DE78422C - Fadenspannapparat fürNähmaschinen - Google Patents

Fadenspannapparat fürNähmaschinen

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Publication number
DE78422C
DE78422C DENDAT78422D DE78422DA DE78422C DE 78422 C DE78422 C DE 78422C DE NDAT78422 D DENDAT78422 D DE NDAT78422D DE 78422D A DE78422D A DE 78422DA DE 78422 C DE78422 C DE 78422C
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DE
Germany
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thread
loop
stitch
sewing machines
rollers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78422D
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English (en)
Original Assignee
Scott Shoe machinery Company, New-York, 186 Grand Street
Publication of DE78422C publication Critical patent/DE78422C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B51/00Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen,
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1894 ab.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Fadenspannapparat ist hauptsächlich für Nähmaschinen bestimmt, welche einen gewachsten Faden verarbeiten, wie solche z. B. in dem amerikanischen Patent Nr. 366935 von Christian Dancel oder in dem amerikanischen Patent Nr. 497690 beschrieben sind; die Spannvorrichtung kann aber auch für andere Steppstich - Nähmaschinen vorteilhaft Verwendung finden.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht des Spannapparates,
Fig. 2 ist eine Vorderansicht desselben;
Fig. 3 ist ein Verticalschnitt nachy-y, Fig. 2,
Fig. 4 stellt eine Seitenansicht eines Theiles einer Nähmaschine dar, welche mit vorliegendem Fadenspannapparat versehen ist;
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach x-x der Fig. 4. .■'.■■■
Bei der Fig. 4, in welcher eine Nähmaschine nach dem amerikanischen Patent Nr. 497690 zur Darstellung gewählt ist, bedeutet / die Unter- oder Auflage für das Arbeitsstück; L ist die Schleife des Nä'hfadens, nachdem dieselbe durch das Arbeitsstück mittels der Nadel η emporgezogen wurde. F ist der Greifer, welcher dazu dient, die Schleife L auszubreiten und dieselbe über den Spulenträger G zu ziehen. Nachdem die Schleife über den Spulenträger gerutscht ist, umfafst sie den Spulenfaden t, wie es die Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht.
Der Buchstabe A bezeichnet den auf Zapfen α am Rahmen B drehbaren Spannhebel, welcher in bekannter Weise durch ein Excenter oder anderen geeigneten Mechanismus eine oscillirende Bewegung ausführt. Der Hebel trägt am freien Ende auf Zapfen b zwei Scheiben C C\ welche sich unabhängig von einander drehen können und mit einer Randeindrehung c c1 versehen sind. Oberhalb genannter Scheiben sind auf dem im Rahmen B fest gelagerten Bolzen d noch zwei Scheiben EE1 angeordnet, welche die Eindrehungen oder Furchen e e1 enthalten und sich ebenfalls unabhängig von einander drehen können.
Der Nähfaden T wird, aus dem Wachstopf H kommend, um die Reibungsscheibe R nach dem Spannmechanismus gezogen. Besagte Reibungsscheibe ist dem Druck von Reibungsscheiben r, Fig. 5, unterworfen, zwischen welche sie mit mehr oder weniger Druck eingeprefst werden kann. Der Hebel A ist mittels eines Gelenks 25 mit einem Hebel 26 verbunden, welcher seinen Drehpunkt auf einem im Rahmen der Maschine befestigten Zapfen 27 hat, und welcher einen mit einem Röllchen versehenen Zapfen 28 trägt, der in eine excentrische Nuth 29 einer1 auf der Hauptwelle der Nähmaschine angeordneten Scheibe eingreift.
