DE33336C - Apparat zum Füllen von Beuteln, Säcken und Schachteln mit Substanzen in zerriebenem Zustande, wie Mehl, gestofsener. Zucker u. dergl - Google Patents

Apparat zum Füllen von Beuteln, Säcken und Schachteln mit Substanzen in zerriebenem Zustande, wie Mehl, gestofsener. Zucker u. dergl

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Publication number
DE33336C
DE33336C DENDAT33336D DE33336DA DE33336C DE 33336 C DE33336 C DE 33336C DE NDAT33336 D DENDAT33336 D DE NDAT33336D DE 33336D A DE33336D A DE 33336DA DE 33336 C DE33336 C DE 33336C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
boxes
vessels
crushed
sacks
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33336D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. TICKLE in West ßromwich und F. LEONARDT in Handsworth, Grafsch. Stafford, England
Publication of DE33336C publication Critical patent/DE33336C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/20Reducing volume of filled material
    • B65B1/22Reducing volume of filled material by vibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE
Ä': ^Pressen.
JOHN TICKLE in WEST BROMWICH und FREDERICK LEONARDT in HANDSWORTH
(Grafschaft Stafford, England).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1885 ab.
Die dargestellte, von Hand getriebene Vorrichtung dient zum gleichzeitigen Füllen einer Reihe von Säcken oder Schachteln mit pulverartiger Substanz, sowie zum Einstellen der Säcke oder Schachteln in einen in Abtheilungen getheilten Behälter.
Der feste Rumpf α enthält die pulverartige Substanz, mit der die Säcke oder Schachteln angefüllt werden sollen.
Die anzufüllenden Säcke' oder Schachteln c werden in dem in Abtheilungen getheilten, oben und unten offenen Behälter b angebracht. Dieser befindet sich auf der auf- und niedergehenden vibrirenden Plattform d, deren verlängerte Enden in den Führungen d5 am Fufse des Apparates gleiten. Die Plattform d wird mittelst der Hebel e, Fig. 1, auf- und niederbewegt. Die beiden Hebel e sind durch eine Querhandhabe e2 mit einander verbunden. In der Mitte der letzteren befindet sich' ein Zahn e3, Fig. i, welcher, wenn die Hebel e niedergedrückt sind, unter den verstellbaren Block z2 greift und so die Plattform d in gehobener Stellung hält. Der Block p befindet sich an einer Hebelstange i, welche mittelst einer Feder nach aufsen gedrückt wird. Wird i mittelst des Griffes i* nach innen gedrückt, so werden die Hebel e freigegeben, und die Plattform d geht in ihre tiefste Stellung, Fig. 3. Die Plattform d wird mittelst zweier sechseckigen Scheiben £?*, welche sich an einer durch ein Handrad ds getriebenen Welle d2 befinden, in schüttelnde Bewegung versetzt, Fig. 2. Die obere feste Plattform/" enthält die Füllröhren/2. Die Schiebebühne g g2 ga nimmt aus dem Rumpfe α die pulverartige Substanz auf und befördert sie zu den Säcken oder Schachteln c. Der Theil g2 der Schiebebühne ist oben offen und der Theil g3, Fig. 1, geschlossen; g2 ist an seinem Boden mit einem beweglichen Roste gi versehen.
Wird nun die mit der pulverartigen Substanz gefüllte Schiebebühne durch den Griff g5 vorwärts gezogen und dabei der Rost g·* seitwärts geschoben, so fällt das in g'2 befindliche Pulver in die Füllröhren f 2, und die Beutel, Säcke oder Schachteln c werden angefüllt. Die seitliche Bewegung des Rostes g* wird durch die abgeschrägten Enden desselben hervorgebracht, welche sich gegen den festen Träger h9, Fig. 5, anlehnen. Wird die Schiebebühne in ihre hintere Lage, Fig. 4, zurückgeschoben, so verläfst sie die Füllröhren /2, welche bis zur oberen Fläche der Plattform f mit Pulver angefüllt sind, und wird wieder mit Pulver aus dem Rumpfe α versehen. Um der Schiebebühne g g2 gs eine freie Bewegung.
unter dem Rumpfe α zu ermöglichen, ist letzterer mit einer äufseren Umschalung a1 versehen, welche bis auf die Bühne g reicht und das Pulver verhindert, aus dem Rumpfe α zu fallen. An dem oberen Ende von a2 ist eine Umhüllung as von Segeltuch angebracht und so eine biegsame Verbindung zwischen dem Rumpfe und der Umschalung a2 hergestellt, so dafs der Staub der pulverartigen Substanz nicht entweichen kann.
Die Stampf kolben h h gleiten in senkrechten Führungen h* und sind so angebracht, dafs sie mittelst der Hebel h3 hz und Verbindungsstangen h2 h2 durch die Füllröhren y2 niedergeführt werden. Die Hebel h3 h3 sind mit Gegengewichten h5 hb versehen, damit die Kolben in ihre ursprüngliche hohe Stellung zurücktreten können, wenn sie freigegeben werden. Die beiden Hebel Tz3 werden durch einen Griff h6, welcher sie mit einander verbindet, in Bewegung gesetzt.
