DE225537C - - Google Patents

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JHk 225537 KLASSE 52 a. GRUPPE
(New-Jersey, V. St. A.).
Fadenabschneider für Nähmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1909 ab.
Die Erfindung betrifft einen Fadenabschneider für Nähmaschinen, bei dem der Ober- und der Unterfaden nach Beendigung eines bestimmten Nähvorganges abgeschnitten werden, und zwar mit HiUe eines die Fadenschlinge ergreifenden Fingers o. dgl., der sich an einem, festen Messer
. vorbeibewegt. Gegenüber den bekannten Anordnungen dieser Art ist bei der vorliegenden Erfindung dieser Fadengreifer so angeordnet,
ίο daß er nicht nur den Nadelfaden nach Beendigung der Näharbeit von dem Werkstück abtrennt, sondern daß er auch beim Beginn der nächsten Näharbeit das überflüssige Ende des Nadelfadens abschneidet. Dabei sind Vorrichtungen vorgesehen, um die freien Enden der Nähfäden bis zum Beginn der nächsten Näharbeit festzuhalten.
. Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf den Zeichnungen in Anwendung an einer Knopfannähmaschine der im Handel unter dem Namen Union bekannten Art veranschaulicht, obgleich die Erfindung auch für andere Nähmaschinen verwendbar ist. Die bekannten Teile der Maschine werden nur insoweit beschrieben, als zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist.
In den Fig. 1 bis 4 ist 1 die Grundplatte der Maschine, 2 der Auslegerarm, 3 die Nadelstange, 4 die Nadel, 5 die Drückerstange, 6 die Stichplatte, 7 das Spulengehäuse und 8 der Schlingengreifer, der in gewöhnlicher bekannter Weise mit der unteren Hauptwelle 9 verbunden ist.
10 ist die Nadelstangenhülse, die am oberen Ende mit einem Ansatz 11 versehen ist. . In diesem Ansatz sitzt eine Schraube 12, die das eine Ende einer Verbindungsstange 13 trägt, die am entgegengesetzten Ende verstellbar mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten Hebel verbunden ist, durch den der Nadel unter Vermittlung der Nadelstangenhülge eine seitliehe Bewegung erteilt wird. 14 ist ein Stoffhalter beliebiger Konstruktion, der bei dem vorhegenden Beispiel mit den Knopfhaltern 15, 16, dem Knopfanschlag 17 und der Knopfplatte .18 versehen ist. Der Stoffhalter 14 ist durch ein Gelenkstück 19 mit dem unteren Ende der Drückerstange 5 verbunden, die einen in Fig. ι nur punktiert gezeichneten verstellbaren Bund 20 trägt. Zwischen diesem Bund und dem oberen Lager der Drückerstange ist die Drückerstangenfeder in üblicher Weise gelagert. Sie ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Auf einem in Ansätzen 22 des Gestellarmes befestigten Zapfen 21 ist ein Hebel 23 drehbar (Fig. 1), der mit seinem einen Ende unter den verstellbaren Bund 20 greift, während sein anderes Ende 24 durch eine Kette 25 mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Tritthebel verbunden ist. Durch Niederdrücken des Tritthebels wird also unter Vermittlung des Hebels 23 die Drückerstange entgegen der Wirkung ihrer Feder gehoben, wodurch auch mit Hilfe des Stoffhalters 14 die Knopfhalter 15 und 16 von der Platte 18 abgehoben werden. .26 ist die
gebräuchliche Fadenführungsrolle, 27 der Fadenspanner, 28 der Fadenregler, 29 der Fadengeber,. und 30 sind Fadenführungen.
