DE409178C - Sackfuellmaschine - Google Patents

Sackfuellmaschine

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Publication number
DE409178C
DE409178C DEB101346D DEB0101346D DE409178C DE 409178 C DE409178 C DE 409178C DE B101346 D DEB101346 D DE B101346D DE B0101346 D DEB0101346 D DE B0101346D DE 409178 C DE409178 C DE 409178C
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DE
Germany
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sack
ejector
pawl
filling machine
filling
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Expired
Application number
DEB101346D
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English (en)
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Application granted granted Critical
Publication of DE409178C publication Critical patent/DE409178C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/18Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)

Description

  • Ssckfüllmaschine. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Füllen von verschließbaren Säcken, bei welcher .eine Einrichtung getroffen ist, mittels deren der Sack in jedem gewünschten Augenblick, also auch schon vor Vollendung des Füllens, entladen, d. h. weggenommen werden kann. Zu diesem Zweck wird ein bekannter Rahmen benutzt, der den Sack trägt und für die Dauer des Füllens in aufrechter Lage erhalten wird. Die Besonderheit des Erfindungsgegenstandes liegt nun darin, daß dieser Rahmen einen angelenkten Abwerfer trägt, an welchem hinter dein Anlenkungspunkt des Abwerfers eine zur Aufnahme des Sackes bestimmte Schale derart angebracht ist, daß sie exzentrisch unterstützt wird. ' Die Erfindung ist mehr oder weniger schematisch auf den Zeichnungen dargestellt, auf welchen Abb. i eine Seitenansicht nebst Teilschnitt ist.
  • Abb. a ist ein Schnitt nach der Linie 2-z von Abb. i.
  • Abb. 3 ist eine schematische Vorderansicht eines Teiles der Maschine.
  • Abb. ,l ist eine schematische Seitenansicht nebst Teilschnitt eines Stückes der Maschine, dazu bestimmt, die gegenseitige Lage der Teile so deutlich als möglich erkennbar zu machen.
  • A ist ein Speisetrichter, Al eine von diesem abgehende Speiseleitung, welche den Weitergang des Materials nach dem Fördergehäuse A2 gestattet, von wo das Material vom Förderrad A3 durch den Auslaßstutzen A4 in und durch ein Sackfüllrohr A5 geschallt wird. Alle Teile, mit Ausnahme des Rohres A," sind in ihrer gegenseitigen Lage fest.
  • B ist ein Waagebalken. An seinem äußeren Ende besitzt er eine Schneide B1, auf welcher ein A=förmiger Rahmen B2 ruht. Dieser d-förmige Rahmen stützt sich in seinem unteren Teil auf dem Waagebalken B und wird an seinem oberen Ezide von einem Lenker B3 gieführt,- der an dem Trichter A angelenkt ist. Dieser Rahmen B2 trägt das Füllrohr A5 und besitzt, gelenkig an ihm angebrgcht, eine Sackfesthalteklinke B4, die an ihrem unteren Ende, mit dem sie den über das Rohr Aä gehängten Sack B5 erfaßt, gezähnt ist. B6 ist ein gelenkig an der Klinke B4 angebrachter Auslösehebel, der gegenüber der Klinke in der entgegengesetzten Richtung wie die Klinke gegenüber dem Rahmen B4 frei ausschwingen kann.
  • C ist eine L-förmige Schwinge mit einem Boden Cl, delssen äußeres Ende bei C° an den U-förmigen Rahmen B° angelenkt ist. C3 ist ein Sackstuhl, der längs der Schwinge C mittels der Stifte C4 einstellbar ist, welche in einen von den Ausschnitten C5 der Schwinge eingesteckt werden können. C6 ist ein Brustgurt oder eine Brustplatte, die ein Stück des Sackes umgibt und in einer solchen Stellung angebracht ist, daß, wenn der Sack in der gewöhnlichen Weise in der Lage, die er beim Füllen einnimmt, hängt, seine innere Seite gerade an der Brustplatte anliegt. C7 ist ein am oberen Ende der Schwinge C angebrachter Kippgriff, mittels dessen der Bedienungsmann die Schwinge C leicht handhaben kann.
  • D ist ein unmittelbar unterhalb des Griffes C7 angebrachter, zum Auslösen des Sackes dienender Anschlag, der, wenn er nach außen gezogen wird, am Hebel BG angreift und dann die den Sack am Füllrohr A5 festhaltende Klinke B4 empordreht und der, wenn er zurück bewegt wird, ohne die Sacksperrklinke zu . beeinflussen oder von ihr beein.-flußt zu werden, über den Hebel B6 hinweggleitet, also den Teilen die freie Rückkehr in ihre frühere Lage gestattet.
  • Augenscheinlich können, obgleich in den Zeichnungen eine arbeitsfähige Ausführungsform dargestellt ist, viele Abänderungen in der Größe, in der Gestalt und in der Anordnung der Teile getroffen werden, ohne daß wesentlich vom Geiste der Erfindung abgewichen wird.
