DE634841C - Einlaufvorrichtung an selbsttaetigen Waagen - Google Patents

Einlaufvorrichtung an selbsttaetigen Waagen

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DE634841C
DE634841C DEH141855D DEH0141855D DE634841C DE 634841 C DE634841 C DE 634841C DE H141855 D DEH141855 D DE H141855D DE H0141855 D DEH0141855 D DE H0141855D DE 634841 C DE634841 C DE 634841C
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DEH141855D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Supply Of Fluid Materials To The Packaging Location (AREA)

Description

  • Einlaufvorrichtung an selbsttätigen Waagen Die Erfindung betrifft eine Einlaufvorrichtung an selbsttätigen Waagen, bei der das Wägegut der Lastschale über eine schräge Einlaufrinne zuläuft und durch in einiger Entfernung von der unteren Kante dieser Einlaufrinne einfallende Absperrklappen abgesperrt wird.
  • Die bekannten Einrichtungen dieser 'Art, die bei beliebiger Ausbildung der Rinne für beliebige Wägegüter Anwendung finden, haben den Nachteil, daß nach dem endgültigen Abschluß des Wägegutzulaufes durch die einfallenden Absperrklappen noch am letzten Ende der Einlaufrinne befindliche Wiegegutteile in die Lastschale nachstürzen und so ein falsches Gewicht ergeben.
  • Diesen Nachteil zu vermeiden, ist Zweck der Erfindung, und ihr Wesen ist darin zu sehen, daß außer den üblichen Absperrklappen ein weiteres, elastisch ausgebildetes und die Einlaufrinne an ihrer unteren Kante abschließendes Absperrglied über beliebige Mittel (Steuerhebel, Gesperre usw.) derart mit der den Endabschluß des Wiegegutes im oberen Teil der Einlaufrinne bewirkenden Absperrklappe verbunden ist, daß beide Absperrglieder zugleich den Wägegutstrom absperren.
  • An sich sind elastische Abdichtungen bei den bisher üblichen Absperrklappen, die einen senkrechten Zuführungskanal abschließen, bereits bekannt; dabei legt sich die absperrende Kante der Klappe .gegen eine Reihe nebeaeinanderliegender Bürsten. Im vorliegenden Falle handelt es sich aber um das zusätzliche Anbringen einer zweiten elastischen Absperrung neben den bisher an Einlaufrinnen üblichen Absperrklappen, welch letztere entweder als Einzelklappe oder als Grob- und Feinklappen ausgebildet sein können.
  • In der Zeichnung ist die Einlaufvorrichtung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. r zeigt eine Seitenansicht der Waage in der Füllstellung; beide Abschlußklappen und das zusätzliche Absperrglied sind geöffnet.
  • Fig.2 zeigt die entsprechende Vorderansicht, in welcher die beiden Rinnen mit ihren Abschlußklappen und dem zusätzlichen Absperrglied dargestellt sind.
  • Die am Gestell a angeordnete Zulaufrinne b ist in zwei Rinnen c, d unterteilt, wobei die Rinne c dem Durchfluß des Grobstromes und die Rinne d dem Durchfluß des Feinstromes dient. Zum Absperren des Grobstromes dient die auf dem um die Querachse g drehbaren Querstück e befestigte Abschlußklappe f ; der Feinstrom wird durch die auf der Achse g drehbar gelagerte Abschlußklappe h abgesperrt. Auf der Achse g ist ferner ein mit einem Gewichtshebel i verbundenes, elastisch aufzufangendes Absperrglied h schwingbar gelagert. . Dieses Absperrglied ist in der Zeichnung beispielsweise - als Bürste dargestellt und wird in der Offenstellung mittels des Fortsatzes l durch den Sperrhebel m festgehalten. Statt einer Bürste kann selbstverständlicli jedes andere elastische Glied angeordnet werden. Die Abschlußklappe f (Grobstromklappe) wird in der Offenstellunm, durch den Hebeln festgehalten, welcher , s während der Grobfüllung auf die an ;, `':@ Lastschale o angebrachte Schneide p stiI1 Die Abschlußklappe k (Feinstromlelappe wird gehalten durch das Querstück q, welches die beiderseitig auf der Achse g drehbar gelagerten Schilder r miteinander verbindet. Die Abstützung dieser Schilder geschieht durch den Kniehebel s, .t.
