DE186294C - - Google Patents

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DE186294C
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DE
Germany
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polishing
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steel
polishing steel
holder
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Expired - Lifetime
Application number
DE1906186294D
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English (en)
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Publication of DE186294C publication Critical patent/DE186294C/de
Application filed filed Critical
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/001Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for table cutlery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
186294 -. KLASSE 67«. GRUPPE
• JOHANN REETZ in DÜSSELDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum möglichst mechanischen Polieren von Geräten aus Silber und anderem Metall mittels eines Polierstahles, welche mit Hilfe auswechselbarer Teile für verschieden geformte Geräte verwendet werden kann.
Auf den Zeichnungen ist die Vorrichtung einmal dargestellt, wie sie zum Polieren von Löffeln, das andere Mal, wie sie zum Po-Heren von Gegenständen mit ebener Fläche verwendet wird.
Die Vorrichtung kennzeichnet sich besonders dadurch, daß der federnde Polierstahl ρ mittels einer verstellbaren Kurbel über das Werkstück hin- und hergeführt wird, während dem letzteren eine allmähliche Verschiebung bezw. Schwingung senkrecht zur Bewegungsrichtung des Polierstahles erteilt wird, je nachdem ebenflächige Werkstücke oder Löffel poliert werden sollen. Der Polierstahl steht in jeder Lage etwa senkrecht und in gleicher Entfernung zu dem Werkstück, so daß dieses auf seiner Fläche gleichmäßig poliert wird.
Der Kurbelzapfen \ an der Scheibe s, deren Achse α angetrieben wird, ist bei beiden Ausführungsformen in einem radialen Schlitze verstellbar. Der Zapfen trägt auf der hinteren Seite ein Auge ο, an welches der eine Arm eines Winkelhebels c angreift, dessen anderer Arm an einer auf der Achse α verschiebbaren Büchse b gelagert ist (Fig. 3). Auf dieser befindet sich an einem drehbaren Ringe / ein Zapfen / \ welcher in einen exzentrischen Schlitz e eingreift (Fig. 2), der sich in dem Arm eines um Zapfen i drehbaren HeBeIs h befindet. Je nach der Drehung des Hebels wird die Büchse vor- oder zurückgeschoben und dadurch der Zapfen I1 nach außen oder innen bewegt, so daß der Zapfen \ in der Kurbelscheibe s verstellt wird. Das Hebelgetriebe wirkt selbstsperrend, so daß der Zapfen in jeder Lage nach Freigabe des Hebels h festgehalten wird.
Wird die Vorrichtung zum Polieren von Löffeln benutzt, so wird, wie in Fig. 1 und 4 dargestellt, der drehbar am Maschinengestell gelagerte Halter g benutzt. Dessen Drehzapfen f ist so gewählt, daß bei der Drehung des Werkstückhalters sich die Arbeitsfläche, mag sie nun konkav (Fig. 4) oder konvex sein (Fig. 1), sich etwa senkrecht gegen den Poliefstahl ρ bezw. dessen Halter/?1 einstellt.. Der Halter wird selbsttätig allmählich hin- und hergeschwungen. Diese Bewegung wird von der Welle α abgeleitet. Eine Schnecke m derselben treibt das Schneckenrad n, dieses mittels des Stirnrades d das Rad k, das durch einen Kurbelzapfen u und eine Schubstange q auf einen Hebel r wirkt. Auf dessen Achse befindet sich ein Hebel t, der mit einem Zapfen ν in ein gegen den Drehzapfen / radiales Langloch des Halters g eingreift und diesen hin- und herbewegt. Der Zapfen ν ist an dem Hebel t verstellbar, so daß die pendelnde Bewegung des Halters g dem Werkstück entsprechend verändert werden kann.
Der Halter /ι1 des Polierstahles wird von einer Schelle gehalten (Fig. 6), die durch eine Schubstange ^1 mit dem Kurbelzapfen \ verbunden ist. Der Polierstahl ρ wird daher während der Schwingbewegung des Werkstückes senkrecht zur Bewegungsrichtung desselben hin- und hergeführt. Die Größe der Bewegung kann dabei durch Einstellen des Kurbelzapfens \ mittels des Hebels h geregelt werden. Damit der Polierstahl immer senkrecht gegen das Werkstück gerichtet bleibt, wird der Halter hl mittels Rolleny in einer Nut λ: geführt, die der Form des Löffels entsprechend gekrümmt ist.
Beim Polieren gerader Flächen (Fig. 5) wird die bogenförmige Führung χ durch eine gerade Führung ersetzt und an Stelle des pendelnd bewegten Halters g wird ein verschiebbar geführter Tisch g1 angebracht, welcher durch ein besonderes aus- und einrückbares, auf der Achse des Rades k sitzendes Rad k1, das in eine am Tisch g1 befindliche Zahnstange eingreift, bewegt wird.
Der Schaft h1 des Werkzeuges j? ist mehrteilig gestaltet, um eine Feder h2 (Fig. 6) in denselben einbringen zu können, welche den Polierstahl ρ nach unten drückt, so daß letzterer elastisch wirkt.
Zweckmäßig wird an beiden Enden des Schaftes h1 je ein Polierstahl ρ von verschiedener Form federnd gelagert.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Polieren von Löffeln und ähnlichen Gegenständen aus Silber oder anderem Metall mittels eines Poiierstahies, dadurch gekennzeichnet, daß ein federnder Polierstahl (p) mittels einer Kurbel (\) über das Werkstück in einer Führung (x) derart hin- und herbewegt und das Werkstück senkrecht zur Bewegungsrichtung des Polierstahles derart allmählich verschoben wird, daß der Polierstahl stets etwa senkrecht zum Werkstück steht.
  2. 2. Ausführungsform de'r Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen (\) durch einen Winkelhebel (c) mit einer Büchse (b) gelenkig verbunden ist, die auf der Kurbelwelle (a) mittels einer Exzenternut (e) eines festgelagerten Handhebels (h) verschoben werden kann, so daß der Kurbelzapfen fc) während des Arbeitens verstellt und damit die Bewegung des Stahles der Größe des Arbeitsstückes angepaßt werden kann.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Polieren von Löffeln, Gabeln oder ähnlichen krummflächigen Werkstücken ein Halter (g) am Gestell in der Weise drehbar gelagert ist, daß sich die zu polierende Stelle des Arbeitsstückes bei der Drehung etwa senkrecht zum Polierstahl stellt und immer ungefähr in der gleichen Entfernung vom Polierstahl befindet.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (g bezw. g1) von einer \ von der Achse (a) der Kurbelscheibe (s) bewegten Schnecke (m) langsam schwingend oder geradlinig bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, üedruckt in der reichsdruckereI;
DE1906186294D 1906-09-21 1906-09-21 Expired - Lifetime DE186294C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT32629D AT32629B (de) 1906-09-21 1907-05-15 Vorrichtung zum Polieren von Löffeln und ähnlichen Gegenständen aus Silber oder anderem Metall.

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DE186294C true DE186294C (de)

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ID=450066

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