DE595268C - Wendegetriebe, insbesondere fuer Flachstrickmaschinen - Google Patents

Wendegetriebe, insbesondere fuer Flachstrickmaschinen

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DE595268C
DE595268C DEA61137D DEA0061137D DE595268C DE 595268 C DE595268 C DE 595268C DE A61137 D DEA61137 D DE A61137D DE A0061137 D DEA0061137 D DE A0061137D DE 595268 C DE595268 C DE 595268C
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DE
Germany
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reversing gear
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cam
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DEA61137D
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PERSSONS VAEF OCH STICKMASKIN
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PERSSONS VAEF OCH STICKMASKIN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2712/00Mechanisms for changing direction
    • F16H2712/02Automatic control, e.g. for an alternating movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Wendegetriebe, insbesondere für Flachstrickmaschinen, bei welchem ein Schlitten 0. dgl. längs Führungen durch fallweise Verbindung mit einem von beiden Trümern eines endlosen Treiborgans hin und her bewegt wird.
Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art kommt ein am Treiborgan sitzender Mitnehmer mit dem mitzunehmenden Maschinenteil zeitweise in Eingriff. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß ein beträchtlicher Leerlauf vorhanden ist, da die für einen hin und her gehenden Hub benötigte Zeit ohne Rücksicht auf die Hublänge stets gleich der Zeit ist, die ein Punkt der Kette zur Bewegung von einer bestimmten Ausgangslage zurück in dieselbe Lage braucht.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird ein Klemmstück ο. dgl. an dem einen oder anderen Trum des Treiborgans festgeklemmt. Dabei wird zwar der erwähnte Leerlauf vermieden, es erfolgt aber die Umschaltung ruckweise, was zu einer starken Beanspruchung sowohl des Treiborgans als auch der mitgenommenen Maschinenteile führt und eine hohe Abnutzung herbeiführt.
Bei einer weiteren bekannten Einrichtung sind drehbare Eingriffsglieder vorgesehen, die beständig mit den beiden Trümern des endlosen Treibgliedes zusammenwirken und wechselweise gegen Drehung gesperrt und freigegeben werden, wenn das Getriebe auf die ihm zugeordneten Anschläge trifft. Auch bei dieser bekannten Einrichtung erfolgt die Mitnahme des Schlittens plötzlich. Die Umkehrung erfolgt hierbei durch Umlegen eines Hebels durch die Anschläge, wodurch die eine Kupplung ausgelöst und die andere eingeschaltet wird. Bei dieser Ausführung ist aber der Nachteil vorhanden, daß der Hebel in seiner Mittelstellung stehenbleiben kann, da das Umschalten nur durch die Schlittenbewegung erfolgt, wobei der Schlitten nach Lösen der Kupplung sich völlig selbst überlassen ist. Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung zu schaffen, bei welcher ein Leerlauf bei jeder Hublänge und bei jeder Lage der Hubstrecke vermieden ist und anderseits ein weicher und stoßfreier Übergang an den Wendepunkten erzielt wird. Die Erfindung besteht darin, daß die Kupplungsglieder von einer Nockenscheibe gesteuert werden, welche von den Kettenrädern angetrieben wird, jedoch gewöhnlich durch Halteglieder gegen Drehung gesperrt ist, wobei die Halteglieder durch in der Bahn des Schlittens verstellbar angeordnete Anschläge betätigt und ausgelöst werden, so daß die Nockenscheibe gedreht wird und die Sperrung der Kettenräder an den von den Anschlägen bestimmten Wendepunkten gewechselt wird.
Beim Gegenstand der Erfindung wird die
• Vorwärtsbewegung des Schlittens allmählich verzögert und die Rückwärtsbewegung allmählich beschleunigt, in ähnlicher Weise wie bei einer Kurbel- und Pleuelstangenbewegung. Ein weiterer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß das Getriebe in sehr zuverlässiger Weise arbeitet, ohne daß nennenswerte Abnutzung der Getriebeteile oder des Treibgliedes auftritt.
ίο Schließlich besteht ein Vorteil des Gegenstandes der Erfindung noch darin, daß die Umschaltung bei stillstehendem Schlitten nicht unterbrochen wird und folglich in der Totpunktlage unbedingt sicher erfolgt.
Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch das Wendegetriebe im wesentliehen nach Linie b-b der Abb. 2, die ihrerseits einen Querschnitt nach der Linie a-a der Abb. 1 darstellt.
Das Wendegetriebe erhält seinen Antrieb . in an sich bekannter Weise von einer endlosen
