DE689603C - Achslagergehaeuse - Google Patents
AchslagergehaeuseInfo
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- DE689603C DE689603C DE1938W0103366 DEW0103366D DE689603C DE 689603 C DE689603 C DE 689603C DE 1938W0103366 DE1938W0103366 DE 1938W0103366 DE W0103366 D DEW0103366 D DE W0103366D DE 689603 C DE689603 C DE 689603C
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- Germany
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- axle bearing
- welded
- pressed
- bearing housing
- shaped
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F15/00—Axle-boxes
- B61F15/02—Axle-boxes with journal bearings
- B61F15/06—Axle-boxes with journal bearings for cars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein aus Stahlblech gepreßtes Achslagergehäuse iiir Eisenbahnfahrzeuge.
Statt die Achslagergehäuse aus Stahl zu gießen oder aus einem Stahlblock zu pressen,
hat man sie neuerdings auch derart hergestellt, daß man die Wände und den Boden aus einem Stahlblech gezogen und die Oberseite
durch ein massives Formstück gebildet hat. Diese einem Topf vergleichbare Form
setzte aber ein Stahlblech sehr verwickelten Zuschnitts voraus, um überall Blech für die
unregelmäßige 'Form des Gehäuses bereitzustellen, das vorn bis zur halben Höhe
sehiffsförmig gerundet war, dessen Boden versteifende Rippen trug, dessen Seitenwände
senkrechte Ausbuchtungen für Schrauben enthielten und dessen Hinterwand die volle Höhe
der Seitenwände hatte. Das Preßstück kam mit ganz uneben verlaufenden Rändern aus
der Presse und mußte oben gerädegesichnitten werden; damit man das massive Formstück
zum Tragen der Achsbuehsblattfedern aufgießen konnte.
Man hat aus Stahlblech auch schon ein ringsum geschlossenes, rohrartiges Gehäuse
gebogen, in dessen oberem Teil ein massiver, bügelförmiger, die Lagerschale aufnehmender
Block von verwickelter .Form eingenietet war.
Im Gegensatz hierzu besteht das Achslagergehäuse gemäß der Erfindung darin, daß
das aus einem rechteckigen Stück bestehende
Stahlblech zu einem rinnenförmigen, also vorn, hinten und oben offenen Körper mit
senkrechten Seiten und gewölbtem Boden gepreßt ist und an bzw. in diesem Körper alle
anderen Gehäuseteile angeschweißt sind.
Dieses Gehäuse hat als Hauptteil ein Preßstuck vorn vorbildlicher Schlichtheit und völli-:
ger geometrischer Regelmäßigkeit, indem es von vorn bis hinten den gleichen U-Querschnitt
hat, so daß jeder Blechabfall ausge-•
schlossen ist. Dadurch werden die Gesenke sehr einfach, der Preßdrack gering, und der
Hauptteil kann mit einem Stempelhub mit allseitig geradem Rand hergestellt werden,
der kein nachträgliches Beschneiden mehr nötig macht.
Die an bzw. in diesen Preßkörper.zu schweißenden
übrigen Teile des Gehäuses können nun jeder gemäß seiner bestimmten Aufgabe
und Beanspruchung geformt, also möglichst leicht und zweckmäßig gestaltet werden.
Es wird hierdurch ein Achslagergewicht erzielt, wie es niedriger nicht gedacht werden
kann. Das ist aber von großer Wichtigkeit, weil die Verminderung des Gewichts der unabgefederten
Wagenteile ein Hauptgebot des neuzeitlichen Eisenbahnwagenbaues ist.
Das Achslagergehäuse ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellen dar
Abb. ι einen senkrechten Längsschnitt durch das Achslagergehäuse nach Linie C-D
in Abb. 2,
Abb. 2 in der linken Hälfte einen senkrechten Querschnitt nach Linie E-F der
Abb. 3, in der rechten Hälfte eine Vorderansicht,
Abb. 3 in der oberen Hälfte einen waagerechten Schnitt nach LinieA-B der Abb. i, in
der unteren Hälfte eine Aufsicht. 4.0 Das Achslagergehäuse besteht im wesentlichen aus dem Preßstück #. Es ist ein aus
StaMblech von gleichmäßiger Stärke und einfacher Rechteckform in der Presse zu Rinnenfofm
gebogener, also vorn, hinten und oben offener Körper, der senkrechte Seiten und
einen gewölbten Boden hat. Wo man dieses Preßstück mittels durch die Radachse gelegten
Ebenen schneiden mag, überall erhält man dieser Achse parallele, geradlinige
Schnitte. Nur an den beiden Stellen, an denen später die oberen Deckelschrauben /
sitzen, .sind die Seiten oben zu dachförmigen Einbuchtungen eingezogen. Das geschieht
aber nicht etwa durch Pressen, sondern es wird in die Seite des Preßstückes ein senkrechter
Sägeschnitt geführt, der so· freigelegte
rechteckige Lappen nach innen abgebogen und das offene Dreieck zwischen. Seite und
Lappenkante mittels eines Blechdreiecks zugeschweißt.
Alle übrigen Teile des Gehäuses sind an oder in dieses Preßstück geschweißt. Vorn
ist der Flansch b zum Befestigen des Dekkels,
hinten die Staubringtasche c, oben die den ganzen Raum zwischen Mantel, Deckelflansch
und Staubringtasche ausfüllende,-aus einem Stück gepreßte Platte d zum Tragen
der Blattfeder angeschweißt.
Die Achslagerführungen g, die, wie bei aus
Blech hergestellten Achslagergehäusen bekannt, von Winkelstücken gebildet werden,
sind mit einem Schenkel flach an den Seiten des Preßstückes α angeschweißt, und deren
freier, quer von dem Preßstück abstehender Schenkel ist erfuidungsgemäß durch angeschweißte
Rippen h mit dem Preßstück verbunden. An die Innenseite des Mantels a
sind zum Stützen der Lagerschale die U-förmigen Stützen i angeschweißt.
Claims (4)
1. Achslagergehäuse, dessen Längswände und Boden aus einem Stahlblech
gepreßt sind und dessen Oberseite durch ein eingesetztes massives Formstück gebildet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem · rechteckigen Stück bestehende Stahlblech zu einem rinnenförmigen,
d. h. vorn, hinten und oben offenen Körper (β) mit senkrechten Seiten und gewölbtem
Boden gepreßt ist und daß an bzw. in diesem Körper alle anderen Gehäuseteile
angeschweißt sind.
2. Achslagergehäuse nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß 'die Seiten
des Preßkörpers («) an den Stellen der oberen Achslagerdeckelschrau'ben (/) dachförmige
Einbuchtungen (e) haben.
3. Achslagergehäuse nach Anspruch i, bei dem die Achslagerführungen durch
Winkelstücke gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel der
Winkelstücke (g) durch angeschweißte Rippen (A) versteift ist.
4. Achslagergehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zum. Tragen der Lagerschale U-förmige Stützen (/)
innen an die Seitenwände des Preßkörpers (α) geschweißt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938W0103366 DE689603C (de) | 1938-04-21 | 1938-04-21 | Achslagergehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938W0103366 DE689603C (de) | 1938-04-21 | 1938-04-21 | Achslagergehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE689603C true DE689603C (de) | 1940-03-28 |
Family
ID=7615950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938W0103366 Expired DE689603C (de) | 1938-04-21 | 1938-04-21 | Achslagergehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE689603C (de) |
-
1938
- 1938-04-21 DE DE1938W0103366 patent/DE689603C/de not_active Expired
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