DE653341C - Drehkeilkupplung mit Rueckschlagkeil - Google Patents
Drehkeilkupplung mit RueckschlagkeilInfo
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- DE653341C DE653341C DEW94587D DEW0094587D DE653341C DE 653341 C DE653341 C DE 653341C DE W94587 D DEW94587 D DE W94587D DE W0094587 D DEW0094587 D DE W0094587D DE 653341 C DE653341 C DE 653341C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D11/00—Clutches in which the members have interengaging parts
- F16D11/02—Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
- F16D11/06—Clutches in which the members have interengaging parts disengaged by a contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with clutching members movable otherwise than only axially, e.g. rotatable keys
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehkeilkupplung mit Rückschlagkeil und mit nur
einer Kuppelstellung zwischen Nabe und Welle. Kupplungen mit bestimmter Kuppelstellung
sind überall da 'erforderlich, wo verschiedene, von der gleichen Kraftmaschine aus angetriebene Maschinenteile abwechselnd
in Tätigkeit treten müssen und wo ein Kuppeln bei verhältnismäßig hoher Drehzahl erfolgen
muß. Bei Drehkeilkupplungen mit mehreren Kuppelstellungen kommt es bei hoher Drehzahl leicht vor, daß die Drehkieile
nicht genügend Zeit haben, in die vKuppellücken einzuspringen, sondern über diese hinwegspringen,
ohne ein Kuppeln zu bewirken.
Es ist bereits eine Kupplung bekannt, bei
der nur eine Kuppelstellung möglich ist, und zwar besitzt diese Kupplung zwei Drehkeile,
die zwangsläufig miteinander gekuppelt sind und nur dann in die Kuppellücken einspringen
können, wenn die Drehkieilkanten genau mit
den Lückenkanten fluchten. Mit dieser Ausführung ist daher ein Kuppeln nur bei sehr
langsamer Drehzahl des angetriebenen Teiles möglich.
Mit der Erfindung werden diese Nachteile vermieden, indem gemäß derselben jedem
Keil der Welle ein nach innen gehender, sich nur über einen Teil der Nabenlänge ex:
streckender Nocken der Nabe zugeordnet ist, wobei die Nocken in axialer Richtung gegeneinander
versetzt angeordnet und die Drehkeile derart ausgebildet sind, daß sie in der Kuppelstellung nur auf der dem zugeordneten
Nocken entsprechenden Länge über den Wellenumfang hervorragen.
Durch diese Ausbildung wird die Möglichkeit nur einer Kuppelstellung zwischen Nabe
und Welle erreicht und jedem Keil ein sich nahezu über den ganzen Umfang der Nabe erstreckendes
Spiel für das Einfallen gegeben. Die Kupplung nach der Erfindung kann daher
selbst bei sehr hohen Drehzahlen ohne Schwierigkeiten eingerückt werden.
Da die beiden Keile, der Treibkeil und der Rücks'chlagkeil, Kräfte entgegengesetzter
Richtung übertragen sollen, legen sie sich auch an einander entgegengesetzten Seiten
ihrer zugehörigen Nocken an. Während der Treibkeil nach dem Einfallen in seiner Lage
verbleibt bis zum Anschlag an seinen Nocken, muß der Rückschlagkeil beim Einrücken der
Kupplung noch über seinen Nocken hinweg und fällt erst dann in die eigentliche Kuppelstellung
ein. Würde man den Rückschlagkeil zugleich mit dem Treibkeil einfallen
lassen, so würde er erst über seinen Nocken hinwegspringen müssen. Das hierbei erfol-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Gustav Schmidt in Dortmund-Bar op.
653 Ui
gende Anschlagen .an den Nocken ist sehr unerwünscht.
Um dieses Anschlagen bei der erfiindungs-^
-gemäßen Kupplung zu vermeiden, wird zweck*; mäßig eine mit einer'Nase o.dgl. versehen^;
Sperrvorrichtung für den Rückschlagkeil vßf*
gesehen, die von einem, mit der Nahe ■verbundenen
Nocken o. dgl. gesteuert wird und deren Nase sich unter Einwirkung einer
ίο Feder vor einen Vorsprang einer mit dem
Rückschlagkeil verbundenen Scheibe liegt.
Diese Sperrvorrichtung gibt den Rückschlagkeil erst frei, wenn er sich, über seinem
zugehörigen Nocken befindet, von dem er dann in die Kuppelstellung abgleitet.
■ Es ist zwar bereits eine Drehkeilkupplung bekannt mit einer Hebelverbindung zwischen
Rückschlagkeil und Treibkeil, derart, daß die Verbindung zwischen Rückschlagkeil und
Treibkeil unterbrochen und an der unterbrochenen Kraf tschlußstelle durch - einen Anschlag
zwischen einer fest mit dem Rückschlagkeil
verbundenen, unter Feuerwirkung stehenden Scheibe und'der Hebelverbindung
hergestellt ist. Bei dieser bekannten Kupplung sind jedoch keine Nocken für die Drehkeile
an der Nabe vorgesehen, sondern Lükken, und zwar für jeden Keil eine Lücke, so
daß zwei Kuppelstellungen möglich, sind. Die beschriebene Anordnung soll lediglich bewirken,
daß der Rückschlagkeil exst beim Drehen des Treibkeiles freigegeben wird. Die
Sperrvorrichtung gemäß der Erfindung kommt demgegenüber nur bei solchen Dnehkeilkupplungen
zur Anwendung, bei denen die Keile und Nocken, wie bei der Erfindung, zur Erzielung nur einer Kuppelstellung zwischen
Nabe und Welle entsprechend ausgebildet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigt
. Abb. ι eine schematische Darstellung der Drehkeilkupplung nach, der Erfindung,
Abb. 2 einen Längsschnitt gemäß Linie III-III der Abb. 1 durch. Nabe und Welle,
Abb. 3 eine Stirnansicht der Kupplung.
