. Je
auf den beiden Enden dieser Wellchen sitzt auf einer Seite je ein Fühlerhebel /, welcher
an der Kastenklappe ρ anliegt, und ein Federhebel k fest. Letztere sind mittelst der Federn/
mit dem Verbindungshebel K an einem Ende verbunden, während die anderen Enden auf
den Auslösehebeln J aufliegen. Tritt nun ein Schützen in die Lade, so wird die Schützenklappe
ρ an einem Ende sammt dem darin anliegenden Fühlerhebel zurückgedrückt, die
Fühlerwelle leicht gedreht und an der gegenüberliegenden Schützenlade mittelst des Federhebels
k und der Feder f der Verbindungshebel K emporgezogen und der Auslösehebel J1
der den Ausschaltehebel an einem Ende übergreift, so weit emporgedrückt, dafs die Mit-
nehmer a unberührt daran vorbei können. (Es mufs hierbei bemerkt werden, dafs die
Ausschaltehebel G so kurz sind, dafs die Mitnehmer dieselben nicht berühren und eine Bewegung
der Hebel G nur durch Mitnehmen mittelst der dieselben übergreifenden Platten i
der Auslösehebel J bewirkt wird.) Die Stellungen des Auslösehebels J, Verbindungshebels K, der Feder / und des Federhebels k
sind in ihrer Lage, in welcher kein Abschiefsen erfolgt, in Fig. 5 punktirt eingezeichnet.
So lange somit ein Schützen in der einen Lade ist, wird von der gegenüberliegenden
Lade kein Abschiefsen stattfinden, indem die betreffende Schlagfalle nicht ausgelöst wird,
weil der Auslösehebel die in Fig. 5 angegebene punktirte Lage einnimmt. Der Schlag kann
immer nur auf der Seite erfolgen, auf welcher der Schützen im Kasten steht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Federschlagzeug für Webstühle, bei welchem die Auslösung der Schlagfallen für die durch je eine besondere Feder angespannten Schlaghebel mittelst an der Antriebswelle des Webstuhles angebrachter Mitnehmer (a) erfolgt, welche einen Hebel (G) niederdrücken und dadurch die Schlagfalle (H) auslösen, sofern nicht ein Hebel (J) bezw. dessen Theil (i) durch einen auf der gegenüberliegenden Seite des Stuhles in der Schufsbahn stehenden Schützen so weit gehoben ist, dafs die'Mitnehmer (a) an letzterem Hebel vorbeigehen, ohne die Hebel (G) niederzudrücken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69684C true DE69684C (de) |
Family
ID=343127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69684D Expired - Lifetime DE69684C (de) | Federschlagzeug für Webstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69684C (de) |
-
0
- DE DENDAT69684D patent/DE69684C/de not_active Expired - Lifetime
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