DE232113C - - Google Patents

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DE232113C
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hollow spindle
spindle
cord
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toy
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H1/00Tops
    • A63H1/02Tops with detachable winding devices
    • A63H1/04Tops with detachable winding devices with string or band winding devices

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77f. GRUPPE
ALBERT A. STOVER und EDW. SCHOELLKOPF . in IDAHO-SPRINGS, V. St. A.
Antriebsvorrichtung für Spielzeugkreisel, Luftschrauben u.dgl., bei der in einem Handgriff eine Hohlspindel drehbar gelagert ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Spielzeugkreisel, Luftschrauben und ähnliche Spielzeuge, bei der in einem Handgriff eine Hohlspindel drehbar gelagert ist. Das Neue besteht in dem durch die Ansprüche gekennzeichneten herausnehmbaren Kupplungsglied zur Verbindung der Antriebsvorrichtung mit dem anzutreibenden Gegenstand während des Antriebes.
ίο In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. ι ist eine Seitenansicht der Antriebsvorrichtung, teilweise im Schnitt, in Verbindung mit einem Spielzeugkreisel. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Antriebsspindel der Vorrichtung. Fig. 3 zeigt in schaubildlicher Einzelansicht das mit einer abnehmbaren Luftschraube zusammenwirkende Kupplungsglied. Fig. 4 ist eine Ansicht des herausgenommenen Greifgliedes.
Fig. 5 ist eine Endansicht der Vorrichtung und zeigt die von der Vorrichtung angetriebene Luftschraube teilweise abgebrochen. Fig. 6 zeigt eine Ansicht der Vorrichtung vom Handgriffende aus. Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 2 und Fig. 8 eine Ansicht der Luftschraube von der Seite.
Der rohrförmige Handgriff 1 der Vorrichtung kann aus Holz oder einem anderen zweckentsprechenden Material bestehen und so groß sein, daß er leicht mit der einen Hand des die Vorrichtung Benutzenden erfaßt werden kann. Dieses Glied 1 ist an dem einen Ende mit einem gegabelten Kopf 2 versehen. Durch den Handgriff erstreckt sich in der Längsrichtung eine Bohrung 3, die zur Aufnahme einer Antriebsschnur 4 dient und an ihrem äußeren Ende mit einem Querriegel 5 versehen ist, der sich quer über die Öffnung der Bohrung erstreckt und die Enden der Antriebsschnur voneinander trennt, um deren Verwick- lung zu verhindern.
Durch die Armöffnungen des gegabelten Kopfes 2 tritt rechtwinklig zu dem darin befindlichen Schlitz eine Hohlspindel 6 hindurch und ruht frei drehbar in diesen Armen. Diese Spindel hat die Form eines Rohres und ist mit einer auf ihr befestigten Schnurscheibe 7 versehen, die zwischen den Gabelenden oder -armen des Kopfes 2 liegt, und über die die Antriebsschnur läuft. Diese Schnurscheibe 7 ist vorteilhaft in der gezeichneten Weise mit einer Nut 8 versehen, deren Seiten sich leicht nach außen erweitern, so daß dadurch Reibungsflächen für die Schnur geschaffen werden und eine sichere Zugwirkung auf die Schnurscheibe erzielt wird, durch die die Hohlspindel 6 in Umdrehung versetzt wird. Die Schnur 4 wird durch die Bohrung in den Handgriff 1 auf der einen Seite des Querriegels 5 ein-, um die Schnurscheibe 7 herum- und durch die Bohrung auf der anderen Seite des Querriegels zurückgeführt. Beide Enden der Schnur sind vorteilhaft mit Knoten versehen, um ein Herausziehen aus der Bohrung
beim Gebrauch zu verhindern und hierdurch gleichzeitig Greifglieder zum Bedienen der Schnur zu schaffen.
Die hohle Antriebsspindel 6 ist an jedem Ende mit einer Anzahl von Klinkenzähnen versehen, die an diametral einander gegenüberliegenden Stellen' angeordnet sind und mit den seitlich vorstehenden Armen eines noch zu beschreibenden Kupplungsgliedes zusammenwirken. In der Nähe jedes gezahnten Spindelendes sind vorteilhaft auf deren gegenüberliegenden Seiten zwei öffnungen ii, 12 vorgesehen, die zweckmäßig rechtwinklige Form haben, und in denen herausnehmbare Greifglieder 13, 14 sitzen. Diese passen in die öffnungen hinein und ragen mit ihren inneren Flächen über die innere Fläche der Spindel hervor, so daß sie mit dem Schaft des in Drehung zu versetzenden Gegenstandes zusammenwirken können. Die vorderen Enden dieser herausnehmbaren Greifstücke sind vorteilhaft an ihren unteren Flächen bei 15 abgeschrägt, um die Einführung des Kreiselschaftes oder anderen in Drehung zu versetzenden Spielzeuges zu erleichtern. Diese Greifglieder 13, 14 sind in den Aussparungen 11, 12 nachgiebig gelagert, und zwar mittels Gummibänder 16, 17, die sich über die Außenflächen der Greifglieder 13, 14 rings um die Hohlspindel legen und eine seitliche Bewegung jener Greifglieder beim Einsetzen und Herausnehmen der Spielzeugschäfte ermöglichen und diese nachgiebig in Eingriff mit den Spielzeugen halten.
