DE215325C - - Google Patents
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- DE215325C DE215325C DENDAT215325D DE215325DA DE215325C DE 215325 C DE215325 C DE 215325C DE NDAT215325 D DENDAT215325 D DE NDAT215325D DE 215325D A DE215325D A DE 215325DA DE 215325 C DE215325 C DE 215325C
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- container
- goods
- package
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B1/00—Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher erfolgte die Verpackung von pulver-
förmigen und körnigen Stoffen von Hand aus in der Weise, daß man die Ware entweder in
einfache Papiersäcke füllte oder hierzu Doppelhüllen verwendete. Im letztgenannten Fall
ließ man die in eine Hülle dünneren Papieres verpackte Ware in eine solche festeren Papieresbehufs
Bildung eines leichter transportablen
■ Pakets mit Zuhilfenahme der Hand oder einer
Schaufel hineingleiten. Diese bisher übliche Art der Verpackung gestaltete'sich jedoch umständlich
und zeitraubend, weil der gefüllte Sack, insbesondere wenn derselbe aus dünnem Papier bestand, sofort seine Form verlor und
bauschig wurde, so daß es Mühe kostete, ihn in den äußeren Papiersack einzuführen, was
insbesondere für die Massenverpackung von großem Nachteil war. Vorliegende Erfindung
bezweckt nun, ein rasches Verpacken von pulverförmiger! und körnigen Stoffen in Doppelhüllen
zu ermöglichen, und zwar kommt hier-. für eine Vorrichtung in Anwendung, die der
Erfindung gemäß aus zwei übereinander angeordneten Behältern besteht, die der Größe
der Hüllen entsprechen, und von denen der obere mit einem entziehbaren Boden versehene
Behälter zur Aufnahme der inneren, und der untere, gegebenenfalls auch mit einem
entziehbaren Boden versehene Behälter zur Aufnahme der äußeren Hülle dient. In den
oberen Behälter wird die · dünne Hülle, die zweckmäßig aus einem Papiersack besteht,
und in den unteren Behälter die stärkere Verpackungshülle eingeschoben. Der Papiersack
wird nun mit dem Materiale gefüllt, worauf demselben, nachdem er verschlossen worden
ist, der stützende Boden entzogen wird, so daß er in die Untere Verpackungshülle fällt,
welch letztere durch Entziehung ihrer Unterlage sodann in eine Transportrinne fällt.
Eine derartige Vorrichtung, und zwar in doppelter Anordnung, ist in der Zeichnung
veranschaulicht, und zwar zeigt die Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung mit teilweisem
Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt und die Fig. 3 eine Draufsicht derselben.
Auf dem Tische 1 sind beiderseits desselben
zwei Ständer 2 in Schubleisten 3 in der Querrichtung des Tisches verschiebbar angeordnet.
Diese Ständer bestehen aus zwei übereinanderliegenden Platten 4, 5, auf denen je ein Behälter
6 bzw. 7 ohne Boden in Schubleisten 8 bzw. 9 verschiebbar angeordnet ist. Die Behälter
sind in dem vorliegenden Ausführungsbeispiele der Vorrichtung rechtwinklig zuein-
ander verschiebbar angeordnet, und zwar so,
daß der obere Behälter 7 auf der Platte 5 in
■ der Querrichtung und der untere Behälter 6 auf der Platte 4 in der Längsrichtung des
Tisches verschoben werden kann. Die obere Platte 5 besitzt am vorderen Teile eine, der
lichten Weite des Behälters entsprechend große Öffnung 10, ebenso ist die untere Platte 4 an
dem der Außenseite des Tisches zugekehrten Ende mit einer solchen Öffnung versehen,
welche jedoch von einer federnden Klappe 11 verschlossen gehalten wird. Werden die beiden
Ständer in die Endstellungen, welche durch Anschläge 12 bestimmt sind, zurückgeschoben
und ebenso die oberen Behälter 7 bis zu den Anschlägen 13 zurückgeschoben, so kommen
diese Behälter, unter der Ausfluß öffnung von Fülltrichtern 14 zu stehen, welche beide von
einem Ständer 15 getragen werden, während die Öffnungen bzw. die Klappen 11 der unteren
Platten 4 über Ausschnitte 16 in der Tischplatte zu liegen kommen, an welche sich Transportrinnen
17 anschließen, die im Sammelbehälter 18 an der Außenseite des Tisches
enden.
Die Anw.endungsweise der Vorrichtung ist nun folgende:
Der bzw. die Ständer 2 werden vorerst nach vorn geschoben und die Behälter aus dem
Bereiche der Durchlaßöffnungen 10, 16 gebracht, indem der obere Behälter 7 nach rückwärts und
·■ der untere Behälter 6 nach der Innenseite des Tisches zu verschoben wird (Pfeilrichtungen I).
