DE37071C - Fuhrwerk mit Kurbel und Kettenantrieb - Google Patents
Fuhrwerk mit Kurbel und KettenantriebInfo
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- DE37071C DE37071C DENDAT37071D DE37071DA DE37071C DE 37071 C DE37071 C DE 37071C DE NDAT37071 D DENDAT37071 D DE NDAT37071D DE 37071D A DE37071D A DE 37071DA DE 37071 C DE37071 C DE 37071C
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- 241001465382 Physalis alkekengi Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M1/00—Rider propulsion of wheeled vehicles
- B62M1/14—Rider propulsion of wheeled vehicles operated exclusively by hand power
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fuhrwerk, welches durch die auf Kurbeln einwirkende
Kraft der Arme des Fahrenden in Betrieb gesetzt wird.
Die auf die Kurbeln ausgeübte Kraft wird auf ein Kettenrad, welches sich vor dem Sitz
des das Fuhrwerk in Betrieb Setzenden befindet, übertragen, von wo aus der Antrieb
auf den mit den Füfsen lenkbaren Vordertheil des Wagens dadurch erfolgt, dafs ein auf der
Achse des Vordertheiles befindliches Kettenrad vermittelst einer endlosen Kette vom erwähnten
Kettenrad in Rotation versetzt wird.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein dreisitziges Fuhrwerk in der Seitenansicht und
in Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt. Die Fig. 3 bis 7 zeigen "Details.
Das Fuhrwerk, Fig. 1 und 2, besteht aus einem Gestell A, auf welchem der für zwei
Personen bestimmte Rücksitz B und der für die das Fuhrwerk in Betrieb setzende Person
bestimmte Sitz B1 montirt ist.
Beide Sitze ruhen auf Federn α beliebigen
Systems, aufserdem besitzt jeder Sitz eine Rückenlehne b.
Der hintere Sitz ist mit einem zusammenlegbaren Dach C und mit zwei Laternen c versehen.
Das Wagengestell ist rückwärts abgebogen und zur Aufnahme der Achse D gabelförmig
geformt (s. Fig. 6). In diese Gabel °d wird die Achse D eingesetzt und vermittelst einer Lagerbacke
d1 und einer durch die Gabel und 'die
Lagerbacken hindurchgehenden Schraube darin drehbar gehalten. Um zu verhindern, dafs die
der Radachse als Lager dienenden abgebogenen Theile des Wagengestelles bei Stöfsen zu stark
aus einander federn, sind die beiden Lagergabeln d durch eine unterhalb der Radachse
liegenden Stange d2, Fig. 6, verbunden.
Die Hinterräder E sind auf den Achsstummeln und die Achse selbst in den Lagergabeln
lose drehbar, so dafs, wenn ein Rad einmal festlaufen sollte, sich dasselbe mit der Achse
drehen kann.
Unter dem hinteren Sitz B sind verschiebbare Klötzchen e, Fig. 1 und 2, angebracht,
welche, wenn dieselben herausgeschoben, über die Radreifen zu stehen kommen und so durch
Niederdrücken als Bremsen functioniren.
Der vordere Theil des Wagengestelles A trägt eine Platte f, durch welche der Bolzen/1,
Fig. 2 und 5, des Vordergestelles hindurchgeht.
Das Vordergestell, Fig. 2, ist ein versteifter Rahmen A\ in dessen Lagern g die Achse D1
des Vordergestelles drehbar gelagert ist.
Ober- und unterhalb der Platte f ist der Antriebsmechanismus angeordnet. Derselbe besteht
aus einem gabelförmigen Ständer h, in welchem ein Kettenrad F gelagert ist, das vermittelst
der Kurbeln ft1, deren Kurbelhefte h*
in Schlitzen, Fig. 1, verstellbar sind, in Rotation versetzt werden kann. Eine endlose
Kette i überträgt die Rotation durch ein auf der Achse D' aufgekeiltes Kettenrad F1 auf die
Achse D1 bezw. auf das auf derselben festsitzende Rad G, während das Rad G1 nur lose
auf der Achse rotirt.
Durch diese Anordnung, nur das eine der Vorderräder anzutreiben, ist ein grofser Vortheil
erzielt, da bei Curven das äufsere bezw.
innere Rad ungehindert von dem Antriebsrade seine Schnelligkeit vergröfsern bezw. verkleinern
kann. ■
Um auch bei glattem Boden ein sicheres Functioniren des Treibrades G zu erzielen,
ist der Radreifen desselben mit Schrauben befestigt, welche kleine vorstehende Warzen k,
Fig. 2, besitzen, welche sich in den Boden eindrücken und so ein Gleiten verhindern.
Behufs Lenkbarkeit ist der Bolzen fl des
Vordergestelles in der Platte f drehbar, während der das Kettenrad F tragende Ständer h
fest mit dem Bolzen verbunden ist, so dafs der ganze Antriebsmechanismus sammt Vorderrädern
um einen gewissen Lenkungswinkel gedreht werden kann. .
