DE81563C - - Google Patents

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DE81563C
DE81563C DENDAT81563D DE81563DA DE81563C DE 81563 C DE81563 C DE 81563C DE NDAT81563 D DENDAT81563 D DE NDAT81563D DE 81563D A DE81563D A DE 81563DA DE 81563 C DE81563 C DE 81563C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/34Apparatus for recording received coded signals after translation, e.g. as type-characters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Drucktelegraph, bei welchem die übermittelten telegraphischen Zeichen (Punkte, Striche u. s. w.) mit Hülfe einer besonderen Vorrichtung auf der Empfangsstation gleich in Buchstaben, Silben u. s. w. umgesetzt werden, so dafs die aufgegebenen Depeschen (Zeichen u. s. w.) gleich als Worte oder vollständige Sätze auf der Empfangsstation abgedruckt werden.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung in einer der praktischsten Ausführungsformen zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. ι zeigt eine vordere Ansicht der Vorrichtung, durch welche die aufgegebenen telegraphischen Zeichen in die entsprechenden Buchstaben u. s. w. umgewandelt und abgedruckt werden.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung.
Fig. 3 veranschaulicht Einzeleinrichtungen der Umwandlungsvorrichtung.
In dem Rahmen oder Gestell 1 der Vorrichtung sind eine Anzahl Kammräder 2 gelagert, die auf eine zweckmäfsige Weise ihren Antrieb erhalten. In dem Rahmen 1 ist ein kleinerer Rahmen 3 drehbar angebracht. Letzterer trägt an seinem vorderen Ende eine Platte 4 aus weichem Eisen, die den Anker für einen Elektromagneten 5 bildet. Die Feder 6 ist bestrebt, den Rahmen 3 mit dem Anker 4 nach oben zu ziehen. In dem Schwingrahmen 3 lagert eine Welle 8, welche auf dem äufseren Ende ein Typenrad 9 trägt. Innerhalb dieses letzteren befindet sich auf Welle 8 ferner eine volle Scheibe 10, die auf der einen Seite mit einem schrägen Ansatz 11 und auf der anderen Seite mit einem Zapfen 12 versehen ist. Innerhalb des beweglichen Rahmens 3 sitzen auf der Welle 8 die Zahnräder abcd, die so zu einander versetzt sind, dafs die Zähne des einen Rades immer die Zwischenräume zwischen den Zähnen des nächstfolgenden Rades decken. Aufserdem sind diese Zahnräder mit Leisten efgh ausgerüstet, welche schräg zur Mittellinie der Welle 8 stehen und die anliegenden Zahnräder mit einander verbinden (Fig. 1 und 3).
Auf der anderen Seite der Welle 8 befinden sich Scheiben ij k I, deren Rand mit radialen Zapfen oder Ansätzen 13 versehen ist. Zwischen einigen dieser Ansätze befinden sich noch Ausschnitte 14, die in Bezug auf Anzahl und Anordnung den schrägen Leisten efg h der Zahnräder abcd entsprechen (Fig. 1 und 3). Mittelst des Getriebes 15, 16 erhält die Welle 8 eine schnelle Umdrehung, und zwar so, dafs sich die auf der Welle 8 befindlichen Räder und Scheiben gegen das Stirn- oder Vorderende der Vorrichtung hin umdrehen.
Vor der Welle 8 befindet sich eine zweite Welle 17, welche die beiden Hülsen 18 und 19 trägt, von denen sich 18 auf der Welle 17 drehen kann. Die Hülsen 18 und 19 sind nach oben zu mit hakenförmigen Armen 20,22,24 bezw. 21,23 versehen, die in Berührung und in Eingriff mit den Rädern und Scheiben der Welle 8 kommen, wie dies weiter unten erläutert werden wird. Neben den Hakenarmen tragen die Hülsen 18 und 19 noch wagerechte, nach vorn gerichtete Zapfen 26 bezw. 25. Unterhalb dieser Zapfen und mit dem Anker 4 verbunden befindet sich eine
gabelförmige Federplatte 27 (Fig. 2), welche bestrebt ist, die Zapfen 26, 25 nach oben zu drücken, so dafs die Haken 22, 23 in die Räder oder Scheiben der Welle 8 eingreifen.
