DE404059C - Fahrspielzeug mit Reiterfigur - Google Patents

Fahrspielzeug mit Reiterfigur

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DE404059C
DE404059C DEM84124D DEM0084124D DE404059C DE 404059 C DE404059 C DE 404059C DE M84124 D DEM84124 D DE M84124D DE M0084124 D DEM0084124 D DE M0084124D DE 404059 C DE404059 C DE 404059C
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DEM84124D
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HERMANN MEWES
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HERMANN MEWES
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H7/00Toy figures led or propelled by the user
    • A63H7/02Toy figures led or propelled by the user by pushing or drawing
    • A63H7/04Toy figures led or propelled by the user by pushing or drawing moving together with a toy vehicle or together with wheels rolling on the ground, i.e. driven by vehicle or wheel movement

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Description

  • Fahrspielzeug mit Reiterfigur. Die Erfindung betrifft ein Spielzeug, und zwar insbesondere ein solches, welches auf Rädern vorwärts zu fahren ist, und bei welchem durch die Drehung der Räder bzw. der als Kurbel ausgebildeten Radwellen- Bewegungen der Figur ausgeführt werden. Bei der Erfindung handelt es sich um eine eigenartige Einrichtung dieser Art, um einem auf einem Pferde oder sonstigen Tier sitzenden Reiter die Bewegungen rriachen zu lassen, die ein Reiter beim Galoppreiten ausführt.
  • Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß der Antrieb und die die Räder bewegenden Teile möglichst unsichtbar im Innern der aus Holz oder sonstigem Material gebildeten Figur liegen, also den Eindruck der Bewegungen nicht stören und der Beschauer auch nicht merkt, auf welche Weise diese Bewegungen hervorgebracht werden.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens dient die beiliegende Zeichnung, die ein Beispiel eines solchen Spielzeuges zeigt. Zu diesem Beispiel ist eine auf einem Pferde reitende Figur gewählt, jedoch kann ebensogut ein anderes Tier, z. B. ein Esel, Kamel o. dgl., und jede andere Figur dazu verwandt werden. Die Abb. t zeigt eine Ansicht, während die Abb. :! einen Längsschnitt durch die Figur darstellt und die Abb.3 einen Schnitt durch die Bewegungsteile gibt.
  • Die Figur läuft auf dem Räderpaare a und b. Diese Räderpaare sind auf Sockel c gelagert, in welchen sich die Radwellen d und e drehen. Eine dieser Radwellen, bei dem angenommenen Beispiel die vordere Radwelle d, ist mit einer Kurbelausbiegung f versehen. Die Figur g des Reittieres, welche auf dem Wagenbrett gz steht, ist mit einer oberhalb dieser Kurbelausbiegung /beginnenden und bis oben in die Nähe des Sattels reichenden Durchbohrung h versehen. An der Stelle des Reittieres, wo der Sattel aufgelegt ist, oder wo der Reiter sitzt, ist von der Oberkante beginnend eine schlitzartige Aussparung i vorgesehen, in deren tiefste Stelle der KanaJ lt einmündet. In dieser Aussparung i ist um den Bolzen k schwingbar ein Hebel m gelagert, dessen kurzes Ende über der Öffnung des Kanals lt liegt. Dieses kurze Ende des Hebels nt ist mit einer durch den Kanal !t gehenden Schnur Z mit der Kurbelausladung f der Radwelle d verbunden und so eingestellt, daß das lange Ende des Hebels in der schwingartigen Vertiefung i liegt, wenn die Kurbel der Welle nach oben steht, während bei Drehung der Kurbel das kurze Ende des Hebels nach unten gezogen wird und sich das lange Ende des Hebels m aus der Vertiefung i heraushebt und über diese herausragt.
  • Die reitende Figur ruht auf diesem Sattel so, daß beiderseitig des Pferdes die Füße und auch die Hände anliegen und der verdickte Körper auf dem Sattel bzw. der Aussparung i sitzt. Zum Festhalten der Figur n dient ein Bolzen o, welcher in dem Pferde-, hals p steckt, und dessen nach beiden Seiten herausstehenden Enden durch die Hände der Figur gehen, Die Figur selbst ist oberhalb des Sattels zum Eingriff des Hebels m mit einer Aussparung g versehen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei Drehung der Räder a drehen sich die Wellen d und damit die Kurbel f. Bei der Bewegung zieht diese Kurbel f an der Schnur oder dem Draht oder dem sonstigen Verbindungsmittel, und es wird der Hebel m um den Bolzen k geschwungen und mit seinem längeren Ende hochgehoben. Dieses längere Ende sitzt in der Aussparung g der Figur n und hebt diese hoch, indem: diese Figur um den Bolzen o schwingt. Durch die eigenartige Anordnung dieses Hebels ist es, wie aus Abb.2 ersichtlich, erreicht, daß dieser Hebel beim Hochgehen der Figur nicht gesehen wird, also die ganze Vorrichtung innerhalb der - Spielzeugfigur liegt und der Eindruck der Bewegungen nicht gestört wird. Je nach Länge des Hebels in und des Kurbelradius f können die Bewegungen der Figur größer oder kleiner sein.
  • Die Vorrichtung hat den Vorzug, daß der Reittierkörper aus einem Stück hergestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrspielzeug mit Reiterfigur zur N achalmzung der Bewegung des Reiters beim Galoppreiten, dadurch gekennzeichnet, daß in einer im Rücken des Reittieres unterhalb der um einen Punkt schwingenden Reitfigur (n) befindlichen Aussparung (ij ein um einen Bolzen (k) beweglicher Hebel (m) lagert, der in bekannter Weise von einer der beiden gekröpften Laufradachsen mittels Schnurzuges oderähnlichem bewegt wird, so daß die Reitfigur durch das andere in eine Aussparung der Figur eingreifende Ende des Hebels abwechselnd gehoben und gesenkt wird.
DEM84124D 1924-03-06 1924-03-06 Fahrspielzeug mit Reiterfigur Expired DE404059C (de)

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