DE308602C - - Google Patents

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DE308602C
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sewing
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Knopflochnähmaschine mit einem die unteren Stichbildungsorgane tragenden, beim Ausnähen jedes Knopfloches einmal umlaufenden Drehkopf, bei welcher der Ausnähfaden bei Beendigung der Arbeit selbsttätig abgeschnitten und festgeklemmt wird, so daß er bei der Bearbeitung des neuen Knopfloches an der unteren Seite des Werkstückes festgehalten wird. Es sind zwar Vorrichtungen solcher Art bekannt, jedoch befand sich' die Haltevorrichtung entweder an dem Messer oder der Fadenklemme, oder die Maschine gehörte zfu einem anderen System, welches keinen solchen Drehkopf besaß.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, welches, so weit nicht die Abschneidevorrichtung in Betracht kommt, dem deutschen Patent 284714 entspricht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt der für die vorliegende Erfindung wesentlichen Teile. Fig. 2 ist ein Grundriß der an dem Drehkopf angeordneten Teile. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2. Fig. 4, 5 und 6 sind Grundrisse, die Vorrichtungen zum Abschneiden und Halten des Fadens in verschiedenen Lagen darstellend. Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 5. Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 5. Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 5.
Die Maschine besitzt eine obere Nadel 2, die exzentrisch an der auf und ab bewegbaren Nadelstange 4 angeordnet ist. Die untere Nadel 6 und der Schleifenfänger 8 wirken in bekannter Weise mit der oberen Nadel 2 zusammen. Die obere Nadelstange und die untere Nadel mit dem Schleifenfänger sind an drehbaren Köpfen 10, 12 angeordnet, die während des Benähens des Knopflochendes und des Knopflochauges gedreht werden. Der Stoff wird durch die an Platten 16 angebrachte Stoffklemme 14 in seiner Lage gehalten. Die Platten 16 sind an einem Träger 18 angeordnet, welcher längsweise bewegt wird, um die geschlossene Stoffklemme mit dem Stoff unter die Knopflochschneidvorrichtung und in die Nählage zu bringen, und um den Stoff während des Benähens des Knopfloches vorzuschieben. Diese Bewegungen der Stoffklemme werden von einer Zahnradkurvenscheibe 20 abgeleitet, welche während jedes Arbeitsganges der Maschine eine vollständige Umdrehung beschreibt. Während des Benähens des Knopfloches wird der Träger ,der Stoff klemme seitlich· bewegt und die Stichbildungsorgane werden durch ein Zahnrad 22 gedreht, welches während des Benähens eines Knopfloches eine vollständige Umdrehung ausführt.
Wenn das Benähen eines Knopfloches vollendet ist, so werden die Stichbildungsorgane in
einer Lage zum. Stillstand gebracht, in der die obere und die untere Nadel zurückgezogen sind, und in der der Schleifenfänger die Schleife des oberen Nadelfadens festhält (Fig. ι und 2). Der 5 obere Nadelfaden wird dann durch eine Schneidvorrichtung durchschnitten, und zwar wird der von dem Stoff zu dem Schleifenfänger führende Schenkel der Schleife in unmittelbarer Nähe des Stoffes abgeschnitten. Zu Beginn des nächsten Nähvorganges erfaßt eine Haltevorrichtung das freie, durch den ersten Abwärtshub der Nadel durch den Stoff hindurchgezogene Ende des oberen Nadelfadens unter dem Stoff und hält es während des darauffolgenden Aufwärtshubes der Nadel und bis die Benähung so weit vorgeschritten ist, daß sie festen Halt in dem Stoff findet. Hierauf wird das freie Fadenende von der Haltevorrichtung hinweggezogen oder seitens der letzteren freigegeben. Es ist zu ersehen, daß der Faden nach vollendeter Benähung des Knopfloches dicht in der Nähe des Stoffes durchschnitten wird und das freie Fadenende zu Beginn der Benähung des nächstfolgenden Knopfloches unter dem Stoff gehalten wird.
Die Abfallenden des Fadens zu Beginn und nach der Vollendung des Knopfloches sind verhältnismäßig kurz und beide Abfallenden befinden sich an der unteren Seite des Stoffes, so daß die äußere Seite des Knopfloches ein gefälliges Aussehen erhält.