Die Hülse 19 ist ferner mit einem nach unten zeigenden Arm 29 mit gebogenem Ende 30 ausgerüstet, während Hülse 18 einen ähnlichen Arm 28 trägt, dessen unteres Ende 31 aber parallel zur Welle 17 läuft und eine dünne flache Feder 32 trägt. Diese Feder 32 ist so geformt und angeordnet, dafs ihre obere Fläche eine abwärts geneigte Gleitfläche bildet.
In der Nähe der hinteren Seite der Vorrichtung ist ein Elektromagnet 33 aufgestellt, der auf den an dem Schwingbalken 35 angebrachten Anker 34 einwirkt. Das zwischen die Arme 28, 29 reichende Ende des Balkens 35 trägt eine Querstange 36, 37, welche beim Niederschwingen des Balkens 35 mit dem Arm 36 auf der Feder 32 entlang gleitet und dadurch eine Drehung der Hülse 18 bewirkt, so dafs der Haken 20, 22 aufser Eingriff mit den Scheiben der Welle 8 kommt. Passirt die Stange 36 bei ihrem Aufwärtsgang die Feder 32 und Arm 31, so kommt die Feder 27 zur Geltung, welche, auf den Zapfen 26 einwirkend, die Hülse 18 zurückdreht und den Haken 22 wieder zum Eingriff bringt. Die Stange 37 löst bei ihrem Niedergange durch Einwirkung auf den Arm 29, 30 in ähnlicher Weise den Haken 23 aus. Da die Welle 17 verschiebbar in dem beweglichen Rahmen 3 gelagert ist, so bewirken die schrägen, auf den Haken 23 einwirkenden Leisten efg h auch eine entsprechende axiale Verschiebung der W7elle 17. Zurückgezogen wird die Welle 17 wieder durch das Hubstück 11 der Scheibe 10, welches auf eine Druckrolle 38 der Welle 17 einwirkt. Durch diese hin- und hergehende Bewegung der Welle 17 werden die Haken bezw. die Räder oder Scheiben gleichzeitig und zur richtigen Zeit zu einander oder gegen einander verschoben bezw. verstellt.
Die in dem unbeweglichen Rahmen der Vorrichtung gelagerte Welle 39 vermag mit Hülfe des an dem Arm 41 befindlichen Gewichtes 40 und des auf dem entgegengesetzten Arm S derselben Welle einwirkenden Zapfens 12 der Scheibe 10 (Fig. 2) eine hin- und herdrehende Bewegung auszuführen. An der Welle 39 ist ferner eine Platte 42 angebracht, die sich beim Niedergehen der Feder 27 durch Anziehen des Ankers 4 senkrecht einstellt, so dafs beim Hochgehen des Ankers 4 die Feder 27 gegen ' die untere Kante der Platte 42 stöfst und von dieser niedergehalten wird. Gleichzeitig kommt ein an der Welle 39 vorgesehener rippenartiger Ansatz 43 über die Arme 25, 26 zu stehen, so dafs bei der Aufwärtsbewegung des Ankers 4 die Hakenarme aus den betreffenden Rädern ausgelöst werden. Kommt der Zapfen 12 der Scheibe ι ο gegen den Arm S, so wird die Platte 42 nach aufsen gedreht, wodurch die Feder 27 frei wird, um auf die Arme 25, 26 einzuwirken und dadurch die Hakenarme 22, 23 wieder zum Eingriff in die betreffenden Räder zu. bringen. Gleichzeitig verschiebt das Hubstück 11 durch seine Einwirkung auf die Druckrolle 38 die Welle 17 in Richtung des Hubstückes, wodurch die Arme mit Bezug auf ihre Stellungen zu den Rädern oder Scheiben in ihre Ausgangsstellung zurückgelangen.
Sobald der Elektromagnet 5 erregt und der Rahmen 3 niedergezogen wird, gehen auch die Scheiben und Räder der Welle 8 nieder, wobei das richtig eingestellte, ebenfalls niedergehende Typenrad 9 die Abdrücke macht. Zur Beeinflussung der verschiedenen Elektromagnete empfiehlt sich die Anwendung eines oder mehrerer polarisirter Relais.
