DE839599C - Antrieb fuer Geraete zur Fortbewegung in morastigem Gelaende, auf dem Eise oder im Schnee oder durch Aufschuettungen von Substanzen wie beispielsweise Kohle, Duengemitteln, Salzen und Getreide - Google Patents

Antrieb fuer Geraete zur Fortbewegung in morastigem Gelaende, auf dem Eise oder im Schnee oder durch Aufschuettungen von Substanzen wie beispielsweise Kohle, Duengemitteln, Salzen und Getreide

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DE839599C
DE839599C DEP17953D DEP0017953D DE839599C DE 839599 C DE839599 C DE 839599C DE P17953 D DEP17953 D DE P17953D DE P0017953 D DEP0017953 D DE P0017953D DE 839599 C DE839599 C DE 839599C
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Siegfried Dr Winter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D57/00Vehicles characterised by having other propulsion or other ground- engaging means than wheels or endless track, alone or in addition to wheels or endless track
    • B62D57/02Vehicles characterised by having other propulsion or other ground- engaging means than wheels or endless track, alone or in addition to wheels or endless track with ground-engaging propulsion means, e.g. walking members
    • B62D57/036Vehicles characterised by having other propulsion or other ground- engaging means than wheels or endless track, alone or in addition to wheels or endless track with ground-engaging propulsion means, e.g. walking members screw type, e.g. Archimedian screw

