DE308368C - - Google Patents

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DE308368C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

V. St. A.
Die vorliegende Erfindung betrifft Nähmaschinen, die zur Herstellung einer Übernaht, 'Überwendlichnaht o. dgl. Anwendung finden.
Die Erfindung bezweckt eine für Maschinen der genannten Gattung geeignete Vorrichtung zum Halten und Abschneiden des Nähfadens zu schaffen, die ohne weiteres an Maschinen angebracht werden kann, bei denen die Stichbildungsorgane und eine Stoffklemme mit Bezug aufeinander so bewegt werden, daß beispielsweise ein Knopfloch ringsum benäht werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise an einer Maschine nach Patent 284714 veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt der zum Verständnis der vorliegenden Erfindung erforderlichen Teile einer Knopflochnähmaschine.
Fig. 2 ist ein Grundriß der Stoffklemme und der Vorrichtung zum Halten und Abschneiden des-Fadens.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der in der Fig. 2 dargestellten Teile.
Fig. 4 ist eine Einzelansicht der Vorrichtung zum Halten und Abschneiden des Fadens.
.Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4.
Fig. 6 zeigt im Schnitt die den Faden festklemmenden Backen und das Messer.
Die dargestellte Maschine besitzt eine exzentrische, an einer auf und ab bewegbaren Nadelstange 4 angeordnete Obernadel 2, eine den fadenführenden Greifer bildende Unternadel und einen Schlingenfänger 8. Die. Nadelstange 4 und
die Unternadel 6 mit dem Schlingenleger 8 sind an besonderen drehbaren Köpfen 10, 12 angeordnet, die während des Benähens des Knopflochendes und des Knopflochauges gedreht werden.
Der Stoff wird durch eine Stoff klemme in der Nählage gehalten. Der Stoff liegt auf Platten 14 auf, die bei 16 mit dem Träger 18 der Stoffklemme verbunden sind. Die Klemmbacken 20, 22 der Stoff klemme sind an den vorderen Enden von Armen 24 ausgebildet. Die rückwärtigen Enden der Arme 24 sind an Blöcke 26 angelenkt, die an den Platten 14 befestigt sind. Der Träger 18 der Stoffklemme wird längsweise bewegt, um den Stoff der Knopflochausschneidvorrichtung 28 und den Stichbildungsorganen darzubieten. Die Bewegung der Stoffklemme wird von einer Kurvennut einer Zahnradkurvenscheibe 30 abgeleitet, welche während, eines vollständigen Arbeitsganges der Maschine eine Umdrehung beschreibt. Die Schneidbewegung der Vorrichtung 28 zum Ausschneiden der Knopflöcher bewirkt auch das Schließen der Backen 20 und 22 der Stoffklemme. Die Stoffklemme wird durch Sperrvorrichtungen 36 in der Klemmlage gehalten und während ihres Rückganges in ihre Ausgangsstellung durch ein ortsfestes Kurvenstück ; 38 geöffnet.
Nach dem Benähen eines Knopfloches kommen die Stichbildungsorgane mit von dem Stoff zurückgezogenen Nadeln zum Stillstand. Der Oberfaden wird dann selbsttätig durch eine -■ Vorrichtung zum Halten und Abschneiden des
Fadens zwischen der oberen Seite des Stoßes und der Obernadel durchschnitten. Diese Vorrichtung zum Halten und Abschneiden des Fadens ist gemäß der Erfindung an der Backe.22 der Stoff klemme angeordnet.
Die Vorrichtung zum Durchschneiden und Halten des Fadens besteht aus Backen 40, 42, die den Faden zunächst erfassen und denselben dann an einem ortsfesten Messer 44 vorbei bewegen. Das Messer 44 wirkt mit der unteren Kante der Backe-40 zusammen, um den Faden . zwischen den Backen 40, 42 und dem Stoff abzuschneiden. Das Messer 44 ist an dem vorderen Ende einer Platte 46 ausgebildet, die an dem unteren Teil eines zylindrischen Lagers 48 der Backe 22 der Stoff klemme befestigt ist. Die Haltebacke 42 ist an dem vorderen Ende eines Schiebers 50 ausgebildet, der oberhalb der Platte 46 in dem Lager 48 gleitet. ' Ein herabhängender Stift 52 des Schiebers 50 findet in einem Schlitz der Platte 46 Aufnahme. Zwischen dem rückwärtigen Ende des Schiebers 50 und dem vorderen Ende eines an dem Lagerte befestigten Blockes 56 befindet sich eine Feder 54, die den Schieber 54 vorzurücken sucht, so daß- die Backe 42 die Kante des Messers 44 überragt. Die Backe 40 ist an der Rückseite eines Fingers 58 ausgebildet, der einen seitlichen Fortsatz eines Schiebers 60 bildet. Der Schieber 60 ist in dem Lagerte neben dem Schieber 50 und oberhalb der Platte 46 untergebracht. Das vordere Ende des Schiebers 60 ist abgeflacht und steht mit einer Blattfeder 62 in Berührung, welche den Schieber 60 fest gegen die Oberfläche der Platte 46 zu halten sucht.