Der Näh- oder Oberfaden T läuft nun von der Frictionsrolle R nach dem Spannmechanismus und von da aus zum Arbeitsstück W, Fig. i, wie folgt: Mit Theil 10 legt sich der Faden zunächst in die Rille e der Scheibe E, läuft dann im Theil 11 nach der inneren Seite der Rille c der Scheibe C, geht im Theil 12 von der äufseren Seite der Scheibe C nach der inneren Seite der Scheibe E1 in die Rille e1 derselben, kommt im Theil 13 von der
äufseren Seite der Rille e1 nach der inneren Seite der Rille c1 in Scheibe C1, geht endlich im Theil 14 von der äufseren Seite der Rille c1 nach dem Arbeitsstück W, in welchem der Faden um den über dem Arbeitsstück liegenden Spulenfaden t die Schleife L bildet.
Wenn die Theile des Spannapparates in der in Fig. ι gezeichneten Stellung sind, bewegt sich der Hebel A in der Richtung des Pfeiles 1,. und da der Tbeil 10 des Nähfadens Γ durch die Scheibe JR unter Spannung gehalten wird, wird der Theil 14 abwärtsgezogen und die Scheibe C1, welche sich in der Richtung dreht, in welcher sich der Theil 14 bewegt, mufs sich in der Richtung des Pfeiles 2 drehen,, der Theil 13 bewegt sich in der Richtung des Pfeiles 4 und der Theil 12 in der Richtung des Pfeiles 6, so dafs die Scheibe 'JE.1, sich, nach Pfeil 5 drehen mufs, während der die ■ directe Fortsetzung des Theiles 10 bildende Fadentheil 11 stehen bleibt. Die Abwärtsbewegung der Scheiben C C1 hat also zur Folge, dafs die Theile 11, 12, 13 und 14 des Fadens länger werden, und da die hierfür nöthige Fadenlänge, weil der Faden von 10 aus nicht nachgiebt, von dem Theil 14 entnommen werden mufs, ,so mufs sich die Schleife L über t zuziehen. Infolge des flaschenzugartigen Verlaufes des Nähfadens in dem Spannapparat wird durch eine verhältnifsmäfsig kleine Abwärtsbewegung des Hebels A die grofse Fadenlänge in Schleife L festgezogen, so bedingt beispielsweise eine Abwärtsbewegung des Hebels A von einem viertel Zoll schon einen Zoll Fadennachzug. Da die Abwärtsbewegung des Hebels A sich noch fortsetzt, nachdem der Stich bezw. die Schleife straff angezogen ist, wird, indem der Zug von A die Reibung der Frictionsscheibe überwindet, eine, solche Länge des Nähfadens aus dem Wachstopf H gezogen, wie nöthig ist, um durch die Nadel η die Schleife L, Fig. 4, zu bilden. Wenn der Schleifenfänger F in diese Schleife eintritt und sie über den Schleifenhalter G zieht, so wird der Hebel A aufwärts bewegt, so dafs die Scheiben C beinahe in Berührung mit den Scheiben E kommen.
Durch die beschriebene Vorrichtung wird erreicht, dafs. der ganze für jeden Stich nöthige Faden allein durch die Bewegung des Hebels A aus dem Wachstopf gezogen wird, die stichbildenden Mechanismen sind also einestheils davon befreit, den Widerstand der Fadenreibung zu überwinden, anderentheils sind sie auch gänzlich von der Straffziehung der Stiche entlastet. Die Maschine arbeitet dadurch leicht und sicher und- liefert eine gute, gleichmäfsige Arbeit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Spannvorrichtung für den Nadelfaden an Doppelsteppstich-Nähmaschinen mit Hakennadel, bei welcher die für jeden Stich erforderliche Fadenlänge dadurch nachgezogen wird, dafs der Unterfaden flaschenzugartig über fest gelagerte Rollen (E) und gegen diese hin und von denselben ab bewegliche Rollen (C) geführt wird, wodurch bei der Hinbewegung die zur Bildung der Unterfadenschleife (L) nöthige Fadenlänge von den zwischen den Rollen (E und C) liegenden Fadentheilen nachgelassen,-bei der Abbewegung zunächst die Fadenschleife in das Arbeitsstück eingeholt und dann die für die nächste Stichbildung erforderliche Fadenlänge nachgezogen wird, so dafs die stichbildenden Mechanismen von dieser Arbeitsleistung befreit sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.'
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