DE82227C - - Google Patents

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DE82227C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei der in der Patentschrift Nr. 81499, Kl. 42, gekennzeichneten Controlwaage eine bedeutend einfachere Handhabung zu ermöglichen und gleichzeitig zu verhindern, dafs die in die Waage gebrachten Kartoffeln selbst bei einem niedrigeren Gewicht als das normale nicht mehr an der Einfüllöffnung herausgenommen werden können, ist diese mit einer Vorrichtung versehen, welche in Verbindung mit der übrigen Waage in Fig. 1 im senkrechten Schnitt durch die Waage bei höchster Stellung der Waageplatte, in Fig. 2 im gleichen Schnitt bei tiefster Stellung derselben, in Fig. 3 im Längsschnitt durch die Mitte und in Fig. 4 im Querschnitt x-x, Fig. 3, dargestellt ist.
Bei der in der Patentschrift Nr. 81499 ^e" schriebenen Controlwaage war das Mefsgefäfs C abnehmbar, so dafs für jeden Arbeiter eines vorhanden sein mufste. Fehlten an dem vorgeschriebenen Gewicht 10 bis 20 Pfund, so grub sie der Arbeiter nach und füllte dann das Gefäfs, während die anderen Arbeiter mit dem Wiegen so lange warten mufsten.
Bei der vorliegenden Neuerung ist das Mefsgefäfs C fest mit der Waageplatte s verbunden, so dafs es sich mit dieser auf- und abbewegt. Die Waageplatte s ist unter dem Gefäfs C mit einer Oeffnung s1 versehen, unter welcher sich ein Schieber s2 befindet, der' je nach seiner Stellung die Oeffnung sl freigiebt oder verschliefst und in letzterem Falle dem unten offenen Mefsgefäfs C als Boden dient. An der unteren Seite des Schiebers s2 befinden sich zwei Zahnstangen s3 s3, in die zwei Zahnräder si 5* eingreifen. Diese sind auf der gemeinsamen Achse s5 befestigt und auf letzterer gleichzeitig zwei Rollen sß se. Auf den Rollen ist je eine Schnur s"1 angebracht, welche auf der einen Rolle rechts, auf der anderen links aufgewickelt ist; die Schnüre gehen durch die Löcher s9 in dem Gehäuse A nach aufsen. Zieht man nun beispielsweise an der links aufgewickelten Schnur, so wird durch diese die Rolle s6 und das Zahnrad s4 in Umdrehung versetzt und hierdurch der Schieber s2 nach vorn gezogen, so dafs die Bodenöffnung des Gefäfses C frei wird. Zieht man an der rechts aufgewickelten Rolle s6, so geht der Schieber in seine ursprüngliche Lage zurück und die Bodenöffnung des Gefäfses C wird wieder geschlossen.
In der Patentschrift Nr. 81499 waren zwei gebogene Keilstücke uu1 vorgesehen, die der Waageplatte s während des Füllens des Gefäfses C als Stützpunkt dienten und ein allmäliges Niedergehen der Waageplatte ermöglichten. Diese sind in dem vorliegenden Falle fortgelassen, und es ist dafür eine Vorrichtung vorgesehen, die, wie in Fig. 3 und 3 a gezeigt ist, aus einem mit dem Deckel fest verbundenen Hebel c2 besteht, an dem ein dem Drehpunkt des Deckels entsprechender Bogen c3 angebracht ist. Dieser greift in eine an der hinteren Wand des Gefäfses C befindliche Oeffnung c*,

