DE235408C - - Google Patents
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- DE235408C DE235408C DENDAT235408D DE235408DA DE235408C DE 235408 C DE235408 C DE 235408C DE NDAT235408 D DENDAT235408 D DE NDAT235408D DE 235408D A DE235408D A DE 235408DA DE 235408 C DE235408 C DE 235408C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
- D05B57/22—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines with spool-size bobbin for lower thread
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 235408 KLASSE 52 a. GRUPPE
Doppelsteppstich-Nähmaschine mit großer Unterfadenspule.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Doppelsteppstich-Nähmaschine mit großer Unterspule,
bei welcher außer dem Schleifenfänger ein Schleifenerweiterer vorgesehen ist. Diesen bekannten
Maschinen gegenüber wird das Wesen der vorliegenden Erfindung darin erblickt, daß
der Schleifenerweiterer an dem einen Schenkel ': eines Winkelhebels befestigt ist, der mit seinem
Scheitel beweglich auf dem Zapfen einer durch ίο ein Schlitzkurbelgetriebe angetriebenen Kurbel
sitzt, und dessen anderer Schenkel durch einen Lenker mit einem in wagerechter und senkrechter
Richtung einstellbaren Tragstück verbunden ist.
Auf der . Zeichnung ist die Nähmaschine nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch die Nähmaschine,
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene ,Endansicht der Maschine,
Fig. 4 eine Endansicht des unteren Getriebes, die Teile in ihrer ersten Stellung zeigend,
Fig. 5 eine Endansicht, welche die Teile des unteren Getriebes in ihrer zweiten Stellung
::. zeigt,
Fig. 6 eine die Teile des unteren Getriebes in ihrer dritten Arbeitsstellung zeigende Endansicht,
■
Fig. 7 und 8 Endansichten desselben Getriebes, in denen die Getriebeteile in ihrer
vierten bzw. fünften Arbeitsstellung gezeigt sind,
Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht des Spulengehäuses,
Fig. 10 eine schaubildliche Ansicht des umlaufenden Schleifenfängers,
Fig. 11 ein senkrechter Schnitt. durch den
umlaufenden Schleifenfänger, das Spulengehäuse pnd die Spule,
Fig. 12 ein Schnitt nach Linie B-B der Fig. ι und
Fig. 13 ein Schnitt durch das Ende eines Fadenaufnehmerhebels.
Der Faden 1 einer oberen Spule 2 läuft durch Hemmklemmen 3 um eine Spannvorrichtung
4 herum durch eine Führung 5, wobei diese sämtlichen Teile üblicher Konstruktion
sind. Der Faden geht dann durch eine unter einem Stift 7 befindliche Führung 6, die auf der Endplatte der Maschine in ihrer
Mittellinie angeordnet ist. Von der Führung 6 läuft der Faden um eine Nutrolle 10, welche
in dem Ende des Fadenhebels 11 gelagert ist, von hier unter einer Reibungsnutrolle 12, die
in der Führung 6 drehbar ist, um eine Reibungsnutrolle 13 (Fig. 13), die sich in dem
Fadenhebel 14 dreht, durch eine Nadelhalterführung 15 und endlich durch das Öhr der
Nadel 16.
Die in ein und derselben senkrechten Ebene hin und her beweglichen Fadenaufnehmerhebel
11 und 14 lagern drehbar auf Zapfen 17 und 18,
welche in den Maschinenoberteil geschraubt sind; die Hebel 11 und 14 besitzen starre
Arme I9 und 20, auf deren Ende Gleitrollen, 21 und 22 auf Zapfen 23 und 24 vorgesehen sind.
Die Rollen' 21 und 22 bewegen sich in wage-
rechten Schlitzen 25 und 26 der auf und ab beweglichen Nadelantriebsstange 27, welche in
Führungen 28 und 29 angeordnet ist und ihre Bewegung von einem Treibrad 30 mittels einer
Welle 31 erhält, die mit einer Scheibe 32 durch eine Kurbel 33 und Stift 34 von üblicher
Konstruktion verbunden ist. Die Scheibe 32 sitzt auf einer Welle 35 fest, welche an ihrem
anderen Ende eine zweite Scheibe 36 mit Stift 37 und Gleitrolle 38, die sich in einem
Schlitz 39 führt, der in einem an der Stirnseite der Maschine vorgesehenen, um Zapfen
41 drehbaren Hebel 40 angeordnet ist. Eine auf dem festen Zapfen 43 des Hebels 40 drehbare
Gleitrolle 42 wirkt auf eine Gabel 44, die an der Nadelantriebsstange 27 vorgesehen
ist. Die Drehung des Stiftes 37 bewirkt die Hin- und Herbewegung des Hebels 40, dessen
Stift 43 wiederum die Nadelstange auf und ab bewegt, wobei gleichzeitig die Hebel 11 und 14
schwingen.
