DE802353C - Stahlbetontraeger-Doppeldecke - Google Patents

Stahlbetontraeger-Doppeldecke

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DE802353C
DE802353C DEM1962A DEM0001962A DE802353C DE 802353 C DE802353 C DE 802353C DE M1962 A DEM1962 A DE M1962A DE M0001962 A DEM0001962 A DE M0001962A DE 802353 C DE802353 C DE 802353C
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DE
Germany
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ceiling
reinforced concrete
concrete girder
double ceiling
girder double
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DEM1962A
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Gerhard Miller
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/26Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Stahlbetonträger-Doppeldecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Stockwerksdecke, bestehend aus Stahlbetonträgern mit zwei Zwischendecken, nach der .Ausführungsart I für Untergeschosse und nach der Ausführungsart II für Obergeschosse zum Bau von Wohn- und Geschäftsgebäuden in Verbindung mit einer einfachen und schnell aufstellbaren Schalung.
  • Bisher wurden hierfür vorwiegend Holzbalkendecken, 1-Träger-Decken und Massivbetondecken verwendet. In jüngster Zeit werden verschiedene Arten von Stahlbetonträgerdecken mit Ton- oder 13eton-Hohlsteinen als Zwischendecken ausgeführt.
  • Die Erfindung bezweckt, die Holzbalkendecken wegen ihrer Unwirtschaftlichkeit und begrenzten Lebensdauer zu ersetzen, 1-Träger-Decken und die Massivbetondecken, welche für den Wohnungsbau ungeeignet sind, viel Schal- und Rüstungsarbeiten erfordern, auszuschalten und die neueren Stahlbetonträgerdecken mit den teuren, nicht immer schallsicheren Hohlkörpersteinen durch eine billigere und schallsichere Doppeldecke zu ersetzen, vor allem aber die Baukosten zu senken.
  • Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Stahlbetonträger-Doppeldecke aus Stahlbetonträgern mit zwei Zwischendecken besteht, die obere Zwischendecke mit einer segmentbogenförmigen Schalung und die untere Zwischendecke der Ausführungsart I aus Leichtbauplatten hergestellt wird, die nach der Entschalung der oberen Zwischendceke eingesetzt werden, und die untere Zwischendecke der Ausführungsart 1I aus einem Holzstabgewebe, auf welches der Deckenverputz aufgebracht und an die Holzleisten des Stahlbetonträgers befestigt wird.
  • Eine Baukostensenkung erreicht man dadurch, dal.i an Arbeitszeit gespart wird, weil die Einbringung des Leichtbetons und des Rauhstrichs für die obere Zwischendecke in einem Arbeitsgang erfolgt und, da bei den z. Z. meist üblichen Stahlbetonträgerdecken mit Hohlkörpersteinen trotzdem noch Füllbeton und Rauhstrich notwendig werden, zur Herstellung der oberen Zwischendecke für die Stahlbetonträger-Doppeldecke nur ein kleiner Mehrbedarf an Betonmaterial erforderlich ist, wofür aber die hohen Kosten für die Hohlkörpersteine in Wegfall kommen.
  • Eine Verbilligung entsteht auch dadurch, daß die Anbringung der einfachen Schalung der Decke und das Ausbetonieren der Decke durch ungelernte Arbeiter ausgeführt werden kann.
  • Auf den Abb. i bis 6 ist die Ausführungsform der Erfindung dargestellt; Abb. i zeigt einen Schnitt der Ausführungsart I nach der Linie A-B der Abb. 6; Abb. 2 ist ein Schnitt der Ausführungsart II nach der Linie A-B der Abb. 6; Abb. 3 und .4 zeigen Schnitte wie in Abb. i und 2 mit dem Schalvorgang; Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie C-D mit Schalvorgang; Abb.6 ist eine Draufsicht auf die Stahlbetonträger mit Schnittrichtungsangabe.