Claims (3)

sobald der Deckel iv hochgehoben ist, und verläfst sie, wenn sich der Deckel nach unten bewegt. In der Oeffnung c4 ist eine Rolle c5 vorgesehen, durch welche eine leichtere Bewegung des Bogens c3 erzielt wird. Um zu verhüten, dafs das nicht genügend gefüllte Gefä'fs C während des Abwiegens nachgefüllt werde, ist die in Fig. 3a im gröfseren Mafsstabe dargestellte Vorrichtung angebracht. Diese besteht aus einem Fallschieber al, der in seinen Führungen an der Gehäusewand auf- und abgleitet und in seiner niedrigsten Stellung die Durchgangsöffnung a'2 im Gehäuse A für den Bogen c3 bei heruntergelassenem Deckel w verschliefst, bis das geleerte Gefäfs C, in seine Anfangsstellung zurückkehrend, vermittelst des daran befindlichen Stiftes aB den Schieber al in die Höhe hebt, dadurch die Durchgangsöffnung a2 für den Bogen cs freigiebt und jetzt erst ein Hochgehen des Deckels w gestattet. Zieht der Arbeiter vermittelst der über die Rollen b1 und b"2 gehenden Leine c1 den Deckel w in die Höhe und befindet sich der Schieber s2 unter der Oeffnung s1, so ist die Waage zur Aufnahme des Wägegutes, wie Kartoffeln, Rüben oder dergl., bereit gestellt. Will man jetzt wiegen, so läfst man mittelst der Leine c1 den Deckel w herunter, wobei der Haken c3 die Oeffnung c4 verläfst und der Schieber al die Durchgangsöffnung a2 verschliefst. Die Platte s gehl jetzt mit dem frei gewordenen vollen Gefäfs C nach unten, und erreicht eine Tiefstellung, welche gleich der Belastung plus dem Fallgewicht ist. War die Belastung eine dem normalen Gewicht eines Scheffels Kartoffeln oder dergl. entsprechende, so ertönt, wie in der Patentschrift Nr. 81499 näher beschrieben, das Glockenzeichen, es verändert sich die Zahl hinter der Glasscheibe B und eine Marke fl wird verabreicht. Treten diese Functionen nicht ein, so ist dies ein Beweis, dafs das Gefäfs C nicht vorschriftsmäfsig gefüllt war. Während nun früher die Platte s mit dem Gefäfs wieder nach oben ging, um nachgefüllt zu werden, bleibt bei vorliegender Erfindung die Platte s so lange unten, bis das Gefäfs C geleert ist. Dies geschieht, indem man mittelst der links aufgewickelten Schnur s1 den Schieber s2 nach vorn zieht. Hierdurch wird die Oeffnung s1 freigegeben, so dafs nun die Kartoffeln u. s. w. das Gefäfs C verlassen und durch den im Boden des Gehäuses A befindlichen Trichter D fallen, um von dort an den Bestimmungsort gebracht zu werden. Durch die allmälige Entleerung, des Gefäfses C wird unter Einwirkung der Spira'e die Platte s mit dem Gefäfs C in die Anfangsstellung zurückgebracht und durch den Stift α3 der Schieber a1 emporgehoben. Wird jetzt der Deckel n> hochgezogen und der Schieber s2 durch die Schnur s7 und die Räder s* zurückgeschoben, so ist die Waage zur weiteren Arbeit bereit gestellt. Der Trichter D ist hier mit einem um das Scharnier d1 drehbaren Boden d2 versehen, doch kann er beliebige Form haben, ebenso wie alle anderen Theile, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinträchtigen. Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε : Bei der in der Patentschrift Nr. 81499, Klasse 42, gekennzeichneten Controlkarten ausgebenden Controlwaage:
1. Die Anordnung eines durch Zahnräder s* und links- und rechtsbewickelten Rollen s6 hin- und herbeweglichen Schiebers s2, welcher als Boden zum' Schliefsen und Oeffnen des auf der Waageplatte s befestigten bodenlosen Gefäfses C dient.
2. Die Anordnung eines am Deckel w befestigten Hakens c2, welcher vermittelst seiner derr^ Drehpunkt des Deckels entsprechenden segmentartig geformten Nase c3 in die am Gefäfs C befindliche Oeffnung c* eingreift und hierdurch das Gefäfs bis zur gewissen Drehung des Deckels festhält.
3. Die Anordnung eines an der Gehäusewand auf- und abgleitenden Schiebers a1, welcher in seiner tiefsten Stellung ein Zurückgehen der ausgelösten Nase c3 und dadurch ein Hochheben des Deckels n> verhindert, durch einen am Gefäfs C befindlichen Stift as hochgehoben dasselbe gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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