Das herausnehmbare Kupplungsglied 18 soll in Verbindung mit einer Luftschraube oder einem ähnlichen Spielzeug benutzt werden und besteht zweckmäßig aus einem Stift 19, den ein doppelter Versteifungsdraht 191 ungefähr auf dreiviertel seiner Länge umgibt und an seinen Enden seitlich nach verschiedenen Richtungen umgebogen ist, so daß Arme 20, 21 gebildet werden, deren Enden wieder rechtwinklig umgebogen sind und nach verschiedenen Richtungen schräg aufwärts ragen. Hierdurch entstehen Greifhaken 22, 23, die auf die gegenüberliegenden Seiten einer Luftschraube 24 in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise einwirken, wobei der unbedeckte Teil des Stiftes in der Längsrichtung zwischen den Armen hervorragt und durch die in der Luftschraube 24 gewöhnlich vorgesehene Mittelöffnung 25 hindurchtreten kann.
Der in Verbindung mit der neuen Antriebsvorrichtung zu benutzende Spielzeugkreisel 26 ist an seinem oberen Ende mit einem vorstehenden Drehstift 27 versehen, um den ein Ringraum 28 angeordnet ist. An dem Stift 27 befinden sich Vorsprünge 29, 30, die seitlich an diametral einander gegenüberliegenden Stellen in den Ringraum unter das untere Ende der Hohlspindel hineinragen und in die Zähne am Ende der Spindel 6 eingreifen. Der Stift 27 ist so lang, daß er in die Hohlspindel bis über die die Greifglieder enthältenden Aussparungen hineinragt, so daß er nachgiebig in der Hohlspindel sitzt und mit dieser gedreht werden kann. Die Klinkenzähne dieser Spindel sollen frei über die Vorsprünge gleiten, sobald der Spindelantrieb nachläßt, und dadurch den Kreisel aus der Spindel auswerfen, so daß dieser auf den Boden oder andere Unterlage gelangt und sich in bekannter Weise dreht.
Befindet sich eine Luftschraube mit den seitlichen Hakenarmen des herausnehmbaren Kupplungsgliedes in Eingriff und wird die Spindel in Drehung versetzt, dann wird die durch die Arme gehaltene Luftschraube so lange schnell in Umdrehung versetzt, bis sie bei einem plötzlichen Anhalten der Spindel in die Luft geschleudert wird und sich weiter dreht, sowie ein beträchtliches Stück in der Luft erhebt.
Bei Benutzung der Vorrichtung wird, wenn sich das eine Ende der Hohlspindel 6 mit dem in Drehung zu versetzenden Gegenstand in Eingriff befindet, bei einem auf die Schnur an der einen Seite des Querriegels ausgeübten Zug der Kreisel oder andere Spielzeuggegenstand in Umdrehung versetzt und beim Loslassen der Schnur und Anhalten des Wellenumlaufes das Spielzeug von der Welle abgeworfen und veranlaßt, entweder auf dem Boden oder in der Luft sich zu drehen. Das andere Ende der Spindel 6 kann alsdann mit dem emporzuschleudernden Spielzeug in Eingriff gebracht und auf die Schnur an der anderen Seite des Querriegels ein Zug ausgeübt werden.
Wie ersichtlich, wird durch die Benutzung einer lose angeordneten Schnur der Kreisel oder die Luftschraube schnell bedient und kann durch Umdrehen der Vorrichtung ein anderes Spielzeug zwecks Antriebes aufgesetzt werden.
Aus der vorstehenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung ist die Konstruktion und Wirkungsweise der Erfindung ohne ausführlichere Erläuterung leicht verständlich.
In der Form, den Verhältnissen und Konstruktionseinzelheiten des vorliegenden Gegenstandes können verschiedene Änderungen vorgenommen werden, ohne daß damit vom Wesen der Erfindung abgewichen oder irgendeiner ihrer Vorteile aufgegeben wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: .
    i. Antriebsvorrichtung für Spielzeugkreisel, Luftschrauben u. dgl., bei der in einem Handgriff eine Hohlspindel drehbar gelagert ist, gekennzeichnet durch ein mit einem Schaft zum Einführen in die Hohl-
    spindel versehenes herausnehmbares Kupplungsglied, das mit seitlichen Armen, die sich in an sich bekannte Klinkenzähne der Hohlspindel legen und dadurch von dieser mitgenommen werden, auf den anzutreibenden Gegenstand einwirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied durch ein unter dem Druck eines um die Hohlspindel gelegten Gummibandes stehendes Greifglied gegen eine Achsialverschiebung gesichert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT232113D 1909-12-13 Active DE232113C (de)

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GB190929144T 1909-12-13

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GB (1) GB190929144A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185522B (de) * 1957-03-20 1965-01-14 Helmut Bross Dipl Ing Antrieb- und Startvorrichtung fuer ein Spielflugzeug mit Schwungpropeller
US6098309A (en) * 1997-09-29 2000-08-08 Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh Machine and process for manufacturing or treating a material web

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GB190929144A (en) 1910-12-13
FR410532A (fr) 1910-05-23

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