DE82789C - - Google Patents
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- DE82789C DE82789C DE189482789D DE82789DD DE82789C DE 82789 C DE82789 C DE 82789C DE 189482789 D DE189482789 D DE 189482789D DE 82789D D DE82789D D DE 82789DD DE 82789 C DE82789 C DE 82789C
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- wheel
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
- B60K17/16—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbad.
Comte ALBERT DE DION in PARIS. Antriebvorrichtung für Motorwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1894 ab.
Die Treibräder eines in Federn aufgehängten Wagens können durch einen auf das Wagengestell
aufgesetzten Motor nur durch die Vermittelung gewisser Zwischenglieder Antrieb erhalten,
welche von den diesen Zweck bei feststehenden Maschinen verrichtenden Organen verschieden sind.
Es mufs in Anbetracht der übertragenen Kräfte die Verbindung eine feste sein und gleichwohl
mufs die durch die Mitte beider Räder gehende Achse je nach der mehr oder weniger
starken Biegung der Federn sich gegen das Wagengestell in beliebiger Richtung verschieden
stark neigen. Ueberdies mufs zum Befahren von Curven oder beim Umlenken die Drehgeschwindigkeit
eines jeden Rades proportional der Abwickelung der von diesem Rade durchfahrenen
Curve sein.
Letzteres wird mit Hülfe verschiedener Einrichtungen erzielt, namentlich durch Anbringung
eines jeden.Rades auf einer besonderen Achse und durch die Verbindung beider Achsen durch
eine unter dem Namen eines Differentialgetriebes bekannte Einrichtung.
Zweck vorliegender Erfindung ist, Mittel zu schaffen, welche die Befestigung dieses Differentialgetriebes
an das Wagengestell ermöglichen, so dafs dieses Getriebe die Arbeit des Motors durch . dieselben Organe aufzunehmen vermag,
wie eine feststehende Maschine, wobei die Drehbewegung der Wellen dieses Differentialgetriebes
auf die Treibräder übertragen werden kann.
Die Uebertragung dieser Drehbewegung zwischen den Achsen des Differentialgetriebes
und der Treibräder, wobei die Treibräderachsen gegen die Getriebeachsen in den Grenzen der
veränderlichen Biegung der Aufhängefedern in jeder Richtung sich schräg einstellen können,
wird durch Einschaltung einer mit zwei Köpfen endigenden Zwischenachse zwischen die genannten
Achsen erzielt, wobei genannte Köpfe durch eine wie ein cardanischer Ring wirkende
Vorrichtung drehbar gelagert sind.
Da es nöthig ist, die Antriebachsen auf die Zapfen einer massiven Achse aufzusetzen, so
wird dieser Bedingung dadurch Rechnung getragen , dafs man die Achse zwischen den
Achsschenkeln krümmt, so dafs für die Einschaltung des Differentialgetriebes genügend
freier Raum verbleibt.
Die Drehbewegung wird nach aufsen auf die Achsschenkelzapfen dadurch übertragen,
dafs man die Zapfen durchbohrt und durch letztere die mit den drehbar und verschiebbar
angeordneten Zwischenachsen verbundenen Wellen hindurchführt. Es genügt dann, an
dem äufseren Ende einer jeden dieser Wellen einen Mitnehmer anzuordnen, welcher die Treibräder
in Umdrehung versetzt.
Die Zeichnung zeigt eine Triebachse von vorstehend gekennzeichneter Einrichtung mit
ihren Rädern theils in Längsansicht (rechtsseitig), theils im senkrechten Längsschnitt (linksseitig).
A ist das vom Motor bethätigte Zahnrad, B das Differentialgetriebe, dessen Welle C an
den Enden mit Aushöhlungen versehen ist.
D ist ein am Wagen sitzender Bock,
E der in die Aushöhlung an der Welle C eingesetzte Kopf der Zwischenachse H, die je
nach der Biegung der Federn am Wagen sich
nach jeder Richtung verschieden schräg einstellen kann.
F sind Einsatzstücke in der Aushöhlung an der Welle, die sich auf Achse G um den
Kopf E der Zwischenachse H drehen können.
/ ist der Kopf an dem anderen Ende der Zwischenachse H, welcher wie der Kopf E eine
Verbindung nach Art eines cardanischen Ringes bildet.
L ist die durch den Achsschenkelzapfen hindurchgeführte
Welle, an deren Ende die Scheibe M sitzt.
NN sind Mitnehmer für das Rad, welche für jedes Rad aus vier sehr starken Blattfedern
gebildet sind. Das eine Ende dieser Federn ist in die Scheibe eingesetzt, während das
andere Ende zwischen zwei neben einander angeordneten Nasen oder Ansätzen O O eingelassen
ist, welche fest am Radkranz sitzen.
P ist das Treibrad,
Q ist die auf die Achse aufgeschobene, den Achsschenkelzapfen bildende Muffe,
R ist die gekrümmte Verbindungsstange,
S ist die Aufhängefeder des Wagens T.
Es können die doppelten Ansätze auf der inneren Fläche des Radkranzes, wie es die Figur zeigt, oder auf der einen oder anderen Aufsenfläche oder endlich auf einer oder mehreren Radspeichen angeordnet werden, so dafs die Ansätze oder Federn O O unmittelbar in gleicher Weise wie auf den Radkranz auf genannte Speichen einwirken, obgleich diese Anordnung ein nicht so zufriedenstellendes Resultat liefert.
S ist die Aufhängefeder des Wagens T.
Es können die doppelten Ansätze auf der inneren Fläche des Radkranzes, wie es die Figur zeigt, oder auf der einen oder anderen Aufsenfläche oder endlich auf einer oder mehreren Radspeichen angeordnet werden, so dafs die Ansätze oder Federn O O unmittelbar in gleicher Weise wie auf den Radkranz auf genannte Speichen einwirken, obgleich diese Anordnung ein nicht so zufriedenstellendes Resultat liefert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Antriebvorrichtüng für Motorwagen, dadurch gekennzeichnet, dafs das vom Motor angetriebene Mittelstück (C) der Achse mit den die Wagenräder tragenden Achsschenkeln (L) durch bewegliche Zwischenachsen (H) verbunden ist, welche an beiden Enden durch Universalgelenke angekuppelt sind, zu dem Zwecke, den Rädern eine gewisse Beweglichkeit gegen einander zu lassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE82789T | 1894-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE82789C true DE82789C (de) | 1895-08-24 |
Family
ID=34584320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189482789D Expired DE82789C (de) | 1894-08-05 | 1894-08-05 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE82789C (de) |
-
1894
- 1894-08-05 DE DE189482789D patent/DE82789C/de not_active Expired
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