DE808440C - Einstellvorrichtung fuer am Rahmen eines Schienenfahrzeugmodells zentrierte Fahrgestelle - Google Patents
Einstellvorrichtung fuer am Rahmen eines Schienenfahrzeugmodells zentrierte FahrgestelleInfo
- Publication number
- DE808440C DE808440C DEP14521D DEP0014521D DE808440C DE 808440 C DE808440 C DE 808440C DE P14521 D DEP14521 D DE P14521D DE P0014521 D DEP0014521 D DE P0014521D DE 808440 C DE808440 C DE 808440C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chassis
- frame
- vehicle
- adjustment device
- rail vehicle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H19/00—Model railways
- A63H19/16—Parts for model railway vehicles
- A63H19/22—Wheels; Wheel axles; Bogies
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
- Schienenfahrzeugmodelle, hauptsächlich Nachbildungen von Lokomotiven, weisen häufig schwenkbare Fahrgestelle auf. Zwischen diesen Fahrgestellen und den sie führenden Rahmen ist verhältnismäßig viel Lagerspiel vorgesehen; damit einerseits die Laufräder bei uneben verlegten Schienensträngen immer mit den Schienen im Eingriff bleiben oder, beim Anfahren von Steigungen, andere Laufräder (z. B. Treibräder) nicht von den Schienen abheben und andererseits der dem Verschwenken entgegenwirkende Widerstand beim Befahren enger Kurven klein bleibt und kein Fahrgestell entgleist.
- Umständlich ist das Aufsetzen derartiger Fahrzeuge auf die Schienen. Sie werden immer auf gerade Schienenstücke aufgesetzt, weil dies bequem ist. Aus diesem Grunde sollen vor dem Aufsetzen sämtliche Laufradachsen parallel zueinander verlaufen. Aus der Fahrtrichtung heraus verschwenkte Fahrgestelle müssen demnach vor dem Aufsetzen in die Fahrtrichtung eingestellt werden. Dieses Einstellen ist aber erfahrungsgemäß zeitraubend und aufregend. Gelegentlich werden dabei Teile der Anlage beschädigt.
- Dieser Umstand war der Anlaß dafür, Mittel ausfindig zu machen, die schwenkbaren Fahrgestelle vor dem Aufsetzen der Modelle auf die Schienen möglichst selbsttätig in die richtige Stellung zu drehen. Geeignet sind dafür Nocken und diese Kokken abtastende sowie Verschwenkmomente auf die Fahrgestelle übertragende Gleitstücke. Das Andrücken der Gleitstücke an die Nockenbahn kann durch Fingerdruck oder durch Federspannung erfolgen. Eine noch einfachere, wirkungsvollere Gestaltung der Vorrichtung ermöglicht die Maßnahme, die Verstellung durch die Schwerkraft vornehmen zu lassen, die auf beim Abheben der Fahrzeuge sich nach unten bewegende Bauteile einwirkt, z. B. auf Massen, die beim Abheben der Fahrzeuge ausschwingen. In Verbindung mit quer zur Fahrtrichtung angeordneten Gleitstückführungen erspart diese Bauart die Anordnung von zusätzlichen Steuerungen.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele schematisch veranschaulicht. Bei sämtlichen bewirkt die Schwerkraft das Betätigen der Einstellvorrichtung. Es zeigt Abb. i eine Vorrichtung in der Seitenansicht, wobei die Nockenbahn am zweiachsigen Fahrgestell sitzt und die Raste aus zwei rahmenfesten Zapfen gebildet wird, Abb. 2 den Schnitt nach Linie A-A der Abb. 1, Abb. 3 eine Seitenansicht eines einachsigen Fahrgestells mit an dem Rahmen sitzender Nockenbahn, Abb. 4 den Schnitt nach Linie B-B der Abb. 3, die Abb.5 bis 7 Darstellungen der Wirkungsweise der Vorrichtungen gemäß den Abb. i bis 4.
- An dem Rahmen i sind Bolzen 2 befestigt, die die Fahrgestelle 3 führen. Zwischen ihnen ist so viel seitliches und axiales Spiel zwischen dem Rahtuen i und dem Fahrgestell 3 vorgesehen, daß das von nicht gezeigten Triebrädern zwischen den Schienen 4 geführte Fahrzeug voll kurvengängig ist und daß sich die am Fahrgestell 3 gelagerten Spurräder 5 bei rollendem Fahrzeug nicht von diesen Schienen abheben.
- Beim Gegenstand der Abb. i und 2 sitzt an dem Fahrgestell 3 der die Nockenbahn 6a tragende Winkel 6. Die Raste, in die beim Abheben des Fahrzeugs von den Schienen die Nockenbahn 6a hineintaucht, wird von den Zapfen 7° am rahmenfesten Winkel 7 gebildet. Bei abgehobenem Fahrzeug sitzt das Fahrgestell 3 auf dem Bund 211 am Bolzen 2 und auf dem Zapfen 7a auf.
- Beim Gegenstand der Abb. 3 und 4 arbeitet die Vorrichtung nach dem gleichen Prinzip. Es liegt nur eine kinematische Umkehrung vor. Da das Fahrgestell 3 einachsig ist, liegt es beim Fahren auf dem Bund 2a auf. Das Gleitstück wird von dem Zapfen 3a am Fahrgestell 3, die Nockenbahn i° von den Nocken ib am Rahmen i gebildet.