Das Untergetriebe wird durch eine Welle 48 angetrieben, die. ihre Bewegung von der Welle
31 durch eine Kurbel 49, Verbindungsstange 50 und eine weitere Kurbel 51 erhält.
Die Teile 48, 49, 50 und 51 sind von üblicher Ausbildung, wobei die Verbindungsstange in
gebräuchlicher Weise dreh- und gleitbar auf einen festen Zapfen 52 gestützt ist. Auf dem
Ende der Welle 48 sitzt ein Kegelrad 53, das mit einem anderen Kegelrade 54 kämmt, welches
auf einer senkrechten, in Lagern 56 und 57 eines Konsols 57" untergebrachten Spindel 55
sitzt.
Ein umlaufender Schleifenfänger 58, der mit der Spindel 55 ein Stück bildet, besitzt einen
oberen Haken 59 zum Erfassen der von dem Oberfaden in üblicher Weise gebildeten Schleife
sowie einen aus der Mantelfläche hervorragenden Fänger 61. Der Schleifenfänger 58 hat in
der Nähe seines Fußes 63 einen zweiten Haken 62, gleichfalls zum Erfassen der Schleife 60
dienend, nachdem diese in einer im folgenden näher beschriebenen Weise ausgezogen worden
ist. Der Fuß 63 besitzt einen Rand 64 mit einem Ausschnitt 65 vor dem Haken und einer inneren Nut 66.
Ein zylindrisches und durch festen Boden 68 verschlossenes Spulengehäuse 67 ist oben durch
einen abnehmbaren Deckel 69 verschlossen. Ein zentraler, mit dem Boden 68 ein Stück
bildender Stift 70 dient zur Aufnahme einer gebräuchlichen Garnrolle 71. Eine Umfangsrippe
72 auf der Außenseite des Spülengehäuses 67 paßt in die Nut 66, wobei der Schleifenfänger
58 frei rotiert, während das Spulengehäuse durch einen starren Lappen 74 am Drehen verhindert wird. Der Lappen greift
in einen in der Unterseite der Stichplatte 76 oder einen sonst geeigneten Teil der Maschine
vorgesehenen Schlitz 75. Ein Teil 77 des Randes 64 ist abnehmbar und wird in seiner
normalen Stellung durch eine Schraube 78 festgehalten. Wenn es wünschenswert ist, das
Spulengehäuse aus dem Schleifenfänger herauszunehmen, wird der Teil 77 entfernt und das
Gehäuse seitlich herausgezogen.
Das Spulengehäuse besitzt eine Spannvorrichtung 77Λ, welche aus einer durch Schrauben
befestigten Flachfeder besteht sowie Spannlöcher 79,. 8οα und 81 aufweist. Die Umfangsrippe
72 ist zum Teil weggeschnitten und läuft in einen Haken 82 aus, der zum Zurückhalten
des oberen Fadens während der Drehung des Schleifenfängers 58 dient. In einiger Entfernung
vom Haken 82 ist in der erwähnten Rippe 72 ein Ausschnitt 83 vorgesehen, um den Faden zurückzuhalten, wenn durch irgendwelche
zufälligen Umstände der Haken 82 versagen sollte.
Die Vorrichtung zum Erweitern und Aus-, ziehen der Oberfadenschleife besteht aus dem
Schleifenerweiterer 85, welcher durch Schraube
86 und Unterlagsscheibe 87 auf dem Ende des Winkelhebels 88 befestigt ist, der in seinem
Scheitel um den Zapfen 96 drehbar ist, und dessen anderer Schenkel mittels des Stiftes 89
an einem Lenker 90 drehbar befestigt ist. Der Lenker 90 ist mittels eines Stiftes 91 mit
einem wagerechten Tragstück oder Kloben 92 gelenkig verbunden, der durch Schrauben 95
an dem Konsol 57" befestigt ist und sich mit Hilfe der in dem Tragstück oder Kloben 92
und dem Konsol 57" vorgesehenen Schlitze 93 und 94 wagerecht und senkrecht verstellen läßt.
Der Winkelhebel 88 wird durch den Zapfen 96 angetrieben, der aus einer auf dem Ende der
Welle 98 festsitzenden Kurbel 97 vorragt. Die Welle lagert in dem Konsol 57". Das andere
Ende dieser Welle nimmt eine genutete Kurbel 99 auf, die mit einem gleitbaren Block 100
ausgerüstet ist, der auf dem einen Ende mit einer in der Welle 48 vorgesehenen Kurbelkröpfung
102 verbunden ist. Die Stange 101 besitzt einen Schlitz 103, welchen ein Zapfen
104 durchdringt, wodurch das Schlitzkurbelgetriebe 99, 100, 101, 102, 103 und 104 gebildet
wird. Wenn sich die Welle 48 in Richtung des Pfeiles (Fig. 2) dreht, rotiert die Welle
98 in entgegengesetztem Sinne.