Mit ι ist die Welle bezeichnet und mit
2 die Nabe. 3 ist der Treibkeil und 4 der Rückschlagkeil. Die Nabe 2 besitzt zwei
Nocken 9, 'die, wie Abb. 2 zeigt, sich, nur über die Hälfte der Nabenlänge erstnecken, und
zwar sind die beiden Nocken gegeneinander versetzt angeordnet. Jeder .der beiden Keile
3,4 besitzt über die Länge der Nabe, über welche der zugehörige Nocken nicht vorhanden
ist, eine Abflachung 10, so daß der ihm nicht zugeordnete Nocken auch dann
ohne Reibung an ihm vorübergleiten kann, wenn der Keil sich, in Kuppelstellung befindet.
Wie aus der Abb. 3 ersichtlich ist, ist an dem Treibkeil 3 ein Sperrhebel 5 angebracht,
der unter der Wirkung einer Zugfeder 6 steht. .Wird der Hebel 7 nach unten bewegt, so zieht
»fife Feder 6 den Hebel 5 nach rechts, so daß jSfer Treibkeil 3 eine entsprechende Drehung
^erfährt und in die Kuppelstellung einfällt. Am. Ende des Treibkeiles 3 ist z. B. ein Hebel
11 angeordnet, der durch eine Lasche 12 mit
einem lose auf dem Ende des Rückschlagkeiles 4 angeordneten Hebel 13 verbunden
sein kann, der zweckmäßig einen Vorsprung 14 besitzt. Infolge der Bewegung des Treibkeiles
3 bewegt sich der Hebel 13 und damit der Vorsprung 14 nach links im Sinne der
Zeichnung. Die auf dem Ende des Rücksehlagkeiles fest angeordnete Schieibe 15 mit
dem Vorsprung 16 kann an der Bewegung nicht teilnehmen, da sich die Nase 17 unter
Wirkung der Feder 18 gegen den Vorsprung
16 legt. Erst wenn der Nocken 19, der an dem umlaufenden Rad befestigt ist, den Hebel
20 nach unten drückt, gibt die Nase 17 den Vorsprung 16 der Scheibe 15 frei, so daß die
letztere unter Einwirkung der Feder 21 eine Drehbewegung ausführt, an welcher der mit
ihr fest verbundene Rückschlagkeil 4 teilnimmt. Der Nocken 19 ist so an dem Rad
angebracht, daß die Auslösung der Sperrvorrichtung erst unmittelbar vor Erreichen
der Kuppelstellung erfolgt. Damit ist das unerwünschte Anschlagen des Rückschlagkeiles
an seinen Nocken vermieden.
Soll wieder ausgerückt werden, so wird der Hebel/ wieder nach oben bewegt, und
sämtliche Teile führen eine rückläufige Bewegung aus, wobei der Vorsprung 14 des Hebels
13 die Scheibe 15 mitnimmt, und zwar so weit,
daß die Nase 17 sich wieder hinter den Vorsprung 16 legen kann.
Claims (2)
1. Drehkeilkupplung mit Rückschlagkeil und mit nur einer Kuppelstellung zwischen
Nabe und Welle, dadurch gekennzeichnet, daß jedem. Keil der Welle ein nach innen
gehender, sich nur über einen Teil der Nabenlänge erstreckender Nocken der Nabe zugeordnet ist, wobei die Nocken in
axialer Richtung gegeneinander versetzt angeordnet und die Drehkeile derart ausgebildet
sind, daß sie in der Kuppelstellung nur auf der dem zugeordneten Nocken entsprechenden Länge über den
Wellenumfang hervorragen.
2. Drehkeilkupplung nach Anspruch 1 mit einer Hebelverbindung^zwischen Ruckschlagkeil
und Treibkeil, derart, daß die Verbindung zwischen Rückschlagkeil und
Treibkeil unterbrochen und an der unterbrochenen Kraftschlußstelle durch einen
053
Anschlag zwischen einer fest mit dem Rückschlagkeil verbundenen, unter Federwirkung
stehenden Scheibe und der Hebelverbindung hergestellt ist, gekennzeichnet
durch eine von einem mit der Nabe (2) verbundenen Nocken (19) o. dgl. gesteuerte
Sperrvorrichtung für den Rückschlagkeil (4) mit einer Nase (17) ö. dgl.,
die sich unter Einwirkung einer Feder (18) vor einen Vorsprung (16) an der
mit dem Rückschlagkeil (4) verbundenen Scheibe (15) legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BerUN. gebrückt in der reichsdruckereI
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94587D DE653341C (de) | 1934-07-05 | 1934-07-05 | Drehkeilkupplung mit Rueckschlagkeil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94587D DE653341C (de) | 1934-07-05 | 1934-07-05 | Drehkeilkupplung mit Rueckschlagkeil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE653341C true DE653341C (de) | 1937-11-20 |
Family
ID=7614146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW94587D Expired DE653341C (de) | 1934-07-05 | 1934-07-05 | Drehkeilkupplung mit Rueckschlagkeil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE653341C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2687790A (en) * | 1948-06-25 | 1954-08-31 | Bruni Riccardo | Coupling device |
-
1934
- 1934-07-05 DE DEW94587D patent/DE653341C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2687790A (en) * | 1948-06-25 | 1954-08-31 | Bruni Riccardo | Coupling device |
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