DE317009C - - Google Patents

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DE317009C
DE317009C DENDAT317009D DE317009DA DE317009C DE 317009 C DE317009 C DE 317009C DE NDAT317009 D DENDAT317009 D DE NDAT317009D DE 317009D A DE317009D A DE 317009DA DE 317009 C DE317009 C DE 317009C
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Description

Die Erfindung hat eine selbsttätige Wage mit Abführung des verwogenen Materiales nach verschiedenen Stellen mit Hilfe von . Transportvorrichtungen zum Gegenstand. Insbesondere handelt es sich dabei um Wa-. gen, die verschiedene Materialien abzuwiegen und diese nach verschiedenen Stellen zu befördern haben. Um trotz dieser Abführung nach verschiedenen Stellen jede einzelne Abwägung zu registrieren, ist die Wage mit mehreren Zählwerken versehen, so daß für jede der Transportvorrichtungen ein Zählwerk vorgesehen ist. Durch die die jeweilig zur Anwendung kommende Transportvor-
:i5 richtung in Wirksamkeit setzende Einrichtung wird das dieser Transportvorrichtung zugehörige Zählwerk mit dieser in. Verbindung gebracht.
Ein Ausführungsbeispiel der selbsttätigen
Wage gemäß der Erfindung veranschaulicht die Zeichnung. Bei der dargestellten Wage sind zwei Abführungsstellen für das zu verwiegende Material bzw. für zwei verschiedene Materialien vorgesehen und zu diesem ZAveck zwei Transportschnecken α und b unten in dem Rumpf c vorhanden, in welchen die Wage sich entleert. Oberhalb der Transportschnecken a- und b ist eine von Hand umzulegende Klappe d um eine Achse e schwingbar, die das verwogene Material in der einen umgelegten Lage der Transportschnecke α und in der änderen umgelegten Lage der Transportschnecke b zufuhrt. An der Achsen der Klappe d ist ein Stellarm / befestigt, an welchem eine Stange g angreift.
Die Wage ist mit zwei Zählwerken h und i versehen. An der Achse h1 des Zählwerkes h ist der Gewichtshebel k und an der Achse i1 des Zählwerkes i der Gewichtshebel / befestigt. Die Gewichtshebel k und / ruhen mittels an ihnen befestigter Stifte 111 bzw. η in den Schlitzen 0 bzw. p einer aufrechten Stange q, die von einem Gewichtshebel r in der angehobenen Lage gehalten 'wird:
Ein an der Materialschale s der Wage angebrachter Stift t dreht beim Umkippen der Materialschale s den Gewichtshebel r,,'■ so daß die Stange q gesenkt wird.
Die an die Klappe d angelenkte Stange g greift an einem um die Achse & des.Zählwerkgewichtshebels I drehbaren Arm u an.. Dieser ist durch eine Zugstangew mit einem; um die Achse h1 des Zählwerkes h drehbaren· Arm w verbunden. An dem Arm u befindet sich ein Stift χ und an dem Armro ein Stift y. ,Wenn die Klappe d so umgelegt ist, wie auf der Zeichnung dargestellt ist, so daß das verwogene Material (beispielsweise Roggen) durch die Transportschnecke α weiter befördert wird, ist durch die Stange g der Arm u so abwärts .eingestellt, daß der an ihm befestigte Stift χ die1 Abwärtsbewegung des Gewichtshebels / verhindert, so daß das Zählwerk i von den Wägungen unbeeinflußt bleibt. Dagegen kann sich der Gewichtshebel k senken, wenn durch das Umkippen der Materialschale .? die
Stange q gesenkt wird. Durch das Entleeren der Materialschale wird also das Zählwerk h weiter geschaltet.
Soll nun ein anderes Material, beispielsweise Weizen, verwogen werden, so wird die Klappe d nach der anderen Seite umgelegt, so daß das abgewogene Material durch die Schnecke b abgeführt wird. Alsdann wird der Arm u angehoben, der Arm w aber um die Achse h1 nach oben gedreht. Nun wird durch den an dem Arm w sitzenden Stift y die Abwärtsbewegung des Gewichtshebels k gehindert, während der Gewichtshebel I freigegeben wird und bei der Senkung der Stange q sich abwärts drehen kann, wobei das Zählwerk i weiter geschaltet wird und hierbei das Gewicht des verworrenen Weizens registriert, während das Zählwerk h gesperrt ist. . ■ ' . '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Wage mit Abführung des verwogenen Materiales nach verschiedenen Stellen, gekennzeichnet durch die Anordnung, je eines Zählwerkes (h, i) für jede Abführungsstelle und dadurch, daß durch die die Zuführung des verwogenen Ma-. terials zu der betreffenden Abführungsstelle (Förderschnecke a, b) veranlassende Zuleitungsvorrichtung (d, g) das dieser Abführungsstelle zügehörige Zählwerk für die Beeinflussung durch das verwogene Material freigegeben wird, die übrigen Zählwerke aber gesperrt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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