DE296971C - - Google Patents

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DE296971C
DE296971C DENDAT296971D DE296971DA DE296971C DE 296971 C DE296971 C DE 296971C DE NDAT296971 D DENDAT296971 D DE NDAT296971D DE 296971D A DE296971D A DE 296971DA DE 296971 C DE296971 C DE 296971C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
V. St. A.
Die vorliegende Erfindung- betrifft Nähmaschinen mit springender Nadel, die zur Herstellung einer Übernaht, tJberwcndliclmaht ο. dgl. Anwendung finden.
Die Erfindung bezweckt, eine für Maschinen der genannten Gattung geeignete Vorrichtung zum Halten und Abschneiden des Nähfadens nach beendetem Nähvorgang zu schaffen, die ohne Schwierigkeiten an Maschinen angebracht werden kann, bei denen die Stichbildungswerkzeuge und die Stoffklemme mit Bezug aufeinander so bewegt werden, daß beispielsweise ein Knopfloch ringsum benäht werden kann.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die zum Halten und Durchschneiden des Fadens dienende Vorrichtung durch Drehung des Nadelträgers zur Wirkung gebracht wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise an einer Knopflochnähmaschine nach dem amerikanischen Patent 1063880 veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt der zum Verständnis der vorliegenden Erfindung erforderlichen Teile einer Knopflochnähmaschine.
Fig. 2 und 3 sind Seitenansichten der Vorrichtung zum Halten und Durchschneiden des Fadens.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3.
Fig. 5 und 6 sind Seitenansichten, die Wirkungsweise der Vorrichtung zum Halten und Durchschneiden des Fadens erläuternd.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen die Stellung der Vorrichtung zum Halten und Durchschneiden des Fadens und des Werkstücks mit dem Knopfloch während verschiedener Arbeitsperioden.
Die Obernadel 2 sitzt exzentrisch an der sich auf und ab bewegenden Nadelstange 4 und arbeitet zusammen mit einer fadenführenden Unternadel 6 und einem Schleifenfänger 8. Die Nadelstange 4 und die Unternadel 6 mit dem Schlingenfänger 8 sind in bekannter Weise au drehbaren Köpfen 10 und 12 angeordnet, die während des Nähens der Seiten des Knopflochendes und des Knopflochauges gedreht werden.
Nach dem Benähen eines Knopfloches kommen die Stichbildungswcrkzeuge mit aus dem Stoff zurückgezogenen Nadeln zum Stillstand. Hierauf wird der Oberfaden selbsttätig zwischen der oberen Seite des Stoffes und der Obernadel durchschnitten, und das freie Ende des Oberfadens wird für den nächsten Näh-Vorgang festgehalten. Die Vorrichtung zum Durchschneiden und Halten des Fadens besteht aus einer Schneid- und Haltebacke 32,
deren obere Seite mit einer federnden Backe 34 zusammenwirkt, um den Faden festzuhalten. Die untere Kante der Backe 32 wirkt mit einem Messer 36 zusammen, das an einer Platte 38 ausgebildet ist. Die Vorrichtung zum ■ Durchschneiden und Halten des Fadens ist an einem Träger 40 angebracht, der an dem unteren Fnde eines Schiebers 42 angeordnet ist. Der Schieber 42 bewegt sich in einer Führung eines Konsols 44 auf und ab. Der Träger 40 ist hinter der Nähstclle angeordnet und ruht auf einem Teil der Stoffklemme 14 auf (Fig. 1), so daß er mit der Stoffklemme angehoben und gesenkt wird Der Träger 40 ist ferner zweckmäßig zur Wagcrechten derart geneigt, daß der Faden in unmittelbarer Nähe der oberen Seite des Stoffes erfaßt und durchschnitten wird. Die Schneid- und Haltcbackc 32 sitzt an dem vorderen Ende eines Schiebers 46, der in dem Träger 40 gleitet. Schieber 46 liegt auf der Oberfläche der Platte 38 auf. Die Backe 34 wird durch das abgekröpfte Ende einer Blattfeder 48 gebildet und übt so auf die obere Fläche des Schiebers 46 einen Druck aus, durch den der letztere fest gegen die Platte 38 gehalten wird. Schieber 46 wird durch einen Hebel 50, der drehbar an dem senkrechten Schieber 42 angebracht ist, gegen den Obernadelfaden vorgeschoben und zurückgezogen. Das untere freie Ende des Hebels 50 sitzt in einer Nut, die in einem am Schieber 46 befestigten Block 52 vorgesehen ist. Das obere Ende des Hebels 50 weist einen Schlitz auf, der einen seitlichen Stift 54 einer Gleitstange 56 aufnimmt. Eine Feder 58 sucht den Hebel 50 in einer Fagc zu halten, in der der .Schieber 46 zurückgezogen ist.
