DE848940C - Verfahren zur Herstellung eines Schaummittels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schaummittels

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DE848940C
DE848940C DEP52745A DEP0052745A DE848940C DE 848940 C DE848940 C DE 848940C DE P52745 A DEP52745 A DE P52745A DE P0052745 A DEP0052745 A DE P0052745A DE 848940 C DE848940 C DE 848940C
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foaming agent
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filtrate
dicalcium phosphate
concentrate
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DEP52745A
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Philipp Dr-Ing Albrecht
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents
    • C09K23/14Derivatives of phosphoric acid
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Schaummittels Bei dem bekannten Verfahren zur Gewinnung von Dicalciumphosphat aus Knochen nach erfolgter Mazeration dieser mit verdünnter Salzsäure, Waschen und Neutralisieren des gewonnenen Osseins und Abscheidung des ebenfalls gewonnenen Fettes sowie anschließender Säuberung der Flüssigkeit von Sand und Schmutz wird zwecks Ausfällung des Dicalciumphosphats die Flüssigkeit mit Kalkmilch neutralisiert und dann filtriert. Das übrigbleibende Filtrat wurde bisher als wertlos angesehen und weggegossen.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird aus diesem Filtrat ein wertvolles Schaummittel gewonnen.
  • Wird das Filtrat konzentriert, d. h. von einem Großteil seines Vassergehaltes z. B. durch Eindampfen befreit, so wird das Konzentrat ein Schaummittel.
  • Die Schaumbildungsfähigkeit dieses Konzentrates wird erhöht, wenn bei dem bekannten Verfahren der Dicaiciumphosphatausfällung als Ausfällmittel bzw. Neutralisierungsmittel nicht Kalkmilch, sondern Ammoniak, Ätzkali oder Ätznatron verwendet wird.
  • Die durch die Beifügung dieser angeführten Stoffe gebildeten Alkalisalze sind in dem Konzentrat dünnflüssiger als das bei Verwendung von Kalkmilch entstehende Chlorcalcium.
  • Die Schaumfähigkeit kann aber noch weiter verbessert werden, wenn man die durch die Beifügung der Ausfällmittel entstehenden wasserlöslichen Salze entfernt, z. B. durch Auskristallisieren, Filtrieren, Zentrifugieren oder Elektroosmose od. dgl. Die Entfernung der Alkalisalze geht leicht vonstatten, weil sie in höherer Konzentration sich nicht in einer Flüssigkeit halten, sondern sich dann als feste Substanzen abscheiden, zum Unterschied von Chlorcalcium, das auch in höherer Konzentration noch in Lösung besteht und sich deshalb schwerer abscheiden läßt.
  • Zur Reinigung des Dicalciumphosphats wird die Ausfällmasse von den anhängenden Flüssigkeitsteilchen durch -Waschen befreit. Das Waschwasser nimmt größere Mengen der in der Ausfällmasse vorhandenen Mutterlauge auf, die, wenn sie dem Filtrat der Dicalciumphosphatausfällung - beigegeben werden, eine Vermehrung des Schaummittels erbringen. Es werden deshalb die ersten Waschwässer der Dicalciurnphosphatreinigung, welche den größten Teil der Mutterlauge aufnehmen, dem eigentlichen Filtrat vor seiner Konzentration zugesetzt und die Gesamtmenge konzentriert.
  • PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zur Herstellung eines Schaummittels, dadurch gekennzeichnet, daß das bei der Verarbeitung von Knochen durch geläufige Aufarbeitung, d. h. Mazeration mit verdünnter Salzsäure, Abscheidung von Fett und Ossein nach der Abscheidung des Dicalciumphosphats aus der saueren Flüssigkeit durch Neutralisation und Filtration erhaltene Filtrat konzentriert wird, gegebenenfalls unter teilweiser oder vollständiger Entfernung der wasserlöslichen Salze, wobei vorteilhaft Filtrate konzentriert werden, aus denen das Phosphat mit Ammoniak, Natronlauge, Kalilauge ausgefällt worden war.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Schaummittels nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Filtrat die bei der Reinigung des Dicalciumphosphats anfallenden Waschwässer vor der Konzentration des Filtrates diesem zugefügt werden.
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