Beim Betriebe senkt sich die Nadel 16 (Fig. 5) und formt unter dem zu nähenden
Material in üblicher Weise eine Schleife 60. Wenn die Nadel ihre tiefste Stellung erreicht
hat, erfassen der obere Haken 59 und der Schleifenerweiterer 85 die Schleife 60. Der
Schleifenerweiterer 85 ist so angeordnet, daß er bei Drehung der Kurbel 97 (Fig. 6) niedergeht
und die Schleife 60 so weit auszieht, daß sie von dem unteren Haken 62 des Schleifenfängers
58 (Fig. 7) erfaßt wird, . der, ständig rotierend, die Schleife 60 vom Schleifenerwei-
terer 85 abzieht (Fig. 8). Der äußere Teil der Schleife wird von dem Fänger 61 erfaßt und
mitgenommen (Fig. 7 und 8), und der innere, durch punktierte Linien angedeutete Teil wird
vom Haken 82 zurückgehalten, während der Fänger 61 den äußeren Teil der Schleife um
das Spulengehäuse herumzieht, um eine Verschlingung mit dem Faden einer üblichen, in
dem Spulengehäuse untergebrachten Garnrolle zu bilden.
Das Aufnehmen der in der oben erklärten Weise gebildeten großen Schleife wird durch
die Fadenaufnehmerhebel 11 und 14 bewerkstelligt,
welche plötzlich eine Spreizbewegung ausführen, und zwar in der Lage, wie in Fig. 3
gezeigt, worauf die Fadenschleife 60 sofort frei wird, um durch den Raum durchzuschlüpfen,
der dadurch gebildet worden ist, daß ein Teil der Umfangsrippe 72 fortgeschnitten wurde,
um den Haken 82 zu bilden. Während der Fänger 61 den äußeren Teil der Schleife um
das Spulengehäuse zieht, nähern sich die Hebel 11 und 14 langsam der Führung 6 und
lassen den Faden nach, bis sie in die in Fig. 1 durch punktierte Linien angedeutete Lage
kommen. Diese langsame Annäherung der Hebel wird durch die Kurve des Schlitzes 39
des Hebels 40 bewirkt (Fig. 3), um die Kreisbewegung des in Richtung des Pfeiles bewegten
Stiftes 37 zu hemmen, wodurch gleichzeitig auch das Anheben des Hebels 40 bewirkt wird,
während der Stift 37 von dem Drehzapfen 41 entfernt wird. Die schnelle Spreizung der
Hebel 11 und 14 wird durch den Stift 37 bewirkt, indem dieser den Hebel 40 niederdrückt,
wenn sich der erwähnte Stift an oder nahe dem Ende des den Drehzapfen 41 be- nachbarten
Schlitzes 39 befindet.
Da der Faden, nachdem er den Schleifenerweiterer 85 verlassen, Neigung hat, vom
unteren Haken während der Rotation des Schleifenfängers 58 abzufliegen, ist an dem
Konsol 57a eine Sicherung 110 mit vorspringendem
Glied in vorgesehen, welches dicht an den Schleifenfänger herantritt. Der schlaffe
Teil des Fadens fliegt infolge der Zentrifugalkraft davon, trifft auf das Glied in und wird
darauf hinter die Sicherung 110 durch die Rotation des Schleifenfängers gezogen, ohne
den Haken 62 zu verlassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Doppelsteppstich-Nähmaschine mit großer Unterfadenspule, bei welcher außer dem Schleifenfänger ein Schleifenerweiterer vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifenerweiterer (85) an dem einen Schenkel eines Winkelhebels (88) befestigt ist, der mit seinem Scheitel beweglich auf dem Zapfen (96) einer durch ein Schlitzkurbelgetriebe (99, 100, 101, 102, 103, 104) angetriebenen Kurbel (97) sitzt, und dessen anderer Schenkel durch einen Lenker (90) mit einem in wagerechter und senkrechter Richtung einstellbaren Tragstück (92) verbundeη ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235408C true DE235408C (de) |
Family
ID=495184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE235408C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997037075A1 (en) * | 1996-03-29 | 1997-10-09 | Cordini, Bruno | Sewing machine and method for machine sewing |
-
0
- DE DENDAT235408D patent/DE235408C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997037075A1 (en) * | 1996-03-29 | 1997-10-09 | Cordini, Bruno | Sewing machine and method for machine sewing |
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