Stehen die Scheiben und Räder auf der Welle 8 auf Null und man schliefst durch Niederdrücken den Schlüssel, der dazu dient, einen Strom durch den Empfänger zu schicken, so wird der Elektromagnet 33 erregt, welcher den Ankerhebel 35 niederzieht j wodurch die an diesem befestigte Stange 36 ebenfalls niederbewegt wird. Letztere, auf der schräg gestellten Feder 32 des Armes 28,31 entlang gleitend, bewirkt dadurch (wie bereits beschrieben) eine Drehung der Hülse 18 und Auslösung des Hakens 20, 22 aus der betreffenden Scheibe der Welle 8. Nachdem die Stange 36 die Feder 32 passirt hat, wird durch die Einwirkung der Feder 27 auf den Zapfen 26 der Hakenarm 20, 22 sofort wieder gegen die Scheiben gedrückt, während die sich mit dem Ankefhebel 35 noch weiter niederbewegende Stange 37 den Hakenarm 21, 23 aus den die Zwischenräume zwischen den Buchstaben u. s. w. regelnden Zahnrädern auslöst, so dafs diese unbehindert gedreht werden können.
Ist der betreffende Impuls von nur kurzer Dauer, z. B. ein solcher, um nur ein Punktzeichen zu machen, so kehrt der Ankerhebel 35 sofort in seine Ausgangsstellung zurück und der Haken 21, 23 greift sofort wieder in das betreffende Zahn- oder Sperrrad ein. Da aber diese Räder sich drehen, so wirkt die schräge Leiste h, welche die Räder d und c mit einander verbindet, auf den Haken 21, 23 und schiebt diesen als auch den Haken 20,22 auf das nächste Rad c bezw. die nächste Scheibe k über. Die weitere Umdrehung der Räder und Scheiben wird dann dadurch begrenzt, dafs der Haken 21, 23 sich gegen den nächsten Zahn des Rades c legt.
Wenn also ein Punktzeichen gemacht wird und der Haken 21, 23 in Berührung mit einer der schrägen Leisten efgh kommt, so wird der Arm 21, 23 als auch der für die Scheiben
bestimmte Arm 20, 22 immer auf das zunächst liegende Rad (bezw. die Scheibe) übergeführt. Befindet sich der Hakenarm 21, 23 aber in einer solchen Stellung zu einem der Räder, dafs er nicht in Berührung mit einer solchen schrägen Leiste kommt, so werden die Hakenarme bei Ausführung eines Punktzeichens nicht seitlich verschoben, sondern nur für eine gewisse Zeit von den Rädern bezw. Scheiben abgehoben.
Wird zur Ausführung eines Strichzeichens ein längerer. Impuls erzeugt, so verbleibt auch der Ankerhebel 35 für eine längere Periode in seiner unteren Stellung. Der Hakenarm 20,22 wird ebenso ausgelöst und sofort wieder zum Eingriff gebracht wie vorher. Der Arm 21,23 dagegen bleibt längere Zeit ausgelöst, so dafs die betreffenden schrägen Leisten und Zähne ihn, ohne anzustofsen, passiren können. Diese Zahnräder drehen sich nämlich so lange, bis ein Ansatz oder Zahn 13 auf einer der Scheiben ij k I gegen den Hakenarm 20, 22 stöfst.
Die schrägen Leisten e f g h, die Ausschnitte 14 und die radialen Ansätze oder Zähne 13 sind in solcher Weise bemessen und angeordnet, dafs sie den entsprechenden alphabetischen Zeichen entsprechen. Wenn z. B. ein kurzer elektrischer Impuls abgegeben wird, ein Punktzeichen, welches dem Buchstaben E entspricht, so werden sich die Räder und Scheiben so lange und so weit umdrehen, bis das auf derselben Welle 8 befindliche Typenrad sich so eingestellt hat, dafs der Buchstabe E abgedruckt werden kann. Das Abdrucken geschieht auf einen sich in bekannter Weise schrittweise oder langsam an oder unter dem Typenrad vorbeibewegenden Papierstreifen, und zwar durch Schliefsen eines geeigneten Druckerschlüssels, wodurch nämlich der Elektromagnet 5 erregt wird j der den Anker 4 und den beweglichen Rahmen 3, in dem die Welle 8 mit dem Typenrad 9 gelagert ist, niederzieht. Diese Niederbewegung des Typenrades bewirkt das Aufdrucken des betreffenden Buchstabens auf dem Papierstreifen.