  • Die Stahlbetonträger-Doppeldecke der Ausführungsart 1 besteht zunächst aus dem Wanddeckenträger a und dem Deckenträger b. Beide sind mit dem unteren Deckenauflager d, dem oberen Deckenauflager mit Schalansatz f, dem Widerlager g und den Rundstahlösen m, durch die die Verteilungsrundstähle gezogen werden, versehen. Die Doppeldecke besteht ferner aus der oberen Decke li, die unter Verwendung eines Schalbleches o und Bogenspannleisten p aus Leichtbeton und Rauhstrich hergestellt, und der unteren Decke i, die aus Leichtbauplatten oder Gipsdielen gebildet ist.
  • Die Deckenträger c der in der Zeichnung dargestellten weiteren Ausführungsart 1I der Doppeldecke besitzen seitlich anbetonierte, imprägnierte Holzleisten e.
  • Die Holzleisten e dienen zur Beiiestigung der unteren Zwischendecke k, die aus Holzstabgewebe und Deckenverputz besteht, und als Auflager für die Isolierzwischendecke 1, die aus Abfallholz, Pappe oder Glaswolle hergestellt wird. Die Herstellung der oberen Zwischendecke h erfolgt mit dem Schalblech o und den Bogenspannleisten p der Abb. 3 bis 5. Das Schalblech o wird bei der Ausführungsart 1 zunächst auf das untere Deckenauflager d, bei der Ausführungart II auf die Holzleisten e gelegt und die Bogenspannleisten p schräg auf das Deckenauflager d oder Holzleisten e gestellt; durch das. Antreiben der Bogenspannleisten p in winkelrechte Stellung wird das Schalblech o nach oben an' den Schalansatz les Deckenauflagers f gedrückt. Der Schalvorgang ist äußerst einfach und sicher, geht sehr rasch :Vor. sich, und die Kosten der Schalung sind gering, da, letztere immer wieder verwendet werden kann.
  • Die an die Deckenträger c der Doppeldecke gemäß der Ausführung 1I seitlich anbetonierten imprägnierten Holzleisten e können vorteilhafterweise auch durch eine einzige Leiste ersetzt werden, welche die Unterfläche der Deckenträger c bedeckt, und bereits beim Gießen der Deckenträger als Bodenform dienen. Bei dieser Ausführung werden an den Deckenträgern c als Auflager für die Isolierplatten L entsprechende Auflageransätze, ähnlich den Deckenauflagern d der Ausführungsform I, vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stahlbetonträger-Doppeldecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke aus Stahlbetonträgern (a, b, c) mit oberen Auf lageransätzen (f) und unteren Auflageransätzen (d) besteht, auf die eine obere Platte (h) mit segmentbogenförmiger Untersicht und eine untere, vornehmlich aus Fertigteilen bestehende, horizontale Platte (i) auflagern.
  2. 2. Stahlbetonträger-Doppeldecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der unteren Auflageransätze (d) imprägnierte Holzleisten (e) angebracht sind, auf denen eine Isolierplatte (l) lagert, wobei die Unteransicht der Decke mit einem Holzstabgewebe (k) verkleidet ist. .
  3. 3. Stahlbetonträger-Doppeldecke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Platte (h) unter Verwendung leichter Blechschalungstafeln (o) und segmentförmiger Bogenspannleisten (p) ausgeführt ist.
DEM1962A 1950-02-17 1950-02-17 Stahlbetontraeger-Doppeldecke Expired DE802353C (de)

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DE (1) DE802353C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264480B (de) * 1964-10-07 1968-03-28 Philipp Schreck Dipl Ing Brueckentragwerk mit einer auf Fertigteiltraegern angeordneten, in Querrichtung vorgespannten Ortsbeton-Fahrbahnplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264480B (de) * 1964-10-07 1968-03-28 Philipp Schreck Dipl Ing Brueckentragwerk mit einer auf Fertigteiltraegern angeordneten, in Querrichtung vorgespannten Ortsbeton-Fahrbahnplatte

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