  • Die Benutzungs- und Wirkungsweise der Erfindung ist die folgende: Der Sack wird zuerst auf das Füllrohr A5 gehängt, wobei die Teile sich in der in Abb. i gezeichneten Stellung befinden, indem der untere Teil des Sackes auf dem Stuhl C3 ruht. Das Material wird dann durch das Rohr A5 zugeführt, bis der Sack gefüllt ist. Sobald der Sack gefüllt ist, wirkt der Waagebalken Bin irgendeiner Weise oder die Zuführung des Gutes wird unterbrochen (weder das eine noch das andere ist in der Zeichnung erläutert) und der Bedienungsmann ist dann bereit, den Sack zu entfernen. Er tut dies, indem er den Griff C7 erfaßt und ihm einen kräftigen Ruck auf sich zu erteilt. Bei dieser Bewegung übt die Brücke C6 zuerst Druck auf den Sack aus, dann macht der Anschlag D die Sackhalteklinke B¢ frei und hierauf entlädt die Schale C3 den Sack. Die Hauptsache ist die, daß der Brustgurt C5 zuerst Druck auf das obere.Ende des Sackes ausübt, um ihn aus seiner Füllstellung wegzukippen, und daß dann der Stuhl C3 empor und nach außen gekippt wird, um den Sack abzuwerfen. Das Ergebnis ist das, daß der Sack in die mit gestrichelten Linien in Abb. i eingetragene Lage gedreht wird, in welcher er, wie angedeutet, auf einem Förderwerk oder auf einer flachen Bühne ruhen kann, und er ist dann wirksam aus jeder Stellung Zieggeschafft, in welcher er beim Wägen oder Handhaben der Säcke stören könnte. Der Stuhl C3 kann auf und ab verstellt «-erden, um sich den wechselnden Längen der Säcke anzupassen, und durch diese Einrichtung werden die schweren, steifen und rauhen Säcke glatt und rasch entladen, ohne die Hände des Bedienungsmannes anzugreifen, ohne Zeitverlust und ohne Zerreißgefahr für den Sack.
  • Die Schwinge C ist an den A-förmigen Rahmen B° an einer Stelle vor dem Sackschwerpunkt angelenkt, so daß, wenn die Schwinge C geschwenkt wird, sie dahin strebt, den Sack von unten her zu heben, und wenn der Bedienungsmann kräftig an ihr zufaßt, so dreht die Brustplatte C6 zuerst den Sack von oben her und der Stuhl C3 ergreift ihn von unten her und hebt oder schwenkt ihn so, daß er durch eine Drehbewegung von der Maschine freikommt. In Abb. ¢ ist die Schwinge C in einer Stellung, welche sie in Wirklichkeit niemals einnimmt, bloß zu dem Zwecke dargestellt, um ihre Gestalt und Anordnung klarzumachen. Der Bedienungsmann bringt sie unter gewöhnlichen Umständen niemals weiter als bis in die mit gestrichelten Linien in Abb. i eingetragene Stellung; aber er ist natürlich nicht behindert, sie frei bis mach unten zu bewegen, falls dies notwendig oder wünschenswert werden sollte.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Sackfüllmaschine mit einem in aufrechter Lage gehaltenen, den Sack tragenden Rahmen, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Rahmen (B2) einen angelenkten Abwerfer (C) trägt, an welchem hinter dem Anlenkungspunkt (C2) des Abwerfers eine zur Aufnahme des Sackes (B5) bestimmte Schale (C3) angebracht ist, derart, daß diese exzentrisch unterstützt wird. z. Sackfüllmaschine nach Anspruch i mit einer Sperrklinke zum Festklemmen des oberen Sackendes auf einem in den Sack reichenden Speiserohr, dadurch gekennzeichnet, daß diese Sperrklinke (B4) an dem in lotrechter Lage gehaltenen Rahmen (B2) angelenkt ist und ihrerseits einen angelenkten Auslösehebel (B6) trägt, während der Abwerfer (C) mit einem Anschlag (D) versehen ist, der beim Vorwärtsbewegen des Abwerfers (C) am oberen Ende des Auslösehebels (B6) angreift, dadurch diesen zum Anliegen an einem mit der Absperrklinke (B4) versehenen Anschlag bringt und nunmehr auch die Sperrklinke durch Mitnahme auslöst, während bei der Zurückbewegung des Abwerfers (C) der Anschlag (D) über das obere Ende des ausweichenden Auslösehebels (B6) hinweggleitet, ohne die Sperrklinke (B4) zu beeinflussen. 3. Sackfüllmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf das Speiserohr (A5) gezogene Sack (B5) bei Beginn des Füllens so weit gesenkt wird, bis sein Gewicht auf der exzentrisch unterstützten Schale (C3) lastet, und daß nach dem Füllen das Kippen in der Weise geschieht, daß das obere Ende des Sackes durch den nach vorn. gezogenen Abwerfer (C) nach vorn gestoßen und zugleich das untere Ende des Sackes mittels der Schale (C3) hinten ein wenig angehoben wird.
DEB101346D Sackfuellmaschine Expired DE409178C (de)

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