Durch die Niederbewegung des Ankers 4 wird auch die mit diesem verbundene Gabelfeder 27 niedergezogen, so dafs sich die Platte 42 der Welle 39 senkrecht über der Gabelfeder 27 und der rippenartige Ansatz 43 derselben Welle 39 sich über die Zapfen 26, 25 der Hülsen 18, 19 einstellt. Bei der Aufwärtsbewegung des Ankers 4 werden die sämmtlichen Theile wieder frei, um in ihre diesbezügliche Ausgangsstellung zurückzukehren.
Soll z.B. das Wort »HAT« (in Morsezeichen ausgedrückt: ···· ·— —) übermittelt werden, so verfährt man auf folgende Weise. .Man schickt zunächst einen kurzen Impuls durch die Vorrichtung, was zur Folge hat, dafs der Anker 35 eine schnelle Nieder- und Aufwärtsbewegung ausführt; die Niederbewegung des Ankers 35 löst die Hakenarme 20, 22 und 21, 23 aus,, worauf die freigegebenen Räder und Scheiben eine schnelle Umdrehung ausführen, die aber durch den Aufwärtsgang des Ankers 35 plötzlich gehemmt wird, indem nämlich der Hakenarm 21,23, der durch die Leiste h von dem Rad d auf das nächste Rad c übergeführt wird, gegen den der Leiste h zunächstliegenden Zahn des Rades c stöfst. Gleichzeitig mit dem Hakenarm 21, 23 geht infolge der Verschiebung der Welle 17 auch der Hakenarm 20, 22 von der Scheibe / auf die na'chste Scheibe k über.
Der zweite kurze Impuls hat eine gleiche Wirkung, wie soeben beschrieben, zur Folge, nur mit dem Unterschiede, dafs die Hakenarme von den zweiten auf die dritten Räder bezw. Scheiben übergeführt werden; bei dem dritten kurzen Impuls gehen die Hakenarme auf die vierten Räder bezw. Scheiben über. Der vierte kurze Impuls bewirkt, dafs die Hakenarme um einen Zahn auf dem vierten Rade bezw. Scheibe weiter vorrücken bezw. diese letzteren sich weiter vordrehen. Die soeben beschriebenen Bewegungen der Räder bezw. Scheiben haben bewirkt, dafs sich das Typenrad 9 so eingestellt hat, dafs der Buchstabe H dem Papierstreifen gegenübersteht. In diesem Augenblick wird mittelst des Elektromagneten 5 der Anker 4, der Rahmen 3 und folglich auch das Typenrad 9 zum Zwecke des Abdruckens des Buchstabens H niedergezogen.
Beim Niedergang des Ankers 4 und des gesammten Rahmens 3 dreht sich die Welle 39, so dafs die Theile 42 und 43 in diejenige Stellung kommen, in welcher sie die Auslösung der Hakenarme 20, 22 und 21, 23 bewirken, sobald der Anker 4 nach oben geht. Während die Hakenarme noch ausgelöst zurückgehalten werden, zieht die Hubscheibe 10, 11 die Welle 17 in die Anfangsstellung zurück. Ist diese erreicht, so bringt der gegen den Hebel S stofsende Zapfen 12 der Hubscheibe 10, 11 die Hakenarme wieder zum Eingriff in die Räder bezw. Scheiben der Welle 8.