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Antrieb für Geräte zur Fortbewegung in morastigem Gelände, auf dem Eise oder im Schnee oder durch Aufschüttungen von Substanzen wie beispielsweise Kohle, Düngemitteln, Salzen und Getreide Die 1friiiudting betrifft einen Antrieb für Geräte, z. I3. Arbeits- und Beförderungsgeräte, die auf dem Eise, auf Schnee, auf vereiistem Boden oder in morastigem Gelände fortbewegt werden sollen, gegebenenfalls aber auch für solche, welche sich durch grol.te Aufschüttungen von Salzen, Düngeniittelno(Ier Getreide bewegen können.
  • 1)er Erfindung gemäß besteht der Antrieb a.us mindestens einer Schraube, ,deren Längsachse im wesentlichen in der Fortbewegungsrichtung liegt und die ganz oder teilweise in das Gelände, z. B. in dkii Schnee oder in die Substanz, z. B. in die Getreideaufschüttung, eingreift. Bisher hat eis Äntrieh:niittel, die für den \,orliegenden Zweck geeignet waren, noch nicht gegeben. Das der Erfindung entsprechende Mittel eignet sich infolge seiner Griffigkeit gegenüber dem Untergrund oder gegenüber der umgebenden Substanz vorzüglich für diesen Zweck. Zweckmäßig isst es, dem Schrau!bengewinde auf seinem Längsverlauf eine nach hinten wachsende Steigung zu geben. Dadurch wird erreicht, .daß jeder folgende Schrauhe.ngang, da er eine größere Steigung als der vorhergehende hat,, neuen Widerstand im Gelände oder in der Substanz findet.
  • Dem gleichen Zweck, außerdem aber auch der t,rreichung eines allmählichen Einarbeitens des Antriebsmittels in das Gelände oder in die umgrben, _te Substanz, dient eine Verjüngung der Schrauben in der Fortbewegungsrichtung. Falls Rückwärts- und Vorwärtsbewegung des Gerätes bzw. der einzelnen Schrauben (letzteres zum Zwecke des Schwenkens) möglich gemacht werden soll, ist es vorteilhaft, die Schrauben nach, ihren beiden Enden zu zu verjüngen.
  • Um die Eingriffstiefe in ,den Boden regelbar zu machen und gegelrenenfal-ls den Eingriff überhaupt zti bewirken, sind die Schrauben mit ihren hinteren Enden nach abwärts schwenkbar.
  • Die Fortbewegungsmittel, also z. B. die Transportg=eräte, werden weiter zweckmäßig mit Gleitflächen und Rädern versehen, die wahlweise wirksam gemacht werden können, um auf diese Weise das Fortbewegungsmittel auf verschiedenen Geländearten fortbewegungsfähig zu machen. Dabei können die Räder wahlweise zugleich als Antriebsmittel dienen.
  • Um die Antriebsschrauben .dauernd gut arbeitsfähig zu halten, sind :sie vorteilh#h.fterwei&e mit Räumern versehen, insbesondere solchen, die in schraubenförmigem Verlauf angeordnet sind und tim ihre Schraubenachse gedreht werden.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen auf Schnee- oder Morastgelände fortbewegbaren Schlitten in Seitenansicht; Fig. 2 zeigt denselben in Unteransicht; Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Triehschraubenform in Seitenansicht.
  • An dem Schlittenkörper a sind diie Triebschrauben b gelagert und über diesen Triebschrauben b die an den Schraubenleitern angeordnetes Räumer c. Sowohl die Achsen der Schrauben b, als auch die der Räumer c @sind an ihrem vorderen Ende bei d bzw. bei e schwenkbar angeordnet und sind an ihrem hinteren Ende bei f bzw. bei g schwenkbar angeordnet und auf- und abwärts verschiebbar, so daß, wie oben erwähnt wurde, die Eingriffstiefe der Triebschrauben b hinten geändert werden kann. Triebschrauben b und Räumer c erhalten im Beispiel eine gleichsinnige Drehung um ihre Achsen. Wie die Zeichnung erkennen läßt, sind die Räumer c dornenförmig ausgebildet, und zwar .derart, daß sie sich in geringem Abstand von Aden Schraubenflächen der Triebschrauben bewegen.
  • Die Unterfläche des Schlittenkörpers a ist als Gleitfläche ausgebildet. Vorn sind am Schlittenkörper die Räder i gelagert, und hinten um die Achse h auf- und abwärts schwenkbar die Räder 1. Durch A@bwärtsschwenken der hinteren Räder 1 aus ihrer gestrichelt gezeichneten Lage in die strichpunktiert gezeichnete Lage wird der SCh,IItten auf festem Gelände fahrbar gemacht.
  • Die Gewinde der Triebschrauben weisen,, wie bereits oben erwähnt, nach hinten wachsende Steigung auf. Dies hat zur Folge" daß jeder folgende Schraubengang für sich selbst eine Förderwirkung ausübt. Demselben Zwecke dient, wie gleichfalls erwähnt wurde, der nach hinten wachsende Durchmesser ider Triebschrauben, also das Höherwerden des Sch:raubenprofiles. Bei Geräten, die sich, etwa auf dem Eise fortbewegen sollen, wird zweckmäßigerweise die Ganghöhe der Schrauben auf ihrer ganzen Länge gleichgestaltet, um auf diese Weise ein Eingreifen jeder folgenden Windung in die Scharte der vorhergehenden zu gewährleisten.
  • Fig. 3 zeigt eine Schraubenform, die nach vorn und hinten verjüngt ist. Sie ist zweckmäßig bei Geräten, die vor- und rückwärts, bewegt werden sollen oder aber in solchen Fällen, bei denen .durch Schaltung der Schrauben auf einer Seite des Gerätes auf Vortrieb, auf der anderen auf Rückwärtstrieb, ein Schwenken des Gerätes erzielt werden soll.
  • Der Antrieb der Triebschrauben und der Räumer, beispielsweise auch für den Straßentransport der Räder 1, erfolgt durch irgendwelchen geeigneten Motor, der bei m angedeutet ist,.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb für Geräte zur Fortbewegung in morastigem Gelände, auf denn Eise oder im Schnee oder durch Aufschüttungen von Substanzen, wie beispiels:wei@se Kohle, Düngemitteln, Salzen und Getreide, :dadurch gekennzeichnet, daß er aus mindestens einer Schraube besteht, deren Längsachse im wesentlichen in der Fortbewegungsrichtung liegt und die teilweise oder ganz in das Gelände oder in die Substanz eintaucht.
  2. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubengewinde auf seinem Längsverlauf eine nach hinten wachsende Steigung aufweist.
  3. 3. Antrieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben in Fortbewegungsrichtung verjüngt sind.
  4. 4. Antrieb nach den Ansprüchen i undi 2, dadurch gekennzeichnet, @,daß die Schrauben in Fortbewegungsrichtung und ihr entgegen verjüngt sind.
  5. 5. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben mit ihren hinteren Endren abwärts schwenkbar sind.
  6. 6. Antrieb nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, .daß die Schrauben mit Räumern versehen sind, insbesondere solchen, die schraubenförmig um ihre Achse drehbar angeordnet sind.
  7. 7. Antrieb nach den Ansprüchen i biss 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Geräte mit wahlweise wirksam zu machenden Gleitflächen oder Rädern versehen sind.
DEP17953D 1948-10-12 1948-10-12 Antrieb fuer Geraete zur Fortbewegung in morastigem Gelaende, auf dem Eise oder im Schnee oder durch Aufschuettungen von Substanzen wie beispielsweise Kohle, Duengemitteln, Salzen und Getreide Expired DE839599C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964563C (de) * 1954-02-23 1957-05-23 Emil Heumann Kraftfahrzeug zum Befahren von Schlick- und Schlammboeden
DE1029688B (de) * 1955-04-22 1958-05-08 Theodor Lohnert Kraftfahrzeug zum Befahren von Schlick- und Schlammboeden
DE973586C (de) * 1951-06-29 1960-04-07 Emil Heumann Fahrzeug zum Befahren von Schlick- und Schlammboeden
DE1191695B (de) * 1956-07-25 1965-04-22 Wilhelm Ludowici Dr Ing Vorrichtung zum Fortbewegen von Fahrzeugen und Geraeten

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