DE134686C - - Google Patents

Info

Publication number
DE134686C
DE134686C DENDAT134686D DE134686DA DE134686C DE 134686 C DE134686 C DE 134686C DE NDAT134686 D DENDAT134686 D DE NDAT134686D DE 134686D A DE134686D A DE 134686DA DE 134686 C DE134686 C DE 134686C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
bottom flap
arm
inlet
thumb
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT134686D
Other languages
English (en)
Publication of DE134686C publication Critical patent/DE134686C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVe 134686 KLASSE 42/.
Die vorliegende Construction betrifft eine selbsttätige Registrirwaage, welche auf den Zeichnungen in Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Fig. ι zeigt die Vorderansicht der Waage, Fig, 2 eine Seitenansicht.
Die eigentliche Waage besteht aus dem gleicharmigen Waagebalken A, an welchem bei α das Lastgefäfs B und bei a1 die Gewichtsschale C in Schneiden aufgehängt sind.
Oberhalb des Lastgefäfses B befindet sich der feste Einlaufrumpf JD, an welchem der Drehpunkt d für die beiden Einlaufschieber E und F sowie für die Mitnehmerhängestange G angeordnet ist.
In dem Schieber E befinden sich die Ausschnitte e e1 , durch welche das Wägegut im letzten Theil der Füllung in dünnen Strähnen in das Lastgefäfs B fliefst. Der Schlufs des Einlaufschiebers J? wird dadurch bewirkt, dafs beim Niedergange des Lastgefäfses B ein mit der Bodenklappe H fest verbundener aufwärts gerichteter Arm J vom freien Ende der Hängestange G abgleitet, wodurch der Schieber E seinen Halt verliert.
Der Einlaufschieber F dient zur gänzlichen Absperrung des Zulaufes nach beendeter Füllung. Der Schlufs dieses Schiebers vollzieht sich in der Weise, dafs der mit der Gewichtsschale C aufwärts gehende Stift c den Schenkel k des Klinkhebels K mitnimmt, wodurch die Rolle / des mit dem Schieber F fest verbundenen Rollenarmes f1 im Absatz k1 den Hall verliert.
Die Auslösung der Bodenklappe H nach beendeter Füllung geschieht durch den sich schliefsenden Einlaufschieber F vermittelst der Hängestange L, welche am festen Arm f2 des Schiebers F gelenkig aufgehängt ist und unterhalb am festen Arm m des Gestelles M Führung hat. Die Hängestange L trägt einen umlegbaren Daumen /, welcher im Betriebe der Waage aufwärts gedreht ist. Der Klinkhebel N, drehbar am Lastgefäfs angeordnet und von Anschlagstiften b b begrenzt j dient der Bodenklappe des Lastgefäfses als Zuhaltung, indem der Arretirungsstift i des Armes J sich in den Klinkzahn η einlegt. Am freien Ende des Klinkhebels N befindet sich noch der Mitnehmerzapfen η 1J welcher vom Daumen / der aufwärtsgehenden Hängestange L infolge des Schieberschlus'ses getroffen wird und dadurch die Sperrung der Bodenklappe auslöst.
Der am Arm J befestigte Kreisbogen O dient dazu, das Oeffnen der Einlauf klappen zu verhindern , so lange die Bodenklappe offen steht, indem sich der Bogen O unter das freie Ende der Stange L gedreht hat, so dafs beim Versuch, die Schieber zu' öffnen, die Stange jedesmal auf den Bogen aufstofsen würde. Des Weiteren dient das freie Ende des Bogens O noch dazu, die Bödenklappe des Lastgefäfses gegen vorzeitiges Oeffnen zu sichern, so lange der geöffnete letzte Einlaufschieber F nicht ausgelöst ist, indem die Stange L in ihrer tiefsten Stellung dicht vor das freie Ende des Bogens O getreten ist.
Das Wiederöffnen der Einlaufschieber geschieht direct durch die sich wieder aufrichtende Bodenklappe des Lastgefäfses, indem das freie Ende des Armes J der Bodenklappe H die Mitnehmerhängestange G angreift und dadurch die Drehbewegung der Bodenklappe auf die Schieber überträgt.
Am Gestell M der Waage ist ein Regulirhebel P angeordnet, dessen nach links gestreckter Schenkel ρ ein Schiebegewicht jpl trägt
und welcher an der Bewegung der Waage theilnimmt. Der Hebel hat zwei abwechselnde Stützpunkte p2 und p'6 und ist mit dem Gewichtsgehänge C bei c1 in ständiger Berührung vermittelst der Schneide _p* am Arm jp5.. In der Anfangsstellung der Waage hat der Regulirhebel seinen Stützpunkt bei jj3, bis die Waage infolge des starken Zustroms sich in die Stellung bewegt, wo ein Stillstand eintritt und die Schneide p2 in der Pfanne m1 zur Auflage kommt. Von dieser Stellung aus bewegt sich der Regulirhebel P mit der Waage weiter, bis dieselbe in ihre Anfangsstellung zurückgegangen ist.
Die Wirkungsweise der Waage ist folgende:
Auf der Gewichtsschale C steht das Gewicht für die Füllung. Das Lastgefäfs B hat seinen höchsten Stand, wobei die Einlaufschieber geöffnet sind. Der Regulirhebel P steht mit der Schneide j?4 und der Fläche c1 des Gehänges C in Berührung. Das Wägegut strömt durch den Einlaufrumpf D in das Lastgefäfs B, bis letzteres sich senkt. Infolge dieser Bewegung des Lastgefäfses gleitet das obere freie Ende des Armes J von der Mitnehmerhängestange G ab, wodurch der Schieber E den Halt verliert und den starken Zustrom absperrt, wonach das Material nur noch durch die Ausschnitte e e1 fliefst. Die Waage kommt nun zur Ruhe, weil der starke Druck des Regulirhebels infolge der hohen Hebelübersetzung bei ps und pi aufgehört hat. Ist nun durch die Ausschnitte e e1 soviel Material in das Lastgefäfs zugelaufen, dafs es nahezu dem Füllungsgewicht entspricht, so tritt in der Waage eine weitere Bewegung ein, bei welcher der Regulirhebel mit der Schneide _p2 in der Pfanne m1 zur Auflage gekommen ist und einen erneuten, den Nachläufen entsprechenden Druck gegen die Fläche c1 ausübt, der sich auf die Waage überträgt. Durch die Aufwärtsbewegung des Gehänges C verliert nun auch der Einlaufschieber F seinen Halt, indem der mit dem Gehänge C aufwärtsgehende Stift c den Schenkel k des Klinkhebels K anhebt, so dafs der Absatz k1 die Rolle f des Armes fl freigiebt, wodurch der Schieber F den Zustrom gänzlich absperrt. Durch das Fallen des Einlaufschiebers F wird nun auch das Auslösen des Lastgefäfses bewirkt, indem der aufwärtsstehende Daumen / an der Hängestange L sich mit der letzteren aufwärts bewegt und nahe am Ende seiner Bewegung den Zapfen n1 des Klinkhebels JV trifft, wodurch die Klinke N aus dem Eingriff mit dem Zapfen i des Armes J ausgehoben wird. Der Kreisbogen O am Arm / der sich öffnenden Bodenklappe dreht sich nun unter das freie Ende der aufwärtsgegangenen Hängestange L, so dafs dadurch ein Oeffnen der Einlaufschieber verhindert wird, so lange die Bodenklappe offen steht. Nach beendeter Ausströmung richtet sich die Bodenklappe vermöge des Gegengewichtes wieder auf, wobei der Arm J derselben an der Mitnehmerhängestange G, nahe am Ende der Drehbewegung zur Anlage kommt und die Einlaufschieber öffnet. Der Kreisbogen O ist nun auch mit der Bodenklappe in seine Anfangsstellung zurückgegangen und die Hängestange L hat durch den geöffneten Schieber .F ihre tiefste Stellung eingenommen, wobei dieselbe bei χ so dicht vor das freie Ende des Kreisbogens O getreten ist, dafs der dabei entstandene Spielraum für ein Oeffnen der Bodenklappe nicht ausreicht.
Will man eine Controle vornehmen, so mufs das Lastgefäfs am Entleeren verhindert werden. Zu diesem Zweck wird der Daumen / an der Stange L abwärts gedreht, so dafs er den Zapfen η l des Klinkhebels N nicht treffen kann, wenn der fallende Schieber F die Stange L aufwärts hebt. Der Regulirhebel wird jetzt linker Hand angehoben, damit die Waage frei spielen kann. Spielen nun die Spitzen x1 x2 nicht genau auf einander ein, so ist die Wägung unrichtig; ist dieselbe zu schwer, so mufs das Schiebegewicht j?1 nach links verschoben werden und umgekehrt, ist dieselbe zu leicht, so ist das Schiebegewicht nach rechts zu verschieben. Diese Verschiebungen müssen nach jeder Wägung so lange wiederholt werden, bis die Spitzen xl x2 genau auf einander einspielen.
Ein Zählwerk Z kann an einer beliebigen Stelle von derBodenklappe aus betrieben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbsttätige Waage, gekennzeichnet durch eine mit einem umlegbaren Daumen (I) versehene, am Arm (f2) des Einlaufschiebers (F) drehbar aufgehängte und am Arm (m) des Waagengestelles geführte Stange (L), welche im Verein mit dem an der Bodenklappe (H) befestigten Bogenstück (O) die Einlaufschieber (EF) gegen unbefugtes Oeffnen sichert, so lange die Bodenklappe (H) geöffnet ist, ebenso das Oeffnen der Bodenklappe (H) verhindert, während der Schieber (F) geöffnet ist, und ferner in Verbindung mit dem Sperrhebel (N) bei aufwärts gedrehtem Daumen (I) die Auslösung der Bodenklappe (H) veranlafst oder die Aussetzung dieser Wirkung zwecks Vornahme einer Controle bei abwärts gedrehtem Daumen (I) vermittelt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT134686D Active DE134686C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE134686C true DE134686C (de)

