DE81260C - - Google Patents

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DE81260C
DE81260C DENDAT81260D DE81260DA DE81260C DE 81260 C DE81260 C DE 81260C DE NDAT81260 D DENDAT81260 D DE NDAT81260D DE 81260D A DE81260D A DE 81260DA DE 81260 C DE81260 C DE 81260C
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DE
Germany
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hub
lever
cranks
sprocket
jaws
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Expired
Application number
DENDAT81260D
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Publication of DE81260C publication Critical patent/DE81260C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1894 ab.
Das Verlieren der Tretkurbeln beim Radfahren wird von den Fahrern gefürchtet. Versucht nämlich der Fahrer, die Tretkurbel mit den Füfsen wiederzufinden, so setzt er sich, falls nicht ganz besondere Geschicklichkeit aufgewendet wird, der Gefahr aus, von den schnell kreisenden Kurbeln an den Unterschenkeln empfindlich geschlagen zu werden; dabei hängt, zumal beim Bergabfahren, die Sicherheit des Fahrers davon ab, dais er zur rechten Zeit die Herrschaft über die Tretkurbeln wieder erlangt.
Unter Berücksichtigung dieser Umstände wird die im Nachfolgenden zu beschreibende Vorrichtung vorgeschlagen, vermöge welcher man Tretkurbelachse und Treibkette bei laufendem Fahrrad nach Belieben aus- und einschalten kann. Mit Hülfe dieser Vorrichtung kann der Fahrer z. B. beim Bergabfahren die Tretkurbeln in "Ruhe setzen und die Füfse :auf denselben ruhen lassen, bis er die Reibungskuppelung, welche das hintere Kettenrad mit der Laufradnabe verbindet, wieder einschaltet. Während ein Hemmen oder Aufhalten des schnelllaufenden Fahrrades durch die kreisenden Tretkurbeln nur einem ganz geübten Fahrer möglich ist, kann bei der vorliegenden Vorrichtung die. Reibungskuppelung zwischen Kettenrad und Treibradnabe als beliebig anzuspannende Bremse auch von Mindergeübten benutzt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Gesammtansicht des mit der Vorrichtung ausgestatteten Fahrrades (Niederrades), welches von beliebiger Bauart sein kann. Fig. 2 a zeigt in einem der Hinterradachse nach genommenen Schnitte die Hinterradnabe mit dem Kettenrade und der beide Theile verbindenden Reibungskuppelung im eingerückten Zustande, die sich unmittelbar daranschliefsende Fig. 2 b die Kuppelung im ausgerückten Zustande. Fig..3 a zeigt Hinterradnabe, Kettenrad und Kuppelung im eingerückten Zustande in einem Schnitt quer durch die Achse, Fig. 3 b die andere Hälfte der gedachten Theile bei gleichem Zustande der Kuppelung in der Ansicht.
Auf der festliegenden Hinterradachse α ist in üblicher Weise die Nabe b des Hinterrades mittelst Kugeln gelagert. Eine Verlängerung von b enthält eine concentrische Rinne bl keilförmigen Profils. Dieser letztere Theil von b wird vom Kranze c des naben- und speichenlosen Kettenrades umfafst. Auf radialen Bolzen c1 an c, die bis auf den Grund der Rinne b1 hindurchgehen können, sind die Backen d der Klauenkuppelung verschiebbar; Federn dl wirken auf die Backen mit dem Bestreben ein, dieselben nach innen, also in die Rinne b1 hineinzutreiben. Sich selbst überlassen, wird also das Kettenrad mit der Nabe ein starres Stück bilden, das Treibrad bei der Bewegung der Kette in Drehung versetzt werden.
Um die Kuppelung ausrücken, die Verbindung zwischen Kettenrad und Nabe lösen zu können, sind an d durch Bolzen e1 die gegabelten winkelförmigen Hebel e angebracht. Dieselben stehen unter dem Einflufs von Federn e2, welche, die Wirkung der Federnd1 unterstützend, die oberhalb der Drehpunkte liegenden Nasen von e unter den Kranz c zu zwängen streben (s. Fig. 2 a). In dieser Stellung tragen die Hebel zur Sicherung der eingerückten Kuppelung bei. Werden aber die nach aufsen hervortretenden Hebelarme gegen b
hin bewegt, so verlassen zunächst die Nasen ihre Stützpunkte, alsdann finden die Hebel auf dem Rande der Scheibe f eine Auflage und schliefslich werden durch dieselben die Backen d ausgehoben (s. Fig. 2b). Scheibe^ist auf einem Ansatz a1 der Achse lose drehbar, um sich drehen zu können, wenn bei ausgerückter Kuppelung die Hebel auf ihrem Rande ruhen und das Kettenrad noch nicht zur Ruhe gekommen ist; gegen seitliche Verschiebung wird sie durch einen Splint gesichert.
Um vom Sitz des Fahrers aus sä'mmtliche Hebel e zugleich bethätigen zu können, ist ein weiteres Stück a1 der Achse mit steilgä'ngigem Schraubengewinde und die auf demselben laufende Mutter g mit einem Flantsch versehen, in dessen Bereich die Hebel hineinragen. Die Steigung des Gewindes ist so bemessen, dafs die durch eine Vierteldrehung der Mutter hervorgebrachte Verschiebung zur Bewegung der Hebel genügt. Diese Drehung wird der Mutter verliehen durch Hebel g1, Stange h und Winkelhebel /21, welcher am Gestell, im Bereich der Hand des Fahrers, angebracht ist (s. Fig. 1); das beschriebene Gestänge könnte indessen auch durch anderweitige kinematische Mittel gleicher Wirkung ersetzt werden.
Will der Fahrer Tretkurbelachse und Kettenrad zur Ruhe bringen, so löst er durch entsprechende Bewegung des Hebels h1 die Kuppelung zwischen Kettenrad und Hinterradnabe aus. Hält er dann die Tretkurbeln mit den Füfsen fest, so kann er durch entsprechendes Nachlassen des Hebels die Bremsbacken in die Rinne b1 so weit eintreten lassen, dafs eine mehr oder minder starke Bremsung, aber kein Mitnehmen des Kettenrades erfolgt. Erst wenn er die auf die Bremsbacken wirkenden Federn völlig zur Geltung kommen läfst, werden die Backen so fest in bl hineingetrieben, dafs Kettenrad und Nabe starr gekuppelt sind. Alsdann kann er wieder durch Treten der Kurbeln das Fahrrad fortbewegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Ausschalten der Tretkurbelachse und Treibkette an Fahrrädern, dadurch gekennzeichnet, dafs der Kranz (c) des hinteren Kettenrades mit der Treibradnabe (b bl) durch eine Reibnngskuppelung verbunden ist, deren durch Federdruck an die Nabe angeprefsten Backen (d) durch axiale Verschiebung einer auf die Hebel (e) wirkenden Scheibe (g) entgegen dem Federdruck abgehoben werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT81260D Expired DE81260C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE81260C true DE81260C (de) 1900-01-01

Family

ID=353759

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT81260D Expired DE81260C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE81260C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018739B (de) * 1953-12-10 1957-10-31 Ernst Hillebrand Dipl Ing Kupplung, insbesondere fuer motorisierte Fahrraeder und Leichtkraftraeder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018739B (de) * 1953-12-10 1957-10-31 Ernst Hillebrand Dipl Ing Kupplung, insbesondere fuer motorisierte Fahrraeder und Leichtkraftraeder

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