Der Hebel i hat nicht nur den Zweck, die bewegliche Plattform in der erforderlichen Höhe zu halten, sondern er dient auch dazu, die Höhe, bis zu welcher die Plattform gehoben werden kann, zu reguliren und so dem verschiedenen Dichtigkeitsgrade der zu verpackenden pulverartigen Substanz Rechnung zu tragen und zu bewirken, dafs überall ein gleiches Gewicht in die Säcke, Beutel oder Schachteln c gefüllt wird. Dies geschieht durch ein Höher- oder Niedrigerstellen des verstellbaren Blockes i2 mittelst einer Regulirschraube i3, welche an dem oberen Ende des Hebels i befestigt ist. Der Block z2 ist durch eine Klammer mit der Regulirschraube verbunden.
Nachdem der die Beutel oder Schachteln c enthaltende Behälter auf die Plattform d gestellt ist, wird letztere durch Niederdrücken des Griffes e2 in die in Fig. ι und 2 dargestellte erhöhte Lage gebracht, und die Oeffnungen der Beutel c werden bis zu den an der festen Plattform f befindlichen Füllröhren^/"2 geführt. Beim Niedergehen des Griffes e2 wird durch den Zahn e3 der Hebel i nach innen gedrückt, und sobald die Plattform die richtige Höhe erreicht hat, schnappt der Block z2 über den Zahn e3, und die Plattform wird in ihrer Lage festgehalten. Die Schiebebühne g g'2 gs, deren Theil g2 mit der pulverartigen Substanz aus dem Rumpfe α gefüllt ist, wird nun an dem Griffe gb in die in Fig. 1 dargestellte Lage geschoben, so dafs g2 über die Füllröhren/2 gebracht wird. Die Vorwärtsbewegung der Schiebebühne erzeugt gleichzeitig eine seitliche Bewegung des Rostes g-f, so dafs das Pulver in die Röhren /2 fällt und die Säcke oder Schachteln c anfüllt. Die Schiebebühne wird nun zurück in die in Fig. 4 dargestellte Lage geschoben, und die Röhren f2 bleiben mit dem Pulver bis zur oberen Fläche der Plattform f angefüllt. Durch Drehen des Handrades d3 wird mittelst der an dem Schafte d2 befindlichen Scheiben d* die Plattform d in eine schüttelnde Bewegung versetzt und bewirkt, dafs das in den Füllröhren befindliche Pulver in die Beutel c hineinfällt. Nachdem nun die Schiebebühne von den Füllröhren f2 entfernt worden ist, werden mittelst des Griffes h6 die Stampf kolben h niedergeführt; diese gleiten durch die Füllröhren /2 und drücken die in den Beuteln befindliche pulverartige Substanz zusammen, Fig. 4. Wird der Griff h6 losgelassen, so gehen die Stampfkolben infolge der Belastung der Hebel h3 h3 wieder in die vorige Lage zurück. Hierauf werden die Hebel e an dem federnden Hebel i durch Drücken des Griffes i* nach innen zu freigegeben, und die Plattform d geht vermöge ihres eigenen Gewichtes wieder in die in Fig. 3 dargestellte Lage zurück. Die gefüllten Beutel, Säcke oder Schachteln werden nun aus dem Behälter genommen und durch Züfalten u. s. w. zum Versandt fertig gestellt. Der entleerte Behälter b wird gegen das mit Einschnitten versehene Brett x, Fig. 6 und 7, geführt, um mit neuen Säcken u. s. w. versehen zu werden. Da die Beutel oder Schachteln c in dem Behälter b gegen das mit Einschnitten versehene Brett χ geschoben werden, so tritt die letzte Falte des Bodens eines jeden Beutels in einen der leeren Räume y des Brettes x, so dafs dieselbe sich nicht doppelt legen kann und ein flacher Boden hergestellt wird, was für ein genaues Messen erforderlich ist.
O bschon dieser Apparat besonders für pulverartige Substanzen berechnet ist, so kann derselbe doch auch für andere Substanzen, wie Thee, Samen u. s. w., Verwendung finden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Apparat zum Füllen von Beuteln, Säcken und Schachteln mit Substanzen in zerkleinertem Zustande, wie Mehl, Krümelzucker u. dergl., bei welchem die Substanz aus einem feststehenden Rumpfe mittelst eines oben und unten offenen Schiebers entnommen wird, in welchem sich während der Vorbewegung ein Rost seitlich bewegt und die Substanz durch Oeffnungen im Tische in die darunter stehenden Gefäfse durch Füllröhren einfüllt, und bei welchem , nachdem der Füllschieber wieder zurückbewegt worden, durch eine Rüttelvorrichtung der Tisch, welcher die Gefäfse trägt, in senkrechte Schwingungen versetzt und mittelst Stempel, welche durch die Füllröhren eindringen, die Substanz zusammen-
    geprefsf wird, worauf der Tisch zur Fortnahme der gefüllten Gefäfse gesenkt wird, um nach Besetzung mit neuen Gefäfsen wieder in durch Schraube einstellbare richtige Höhe für die nächste Füllung gehoben zu werden.
  2. 2. An dem in Anspruch !.bezeichneten Füllapparate die Anbringung der Theile esii'2 und i3 zum Tragen . der Rüttelvorrichtung und zur Regulirung der Hubhöhe derselben, wodurch ein gleichmäfsiges Füllen der einzelnen Gefäfse ermöglicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33336D Apparat zum Füllen von Beuteln, Säcken und Schachteln mit Substanzen in zerriebenem Zustande, wie Mehl, gestofsener. Zucker u. dergl Expired - Lifetime DE33336C (de)

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DE (1) DE33336C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003117B (de) * 1952-07-30 1957-02-21 Siemens Ag Vorrichtung zum Verdichten von Schuettgut in elastischen Behaeltern durch mechanische Schwingungen

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