Family

ID=402789

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT134686D Active DE134686C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE134686C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE134686C (de)
DE141093C (de)
DE58718C (de) Selbstthätige. Getreidewaage
DE80364C (de)
DE80163A (de)
DE23046C (de) Neuerungen an der durch das Patent Nr. 8551 geschützten Doppel-Winkelhebelwaage
AT165524B (de) Selbsttätige Waage
DE277064C (de)
DE39088C (de) Wägemaschine für Korn und dergleichen Materialien
DE8932C (de) Selbsttätige Wägemaschine für Getreide
DE280610C (de)
DE134843C (de)
AT38637B (de) Selbsttätige Wage.
DE67787C (de) Selbstthätige Getreidewaage
DE424975C (de) Selbsttaetige Waage fuer mehlige und schwerfliessende Stoffe
DE43429C (de) Neuerung an automatischen Getreidewaagen
DE78606C (de) Selbsttätige Wägemaschine
DE263676C (de)
DE98287C (de)
DE20069C (de) Automatische Waage für feinkörnige und pulverförmige Massen und für Flüssigkeiten
DE203316C (de)
DE634841C (de) Einlaufvorrichtung an selbsttaetigen Waagen
DE27518C (de) Automatischer Wägeapparat für Getreide
DE172950C (de)
DE138173C (de)