- Das Lenken des Fuhrwerkes geschieht mit den Füfsen, zu welchem Zwecke an dem Vordergestell, Fig. ι und 2, zwei Fufsstützen / angebracht sind, durch welche. der Vordertheil nach jedem beliebigen Lenkungswinkel gestellt werden kann. -
- Das Lenken des Fuhrwerkes geschieht mit den Füfsen, zu welchem Zwecke an dem Vordergestell, Fig. ι und 2, zwei Fufsstützen / angebracht sind, durch welche. der Vordertheil nach jedem beliebigen Lenkungswinkel gestellt werden kann. -
Der das Fuhrwerk Treibende hat zu diesem Zwecke die eine oder die andere Stütze mit
dem betreffenden " Fufse nach vorwärts zu drücken, wodurch der gewünschte Lenkungswinkel
gegeben wird.
Um ein Abgleiten der Kette von den Kettenrädern zu verhindern, sind dieselben mit Flügeln
m versehen. . -
. Zur Erzielung einer sicheren Führung des in der Platte f drehbaren Vordergestelles ist
unterhalb derselben eine Platte n, Fig. 4 und 5, befestigt, welche den Kettenschutzscnuh n\
Fig. ι und 2, trägt. Oberhalb der Platte f ist • die behufs Verstellbarkeit mit Schlitzen versehene
Fufsplatte des Ständers h angeordnet, unter welcher eine Platte o, Fig. 3, sich befindet
, die ihrerseits zur Verminderung der Reibung auf den auf der Platte/ befindlichen
Segmenten o1 gleitet.
Die Fufsplatte des Ständers h trägt als Verlängerung eine Handhabe p, Fig. 3, mittelst
welcher das Fuhrwerk gezogen oder geschoben werden kann.
Unterhalb der Platte f ist ein Läutewerk q angebracht, welches durch einen auf einer
Stange befindlichen Knopf q1 vom Knie des
Fahrenden aus in Thätigkeit gesetzt werden kann. Aufser den Bremsklötzchen e der Hinterräder
ist auch eine Bremsvorrichtung neben jedem der Vorderräder auf der inneren Seite
am Gestell A1 angebracht.
• Diese Bremsvorrichtung HH1 besteht aus einer Schiene r, Fig. 2, welche in einem Schlitz
durch eine Schrauber1 am Gestell^1 senkrecht
verschiebbar ist; unten ist die Schiene, die Achse D1 utnschliefsend, aufgebogen (s. Fig. 5),
oben trägt dieselbe eine mit Griffrad r2 versehene Spindel r3, welche sich auf den Rahmen
des Gestelles stützt.
Bei der Bremse H wirkt dieselbe nur auf die rotirende Achse, sobald die Schiene durch
die Schraube r3 gegen die Achse gedrückt wird, während die Bremse H1 aufser der
Achse auch noch auf einen Hebel s wirkt, welcher um einen Bolzen s1 drehbar am Gestell
A1 montirt ist.
Der dem Rade G1 zugewendete Arm des Hebels greift in einen auf der Nabe des Rades
G befestigten Ring s2, während der andere Arm des Hebels unter die Schraube zu liegen
kommt. Sobald nun die Schraube r3 angezogen wird, prefst sich der andere Arm des
Hebels s an den Ring ss, während der untere
Theil der Schiene r sich gegen die Achse .JD1
prefst und so Rad und Achse gleichzeitig bremst. Eine unter dem Arm angebrachte, in
der Zeichnung nicht gezeigte Feder löst den Bremshebel s aus dem Ring s2, nachdem die
Schraube rs gelüftet wurde.
Um Durchbiegungen der Achse D1 zu verhindern, sind in Schlitzen verstellbare Klötzchen
t, Fig. 2 und 5, am Gestell A1 angebracht,
gegen welche sich die Achse stützt.
Eisenbahnfuhrwerke nach vorstehend beschriebenem System tragen Laufräder mit den
Schienen entsprechend geformten Tyres u, Fig. 7.
Statt des Rücksitzes kann das Wagengestell eine Plattform tragen, und kann vorn, und
rückwärts derselben ein Antriebsmechanismus montirt sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An vierräderigen Fuhrwerken mit Handkurbel- und Kettenradantrieb für die drehbar in einem durch Reihbolzen verbundenen Gestelle gelagerte Vorderachse die Anbringung eines fest verbundenen und eines frei drehbaren Rades an dieser letzteren, wobei das gleichzeitige Bremsen der Achse und des frei drehbaren Rades in der Weise. geschieht, dafs durch das Heben eines die Achse umschliefsenden Bügels r auch ein in einer Ringnuth an der inneren Naben-Endfläche eingreifender Hebel s verstellt wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37071C true DE37071C (de) |
Family
ID=312850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37071D Expired - Lifetime DE37071C (de) | Fuhrwerk mit Kurbel und Kettenantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37071C (de) |
-
0
- DE DENDAT37071D patent/DE37071C/de not_active Expired - Lifetime
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