Die Bewegung des Halters 14 zum Zwecke der Darbietung des Knopfes an den arbeitenden Teilen erfolgt in gleicher Weise wie stets bei der Union-Maschine. Die hierzu erforderliche Vorrichtung besteht aus der schwingenden Welle 31 (Fig. 3), die in Lagern 32 auf der Unterseite der
Grundplatte ruht. Das vordere Ende dieser Welle ist durch das verstellbare Glied 33 mit dem Unterteil 34 des Stoff halters verbunden, der in den Führungen 35 und .36 verschiebbar ist (Fig. ι und 4). Auf dem rechten Ende der Welle 31 sitzt eine Feder 31s, die mit einem Ende an der Unterseite der Grundplatte und mit dem anderen Ende in einem verstellbaren Bund 31* der Welle 31 befestigt ist. Durch die Verdrehung des Bundes 31* und die darauf folgende Feststellung auf der Welle 31 erhält die Feder eine solche Torsionsspannung, daß sie die Welle 31 mit dem verstellbaren Anschlag 37 gegen die Fläche 38 drückt, die in einer Rippe 39 der Grundplatte ausgespart ist. Diese Stellung nehmen die verschiedenen Teile ein, wenn die beiden rückwärts liegenden Löcher eines Knopfes oder wenn Knöpfe mit nur zwei Löchern angenäht werden sollen.
Soll die Maschine Knöpfe mit vier Löchern annähen, so wird der auf der Welle 31 befestigte Bund 40 in die in Fig. 3 dargestellte Lage gebracht, wodurch der an dem Bund 40 sitzende Stift 41 in die Bahn des Endes 42 eines Hebels 43 gelangt, der bei 44 auf einem Gestellarm 45 drehbar ist, der durch Schrauben 46 an der Unterseite der Grundplatte befestigt ist. Zur Herbeiführung einer. Bewegung des Hebels 43 ist das eine Ende 47 mit einem Zapfen 48 und einer Rolle 49 versehen, die gegen den Rand 50 einer Kurvenscheibe 51 anliegt. Diese Kurvenscheibe ist mit dem Schneckenrad 52 (Fig. 3) verbunden, das mit einer auf der Welle 9 sitzenden Schnecke 53 in Eingriff steht. Das Schneckenrad und die Kurvenscheibe sitzen auf einer. Achse 54, die in einer Platte 55 befestigt ist. Die Platte ist durch Schrauben 56 und 46 an der Unterseite der Grundplatte befestigt. Wenn sich die Rolle 49 in den tiefen Teil 57 der Kurvenscheibe 51 einlegt, so wird die Welle 31 durch die Spannung der Feder 31" in der in Fig. 3 dargestellten Lage gehalten. Sobald jedoch der erhöhte Teil der Kurve auf die Rolle 49 wirkt, erhält der Hebel 43 eine Drehung und trifft mit seinem Ende 42
. gegen den Stift 41, wodurch die Welle 31 entgegen der Federspannung gedreht wird. Infolgedessen gelangt der Stoffhalter in die Lage, die erforderlich ist, um durch die beiden dem Benutzer der Maschine zunächstliegenden Löcher des Knopfes zu nähen.
Eine Platte 59 (Fig. .1, 2, 3 und 4) ist durch eine Schraube 60 in einer Führung 61 am Vorderende der Grundplatte 1 befestigt. Auf der Unterseite dieser Platte 59 sind durch Schrauben 62 zwei einander gegenüberliegende Führungen 63 und 64 befestigt, zwischen denen ein Träger 65 für den mittels Schrauben 66 und 67 daran angebrachten Schlingengreifer 68 verschiebbar ist (siehe auch Fig. 5 bis 11). Der Träger 65 ist auf seiner oberen Seite in der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise auf einem Teil seiner Länge und Breite ausgespart. Diese Aussparung ist mit den Zeichen 69 und 70 bezeichnet und hat den Zweck, einerseits das Stück leichter zu machen und andererseits die Anbringung des Schiingengreifers 68 zu ermög-. liehen. Außerdem besitzt der Träger 65 eine Nabe 71, in der eine Schraube 72 (Fig. 1, 2 und 3) sitzt. An diese Schraube ist eine Stange
73 gelenkig angeschlossen, die mit einer zweiten Stange 74 verstellbar verbunden ist, die mit dem anderen Ende an das Ende 75 des Hebels 76 angreift. Der Hebel 76 ist auf dem Zapfen 44 unterhalb des Hebels 43 drehbar. Die gegenseitige Verstellung der Stangenteile 73 und 74 erfolgt mittels Schrauben 77, die durch eine Unterlagscheibe 78 und einen Schlitz 79 des Stangenteiles 74 hindurchgehen, und in den Stangenteile 73 eingeschraubt sind.
