DE831079C - Schuetzenkasten - Google Patents

Schuetzenkasten

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Publication number
DE831079C
DE831079C DEM3807A DEM0003807A DE831079C DE 831079 C DE831079 C DE 831079C DE M3807 A DEM3807 A DE M3807A DE M0003807 A DEM0003807 A DE M0003807A DE 831079 C DE831079 C DE 831079C
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DE
Germany
Prior art keywords
contactor box
frame
contactor
light metal
steel
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Expired
Application number
DEM3807A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Metzler
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Publication of DE831079C publication Critical patent/DE831079C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schützenkasten 1)ie Schützenkästen (Wechselzellen für den Webschützen) an Webstühlen sind bisher meist entweder in einem Stück aus Temperguß oder aber aus Schmiedeeisen hergestellt worden, wobei die einzelnen Teile bzNv. Zellen zusammengeschweißt wurden.
  • Diese Schützenkästen haben den großen Nachteil, claß sie sehr schwer sind und demzufolge bei schnell laufenden @l'ebstühlen die Schützenwechselvorrichtungen sehr stark in Anspruch nehmen und Brüche oder sonstige Betriebsstörungen herbeiführen.
  • :Mhgesehen davon sind diese Kästen durch das dauernde Heben und Senken, Aufschlagen usw. sowohl bei der Ausführung aus Temperguß als auch aus Schmiedeeisen erhöhten Ermüdungserscheinungen unterworfen. Auf die hierdurch verursachten Brüche ist ein großer Teil der Stillstandszeiten bei Webstühlen zurückzuführen. Dabei haben derartige Kästen noch den Nachteil, daß ihre Arbeitsweise, besonders beim Ein- und Auslaufen der Schützen, sehr geräuschvoll ist.
  • Um diesen Übelständen zu begegnen, sind mannigfache Vorschläge gemacht worden. . Beispielsweise hat man Schützenkästen hergestellt, die ganz aus Leichtmetall bestehen. Derartige Kästen haben aber erfahrungsgemäß einen viel zu hohen Verschleiß durch die dauernde Reihung, die der ein- und auspassierende Schützen mit sich bringt, und verziehen sich. Sie sind den stoßweisen Beanspruchungen beim Heben und Senken des Schützenkastens nicht gewachsen, sondern gehen, wie die Erfahrung gelehrt hat, zu Bruch. Der schnelle Verschleiß solcher Schützenkästen verbietet ihre praktische Verwertbarkeit.
  • Es ist ferner vorgeschlagen, Sperrholzplatten, Hartholzplatten o. dgl. miteinander zu verschrauben, um so den Schützenkasten zu erstellen.
  • Bei dieser Ausführung liegt die ganze Beanspruchung auf den für die Verschraubung benötigten langen, durchgehenden Schrauben, die sich nach kurzer Betriebsdauer ausdehnen, also einer gewissen Streckung unterliegen. Infolgedessen verzieht sich der Kasten in seinem Gefüge und, wird binnen kurzem unbrauchbar. Dem kann man auch nicht dadurch begegnen, daß die Rückenstege verleimt werden.
  • Demgegenüber besteht der neue Schützenkasten aus einem im wesentlichen U-förmigen Leichtmetallrahmen, der durch eine die Zellenböden enthaltende und mit ihnen aus Preßstoff, Preßholz o. dgl. bestehende, die Führungsschlitze für den Picker aufweisende, durch Keilwirkung angepreßte Rückenplatte abgedeckt wird.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen in der Zeichnung.
  • Abb. i ist eine Ansicht von vorn auf den Schützenkasten, wobei die Vorderwand der Schützenkästen an beiden Seiten teilweise weggebrochen ist; .\bh. 2 ist ein waagerechter Querschnitt; Abb. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 111-11I der Abb. i und 2; Abb. 4 ist ein senkrechter Querschnitt nach den Linien IV-IV der Abb. i und 2.
  • Der Schützenkasten weist einen Leichtmetallrahmen i auf, der an seinen beiden seitlichen Enden, wie insbesondere die Abb. 3 und 4 zeigen, U-förmig gestaltet ist und oben und unten diewinkelförmigen Querverbindungen 2 besitzt. Auf der einen Seite des Rahmens sind die der Unterteilung in die Schützenkastenzellen entsprechenden T-förmigen Stege 3 an dem Rahmen i vorgesehen. Gegen die Stege 4 legt sich eine Sperrholzplatte 5, welche die Rückwand des Schützenkastens bildet. Auf der anderen Seite des Schützenkastens ist die Sperrholzplatte in die senkrechte Schiene 6 des Rahmens eingelassen. Die Schiene 6 trägt einen seitlichen, aus Stahl bestehenden Vorsprung 7, mit dem der Schützenkasten in einer entsprechenden senkrechten Führungsnut des Maschinengestelles 8 geführt wird. Die Sperrholzplatte 5 ist mit waagerechten Nuten 9 versehen, in die ebenfalls aus Sperrholz bestehende Bodenplatten io der Schützenzellen eingelassen sind. Diese Bodenplatten greifen an der Vorderseite des Schützenkastens in entsprechende Nuten von Stahlschienen i i, die in den Schützenkasten in später noch zu beschreibender Weise eingefügt sind.