An der oberen Seite des Schiebers 60 ist eine Verzahnung 64 angebracht, die mit einem Zahnbo'gen 66 eines Armes eines Winkelhebels 68 in Eingriff steht. Der Winkelhebel 68 schwingt um einen Zapfen, der in eine an der Backe 22 ausgebildete Konsole eingesetzt ist. Eine Feder 70 sucht den Winkelhebel 68 in derjenigen Lage zu halten, in der der Schieber 60 zurückgezogen ist. Das freie Ende des anderen Armes des Winkelhebels 68 ist zu einer Scheibe 72 ausgebildet, die unter einem Stift 74 des Messerhebels 34 liegt, wenn sich die Stoffklemme in derjenigen Lage befindet, die sie am Ende des Benähens eines Knopfloches einnimmt. Der Stift 74 ist senkrecht verstellbar an einem Arm 76 angebracht und der Arm 76 wird durch einen Klemmbolzen 78 verstellbar an dem Messerhebel 34 gehalten. Vermöge dieser Anordnung kann der Stift 74 der Scheibe 72 des Winkelhebels 68 gegenüber in der erforderlichen Weise eingestellt werden.
Während des Benähens des Knopfloches ist der Schieber 60 zurückgezogen und die Vorrichtung zum Halten und Abschneiden des Fadens nimmt die in der Zeichnung dargestellte Lage ein. Am Ende des Benähens des Knopfloches wird der Messerhebel 34 geschwungen, so daß der Stift 74 des letzteren mit der Scheibe 72 des Winkelhebels 68 zusammentrifft. Der hierbei geschwungene' Winkelhebel 68 rückt den Schieber 60 in eine Lage vor, in der die Backe 40' den von dem Stoff zu dem Öhr der Obernadel gehenden Faden überragt. 'Nach vollendetem Benähen des. Knopfloches kommen die Stichbildungsorgane zum Stillstand und der Hebel 34 wird geschwungen, um den Winkelhebel 68 freizugeben. Bei freigegebener Lage des Winkelhebels 68 kann die Feder 70 den Schieber 60 augenblicklich zurückziehen. Während des Rückganges des Schiebers 60 trifft die Backe 40 mit dem zu dem Öhr der Obernadel führenden Faden zusammen und durch fortgesetzte Rück-' bewegung des Schiebers 60 wird der zwischen den Backen 40, 42 erfaßte Faden an dem Messer 44 Vorbeibewegt und in unmittelbarer Nähe der oberen Seite des Stoffes durchschnitten. Das Ende des abgeschnittenen Fadens verbleibt jedoch zwischen den Backen 40, 42.
Die die Stoffklemme freigebenden Vorrichtungen können so angeordnet werden, daß das Freigeben des eingespannten Stoffes entweder vor oder nach dem Erfassen und Durchschneiden des Fadens stattfindet. Wenn die Stoff klemme ^ den Stoff vor dem Erfassen und Durchschneiden des Fadens freigibt, so wird die Backe 22 der Stoffklemme durch den Stoff 74 gegen den Stoff gehalten. Wenn der Stift 74 angehoben wird und den Winkelhebel 68 freigibt, so wird der Faden rasch von den Backen 40, 42 erfaßt und durchschnitten, und zwar findet dies während des Ansteigens der Backe 22 der Stoffklemme in die in der Fig. 3 dargestellte Lage statt. Die Backen 40, 42 halten dann das freie Ende des Oberfadens in Vorbereitung des nächsten Nähvorganges fest. Der Schieber 60 kann während des Beginnes des nächsten Nähvorganges allmählich vorgerückt werden, damit das durch die Naht bedeckte Fadenende aus den Backen 40, 42 herausgebracht wird.
Das Lager 48 der Vorrichtung zum Halten und Durchschneiden des Fadens ist gegen die Nähstelle geneigt, damit der Faden in unmittelbarer Nähe der oberen Seite des Stoffes erfaßt und durchschnitten wird. Die Anordnung des Lagers 48 ist auch derart, daß das Fadenende während der Bildung der ersten Stiche durch die Übernaht bedeckt wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Benähen von Knopf- 11£. löchern mit einer Vorrichtung zum. Halten und Durchschneiden des Fadens und einer den Stoff an den Stichbildungsorganen vorbeiführenden Stoffklemmej dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (40, 42, 44) iao zum Halten und Durchschneiden des zu der Obernadel (2) führenden Fadens an einer (22)
    der Backen (20, 22) der Stoffklemme angeordnet ist, so daß der Faden am Ende des Benähens eines Knopfloches in unmittelbarer Nähe des Stoffes selbsttätig erfaßt und durchschnitten wird.
  2. 2.' Maschine nach Anspruch 1, dadurch . gekennzeichnet, daß die an einer der Backen (20, 22) der Stoffklemme angeordnete Vorrichtung (40, 42, 44) zum Halten und Durchschneiden des Fadens durch Verbindungen (60, 64, 66, 68, 72, 74, 76) mit dem Antriebshebel (34) der Vorrichtung (28) zum Ausschneiden der Knopflöcher zur Einwirkung gebracht wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Halten und Durchschneiden des Fadens in einem gegen die Nähstelle geneigten Lager (48) einer (22) der Backen (20, 22) der Stoffklemme angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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