DE186294C - - Google Patents
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- DE186294C DE186294C DE1906186294D DE186294DA DE186294C DE 186294 C DE186294 C DE 186294C DE 1906186294 D DE1906186294 D DE 1906186294D DE 186294D A DE186294D A DE 186294DA DE 186294 C DE186294 C DE 186294C
- Authority
- DE
- Germany
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- polishing
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- steel
- polishing steel
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/001—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for table cutlery
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
186294 -. KLASSE 67«. GRUPPE
• JOHANN REETZ in DÜSSELDORF.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum möglichst mechanischen Polieren
von Geräten aus Silber und anderem Metall mittels eines Polierstahles, welche mit Hilfe
auswechselbarer Teile für verschieden geformte Geräte verwendet werden kann.
Auf den Zeichnungen ist die Vorrichtung einmal dargestellt, wie sie zum Polieren von
Löffeln, das andere Mal, wie sie zum Po-Heren von Gegenständen mit ebener Fläche
verwendet wird.
Die Vorrichtung kennzeichnet sich besonders dadurch, daß der federnde Polierstahl
ρ mittels einer verstellbaren Kurbel über das Werkstück hin- und hergeführt wird,
während dem letzteren eine allmähliche Verschiebung bezw. Schwingung senkrecht zur
Bewegungsrichtung des Polierstahles erteilt wird, je nachdem ebenflächige Werkstücke
oder Löffel poliert werden sollen. Der Polierstahl steht in jeder Lage etwa senkrecht und
in gleicher Entfernung zu dem Werkstück, so daß dieses auf seiner Fläche gleichmäßig
poliert wird.
Der Kurbelzapfen \ an der Scheibe s, deren
Achse α angetrieben wird, ist bei beiden Ausführungsformen
in einem radialen Schlitze verstellbar. Der Zapfen trägt auf der hinteren Seite ein Auge ο, an welches der eine Arm
eines Winkelhebels c angreift, dessen anderer Arm an einer auf der Achse α verschiebbaren
Büchse b gelagert ist (Fig. 3). Auf dieser befindet sich an einem drehbaren Ringe / ein
Zapfen / \ welcher in einen exzentrischen Schlitz e eingreift (Fig. 2), der sich in dem
Arm eines um Zapfen i drehbaren HeBeIs h
befindet. Je nach der Drehung des Hebels wird die Büchse vor- oder zurückgeschoben
und dadurch der Zapfen I1 nach außen oder innen bewegt, so daß der Zapfen \ in der
Kurbelscheibe s verstellt wird. Das Hebelgetriebe wirkt selbstsperrend, so daß der
Zapfen in jeder Lage nach Freigabe des Hebels h festgehalten wird.
Wird die Vorrichtung zum Polieren von Löffeln benutzt, so wird, wie in Fig. 1 und 4
dargestellt, der drehbar am Maschinengestell gelagerte Halter g benutzt. Dessen Drehzapfen
f ist so gewählt, daß bei der Drehung des Werkstückhalters sich die Arbeitsfläche,
mag sie nun konkav (Fig. 4) oder konvex sein (Fig. 1), sich etwa senkrecht gegen den
Poliefstahl ρ bezw. dessen Halter/?1 einstellt..
Der Halter wird selbsttätig allmählich hin- und hergeschwungen. Diese Bewegung wird
von der Welle α abgeleitet. Eine Schnecke m derselben treibt das Schneckenrad n, dieses
mittels des Stirnrades d das Rad k, das durch einen Kurbelzapfen u und eine Schubstange q
auf einen Hebel r wirkt. Auf dessen Achse befindet sich ein Hebel t, der mit einem
Zapfen ν in ein gegen den Drehzapfen / radiales Langloch des Halters g eingreift und
diesen hin- und herbewegt. Der Zapfen ν ist an dem Hebel t verstellbar, so daß die
pendelnde Bewegung des Halters g dem Werkstück entsprechend verändert werden
kann.