Kette i, die über auf jeder Seite des Wendegetriebes angebrachte, in der Zeichnung nicht dargestellte Kettenräder läuft. Die beiden Kettentrümer bewegen sich in entgegengesetzter Richtung, wie die Pfeile in Abb. 1 zeigen. Ein im Gehäuse 7 des Wendegetriebes angeordnetes Kettenrad 2 befindet sich in Eingriff mit dem oberen Trum der Kette, während sich ein ebenfalls im Gehäuse 7 gelagertes Kettenrad 3 in Eingriff mit dem unteren Trum der Kette befindet. Die Kettenräder 2 und 3 sind auf zwei Naben 4 und 5 drehbar gelagert, die aus einer innerhalb des Gehäuses 7 des Wendegetriebes angeordneten Zwischenwand 6 heraustreten. Neben den Kettenrädern 2 und 3 sind Reibungskupplungen 8 und 9 angeordnet, welche die Kupplung der Kettenräder mit den Wellen der Zahnräder 10 und 11 ermöglichen. Die Wellen, die zusammen mit den Zahnrädern ein Stück bilden, sind hülsenförmig ausgebildet und in den Naben 4 und 5 gelagert. Die Zahnräder 10 und 11 befinden sich in Eingriff mit einem mit Innenverzahnung versehenen Kranz 12, der an einer Scheibe 40 befestigt ist, die ihrerseits an einer im Gehäuse 7 drehbar gelagerten Welle 13 aufsitzt. Die Scheibe 40 ist mit einer Kurvenbahn 15 versehen, an welcher zwei in den als Hülsen ausgebildeten Wellen der Zahnräder ι ο und 11 verschiebbar geführte Stangen 16 und 17 anliegen. Auf der Scheibe 40 ist weiter ein Ring 19 befestigt, in welchem ein Ausschnitt 20 angebracht ist. Hebel 21 und 22 o. dgl., die an in dem Gehäuse 7 befestigten Zapfen 41 drehbar gelagert und von Federn 42 beeinflußt sind, sollen abwechselnd mit dem xAiisschnitt 20 zusammenwirken. Auf der Scheibe 40 ist weiter ein Bremsring 23 befestigt, an welchem eine Bremsbacke 24 schleift. Auf der Welle 13 ist ein Schneckenrad 25 befestigt, das sich mit einer Schnecke 26 in Eingriff befindet, die auf einer Welle 27 verschiebbar angebracht ist. Die Welle 13 ist weiter mit einer Kurbel 14 versehen, die durch einen Kurbelzapfen 31 mit dem Maschinenelement zu verbinden ist, dessen hin und her gehende Bewegung das Wendegetriebe regeln soll, z. B. mit dem Schlitten der Flachstrickmaschine.
Das Gehäuse 7 des Wendegetriebes ist verschiebbar geführt an Führungen 28, an welchen zwei auf jeder Seite des Wendegetriebes angebrachte Anschläge 29 einstellbar befestigt sind. In der Zeichnung ist nur der rechte Anschlag dargestellt. Diese Anschläge können zum Regeln der Hublänge des betreffenden Maschinenelements und der Lage des Arbeitshubes auf den Führungen an jeder Stelle der Führungen befestigt werden. Neben den Anschlägen 29 sind stoßaufnehmende Federn 30 angebracht.
An dem Gehäuse 7 ist auf einem Zapfen 43 ein Doppelhebel 18 drehbar gelagert, dessen Enden an den Stangen 16 und 17 anliegen. Von den Reibungskupplungen 8 und 9 erstrecken sich Hebel 32 und 33, mit denen kegelförmige Flanschen 45 und 46 an den Stangen 16 und 17 zusammenwirken.
Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Es sei angenommen, daß die untere Reibungskupplung 9 eingeschaltet und dadurch das Kettenrad 3 gesperrt ist. Das untere Kettentrum nimmt dann das Wendegetriebe mit nach links, bis dieses auf die linke (nicht dargestellte) Feder 30 trifft und von dem linken (nicht veranschaulichten) Anschlag 29 angehalten wird. Gleichzeitig wird der linke Hebel 21 von einer Schrägfläche des Anschlages 29 beeinflußt, wobei der Hebel um seine Welle 41 gedreht und aus dem Ausschnitt 20 herausgezogen wird. Der Zähn ung 12 mit der Scheibe 40 wird hierdurch freigegeben. Infolgedessen wird das Zahnrad 11, das durch die Reibungskupplung 9 mit dem Kettenrad 3 verbunden ist, von der Kette ι in Drehung versetzt und treibt hierdurch den Zahnring 12 und die Scheibe 40 an in der von dem gebogenen Pfeil angegebenen Richtung, bis der Aussschnitt 20 mit dem rechten Hebel 22 in Eingriff kommt. Die Scheibe 40, die dabei gesperrt wird, hat dann eine halbe Umdrehung gemacht.
Während der Drehbewegung der Scheibe 40 werden die Stangen 16 und 17 von der Kurvenbahni5 beeinflußt, wobei dieReibungskupplung 8 eingeschaltet und die Reibungskupplung 9 ausgeschaltet wird. Die Aus-
und Einschaltung der Reibungskupplungen wird durch die Hebel 32 und 33 bewirkt, die von den an den Stangen 16 und 17 angeordneten Flanschen 45 und 46 verstellt werden.
Der Doppelhebel 18 hält die Stangen 16 und 17 in Berührung mit der Kurvenbahn 15· Wenn die Scheibe 40 von dem Hebel 22 aufgehalten und das Kettenrad 2 von der Reibungskupplung 8 gesperrt ist, nimmt das
ίο obere Kettentrum das Wendegetriebe in entgegengesetzter Richtung mit (ensprechend dem oberen geraden Pfeil in Abb. 1). Da die Reibungskupplung 9 ausgeschaltet ist, kann sich das Kettenrad 3 hierbei frei drehen.
Bei der Drehung der Scheibe 40 wird die auf der Welle der Scheibe befestigte Kurbel 14 geschwenkt. Die Kurbellänge ist vorzugsweise derart gewählt, daß der Kurbelzapfen 31 sich beim Wenden mit gleicher Umfangs-
20· geschwindigkeit wie die Kette 1 bewegt. Dem durch das Wendegetriebe anzutreibenden Maschinenelement, das durch eine Pleuelstange mit dem Kurbelzapfen 31 verbunden ist, wird bei der Umkehrung der Bewegung eine weiche Übergangsbewegung erteilt, indem in gleicher Weise wie bei gewöhnlicher Kurbel- und Pleuelstangenbewegung die Vorwärtsbewegung verzögert und die Rückwärtsbewegung beschleunigt wird.
Die an den Umkehrpunkten dem Schneckenrad 26 und der Welle 27 von dem auf der Welle 13 befestigten Schneckenrad 25 übertragenen Bewegungen können nach Wunsch zum Antreiben oder Regeln verwendet werden und ermöglichen somit eine von den Umkehrverhältnissen vorausbestimmte Wirksamkeit verschiedener Maschinenelemente, z. B. bei Flachstrickmaschinen.
Die Bremsbacke 24 soll beim Auftreffen der Umkehranordnung auf die Anschläge verhindern, daß die Scheibe 40 zurückschnellt und die Vorrichtung in einer falschen Lage verriegelt.

