DE79915C - - Google Patents

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DE79915C
DE79915C DENDAT79915D DE79915DA DE79915C DE 79915 C DE79915 C DE 79915C DE NDAT79915 D DENDAT79915 D DE NDAT79915D DE 79915D A DE79915D A DE 79915DA DE 79915 C DE79915 C DE 79915C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M27/00Propulsion devices for sledges or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

XVb
he*
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
A, η
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1893 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fahrradschlitten sowohl für Eis- als auch für Schneebahnen und mit besonders grofser Geschwindigkeit.
Auf beiliegender Zeichnung ist der neue Fahrradschlitten zur Anschauung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Längsansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht von Fig. 1.
In einem leichten Schlittengestell ist das eigentliche Treibrad α leicht und .beweglich gelagert. Je nachdem der Fahrradschlitten ein- oder zweisitzig ist, wird von den Kurbelachsen, welche denen eines gewöhnlichen Fahrrades gleich sind, das Treibrad entsprechend angetrieben. Von der hinteren Kurbelwelle q aus wird das Treibrad in Doppelstreben c geführt. Aufserdem hängt das Treibrad in Verticalstreben d, welche oben zu einem Gewindestück e vereinigt sind, welches, durch zwei Traversen h und s hindurchgehend, in Durchbohrungen derselben geführt wird. Das Treibrad hängt somit einmal in den Verticalstreben d bezw. an der Mutter des Schrauben-. zapfens e und das andere Mal geführt von den Streben c, die . um Welle q und- Treibradachsenwelle drehbar sind. Hierdurch wird bewirkt, dafs das Treibrad frei hängt und auf der Achse desselben weder das Gewicht des Fahrers noch sonst eine Belastung ruht. Das Treibrad selbst greift lediglich infolge seines Eigengewichts und des durch den Kettenzug bei der Drehung der Kurbel ausgeübten Zuges in die Fahrbahn ein und kann sich um so viel heben und senken, als der zwischen den beiden Traversen s und h befindliche Abstand ausmacht. Infolge dieser Construction kann man den Fahrradschlitten sowohl für Eis- als auch für Schneebahnen anwenden und das Treibrad der Bahn entsprechend in" seiner Höhenlage verstellen. Letzteres wird bewirkt durch Schrauben f und g mit Handrädern oder Kurbeln, welche mit der unteren Traverse h befestigt sind. Je nachdem also die Fahrbahn mehr oder weniger uneben ist, mufs der Hub des Fahrrades ein gröfserer oder kleinerer sein, was sich einfach durch. Verstellen der Traverse h bewirken läfst. Um dem Fahrradschlitten ein gutes Steuern zu ermöglichen, ist vorn in der Ebene des Treibrades eine Steuerung angebracht, welche einem zweifachen Zweck dient.
Auf einer Welle η ist ein Hakenhebel m vorgesehen, an dessen kurzem Hebelarm in Scharnieren 0 eine Lenkstange i gelagert ist, die an ihrem untersten Ende ein Scheibenrad / trägt. Querbügel k ermöglicht ein leichtes Hantiren und bequemes Anfassen der Lenkstange. Die * Construction dieser Steuerung ermöglicht durch Drehen des Lenkrades / ein Lenken des Schlittens, ohne denselben bremsen zu müssen. In der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Lenkstange würde der Fahrer also im Stande sein, ein Lenken des Schlittens zu bewirken, während in der punktirten Stellung der Lenkstange der Bremshebel m einmal in seiner Mittelstellung, das andere Mal in seiner bremsenden Stellung dargestellt ist. Je nachdem also der Fahrer die
Lenkstange anzieht oder von sich fortschiebt, wird einmal ein leichtes Steuern und das andere Mal ein Bremsen des Fahrradschlittens bewirkt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Lagerung des Treibrades von Fahrradschlitten mit Kettenantrieb, dadurch gekennzeichnet, dafs die nicht im Gestell gelagerte Achse des Treibrades mit der am Gestell gelagerten Tretkurbelachse durch einen an dieser Achse angreifenden Lenker (c) verbunden ist und durch einen zweiten Lenker (d) geführt wird, welcher mit einem zur Hubbegrenzung dienenden, zwischen zwei am Gestell befestigten Federn (h s) sich bewegenden, verstellbaren Anschlag versehen ist, zu dem Zweck, dem Treibrad zu gestatten, den Unebenheiten des Bodens zu folgen, ohne dasselbe gleichzeitig an der Weiterbewegung des Schlittens zu hindern.
    Eine Ausführungsform der unter ι. gekennzeichneten Lagerung des Treibrades, bei welcher die Entfernung der beiden den Hub des Treibrades begrenzenden Federn (s h) verändert werden kann, zu dem Zweck, den Hub des Treibrades beliebig regeln zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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