- Wirkungsweise Bei fahrendem Fahrzeug bleiben die Gleitstücke 3°, 6 außer Eingriff (Abb. 5). Wird das Fahrzeug abgehoben, so verharren zunächst die Spurräder 5 unter dem Einfluß der auf das Fahrgestell einwirkenden Schwerkraft auf den Schienen. Eine unbeabsichtigte Drehung des Rahmens i beim Abheben des zuerst frei werdenden Rahmens einschließlich der Triebräder kann eine Verdrehung des Fahrgestells gegenüber dem Rahmen bewirken (Abb.6). Lüftet man das Fahrzeug nun so hoch, daß sich auch die Spurräder 5 von den Schienen abheben, dann kommt das Gleitstück mit der Kurvenbahn in Eingriff, wodurch das Fahrgestell in die Fahrtrichtung zurückgedreht wird (z. B. sämtliche Radachsen zueinander parallel verlaufen).
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einstellvorrichtung für am Rahmen eines Schienenfahrzeugmodells mit großem Lagerspiel zentrierte Fahrgestelle, gekennzeichnet durch eine Raste bildende Nocken (ib) bzw. Zapfen (7a), die an einem der Fahrzeugteile (z. B. am Rahmen i) befestigt sind und bei von den Schienen (4) abgehobenem Fahrzeug ein am anderen Fahrzeugteil (z. B. am Fahrgestell 2) sitzendes Gleitstück (Zapfen 3a bzw. 7a) lagensichern.
- 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anheben des Fahrzeugs durch die Schwerkraft in Bewegung gebrachte Massen das Gleitstück (Zapfen 3° bzw. 7a) mit der Nockenbahn (i°, 6a) in Eingriff bringt.
- 3. Einstellvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenbahn (ia, 611) quer zur Fahrtrichtung angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP14521D DE808440C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Einstellvorrichtung fuer am Rahmen eines Schienenfahrzeugmodells zentrierte Fahrgestelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP14521D DE808440C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Einstellvorrichtung fuer am Rahmen eines Schienenfahrzeugmodells zentrierte Fahrgestelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE808440C true DE808440C (de) | 1951-07-16 |
Family
ID=7365202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP14521D Expired DE808440C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Einstellvorrichtung fuer am Rahmen eines Schienenfahrzeugmodells zentrierte Fahrgestelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE808440C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3246420A (en) * | 1963-04-15 | 1966-04-19 | Colgate Palmolive Co | Container simulated toy |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP14521D patent/DE808440C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3246420A (en) * | 1963-04-15 | 1966-04-19 | Colgate Palmolive Co | Container simulated toy |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE936552C (de) | Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE482958C (de) | Bremsvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge | |
| DE560206C (de) | Bewegungsvorrichtung fuer doppel- oder mehrtafelige Schiebetueren | |
| DE328927C (de) | Schaustellungsvorrichtung mit bewegten Figuren | |
| DE516550C (de) | Buegelmaschine | |
| DE435739C (de) | Haengebahnfahrzeug mit zwei um lotrechte Achsen drehbaren Laufwerken | |
| DE449999C (de) | Ausgleisvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge | |
| DE808551C (de) | Berg- und Talbahn | |
| DE1184263B (de) | Anordnung zur gelenkten Fortbewegung von Spielkoerpern bei Magnetspielen | |
| DE577345C (de) | Von Hand gefuehrte Vorrichtung zum Verschieben von Schienenfahrzeugen mit zwei bei Motorantrieb aufeinander abrollenden Reibraedern zwischen Schiene und Fahrzeug | |
| DE464331C (de) | Wagenaufhaltevorrichtung | |
| DE890476C (de) | Ladeeinrichtung | |
| DE448259C (de) | Rangiermotor fuer Eisenbahnwagen mit Reibungsrollenantrieb | |
| DE585746C (de) | Antriebseinrichtung fuer elektrische Lokomotiven mit Einzelachsantrieb | |
| DE542373C (de) | Vorrichtung zur fortlaufenden Pruefung von Garn o. dgl. auf Festigkeit | |
| DE275823C (de) | ||
| DE934278C (de) | Aufzugsvorrichtung fuer Spielzeugbahnen, insbesondere Spielzeugeisenbahnen | |
| DE429711C (de) | Vorrichtung zum Ausnutzen des Luftwiderstandes an Kraftfahrzeugen | |
| DE890919C (de) | Fahrspielzeug od. dgl. mit Farbenwechseleinrichtung | |
| DE1104806B (de) | Anordnung zur Mitnahme und Fuehrung von Schokoladenformen | |
| DE1132176B (de) | Fahrbarer Behaelter zum Streuen von Kies, Kunstduenger und aehnlichem Streugut | |
| DE1958490A1 (de) | Kettentrieb fuer den Laufwagen von Ladeportalen | |
| DE378955C (de) | Antrieb fuer den bewegten Teil von Lichtreklameeinrichtungen mit innerhalb spiegelnder Reflektoren angeordneten Gluehlampen | |
| DE561151C (de) | Hebevorrichtung an Kraftfahrzeugen zum wahlweisen Anheben der Vorder- und der Hinterachse | |
| DE404059C (de) | Fahrspielzeug mit Reiterfigur |