DE810705C - Verfahren zur Herstellung von Fahrradrahmen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fahrradrahmen

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DE810705C
DE810705C DEK1116A DEK0001116A DE810705C DE 810705 C DE810705 C DE 810705C DE K1116 A DEK1116 A DE K1116A DE K0001116 A DEK0001116 A DE K0001116A DE 810705 C DE810705 C DE 810705C
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DE
Germany
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frame
steering head
bicycle
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halves
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Expired
Application number
DEK1116A
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English (en)
Inventor
Hermann Dr-Ing Klaue
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/86Making other particular articles other parts for bicycles or motorcycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Das Bestreben, die Herstellung von Fahrradrahmen zu verbilligen, hat dazu geführt, daß man zum Ausstanzen und 'Pressen von Fahrradrahmenteilen überging, weil die Herstellung der Rahmen aus genügend festen Röhren und deren Verbindung untereinander kostspielig ist. Das bekannte Ausstanzen der zwei Hälften eines fachwerkförmig ausgebildeten Fahrradrahmens ist mit einem zu , großen Materialverlust verbunden. Man hat deshalb auch schon dreiarmige Fahrradrahmen hergestellt, die aus zwei symmetrischen, vom Lenkkopf bis zum Hinterrad miteinander verbundenen Profilflächen mit breiten Flanschen zusammengesetzt sind. Dabei ist aus dem Rahmen für die Sattelstütze ein Arm in der Nähe des Tretkurbellagers nach oben abgebogen. Die drei Arme des Fahrradrahmens gehen von der entsprechend verbreiterten. Stelle am Tretkurbellager aus. Der sich nach vorn erstreckende Arm trägt den Sitz für den Lenkgabelstumpf und der nach oben ragende Arm die Sattelstütze, während der nach hinten gerichtete gegabelte Arm das Lager für das Hinterrad bildet. Aus einem schmalen Blechband läßt sich auch dieser Rahmen nicht herstellen. Diese Forderung wird erst durch den Vorschlag einer Fahrradrahmenkonstruktion erfüllt, bei welcher der Rahmen aus einem vom Lenkkopf bis zur Hinterradlagerung geradlinig verlaufenden Profilkörper besteht. Der letztere weist eine Halterung für das Tretlagerrohr samt Sattelstütze auf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde; auf möglichst einfache und billige Weise einen geraden Profilblechkörper für den Fahrradrahmen herzustellen. Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß aus einem Blechband die beiden vorzugsweise zusammenhängenden Hälften eines geraden, den Lenkkopf mit der Hinterradlagerung verbindenden Rahmenträgers ausgestanzt werden und vorzugsweise gleichzeitig durch Profilwalzen, deren= Umfang der doppelten oder der einfachen Länge des Rahmenträgers entspricht, die Formpressung des Rahmenträgers vorgenommen wird. Die beiden, gegebenenfalls in Höhe des Lenkkopfes zusammenhängenden formgepreßten Hälften des Rahmenträgers werden vorzugsweise an den Stellen des Lenkkopfes und der Tretlagerrohrhalterung in an sich bekannter Weise durch Nietung, Schweißung, Verklammerung oder durch Umgießen in der Kokille verbunden. In den Abb. i bis 4 ist eine Ausführungsform des Verfahrensproduktes des erfindungsgemäßen .Herstellungsverfahrens dargestellt. Die Abb. 5 und 6 zeigen im Aufriß und Seitenriß die Profilwalzen 6 und 7. Mit i ist das Blechband,-mit 2 der gerade Rahmenträger, mit 3 der Lenkkopf, mit 4 die Tretlagerrohrhalterung und mit 5 die Hinterradgabel bezeichnet. Wenn das Blechband i zwischen die beiden sich in Pfeilrichtung drehenden Profilwalzen 6 und 7 hindurchläuft, wird ein Profilkörper aus diesem Blechband gestanzt und zugleich gepreßt, wie er in Abb. 2 dargestellt ist. Je nach der Profilierung der Walzen und nach der Größe des Umfanges derselben werden die beiden Hälften des Rahmenträgers entweder bei a-a zusammenhängen und die Gesamtlänge A aufweisen, oder es werden nur Profilstücke von der Länge A/2 die Walzen verlassen. Der erstgenannte Fall trifft auf das in den Abb: 2- bis 4 dargestellte Ausführungsbeispiel zu. Der Lenkkopf des Rahmenträgers entsteht dann dadlirch, daß die Lenkkopfteile 3' und 3" derart um das in den Abbildungen nicht dargestellte Steuer-. rohr herumgebogen werden, daß die Rahmenteile 2' und 2" sowie dieTeile derTretlagerrohrhalterung4 und 4' aufeinanderzuliegen kommen, wie dies in den Abb. 3 und 4 veranschaulicht ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Fahrradrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem Blechband (i) die beiden vorzugsweise zusammenhängenden Hälften (2' und 2") -eines geraden, den Lenkkopf (3) und die Hinterradlagerung verbindenden Rahmenträgers ausgestanzt und vorzugsweise gleichzeitig durch Profilwalzen (6 und 7), deren Umfang der doppelten (A) bzw.: der einfachen Länge des Fahrradrahmens entspricht, die Formpressung des Rahmenkörpers vorgenommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden gegebenenfalls in Höhe des Lenkkopfes (3) zusammenhängenden formgepreßten Hälften des Rahmenträgers (2) vorzugsweise nur an den Stellen des Lenkkopfes (3) und der Tretlagerrohrhalterung (4) in an sich bekannter Weise durch Nietüng, Schwei-Bung, Verklammerung oder durch Umgießen in der Kokille verbunden werden.
DEK1116A 1949-12-24 1949-12-24 Verfahren zur Herstellung von Fahrradrahmen Expired DE810705C (de)

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