Sodann wird in den oberen Behälter der Papiersack ig und in den unteren Behälter 6 die
äußere Verpackungshülle 20 eingesetzt, worauf der untere Behälter über die Klappe 11 und
der Ständer wieder zurückgeschoben wird (s. die Fig. ι und 2 linksseitig). Nun wird das Füllmaterial
in den Trichter 14 geschüttet, welches von diesem in den Papiersack ig gelangt. Ist
der letztere vollständig gefüllt, so wird derselbe geschlossen und der Behälter 7 nach
vorn über die Öffnung 10 geschoben. Das Paket fällt somit vermöge seines Eigengewichtes,
gegebenenfalls unterstützt durch Nachdrücken, von dem oberen in den unteren Behälter 6
bzw. in die in diesem befindliche Verpackungshülle 20, worauf das mit Verpackungshülle
versehene Paket unter Überwindung der federnden Klappe 11 in die Transportrinne 17
und yon dieser in den Sammelbehälter 18 gelangt.
Die aus demselben entnommenen Pakete werden dann vollständig geschlossen.
Hierbei sei bemerkt, daß die Feder 21 der Klappe 11 so kräftig sein muß, daß sie imstande
ist, den Druck, welcher durch das Einrutschen des Paketes in die Verpackungshülle auf die
Platte ausgeübt wird, aufzunehmen, und erst beim Aufstoßen des Paketes auf die Platte
nachgibt bzw. das Öffnen derselben zuläßt.
Es kann der Arbeitsvorgang indes auch so gewählt werden, daß man, nachdem der Papiersack
gefüllt und geschlossen worden ist, den Ständer nach vorn schiebt und dann erst den
das Paket enthaltenden Behälter 7 über die Öffnung 10 schiebt, so daß das Paket nach
dem Herunterfallen in den unteren Behälter 6 in diesem vermöge der Auflage der Klappe 11
auf der Tischplatte 1 verbleibt, wo es dann gleich völlig geschlossen werden kann. Gegebenenfalls
kann der Behälter 6 behufs Erleichterung des Verschlusses unter der oberen Platte 5 weg zur Seite und sodann wieder
zurückgeschoben werden. Der Ständer wird nunmehr wieder zurückgeschoben, worauf das
fertiggestellte Paket auf die Transportrinne 17 fällt.
Um ein sicheres Einfüllen des Füllmaterials vom Trichter 14 aus in den Papiersack ig zu
ermöglichen, sind die Trichter heb- und senkbar eingerichtet, so daß die Mündung des Trichters
in den darunter geschobenen Papiersack versenkt werden kann, wodurch ein Danebenstreuen
des Füllmaterials hintangehalten ist.
Zu diesem Zwecke sind auf dem Ständer 15 in bekannter Art beiderseits desselben Daumen
22 drehbar gelagert, die auf einem gemeinschaftlichen Bolzen 23 sitzen und beim Hochdrehen
mittels des Handgriffes 24 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) mit Leisten 25 des
Trichters 14 in Anschlag kommen, mittels welcher derselbe bei der weiteren Drehung der
Daumen gehoben und nach Unterschieben des Sackes ig wieder gesenkt werden kann.
Um jedoch nach der Füllung des Sackes, den wieder gehobenen Trichter in der Hochlage zu
erhalten und den Verschluß des Sackes unbehindert bewerkstelligen zu können, sind die
Daumen 22 mit den Bolzen 23 in achsialer Richtung mit Spiel gelagert, so daß die Daumen 100.
in der hochgeschwenkten Lage in der einen ■ oder anderen Richtung verschoben werden
können, wodurch einer der. Daumen auf den Ständer 15 zu liegen kommt und dieser somit
eine Stütze für den gehobenen Trichter bildet.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Verpacken von Ware in Doppelhüllen, bei welcher die Ware zunächst in eine innere Hülle eingefüllt und letztere sodann mit der Ware in eine äußere Hülle befördert wird, gekennzeichnet durch zwei übereinander angeordnete Behälter. (6, 7), von denen der obere, mit einem entziehbaren Boden versehene Behälter (7) zur Aufnahme der inneren und der untere, gegebenenfalls auch mit einem entziehbaren Boden versehene Behälter (6) zur Aufnahme der äußeren Hülle dient, zum Zweck, durchEingleitenlassen der inneren Hülle in die äußere und selbsttätiges Entfernen des Pakets von der Arbeitsstelle den Vorgang des Verpackens zu beschleunigen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter auf Platten (4, 5) verschiebbar angeordnet sind, welche dem Querschnitt der Behälter entsprechende Ausschnitte besitzen, und der Ausschnitt der unteren Platte (4) mit einer unter Federwirkung stehenden Verschlußklappe (11) versehen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215325C true DE215325C (de) |
Family
ID=476833
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215325D Active DE215325C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215325C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2762275A (en) * | 1952-11-26 | 1956-09-11 | Joseph O Burman | Box and pad covering machine |
| US5498826A (en) * | 1990-02-26 | 1996-03-12 | Maschinen- Und Anlagenbau Grimma Gmbh (Mag) | Plasmatron with steam as the plasma gas and process for stable operation of the plasmatron |
-
0
- DE DENDAT215325D patent/DE215325C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2762275A (en) * | 1952-11-26 | 1956-09-11 | Joseph O Burman | Box and pad covering machine |
| US5498826A (en) * | 1990-02-26 | 1996-03-12 | Maschinen- Und Anlagenbau Grimma Gmbh (Mag) | Plasmatron with steam as the plasma gas and process for stable operation of the plasmatron |
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