DE829976C - Federbandreibungskupplung fuer periodisch umlaufende Wellen - Google Patents

Federbandreibungskupplung fuer periodisch umlaufende Wellen

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DE829976C
DE829976C DEP1297A DEP0001297A DE829976C DE 829976 C DE829976 C DE 829976C DE P1297 A DEP1297 A DE P1297A DE P0001297 A DEP0001297 A DE P0001297A DE 829976 C DE829976 C DE 829976C
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DE
Germany
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spring band
friction clutch
spring
rotating shafts
stop
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Expired
Application number
DEP1297A
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English (en)
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Karl Hack
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/02Friction clutches disengaged by the contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member
    • F16D13/025Friction clutches disengaged by the contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member with a helical band or equivalent member with two or more turns embracing a drum or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Verschiedene Maschinen, beispielsweise Exzenterpressen, Papierschneidemaschinen, Abschtieidvorrichtungen an Federwindeautomaten, Drahtrichtinaschinen und ähnliche Maschinen, werden durch Wellen angetrieben, die regelmäßig in kurzen Abständen, beispielsweise nach einem Umlauf, stillgesetzt werden müssen. Die bisher für diesen Zweck vorzugsweise verwendeten Klauenkupplungen oder auch Drehkeilkupplungen haben den Nachteil, daß sie einem raschen Verschleiß unterworfen sind und überdies sehr geräuschvoll arbeiten. Auch kommt es bei derartigen Maschinen besonders darauf an, daß die Kupplung die anzutreibende Welle sehr genau ein- und ausrückt, wobei insbesondere das Ausrücken stets bei der gleichen Wellenstellung erfolgen muß; auch die Einhaltung dieser Bedingung macht bei den bekannten Kupplungen erhebliche Schwierigkeiten.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Kupplung, bei welcher diese Nachteile vermieden sind und ein sehr genaues Arbeiten bei einfacher zuverlässiger Bauart der Kupplung sichergestellt ist. Erfindungsgemäß dient als Kupplung eine Federbandreibungskupplung, die im wesentlichen aus einer beide Wellen vorzugsweise schraubenförmig umschlingenden, mit einem Ende an der angetriebenen Welle befestigten Feder besteht, deren Kraftschluß durch einen, dem freien Federende entgegengebrachten Anschlag lösbar ist. Der Anschlag kann unmittelbar oder über einen an einer beschränkt drehbaren Scheibe mitumlaufenden Zwischenanschlag mittelbar auf das freie Federende wirken. Ein besonderer Vorteil dieser Kupplung gegenüber den bekannten Klauen- und Drehkeilkupplungen besteht auch darin, daß sie in jeder Stellung sofort einrückt.
  • l)ie Kupplung nach der Erfindung arbeitet geräuschlos und ist verschleißfest. Ein Gleiten der Kupplung ist ausgeschlossen, da sie die Welle auf den Bruchteil eines Millimeters genau mitnimmt, obwohl es sich um eine reine Reibungskupplung handelt.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Federbandreibungskupplung nach der Erfindung ist in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt.
  • Fig. i ist ein axialer Längsschnitt durch die Kupplung, Fig. 2 eine Stirnansicht hierzu, wobei auch die Steuerungsorgane dargestellt sind.
  • Das Zahnrad i ist mit der Büchse 2 durch den Keil 3 fest verbunden. Es wird durch ein nicht dargestelltes Zahnrad angetrieben und läuft dauernd um, so daß sich die Kupplungshälfte 2 ebenfalls dauernd mitdreht. Die Welle d ist durch den Nasenkeil 5 mit der Kupplungshälfte 6 fest verbunden und steht in' ausgerücktem Zustand der Kupplung still. Über die beiden Kupplungshälften 6 und 2, welche in der Regel aus gehärtetem Stahl bestehen, schlingt sich mit Spannung ein Federband 9. Dieses Federband ist an einem Ende mit einer Nase io in eine entsprechende Aussparung der Kupplungshälfte 6 eingehängt und dadurch fest mit dieser verbunden. Mit seinem anderen Ende i i berührt das Federband 9 den Zwischenanschlag 12 der beschränkt auf der Kupplungshälfte 2 drehbaren Scheibe 13, die durch den Anschlag 14 des Ausrückhebels 15 an ihrem Anschlag 12 festgehalten werden kann, so daß das Federband sich entgegen seiner Eigenspannung von der Kupplungshälfte 2 abhebt.
  • Zum Einrücken der Kupplung wird der durch die Feder 2o niedergehaltene :\usrückhebel 15 durch den Nocken 21 der rotierenden N ockenscheibe 22 an seinem Ende hochgehoben und dadurch die Scheibe 13 freigegeben. Im Augenblick der Freigabe wird diese durch das Ende i i des gespannten Federbandes 9 in Richtung des Pfeiles 23 so weit verschoben, bis das Federband wieder auf der Kupplungshälfte 2 satt aufliegt und von dieser mitgenommen wird. Hierdurch wird dann auch die durch die Nase io fest mit dem Federband verbundene Kupplungshälfte 6 und damit die Welle .4 mitgenommen. Dadurch, daß das Federband 9 mehrfach um die Kupplungshälfte 6 geschlungen ist, wird die Nase io des Kupplungsbandes nahezu vollständig entlastet, weil Federband und Kupplungshälfte reibungsschlüssig mitgenommen werden, wenn das Federband 9 mit mindestens drei Windungen oder mehr auf der Kupplungshälfte 2 aufliegt.
  • Soll die Kupplung schon jeweils nach einer halben Umdrehung stillgesetzt werden, so wird die Scheibe 13 mit zwei Zwischenanschlägen 12 versehen usw. Bei entsprechender Steuerung des Ausrückhebels 15 mit dem :Anschlag 14 und entsprechender Anzahl von Zwischenanschlägen an der Scheibe 13 kann jede vorgeschriebene Umlaufzahl bzw. jeder Bruchteil einer solchen mit Sicherheit erreicht werden, weil die Kupplung in jedem Fall im richtigen Augenblick ausgelöst wird. Ein etwaiges geringes Gleiten der Kupplung wird beim Ausrücken korrigiert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federbandreibungskupplung für periodisch umlaufende Wellen, gekennzeichnet durch eine beide Wellen vorzugsweise schraubenförmig umschlingende, mit einem Ende an der angetriebenen Welle befestigte Feder (9), deren Kraftschluß durch einen dem freien Federende (ii) entgegengebrachten Anschlag (14) lösbar ist.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der :Anschlag (1,I) mittelbar auf das freie Federende (9) über einen an einer beschränkt drehbaren Scheibe (13) mitumlaufenden Zwischenanschlag (12) wirkt.
DEP1297A 1948-10-02 1948-10-02 Federbandreibungskupplung fuer periodisch umlaufende Wellen Expired DE829976C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2883022A (en) * 1955-09-29 1959-04-21 Ite Circuit Breaker Ltd Disengageable spring clutch
DE1284715B (de) * 1964-09-04 1968-12-05 Associated Spring Corp Schraubenfederband-Kupplung
DE1291591B (de) * 1965-04-16 1969-03-27 Burroughs Corp Drehstell- oder Schaltvorrichtung
DE1298789B (de) * 1966-09-30 1969-07-03 Wafios Maschinen Wagner Schraubenfeder-Reibungskupplung

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