Während des Benähcns des größten Teiles des Knopfloches befindet sich der .Schieber 46 in zurückgezogener Lage. Während des Benähens des letzten 'Feiles des Knopfloches trifft das obere Ende der Gleitstange 56 mit einer Nase 60 einer Scheibe 62 zusammen, die an dem unteren Ende des drehbaren Kopfes 10 für den Nadeivcrsatz befestigt ist, durch, dessen fortgesetzte Drehung in der Pfeilrichtung der Fig. 4 die Nase 60 die Gleitstange 56 aus der in Fig. 2 dargestellten Lage in die Lage der Fig. 3 bewegt. Während der hierdurch erzielten Vorwärtsbewegung des Schiebers 46 wird die obere Nadel durch die Drehung der Nadelstange mittels des Kopfes 10 über die im Schieber 46 vorgeschenc, vor der Schneid- und Haltcbacke 32 liegende Aussparung (Fig. 3, 4 und 9) gebracht, so daß sich der obere Faden in dieser Aussparung befindet, .wenn die Stichbildungswerkzeugc
zum
Stillstand kommen. Nachdem der Schieber 46 durch den Daumen 60 vorgeschoben worden ist, wird er bis zur Vollendung des Nähvorganges und bis zur Unterbrechung der Drehung des Kopfes Jο durch die Kliükcnspcrrung 64, 66 in vorgerückter Lage gehalten. Die Sperrklinke 64 (Fig. 4) ist drehbar an einem an dem Konsol 44 befestigten Arm angebracht. Sobald die Stichbildungswcrkzeuge zum Stillstand gekommen sind, wird die Klinke 64 ausgeschwungen, um die Gleitstangc 56 freizugeben, so daß der Schieber 46 durch die Einwirkung der Feder 58 zurückgezogen werden kann. Geschieht dies, so wird der Obcrfadcn von der Aussparung der Backe 32 gefangen, mitgenommen und zwischen die obere Fläche der letzteren und die auf ihr ruhende federnde Backe 34 gezogen. Hierdurch wird der Faden durch das Zusammenwirken der unteren Kante der Backe 32 und der unter ihr liegenden Schneidkante 36 der Platte 38 durchschnitten. Ein auf der oberen Seite des Schiebers 46 vorgesehener Forlsalz 68 (Fig. 2) hebt beim Rückgang des Schiebers 46, wenn also der Faden unter den letzteren gezogen wird, die federnde Backe 34 an. (übt der Fortsatz 68 die Backe 34 wieder frei, so daß diese letztere sich auf die obere !'lache der Backe 32 wieder federnd auflegen kann, so wird der Faden zwischen den Backen 32, 34 festgeklemmt. Die Lage der 'Peile nach dem Festklemmen und Durch- go schneiden des Fadens ist in der Fig. 6 veranschaulicht. Da das zu dem letztgcbildeten Stich verlaufende freie Abfallende des Fadens zu dem Schlingenfänger läuft, so wird es durch den Stoff hindurch und aus demselben nach unten herausgezogen, wenn der Stoff um eine dem Abstand zwischen zwei Knopflöchern entsprechende Slrecke verschoben wird. Das abgeschnittene, zu dem Öhr der Obcrnade! führende Ende des Oberfadens wird in der in der Fig. 7 dargestellten, für den nächsten Nähvorgang bereiten Lage gehalten. Wenn die Stoffklemme geöffnet wird, so wird der Träger ! 40 mit der Stoffklemme angehoben. Der Träger 40 kehrt jedoch wieder in die in der Fig. ι dargestellte Lage zurück-, wenn die Stoffklemme geschlossen wird. Zu Beginn des nächsten Nähvorganges wird das Ende des Oberfadens so festgehalten, daß es in einer Linie zu den Grcifcrbackcn verläuft, die zwi- no sehen der Kante des Knopflochschlitzes und der während der Bildung des ersten Stiches von der Obernadel eingestochenen Lochreihe liegt (Fig. 7). Die zu Beginn des Nähvorganges gebildeten Stiche werden demzufolge n5 nach und nach das freie Ende des Oberfadens bedecken. Nach der Bildung einer bestimmten Anzahl von Stichen wird der Schieber 46 vorübergehend so weit vorgerückt, daß der Faden in der in der Fig. 5 dargestellten Weise frei-
gegeben wird. Diese kurze Vorwärtsbewegung des Schiebers 46 wird durch eine Schulter 70 der Scheibe 62 eingeleitet. Die Schulter 70 trifft mit dem Ende der Stange 56 zusammen und drängt die letztere etwas zurück. Durch fortgesetzte Drehbewegung des Kopfes 10 und Schwingbewegung des Sperrhebels 64 wird die Schulter der Stange 56 freigegeben, so daß die Stange frei wird und eine Zurückbewegung des Schiebers 46 in seine normale Lage zuläßt. Der Schieber 46 verbleibt in dieser Lage, bis er wieder durch das Kurvenstück 60 in der beschriebenen Weise vorgerückt wird.
Der Hebel 64 wird zwecks Freigebens der Gleitstange 56 durch einen seitlichen Stift 72 des die Knopflochaufschneidvorrichtung tragenden Hebels 24 bewegt (Fig. 1, 4). Der Stift 72 trifft mit dem'Hebel 64 zusammen, wenn das rückwärtige Ende des Hebels 24 in den tiefen Teil 74 der Kurvenfläche 26 einfällt. Der Träger 40 wird durch sein Eigengewicht oder auch durch eine Feder 76 mit der Stoffklemme 12 in Berührung gehalten. Die Feder 76 wirkt auf den Kopf einer Schraube 78 ein, die durch einen senkrechten Schlitz der Konsole 44 hindurchgeführt ist und den Schieber 42 in seiner Führung hält.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Festklemmen und Durchschneiden des Obernadelfadens am Ende des Nähvorganges für Maschinen zur Herstellung einer Übernaht oder Überwendlichnaht mit springender Nadel, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtu ng (32, 34, 36) durch die für das Versetzen der Nadel vorgesehene Drehung des Nadelträgers zur Wirkung gebracht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Faden festklemmende und zerschneidende hakenartige Backe (32) für das Fangen des Fadens durch ein an dem sich drehenden Nadelträger (10, 62) vorgesehenes Kurvenstück (60) zur Vorwärtsbewegung, dann für das Festklemmen und Schneiden des Fadens durch eine Feder (58) zur Rückwärtsbewegung und hierauf durch ein zweites, an dem Nadelträger (10,62) angebrachtes Kurvenstück (70) für die Freigäbe des Fadenendes zu einer kurzen Vorwärtsbewegung veranlaßt wird, worauf schließlich der Rückgang der Backe in ihre Ruhestellung erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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