Unterhalb der Kurve 51 sitzt eine verstellbare Kurvenscheibe 80, die durch Schrauben 81 in der ihr erteilten Lage festgehalten werden kann. ■ Diese Kurvenscheibe besitzt konzentrische Teile 82 und 83, einen daumenartigen Vorsprung 84 und eine Aussparung 85. Die letztere dient zusammen mit dem Daumen 84 dazu, den Hebel 76 entgegen der Wirkung der Feder 76' mittels eines mit einer Rolle versehenen Zapfens 86 zu bewegen, der in einem Schlitz 87 des Hebels 76 verstellbar ist. Die Bewegung des Hebels 76 wird durch die Stange 73,
74 auf den Schlingengreifer 68 in der Weise übertragen, daß dieser den Nadelfaden zur rechten Zeit hält und abtrennt, wie weiter unten beschrieben werden wird.
Der Hebel 23 ist mit einem abwärts reichenden Arm 88 versehen, der am unteren Ende durch einen Zapfen 89 mit einer Stange 90 verbunden ist. Diese Stange ist durch eine Schraube
91 mit einem Hebel 92 (Fig. 1, 2 und 4) verbunden, der an der Unterseite einer Gleitplatte
93 um einen in einem Auge 95 befestigten Zapfen
94 drehbar ist. Am vorderen Ende des Hebels
92 sitzt ein Fadengreifer 97 mit einer Aussparung 98. Wenn der Hebel 23 durch Niederdrücken des Tritthebels eine solche Schwingung erhält, daß er den Stoffhalter 14 von der Knopfplatte 18 abhebt, so erhält der Hebel 92 durch den Arm 88 eine Schwingung in der Richtung des in Fig. 4 eingezeichneten Pfeiles 99. Hierbei bewegt sich der Fadengreifer 97 über dem Stoffträger und unter der Knopfplatte quer zur Nadelbahn in die in Fig. 4 punktiert gezeichnete
Stellung, in der er unter die Messerklinge ioo greift. Hierbei zieht er den Faden von der Spule ab und bewegt ihn gegen die Schneide ιοί der durch Schrauben 102 an der Grundplatte befestigten Messerklinge 100. Da der Fadengreifer sich genügend weit über die Schneide 101 hinausbewegt, wie in Fig. 4 punktiert angedeutet ist, so nimmt er bei seiner Rückbewegung in die normale Lage das freie Ende des Spulenfadens hinter das Stichloch mit zurück, wobei der Faden zwischen· dem Stoffträger und, der Unterseite der Knopfplatte 18 für ; den Beginn der nächsten Stichreihe gehalten bleibt (Fig. 10). :
Auf der Drückerstange 5 ist durch eine' Klemmschraube 105 (Fig. 1 und 2) eine Schelle : 104 befestigt, an der ein Fadenklemmhebel 103: gelagert ist. Der Hebel 103 hat zwei Ansätze \ 107 und 108, von denen letzterer mit einer an einem Haken 110 des Gestellarmes befestigten Feder 109 verbunden ist. Der Arm 107 ragt durch eine Öffnung in eines Gestellstückes 112, das durch eine Schraube 113 unten an dem Kopf des Gestellarmes befestigt ist. Am unteren Ende des Hebels 103 ist durch eine Schraube 114 ein Fadengreifdraht 115 befestigt. Dieser Greifdraht wird beim Heben der Drückerstange 5 mittels der Verbindungsteile 103 bis 114 derart geschwungen, daß er mit dem Nadelfaden, der durch das Nadelöhr, in das Material ragt, in Berührung kommt. Sobald der Nadelfaden unterhalb des Stoffträgers abgetrennt ist, zieht der Greiferdraht 115 unter der Wirkung der Feder 109 das freie Ende des Nadelfadens durch den Stoff und legt ihn auf die geneigte Fläche 116 des Knopf halters 16. Hier wird der Faden durch den Draht 115 gehalten, bis der folgende Knopf in die Knopflochhalter gelegt ist. Wird dann der Stoffhalter wieder gesenkt, so kehrt der Hebel 3 mit dem Greiferdraht 115 in die normals Anfangslage zurück. Der Hebel 103 und der Greifer 115 können selbstverständlich auch aus einem einzigen Stück bestehen.
