DE396188C - Landwirtschaftliches Geraet zur Herstellung von Loechern im Ackerboden - Google Patents
Landwirtschaftliches Geraet zur Herstellung von Loechern im AckerbodenInfo
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- DE396188C DE396188C DEH93898D DEH0093898D DE396188C DE 396188 C DE396188 C DE 396188C DE H93898 D DEH93898 D DE H93898D DE H0093898 D DEH0093898 D DE H0093898D DE 396188 C DE396188 C DE 396188C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B45/00—Machines for treating meadows or lawns, e.g. for sports grounds
- A01B45/02—Machines for treating meadows or lawns, e.g. for sports grounds for aerating
- A01B45/023—Perforators comprising spiking tools actively driven in a reciprocating movement through a crankshaft or eccentric mechanism
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Die Bearbeitung des Ackerbodens leidet
allgemein an dem Übelstand, daß diese in der Hauptsache nur an der Oberfläche stattfindet,
so daß Luft und Wasser nur in die eigentliehe Oberflächenschicht des Bodens gelangt.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildet ein landwirtschaftliches Gerät, das durch Menschen-, Tier- oder motorische
Kraft fortbewegt wird und dem Zweck dient,
to tiefgehende Löcher in den Boden zu stoßen, durch die dann Luft und Wasser eindringen
kann, so daß der Boden ergiebiger wird.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Maschinen, mittels welchen Löcher in das Erdreich
gestochen werden, die der besseren Belüftung und Bewässerung des Ackerbodens
■. dienen. Die vorliegende Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß an einem Fahrgestell
schräg nach hinten bewegliche und infolge-
ao dessen auf das Fahrzeug schiebend wirkende, in den Boden einstechende Stoßstangen angeordnet
sind, die in feststehenden Hülsen geführt und in achsialer Richtung verschoben werden. Die unter Federwirkung stehenden
Stoßstangen werden durch umlaufende Hubdaumen bewegt, wobei in den Hülsen seitliche
Führungsschlitze angebracht sind, durch welche an den Stoßstangen befindliche Hubstifte
nach außen ragen, mit welchen die Hubdaumen' in Berührung kommen.
In der Zeichnung ist der Erfindüngsgegenstand
schematisch in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι zeigt in Seitenansicht eine Lochstoßeinrichtung
mit ihrem Antrieb.
Abb. 2 stellt eine teilweise Draufsicht zu Abb. ι dar.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind auf der Radachse α zwei Zahnräder b
aufgekeilt. Jedes Zahnrad b steht unter Vermittlung eines Zwischenrades p mit einem zweiten
Zahnrad e in Eingriff, auf deren Welle d in entsprechenden Abständen Daumenscheiben/^vorgesehen
sind, die einen vorstehenden
Daumen q besitzen. Ungefähr über jedem Daumen ist eine Hülse h angeordnet, in deren
Innern der verstärkte Teil i einer Stange / gleitet, der unter dem Einfluß einer Feder η
steht. Der Stangenteil i besitzt zwei seitliche Stifte g, die durch Schlitze ο der Hülse h
herausragen. Die Hülse besitzt in ihrem Innern noch Anschläge?», die dem Stangenteil
i am Ende seines Abwärtshubes als Hubbegrenzung dienen.
Wird nun das Gerät von rechts nach links (Abb. i) gezogen, so erhält die Welle d infolge
der Zahnräderübersetzung eine Drehung "*n Sinne des eingezeichneten Pfeiles, so daß
der Daumen / die Stange an den Stiften q erfaßt und unter Zusammendrücken der Feder
η zurückschiebt. Sowie die Stifte freigegeben
werden, schnellt die Stange / infolge des Federdruckes nach unten und gräbt sich
ao in den Boden ein, wodurch in diesem ein tiefes Loch entsteht.
Zweckmäßig wird man für jede Hülse zwei Daumenscheiben vorsehen, wenn auch eine genügen
würde. Außerdem wird man die Scheibenpaare derart versetzt anordnen, daß,
wenn ein Scheibenpaar eine Feder spannt, das benachbarte seinen Leergang vollführt.
Die schräge Anordnung der Stangen hat noch den Vorteil, daß beim Eindringen dieser in
den Boden das Gerät nach vorn gestoßen wird, wodurch ein Teil der zum Spannen der
Federn dienenden Arbeit wieder zum Fortbewegen des Gerätes nutzbar gemacht wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche :i. Landwirtschaftliches Gerät zum Herstellen von Löchern im Ackerboden zwecks Belüftung und Bewässerung, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Fahrgestell schräg nach hinten bewegliche und infolgedessen auf das Fahrzeug schiebend wirkende, in den Boden einstechende Stoßstangen (i, j) angeordnet sind, die in feststehenden Hülsen Qt) geführt und in achsialer Richtung verschoben werden.
- 2. Ausführungsform des landwirtschaftlichen Gerätes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstangen (i, j) unter Federwirkung stehen und durch umlaufende Hubdaumen (f, g) bewegt werden, wobei in den Hülsen (Ji) seitliche Führungsschlitze (0) angebracht sind, durch welche an den Stoßstangen {i, j) befindliche Hubstifte (g) nach außen ragen, mit welchen die Hubdaumen (g·) in Berührung kommen.Abb. 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH93898D DE396188C (de) | 1923-06-15 | 1923-06-15 | Landwirtschaftliches Geraet zur Herstellung von Loechern im Ackerboden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH93898D DE396188C (de) | 1923-06-15 | 1923-06-15 | Landwirtschaftliches Geraet zur Herstellung von Loechern im Ackerboden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396188C true DE396188C (de) | 1924-05-27 |
Family
ID=7166859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH93898D Expired DE396188C (de) | 1923-06-15 | 1923-06-15 | Landwirtschaftliches Geraet zur Herstellung von Loechern im Ackerboden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396188C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921112C (de) * | 1952-12-30 | 1954-12-09 | Fritz Georg Porten | Verfahren zur Beseitigung von Strassen und Feldwegen zum Zwecke der Arrondierung undFlurbereinigung |
-
1923
- 1923-06-15 DE DEH93898D patent/DE396188C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921112C (de) * | 1952-12-30 | 1954-12-09 | Fritz Georg Porten | Verfahren zur Beseitigung von Strassen und Feldwegen zum Zwecke der Arrondierung undFlurbereinigung |
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