Der Halter /ι1 des Polierstahles wird von
einer Schelle gehalten (Fig. 6), die durch eine Schubstange ^1 mit dem Kurbelzapfen \ verbunden
ist. Der Polierstahl ρ wird daher während der Schwingbewegung des Werkstückes
senkrecht zur Bewegungsrichtung desselben hin- und hergeführt. Die Größe
der Bewegung kann dabei durch Einstellen des Kurbelzapfens \ mittels des Hebels h geregelt
werden. Damit der Polierstahl immer senkrecht gegen das Werkstück gerichtet bleibt, wird der Halter hl mittels Rolleny
in einer Nut λ: geführt, die der Form des Löffels entsprechend gekrümmt ist.
Beim Polieren gerader Flächen (Fig. 5) wird die bogenförmige Führung χ durch eine
gerade Führung ersetzt und an Stelle des pendelnd bewegten Halters g wird ein verschiebbar
geführter Tisch g1 angebracht, welcher durch ein besonderes aus- und einrückbares,
auf der Achse des Rades k sitzendes Rad k1, das in eine am Tisch g1 befindliche
Zahnstange eingreift, bewegt wird.
Der Schaft h1 des Werkzeuges j? ist mehrteilig gestaltet, um eine Feder h2 (Fig. 6) in denselben einbringen zu können, welche den Polierstahl ρ nach unten drückt, so daß letzterer elastisch wirkt.
Der Schaft h1 des Werkzeuges j? ist mehrteilig gestaltet, um eine Feder h2 (Fig. 6) in denselben einbringen zu können, welche den Polierstahl ρ nach unten drückt, so daß letzterer elastisch wirkt.
Zweckmäßig wird an beiden Enden des Schaftes h1 je ein Polierstahl ρ von verschiedener
Form federnd gelagert.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Polieren von Löffeln und ähnlichen Gegenständen aus Silber oder anderem Metall mittels eines Poiierstahies, dadurch gekennzeichnet, daß ein federnder Polierstahl (p) mittels einer Kurbel (\) über das Werkstück in einer Führung (x) derart hin- und herbewegt und das Werkstück senkrecht zur Bewegungsrichtung des Polierstahles derart allmählich verschoben wird, daß der Polierstahl stets etwa senkrecht zum Werkstück steht.
- 2. Ausführungsform de'r Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen (\) durch einen Winkelhebel (c) mit einer Büchse (b) gelenkig verbunden ist, die auf der Kurbelwelle (a) mittels einer Exzenternut (e) eines festgelagerten Handhebels (h) verschoben werden kann, so daß der Kurbelzapfen fc) während des Arbeitens verstellt und damit die Bewegung des Stahles der Größe des Arbeitsstückes angepaßt werden kann.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Polieren von Löffeln, Gabeln oder ähnlichen krummflächigen Werkstücken ein Halter (g) am Gestell in der Weise drehbar gelagert ist, daß sich die zu polierende Stelle des Arbeitsstückes bei der Drehung etwa senkrecht zum Polierstahl stellt und immer ungefähr in der gleichen Entfernung vom Polierstahl befindet.
- 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (g bezw. g1) von einer \ von der Achse (a) der Kurbelscheibe (s) bewegten Schnecke (m) langsam schwingend oder geradlinig bewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, üedruckt in der reichsdruckereI;
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT32629D AT32629B (de) | 1906-09-21 | 1907-05-15 | Vorrichtung zum Polieren von Löffeln und ähnlichen Gegenständen aus Silber oder anderem Metall. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186294C true DE186294C (de) |
Family
ID=450066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906186294D Expired - Lifetime DE186294C (de) | 1906-09-21 | 1906-09-21 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186294C (de) |
-
1906
- 1906-09-21 DE DE1906186294D patent/DE186294C/de not_active Expired - Lifetime
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