  • Die Arbeitsweise der Einlaufvorrichtung ist folgende: Beim Zurückschwingen der Lastschale o aus der Entleerungsstellung in die Füllstellung wird durch die an ihr befestigte Schneide p der Hebeln angehoben. Beide Abschlußklappen f, g werden dadurch in die Offenstellung gebracht, indem einerseits der obere Teil n, des Hebels n gegen das mit starr verbundenen Armen um die Achse g - drehbare Querstück e drückt und andererseits der Ansatz r,. eines der Schilder r von dem Hebel n erfaßt wird. Das Anheben des Absperrgliedes k geschieht, indem der auf dem die Schilder r verbindenden Querstück q -befestigte Arm u, welcher mit einem Bolzen u,. versehen ist, den geschlitzten Arm ü, welcher um die ortsfeste Achse w drehbar ist, beim Anheben der Schilder r bewegt. Bei dieser Bewegung drückt der Bolzen w,, welcher an dem mit dem Arm v fest verbundenen Arm w2 sitzt, gegen den Fortsatz l des Absperrgliedes k,. wodurch dieses in die Offenstellung gelangt und sich mit dem Fortsatz L in dem um eine ortsfeste' Achse drehbaren Sperrhebel m einklinkt.
  • Das Material fließt jetzt aus den beiden Rinnen c, d zur Lastschale o. Nachdem die Füllung der Lastschale ein gewisses Gewicht erreicht hat, kommt die Waage in Bewegung, hierbei rutscht der Hebel n von der Schneide p ab, wodurch die Abschlußklappe f ihre Stütze verliert und um die Achse g schwingend sich schließt. Die Grobfüllung ist beendet. Das Material-fließt jetzt nur noch aus der Feinstromrinne d zur Lastschale, bis bei erreichtem Gleichgewicht der Kniehebel s, t durch einen nicht dargestellten Waagenteil zum Einknicken gebracht wird, wodurch die Schilder r und mit diesen die Abschlußklappe h ihre Stütze verlieren und die Ab-4chlußklappe den Feinstrom absperrt. Beim _wärtsschwingen der Schilder r wird gleich-@tig durch das sie verbindende Querstück q @f Sperrhebel m aufwärts bewegt, wodurch "ler Fortsatz L des Absperrgliedes k frei wird und letzteres infolge Einwirkung des Gewichtshebels i gegen die Auslaufenden der beiden Rinnen schwingt. Jedes Nachfließen oder Nachfallen von Wägegutteilen wird damit unbedingt verhindert. Durch die Einwirkung des Armes u auf den geschlitzten Arm v eilt der Bolzen w1 der Bewegung des Förtsatzes Z des Absperrgliedes k vor, wodurch letzteres beim Schließen der Abschlußklappe h völlig unbehindert abwärts schwingen kann, so daB beide Absperrglieder gleichzeitig den Wägegutstrom absperren. Zwischen der Tätigkeit der Feinstromklappe h und der Bürste k entsteht also keine Lücke, und es werden auf diese Weise sehr genaue Wägungen erreicht.
  • Die Größe der Neigung der Zulaufrinne richtet sich nach der jeweiligen Eigenschaft des Wiegegutes, d. h. danach, ob es sich um schwer- oder leichtfließende Güter handelt.
  • Selbstverständlich kann die beschriebene Einlaufvorrichtung sowohl bei Bruttowaagen als auch bei Nettowaagen angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einlaufvorrichtung an selbsttätigen Waagen, bei der das Wägegut der Lastschale über eine schräge Einlaufrinne zuläuft und durch in einiger Entfernung von der unteren Kante dieser Einlaufrinne einfallende Absperrklappen abgesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres, elastisch ausgebildetes und die Einlaufrinne an ihrer unteren Kante abschließendes Absperrglied (i, g, k) über beliebige Mittel (Steuerhebel, Gesperre usw.) derart mit der den Endabschluß im oberen Teil der Einlaufrinne bewirkenden Absperrklappe (la) in Verbindung steht, daß beide Absperrglieder (lt, k) gleichzeitig den Wägegutstrom absperren.
DEH141855D 1934-11-16 1934-11-16 Einlaufvorrichtung an selbsttaetigen Waagen Expired DE634841C (de)

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DE634841C true DE634841C (de) 1936-09-04

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DE (1) DE634841C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2464545A (en) * 1947-02-24 1949-03-15 Desda Ahlburg Bag filling machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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