  • Der Zusammenhalt des Rahmens i mit der Sperrholzplatte 5 und den von ihr getragenen Bodenplatten io und dem Leichtmetallrahmen i wird nun wie folgt bewerkstelligt.
  • An der Vorderseite des Schützenkastens befinden sich die beiden zum Leichtmetallrahmen gehörenden senkrechten Schienenplatten 12. An die Rückleite dieser Platten legen sich die beiden Stahlschienen i i an, welche, wie aus Abb. 2 ersichtlich, keilförmig ausgebildet sind und in deren entsprechend schräg verlaufenden Nuten sich die entsprechend profilierten Endauslader 13 der Bodenplatten io einlegen.
  • Durch entsprechendes Eintreiben der Keilschienen 11 legen sich die Bodenplatten io gegen die Stege 4 bzw. die senkrechte Schiene 6 in einer genügenden Breite an, und dadurch wird auch die Rückwand 5 entsprechend angepreßt und so der Leichtmetallrahmen fest ohne durchgehende Schrauben o. dgl. mit den aus Sperrholz bestehenden und die eigentlichen Schützenkastenzellen bildenden Teilen vereint.
  • Die keilförmigen Stahlschielien i i werden in ihrer Lage durch Schrauben 1:I gesichert, deren Bolzen durch entsprechende Schlitze in den Stirnwänden 12 des Leichtmetallrahmens hindurchgehen.
  • Es ist noch zu bemerken, daß an dem mit Bezug auf Abb. 2 links liegenden Vorderrahmentei112 eine Stahlschiene 15 befestigt ist, die in eine Führungsnut des Maschinengestelles 8 eingreift; auf diese Weise wird, wie durch die Schiene 7 auf der gegenüberliegenden Seite, der Schützenkasten am Maschinengestell 8 geführt.
  • Die am Kastenrahmen angebrachten Lageraugen 16 sind für die Lagerung der bekannten und in der Zeichnung nicht mit dargestellten Kastenklappen bestimmt.
  • A11 der unteren Querverbindung 2 ist in den Lagerböckchen 17 der Bolzen 18 gelagert, der durch den Kopf der nicht mitgezeichneten Schubstange hindurchgeht, die das Heben und Senken des Schützenkastens besorgt.
  • Es ist noch darauf hinzuweisen, daß in der Sperrholzplatte 5 die Schlitze i9 für den Durchtritt des den Schützenschlag bewirkenden Pickers vorgesehen sind.
  • Wie ersichtlich, werden alle Teile des Schützenkastens ohne Schrauben, Niete o. dgl. so zusammengehalten, daß ein nach allen Richtungen hin festes Gefüge vorhanden ist.
  • Lediglich die keilförmig verlaufenden Stahlschienen i i werden durch die Sicherungsschrauben i-1 gegen seitliches Verrutschen gesichert.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schützenkasten, bestehend aus einem im wesentlichen U-förlnigenLeichtmetallrahmen(i), der durch eine die Zellenböden (io) enthaltende und mit ihnen aus l'reßstoff, Preßholz o. dgl. bestehende, die Führungsschlitze (i9) für den Picker aufweisende, durch Keilwirkung angepreßte Rückenplatte (;) abgedeckt ist.
  2. 2. Schützenkasten nach :'lnspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die Zellenböden (io) mit abgeschrägten _\usladern (13) in entsprechend schräg liegende Nuten von senkrechten Keilschienen (ii) aus Stahl eingreifen, die sich an die Rückseite der vorderenRahrnenschienen(12) des Leichtmetallrahmens abstützen, wobei diese Keilschienen nach erfolgtem Eintreiben durch Schrauben (14) in ihrer Lage gesichert sind.
  3. 3. Schützenkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leichtmetallrahmen an seiner einen Seite mit T-förmigen Stegen (3, 4) ausgerüstet ist, welche die Anlage für die Zellenböden (io) bilden, die sich auf der anderen Seite gegen die dort befindliche senkrechte Schiene (6) des Rahmens anlegen.
  4. 4. Schützenkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB an den vorderen Rahruenschienen (12) bzw. an der hinteren Schiene (6) des Leichtmetallrahmens seitlich vorspringende Führungsleisten (15 bzw. 7) aus Stahl befestigt sind, die in Führungsnuten des Maschinengestelles (8) eingreifen.
DEM3807A 1943-05-25 1943-05-25 Schuetzenkasten Expired DE831079C (de)

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DEM3807A DE831079C (de) 1943-05-25 1943-05-25 Schuetzenkasten

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DEM3807A DE831079C (de) 1943-05-25 1943-05-25 Schuetzenkasten

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DE831079C true DE831079C (de) 1952-02-11

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ID=7292357

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DEM3807A Expired DE831079C (de) 1943-05-25 1943-05-25 Schuetzenkasten

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DE (1) DE831079C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177567B (de) * 1952-03-13 1964-09-03 Kurt Metzler Steigkasten fuer Wechselwebstuehle mit aus die Laufflaeche und die Rueckwand fuer Webschuetzen bildenden blanken T-Profilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177567B (de) * 1952-03-13 1964-09-03 Kurt Metzler Steigkasten fuer Wechselwebstuehle mit aus die Laufflaeche und die Rueckwand fuer Webschuetzen bildenden blanken T-Profilen

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