Auf der Unterseite des Stoffhalters 6 ist durch Schrauben 117 und 118 (Fig. 5 bis 11) ein Block 119 und ein Messer 120 befestigt, an dessen Schneide 121 der Fadengreifer 68 bei seiner Rückwärtsbewegung das freie Ende des Nadelfadens abschneidet.
Die Nadelstange 3 ist mit einer Fadenbremse versehen, die aus einem Zapfen 122, einer Scheibe 123 und einer Feder 124 besteht. Der Nadelfaden geht zwischen dem Kopf des Zapfens und der Scheibe hindurch, die durch die Feder 124 mit sanftem Druck gegeneinander gepreßt werden. Der Zweck dieser Fadenbremse besteht darin, ein unbeabsichtigtes Ausfädeln des Fadens zu verhindern und dem Nadelfaden auch zwischen der Nadel und dem Fadengeber eine geringe Spannung zu geben. Infolge der Anordnung der Fadenbremse auf der Nadelstange wird der Nadelfaden während der Stichbildung zwischen dem Nadelöhr und der Fadenbremse straff gehalten, so daß er nicht in die Bahn der abwärts gehenden Nadel geraten kann.
An der Stirnplatte 127 des Gestellarmes 2 ist auf einem Zapfen 126 ein Hebel 125 zur Lösung der Spannung gelagert. Auf diesem Hebel hängt an einem Zapfen 128 eine Klinke 129. Beim Heben der Drückerstange trifft die daran befestigte Schraube 130 gegen die Unterkante der Klinke 129 und erteilt dadurch dem Hebel 125 eine Schwingung, durch die sein freies Ende 131 zwischen die Spannscheiben 132 und 133 gelangt. Auf einem Zapfen
■ 135 sitzt ferner ein Hebel 134, der an seinem .freien Ende eine Öffnung 136 hat, durch die der Nadelfaden auf seinem Wege zwischen der Spannung 26 und dem Fadenregler 28 hindurchgeht. Unterhalb dieser Öffnung 136 geht der • Faden hinter einem Stift 137 vorbei, so daß der Faden, wenn der Hebel 134 durch Auftreffen einer Nase 138 des Hebels 125· gegen die Kante
■ 138', bewegt wird, durch die offenen Spannscheiben von der Fadenrolle abgezogen wird. Die während dieses Vorganges auf den Faden durch das Nadelöhr, die Nadelbremse,' den
■ Fadengeber und den Fadenregler ausgeübte Reibung gibt dem Faden genügenden Widerstand, um zu verhindern, daß der Faden aus dem Nadelöhr herausgezogen wird. Eine Feder ' 139, die mit dem einen Ende an der Stirnplatte 127 und mit dem anderen Ende an dem Hebel 134 befestigt ist, hält den Hebel 134 in seiner in Fig. ι dargestellten normalen Lage. 140, 141 und 142 bilden die Teile zum Halten des Spulengehäuses.
Die Maschine kann mit einer Vorrichtung zum Anhalten versehen sein, da diese indessen nicht zur Erfindung gehört, so bedarf es einer
■ Beschreibung dieser Vorrichtung nicht.. .
Sobald die Nadel sich bei der beschriebenen Maschine der oberen Grenze ihres Hubes bei der Bildung des letzten Stiches einer Arbeit nähert, und sobald der Fadengeber sich etwa in der Mitte seines Aufwärtshubes befindet, gelangt die Rolle 86 des Hebels 76 plötzlich unter dem Einfluß der Feder 76' auf den Boden der Aussparung 85 der Kurvenscheibe 80. Die Kurvenscheibe 80 ist" so eingestellt, daß die Aussparung 85 in den Bereich der Rolle 86 gelangt, wenn der Greifer 68 gerade im Begriff ist, in die Fadenschlinge einzutreten. Auf diese Weise wird durch die oben beschriebene Hebelverbindung das freie Ende des Greifers 68 in die Schlinge des Nadelfadens geführt, die sich hierbei infolge des Aufwärtsganges des Fadengebers über dem Greifer 68 bildet, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist. In diesem Augenblicke findet durch die erwähnte selbsttätige Anhaltevorrichtung ein Stillsetzen der Maschine statt.
