DE80755C - - Google Patents

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DE80755C
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knife
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones
    • B24D15/087Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones having a crank handle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. August 1894 ab.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, das Abziehen von Rasirmessern auch durch ungeübte Personen in rascher Weise dadurch bewirken zu können, dafs das Messer in einen Rahmen eingespannt wird, der in bogenförmige, hin- und hergehende Gleitbewegung mittelst einer Kurbel oder in sonst geeigneter Weise versetzt wird, wobei bei jedem Hubwechsel der Rahmen sammt dem Messer selbstthätig um i8o° gedreht wird, derart, dafs die Schneide des Messers — wie dies beim Abziehen von Rasirmessern erforderlich ist — stets in der Abziehvorrichtung des Messers vorn steht.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Maschine in den Fig. 1, 2 und 3 in der Verticalansicht, im Querschnitt und im Grundrifs dargestellt. Die Fig. 4 bis 7 a sind in gröfserem Mafsstabe gezeichnet und reprä'sentiren Details des Führungssupports und des Einspannrahmens für das Rasirmesser.
Der Abziehstein B liegt unten in einer Metallkapsel C, die auf irgend e.ine bekannte Weise elastisch auf den Nachstellschrauben c gelagert ist. In seiner allgemeinen Lage wird der Abziehstein durch zwei vertical verstellbare Bügel b festgehalten, welche am Schleifstein auf dessen Endflächen und eine kurze" Strecke auch an den Seitenflächen direct anliegen, dagegen über der Metallkapsel C liegen, derart, dafs die letztere durch die Schraube c und die elastische Zwischenlage gegen diesen Bügel b angedrückt werden. Der Abziehstein kann dann an jeder Stelle, wenn der Aufdruck zu stark wird, zurückweichen, seine Ruhelage ist dagegen durch die Metallkapsel C bestimmt und wird mit dieser verstellt.
Das Rasirmesser S ist zwischen den Armen k des Einspannrahmens K mittelst der Stellschraube k, event, auch mittelst zweier Schrauben festgehalten. Der Einspannrahmen K ist drehbar an dem Führüngssupport J gelagert, welch letzterer auf der gebogenen Führungsschiene E gleitet und seine Hin- und Herbewegung durch eine Kurbel G erhält, deren Kurbelzapfen g mittelst der Stange F durch Bügel f mit dem Stellring il und dem Zapfen i des Führungssupports J gekuppelt ist. Der Kurbelzapfen g ist als Kugelzapfen und dementsprechend das Lager f1 als Kugellager gedacht. Der Kurbelzapfen g trägt vorn die Antriebkurbel g1, womit der Antrieb der Maschine bei Handbetrieb derselben erfolgt. Für Maschinenbetrieb wird die Kurbelachse h, die in einem am Gestell A angebrachten Auge α gelagert und mittelst des Stellringes hl festgehalten ist, nach hinten verlängert und daselbst mit einer Antriebriemscheibe versehen.
Damit vor dem jedesmaligen Wenden des Messers beim Hubwechsel die Schneide desselben nicht verdorben wird, giebt man der Führungsschiene E an beiden Enden je eine geringe allmälige Erhöhung, wodurch der Führungssupport J ebenfalls auf der Vorderseite sammt dem Messer entsprechend gehoben wird und die Schneide vom Abziehstein wegtritt und erst nach dem Wenden des Messers und nach kurzer Vorwärtsbewegung desselben wieder an dem Abziehstein anliegt.
Die gebogene Führungsschiene E wird mittelst Schrauben an drei Nasen α1 des Gestelles A festgehalten.
Das selbsttätige Wenden des Einspannrahmens K, der drehbar am Führungssupport festgehalten ist, wird durch Zahnsegment R, das am Führungssupport J und einen in dieses eingreifenden Zahntrieb r, welch letzterer auf der Drehachse von K und J sitzt, in der Weise bewirkt, dafs das Zahnsegment R auf der diametralen Seite der Zähne einen Arm η hat, der eine Rolle nl trägt, die vor stattfindendem Hubwechsel an den Arm ο eines Anschlages O anschlägt und die Drehung des Segments R sammt Zahntrieb r und Einspannrahmen K verursacht. Damit beirri jeweiligen Wenden des Rahmens K bezw. des Rasirmessers S letzteres stets die richtige Lage erhält, wird der Rahmen durch eine am Ansatz J1 des Führungssupports J befestigte Feder ρ an den abgeflachten Stellen seiner Verlängerung k2 festgehalten, aufserdem sind für den Rahmen K zwei verstellbare Auflageschrauben m in dem Ansatz J1 angebracht, auf denen abwechselnd der Einspannrahmen K aufliegt. Das Messer kann dadurch genau so eingestellt werden, dafs der Aufdruck des Messers sich auf die ganze Messerfläche oder mehr auf den vorderen Theil des Messers (Schneide) erstreckt.
Die Abziehmaschine wirkt somit beinahe in derselben Weise, wie wenn das Rasirmesser von geübter, sicherer Hand abgezogen wird. Die Messerführung ist nahezu dieselbe, der Abziehstein sowohl wie das Messer nachgiebig gelagert. Das Einspannen und Auslösen des Rasirmessers geht ungemein rasch von Statten, die Maschine selbst kann mittelst zweier in den Armen A1 des Gestelles A befindlicher Spannschrauben d an jeder Tischplatte T festgehalten werden.
Selbstverständlich kann die Maschine auch zum Abziehen von anderen Messern verwendet werden, welche dann mit der Schneide nach rückwärts einzuspannen sind.
Mit der hier beschriebenen Maschine kann man auch zwei oder mehrere Messer abziehen, es wird dann ein entsprechend längerer Abziehstein verwendet. Ein Messer wird mittelst der Stange F mit der Kurbel g verbunden, während die übrigen Messer mit diesem, dem Führungsmesser, durch einen Rahmen verbunden werden und mittelst entsprechend gelagerter Zahnstange und Zahnräder oder eines Schnurlaufes gleichzeitig in bekannter Weise umgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Abziehen von Messern, dadurch gekennzeichnet, dafs das Messer in einen Rahmen eingespannt wird, der drehbar an einem Führungssupport gelagert ist, welcher in einer bogenförmig gestalteten Schiene in hin- und hergehende Bewegung mittelst Kurbelantriebes versetzt wird, wobei an jedem Hubwechsel die Drehung des Einspannrahmens für das Messer um i8o° bewirkt und das Messer durch eine Flachfeder, welche an flache Stellen eines Zapfens des Rahmens andrückt, in seinen beiden verschiedenen Schleiflagen federnd festgehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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