In der dargestellten Ausführungsform besteht die Vorrichtung zum Abschneiden des Fadens aus einer Schneid- oder Messerklinge 24, die in der Nähe des Endes eines Hebels 26 ausgebildet ist. Der Hebel 26 schwingt um einen in die untere Seite einer Platte 30 eingesetzten Zapfen 28. Die Platte 30 wird von dem Drehkopf getragen. An dem Messerhebel 26 ist auch ein Fortsatz 32 ausgebildet, der eine Aussparung aufweist und eine Backe der Haltevorrichtung bildet. Die andere Backe 34 der Haltevorrichtung ist an einem seitlichen Fortsatz eines Hebels 36 ausgebildet, der um den Zapfen 28 des Messerhebels 26 schwingt. Sowohl der Messerhebel 26 als auch der Hebel 36 sind über den Zapfen 28 hinaus verlängert und die äußeren Enden dieser Hebel überragen den Umfang des Drehkopfes und liegen an der inneren Fläche eines Ringes 38 an. Der Ring 38 ist verstellbar an der oberen Kante des Trägers 40 des Drehkopfes befestigt. Eine an einem Arm des Messerhebels 26 befestigte Feder 42 sucht den Messerhebel 26 in die Schneidlage zu bewegen. Die Vorwärtsbewegung des Hebels 26 wird durch den Anschlag 44 begrenzt, der mit der Kante der Platte 30 zusammentrifft. Eine ähnliche Feder ist mit dem Hebel 36 der Haltevorrichtung verbunden und sucht den Hebel 36 in diejenige Lage zu bewegen, in der die Haltevorrichtung den Faden erfaßt. Während des größten Teiles der Benähung des Knopfloches werden die beiden Hebel 26, 36 durch das Zusammentreffen ihrer äußeren Enden mit der inneren Fläche des Ringes 38 in der in der Fig. 3 dargestellten zurückgezogenen Lage gehalten. Wenn die Benähung des Knopfloches vollendet ist, so nehmen die Hebel 26, 36 diese zurückgezogene Lage ein. Das äußere Ende des Hebels 26 liegt zu dieser Zeit an einer Platte 48 an, die verstellbar an dem Ende eines Hebels 50 angebracht ist. Diese Platte 48 faßt (s. Fig. 9) in eirien Ausschnitt des Ringes 38 ein, wobei die eine Stoßfuge abgesetzt ist. Die innere Kante der Platte 48 ist nach demselben Radius gekrümmt wie die zylindrische Fläche, die den Ring 48 am größten Teil seines Umfanges begrenzt, und liegt mit dieser Fläche bei der in Fig. 5 und 6 gezeichneten Stellung bündig. Der Hebel 50 ist um einen in den Träger 40 des Drehkopfes eingesetzten Zapfen schwingbar und sein äußeres Ende liegt an einer Kurvenfläche 52 des Trägers 18 der Stoffklemme an. Eine Feder 54 sucht den Hebel 50 in der in Fig. 5 und 6 gezeichneten Lage zu erhalten.
Wenn die Teile die in Fig. 2 dargestellte Lage einnehmen, so drückt das Ende des Hebels 36 der Haltevorrichtung gegen einen Punkt der inneren Fläche des Ringes 38, der gerade vor einer Aussparung 56 der inneren Fläche des . Ringes 38 liegt, wobei eine Drehung des Drehkopfes im Sinne des Uhrzeigers angenommen wird.
Wenn die Stichbildungsorgane zum Stillstand gekommen sind und während der Schleifenfänger die Schleife des oberen Nadelfadens noch festhält (s. Fig. 1 und 2), wird der Wagen 18 der Stoffklemme zurückbewegt, um die Stoffklemme 6 unter die Knopflochschnei dvorrichtung zu bringen. Während dieser Bewegung des Wagens 18 dreht die Kurvenfläche 52 den Hebel 50, so daß die Platte 48 von dem äußeren Ende des Messerhebels hinwegbewegt wird. Der Hebel wird dann durch seine Feder 42 rasch vorgeschnellt und während dieser Bewegung trifft die Schneidklinke 24 mit dem von dem Schleifenfänger zu dem Stoff führenden Schenkel der Nadelfadenschleife zusammen und durchschneidet den Faden in der in Fig. 4 dargestellten Weise. Durch diese Bewegung des Hebels 26 gelangt sein äußeres Ende in die Aussparung 56 und er befindet sich dann vor der Platte 48. Bei Beginn des nächsten Arbeitsganges der Maschine wird durch Vorwärtsbewegung des Wagens der Stoffklemme der Stoff wieder zwischen die Stichbildungsorgane gebracht und hierbei gelangt die Kurvenfläche 52 in die in Fig. 5 gezeichnete Lage, wobei sie die Platte 48 wieder in ihre gewöhnliche Lage zurückführt. Während des ersten Nadelhubes zu Beginn der Benähung des neuen Knopfloches zieht die sich abwärts bewegende Nadel den oberen Faden durch den Stoff hindurch und der
mit dem freien Ende des Fadens zusammentreffende Schleifenfänger bringt das Fadenende durch seitliche Verschiebung in eine Lage, in der er sich in der Querrichtung der Aussparung des Fortsatzes 32 des Schneidhebels 36 zu dem Nadelloch hin erstreckt (s. Fig. 5 und 6). Bei Beginn des Nähvorganges wird der Drehkopf wieder im Sinne des Uhrzeigers gedreht und sofort nach Beginn dieser Drehung gleitet das Ende des Hebels 36 in die Aussparung 56 des Ringes 38 hinein, so daß der Hebel 36 der Haltevorrichtung vorgeschnellt wird. Hierbei trifft das Ende 34 des Hebels 36 mit dem Faden zusammen und klemmt das freie Ende des Nadelfadens fest gegen den Teil 32 (Fig. 6). Die Haltevorrichtung ~ hält das Fadenende während der Bildung der ersten Stiche fest, bis der Stoff beim Vorschieben das Fadenende aus den Backen der Haltevorrichtung herausgezogen hat. Bei der weiteren Drehung des Drehkopfes gelangen die Enden der Hebel 26, 36 wieder aus der Aussparung 56 heraus Und die Hebel werden dadurch zurückgezogen und bleiben in dieser Lage bis nach Vollendung der Benähung des Knopfloches, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
Die Platte 48 dient, wie erwähnt, dem Zweck, den Hebel 26 so lange zurückzuhalten, bis die Rückbewegung des Wagens eingetreten ist, um ihn dann zum Durchschneiden des -Fadens freizugeben. -

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Knopflochnähmaschine mit einer Stoffklemme, einer oberen Nadel, einem die unteren Stichbildungsorgane tragenden Drehkopf und einer Vorrichtung zum Halten des oberen Nadelfadens, dadurch gekennzeichnet, daß eine an dem Drehkopf (12) der unteren Stichbildurigsorgane angebrachte Haltevorrichtung (36, 32, 34) das freie Ende ■'. des oberen Nadelfadens während des ersten Abwärtshubes der oberen Nadel (2) unter dem Stoff erfaßt und es während der BiI-dung der anfänglichen Stiche festhält.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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