Sobald dies geschehen ist, wird der Tritthebel niedergetreten und dadurch der Stoffhalter 14 gehoben, wodurch der Nadelfaden um den Greifer 68 fest angezogen wird. Wenn der Stoffhalter in seine höchste Lage gehoben wird, so wird der Nadelfaden abgerissen, indem er fest gegen die Hinterkante 68' des Greifers gezogen wird, die zu diesem Zwecke angeschärft ist. Das Anheben des Stoffhalters 14 verursacht ferner eine Bewegung des Greiferhebels 97 {Fig. 4), wodurch der Spulenfaden an der Schneide 101 des Messers 100 abgeschnitten wird. Beim Rückgang nimmt der Greiferhebel 97 das freie Ende des Spulenfadens mit zurück und legt es zwischen die obere Fläche des Stoffträgers und die Unterseite der Knopfplatte 18. Die senkrechte Bewegung des Stoffhalters verursacht ferner eine Schwingung des Hebels 103 unter dem Einfluß der Feder 109 in der Weise, daß der Greifdraht 115 gegen die geneigte Fläche 116 des Knopfhalters 16 bewegt wird. Wenn bei dieser Bewegung der Greifdraht 115 am Nadelfaden ankommt, bevor dieser abgeschnitten ist, so bleibt der Greifer infolge seiner federnden Aufhängung zunächst an dem Nadelfaden liegen, bis die Trennung erfolgt ist, worauf er das freie Ende des Nadelfadens auf die geneigte Fläche 116 bewegt und hier so lange festhält, wie der Stoffhalter in seiner erhöhten Lage bleibt.
Für eine neue Näharbeit wird der Stoffhalter gesenkt und die Maschine in Gang gesetzt. Der erste Niedergang der Nadel erfolgt durch die Öffnung 143 des Greifers 68. Beim Rückgang der Nadel nach oben gelangt die Rolle 86 über die Wandung 144 der Aussparung 85 auf den konzentrischen Teil 82 der Kurvenscheibe 80, wodurch der Greifer 68 aus der Nadelbahn zurückbewegt wird. Hierbei zieht er das freie Ende des Nadelfadens mit sich und klemmt ihn an der Unterseite des Blockes 119 fest (Fig. 6). Bei der Weiterdrehung der Kurve 80 trifft der vorstehende Daumen 84 auf die Rolle 86 und verursacht dadurch eine Bewegung des Greifers 68 bis zum Ende des Rückwärtshubes, wobei das freie Ende des Nadelfadens an dem Messer 120 abgeschnitten wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Fadenabschneider für Nähmaschinen mit Vorrichtungen zum Abschneiden des oberen und des, unteren Fadens nach Vollendung einer Stichfolge mittels eines Fadengreifers, der unterhalb, der Stichplatte an einem festen Messer vorbeibewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadengreifer (68) derart angetrieben wird, daß er kurz vor dem Anhalten der Maschine in die Fadenschlinge eintritt und nach dem Abschneiden : der Fäden beim Wiederingangsetzen der Maschine beim Rückgang an einer festen Schneide (120) das überschüssige Ende des Nadelfadens abschneidet.
2. Fadenabschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadengreifer (68) mit einer scharfen Kante versehen ist, an der beim Hochheben des Stoffhälters (14) der Nadelfaden durch Anziehen abgeschnitten wird, und außerdem eine Öffnung für den Durchgang der Nadel besitzt, durch die beim Wiederingangsetzen der Maschine die Nadel mit dem Faden hindurchgeht, so daß beim Rückgang des Greifers das freie Ende des Nadelfadens abgeschnitten wird.
3. Fadenabschneider nach Anspruch 1 für Knopfannähmaschinen mit einer Knopfplatte und einem von Hand zu bewegenden Spulenfadengreifer (97), der mit einer festen Schneide zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenfadengreifer in solcher Beziehung zur Knopf platte angebracht ist, daß beim Rückgang des Greifers das freie Ende des Spulenfadens über den Stoffträger gelegt und zwischen diesem und der Knopfplatte federnd gehalten wird.
4. Fadenabschneider nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen beim Anheben des Stoffhalters der Wirkung einer Feder entgegen bewegten Schwinghebel (103), der das freie Ende des abgeschnittenen Nadelfadens bis zum Beginn der nächsten Näharbeit auf. einer geneigten Fläche (11) des Knopfhalters (16) festhält.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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