Um den Buchstaben A einzustellen, ist die Handhabung der Vorrichtung für das Punktzeichen genau ebenso wie für das erste Punktzeichen des Buchstabens H. Um das Strichzeichen auszuführen, wird durch die Vorrichtung ein längerer Impuls geschickt, welcher den Hakenarm 21, 23 genügend lange von dem Rad d zurückhält. Der auf die Scheibe k einfallende Hakenarm 20, 22 kommt alsdann mit dem ersten Zahn dieser Scheibe in Berührung und hemmt dadurch die weitere Drehung der Scheiben und Räder, welche inzwischen eine gröfsere Drehung ausgeführt haben, als bei einem kurzen, einem Punktzeichen entsprechenden Impuls. Das Typenrad 9 ist während
dieser Zeit so eingestellt, dafs der Buchstabe A dem Papierstreifen gegenübersteht. Das Abdrucken dieses Buchstabens geschieht dann in derselben Weise wie das des Buchstabens H vorher. Um den letzten Buchstaben T einzustellen, wird wieder ein langer Impuls durch die Vorrichtung geschickt, welcher bewirkt, dafs der Hakenarm 21, 23 ausgelöst wird, worauf die Welle 8 mit den Rädern und Scheiben sich so lange umdreht, bis der Hakenarm 20, 22 gegen den nächstfolgenden Zahn 13 der Scheibe stöfst und die weitere Drehung verhindert. Das Typenrad hat sich hierdurch so eingestellt, dafs der Buchstabe T dem Papier gegenübersteht, worauf das Abdrucken in derselben Weise wie vorher vor sich geht. Das Wort HAT, welches in Morsezeichen aufgegeben wurde, ist also mit Hülfe der Umwandlungsvorrichtung in Buchstaben auf dem Papierstreifen aufgedruckt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Drucktelegraph, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Umwandeln der telegraphischen Zeichen in Buchstaben u. s. w., bestehend aus einem Typenrad (9), dessen Einstellung mit Hülfe von Sperrrädern (abcd) bezw. Zahnscheiben (ij k I) und sperrklinkenartigen, auf einer verschiebbar gelagerten Welle (17) angeordneten Hakenarmen (20, 22 und 21, 23) in der Weise erfolgt, dafs die letzteren nach Mafsgabe der durch die elektrischen Impulse bewirkten Bewegungen eines Ankerhebels (35) ausgelöst bezw. aufser Eingriff gehalten werden, damit sich die Typenradwelle behufs Einstellung des Typenrades drehen kann, worauf die durch die schrägen Leisten (efg h) der Sperrräder zur Erzielung einer gröfseren Drehung des Typenrades, erforderlichenfalls auf die nebenliegenden Sperrräder bezw. Zahnscheiben übergeführten Hakenarme beim Zurückgehen des Ankerhebels (35) wieder zum Eingriff kommen und die Typenradwelle mit dem eingestellten Typenrad feststellen.
    Bei Drucktelegraphen der unter 1. gekennzeichneten Art die Vorrichtung zum Abdrucken der Typen des Typenrades, bestehend aus einem zu einem Anker ausgebildeten Rahmen (3), der zur Aufnahme des Umwandlungs- oder Einstellapparates dient und mit Hülfe eines Elektromagneten niedergezogen werden kann, um den eingestellten Buchstaben u. s. w. abzudrucken, worauf beim Hochgehen des Rahmens (3) eine Ausrückvorrichtung (39, 42, 43) die Hakenarme des Umwandlungsapparates so lange aufser Eingriff hält, bis die Welle (17) mit den Hakenarmen in ihre Anfangsstellung zurückgebracht ist.
    Bei Drucktelegraphen der unter 1. gekennzeichneten Art die Anordnung von Armen (28, 31, 32 bezw. 29,30) an den Hakenarmen (20,22 bezw. 21,23) m der Weise, dafs bei einem kurzen Impuls die Querarme des niedergehenden Ankerhebels durch ihre Einwirkung auf die Arme (28, 31, 32 bezw, 29, 30) die Hakenarme nur auf eine entsprechend kurze Zeit auslösen, bei einem längeren Impuls dagegen nur der Hakenarm (21, 23) eine entsprechend längere Zeit ausgelöst gehalten wird, weil der über die Feder (32) des Armes (28, 31) weggleitende Querarm (36) den letzteren bezw. den Hakenarm (20, 22) sofort wieder auf die zugehörige Scheibe zurückfallen läfst. ■
    Bei Drucktelegraphen der unter 1. gekennzeichneten Art die Vorrichtung zum Ausrücken der Hakenarme beim Hochgehen des Rahmens der Typenradwelle, bestehend aus einer belasteten Welle (39) mit Platte (42) und Rippe (43), welche Theile sich selbstthätig so einstellen, dafs sie die Hakenarme und die auf diese einwirkende Feder (27) so lange zurückhalten, bis ein an der die Hakenarmwelle (17) zurückziehenden Hubscheibe (10, 11) angebrachter Stift durch Gegenstofsen gegen den Arm (S) der Welle (39) diese letztere mit den Ausrücktheilen wieder zurückdreht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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