DE23280C - Sackfüll- und Wägevorrichtung - Google Patents

Sackfüll- und Wägevorrichtung

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DE23280C
DE23280C DENDAT23280D DE23280DA DE23280C DE 23280 C DE23280 C DE 23280C DE NDAT23280 D DENDAT23280 D DE NDAT23280D DE 23280D A DE23280D A DE 23280DA DE 23280 C DE23280 C DE 23280C
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Germany
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bag filling
weighing device
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Active
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DENDAT23280D
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English (en)
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V. UND E. LAPLACE in Issoudun, Indre, Frankreich
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die auf der Zeichnung in drei Constructionen dargestellte Sackfüllvorrichtung soll gleichzeitig zum Wiegen der eingefüllten Substanz dienen.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Verbindung des Apparates mit dem Boden, wo die zu wiegende Substanz aufgeschüttet wird, Fig. 4 aber einen transportablen, auf einem Gestell liiontirten Apparat; Fig. 3 ist ein Grundrifs der Waageplatte; Fig. 5 stellt die Verbindung der Sackfüllvorrichtung mit einer Decimalwaage dar, deren Abstellmechanismus in den Fig. 6 und 7 in gröfserem Mafsstabe gezeichnet ist; Fig. 8 und 9 veranschaulichen die Function der Abschlufsklappe.
An dem Füllcylinder α sind die Stützen b befestigt, welche zum Halten der Waageplatte c dienen. In der letzteren befindet sich eine Oeffnung, die genau mit derjenigen des Cylinders« correspondirt; ein Gummiring«1 an der Mündung von α dient zur Herstellung einer Verbindung zwischen α und c.
Im Innern des Cylinders ist eine Klappe d angebracht, deren Achse e aufserhalb des Cylinders mit einer Kurbel/" und daran befindlichem Haken g verbunden ist An c, gerade unterhalb der Achse e, sitzt ein Zapfen h, an welchen der Haken g sich anlegen kann. ' Der Cylinder k unten an der Platte c besitzt eine Verstärkung /, oberhalb deren der zu füllende Sack mittelst der Spange m angeschnallt wird.
\Vill man nun z. B. 100 kg in den Sack einfüllen , so stellt man das Schiebegewicht der Waage auf Q 5 kg. Dann . öffnet man mittelst der Kurbel/ die Klappe d und legt den Stützhebel 0 des Waagebalkens um, so dafs der letztere hinabsinken und dadurch die Waageplatte c sich heben und an die Mündung des Cylinders α legen kann. Der Haken g schiebt sich dabei hinter den Zapfen h ein und hält damit die Klappe d offen. Sobald das Gewicht der eingesackten Substanz 95 kg beträgt, sinkt die Platte c wieder, die Klappe d schliefst sich aber nur ganz langsam wegen des Gegenr gewichtes am Waagebalken, das genau 5 kg wiegen mufs. Der Haken g gleitet dabei langsam vom Zapfen h ab, bis auch jener letzte Widerstand überwunden ist; dann zieht die Feder η die nun nicht mehr arretirte Klappe d zu. Eine Scala mit Zeiger p giebt etwaige geringe Differenzen im Gewicht an.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Verbindung der Sackfüllvorrichtung mit einer Decimalwaage ist die Function des Apparates viel einfacher, weil die Schalen der Decimalwaage bedeutend langsamer sich heben und senken als diejenigen einer Waage ohne Uebersetzung. Aus diesem Grunde belastet man die Schale r unter der obigen Voraussetzung gleich mit 10 kg Gewicht. Beim Sinken der Platte c gleitet der Haken h an dem Hebel g abwärts, wobei der letztere infolge der gekrümmten Form von h etwas zur Seite ausschlägt. Damit wird die Auslauföffnung des Cylinders α verengt, bis sie sich plötzlich. gänzlich schliefst, sobald nämlich der Haken h so weit gesunken ist, dafs g über seine Spitze hinweggleiten kann. .
Patenτ-Anspruch:
Eine Sackfüll- und Wägevorrichtung, deren Wirkung auf dem durch das . langsame Abgleiten des Hakens g von Zapfen h verursachten allmäligeii Schliefsen der Klappe d beruht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BinU.IN. GEDRUCKT IN I)IiR REJCHSDUUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 42: Instrumente.
    Sackfüll- und Wägevorrichtung.
    : . Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. December 1882 ab.
DENDAT23280D Sackfüll- und Wägevorrichtung Active DE23280C (de)

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