Claims (5)

  1. - Patentansprüche:
    i. Wendegetriebe, insbesondere für
    Flachstrickmaschinen, bei welchem ein Schlitten o. dgl. längs Führungen durch fallweise Verbindung mit einem von beiden Trümern einer endlosen Kette mittels zweier Kettenräder hin und her bewegt wird, die je mit einem Kettentrum in ständigem Eingriff stehen und wechselweise durch mit ihnen verbundene Kupplungsglieder gegen Drehung gesperrt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (8, 9) von einer Nockenscheibe (15, 40) gesteuert werden, die von den Kettenrädern angetrieben wird, jedoch gewöhnlich durch Halteglieder (21, 22) gegen Drehung gesperrt ist, wobei die Halteglieder durch in der Bahn des Schlittens verstellbar angeordnete Anschläge (29) betätigt und ausgelöst werden, so daß die Nockenscheibe gedreht Avird und die Sperrung der Kettenräder an den von den Anschlägen (29) bestimmten Wendepunkten gewechselt wird.
  2. 2. Wendegetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (8, 9) mit Zahnrädern (10, 11) verbunden sind, die in einen Zahnkranz (12) der Nockenscheibe (15, 40) eingreifen, welche mit Übertragungsgliedern (ιό, 17, 18) zur Steuerung der Kupplungsglieder (8, 9) zusammenarbeitet.
  3. 3. Wendegetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (40) mit einer Kurbel (14) verbunden ist, die die Schlittenbewegung auf das anzutreibende Maschinenelement überträgt, wobei die Kurbel bei jeder Umkehr des Schlittens um einen bestimmten Winkel verdreht wird.
  4. 4. Wendegetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (40) mit Gliedern (25, 26, 27) zur Betätigung von Maschinenelementen versehen ist, die bei jeder Drehung der Nockenscheibe angetrieben werden sollen.
  5. 5. Wendegetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Nockenscheibe (40) betätigten Übertragungsglieder aus mit den Kupplungsgliedern (8, 9) zusammenwirkenden, verschiebbaren Stangen (16, 17) und einem Hebel (18) bestehen, der mit den Stangen (i6, 17) zusammenwirkt, um sie in Anlage an der Nockenscheibe zu halten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BEtILlN. OEDtiUÖKT IM DER
DEA61137D 1930-03-22 1931-03-15 Wendegetriebe, insbesondere fuer Flachstrickmaschinen Expired DE595268C (de)

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SE595268X 1930-03-22

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DE595268C true DE595268C (de) 1934-04-07

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DEA61137D Expired DE595268C (de) 1930-03-22 1931-03-15 Wendegetriebe, insbesondere fuer Flachstrickmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE595268C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4227421A (en) * 1978-03-20 1980-10-14 Weishew Joseph F Carriage reciprocator and positioner with continuously moving chain

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4227421A (en) * 1978-03-20 1980-10-14 Weishew Joseph F Carriage reciprocator and positioner with continuously moving chain

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