-
Knopflochnähmäschine mit Faden-- und Gimpenschneidvorrichtung ,Die
Erfindung,-bezieht sich auf Knopflochnähmaschinen, die ein Augenknopfloch" herstellen
und eine Stichbildevorrichtüng -sowie eine 'Stoffklemme = haben; wobei die Stichbildevorrichtung
mit Bezug zur -S'töffklemme um eine Achse drehbar ist, die senkrecht --zur Ebene
des Arbeitsstücks verläuft, 'um die Stiche radial uim das eine -Ende, -gewöhnlich
das Augenende eines Knopflochs -herumzulegen: Diese Maschinen nähen -mit einem oberen
oder Nadelfaden und einem unteren oder Greiferfaden- und weisen gewöhnlich Mittel
auf,. .um einen verhältnismäßig schweren 'Unterfaden öder eine - Gimpe in den- Wirkungsbereich--der
Stichbildevorrchtung zu führen; so daß-diese Gimpe um das-Knopfloch herum '.durch
die üblichen Knopflochüberwendlichstiche eingehünden -.wird,` - welche durch die
Nadel und den reifer um die Gimpe herum, gebildet werden. Die Maschir nen haben
auch gewöhnlich eine Knopflochschneidvorrichtung; die in einigen Fällen nach dem
Nähvorgang. axbeitet, um-, den Knopflochschlitz einzuschneiden,nachdemdas Knopf-1öch:genäht
ist, -und die in anderen Fällen vor denNähvorgang betätigt wird, um den-Knopflochschlitz
einzuschneiden, bevor der Nähvorgang beginnt. Diese-letztgenanntenMaschinen, die
das Knopfloch zuerst einschneiden, werden. -zum Nähen hochwertiger Knopflöcher in
Stoffen benützt, die eine ausrechende Gewebddichtigkeit haben; um--ein, Ausfasern
der Mäteriaifäden -a:m Knopflochschlitz -während des Knopflochnähens zu verhindern.
-
@.'-Bei'Nähmaschinen, die die Knopflöche7r in dem Stoff zuerst einschneiden,
ist ts .üblich; von dem einen Knopfloch- zu dem nächstfolgenden überzugehen, ohne
die Gimpe oder den
Nadelfaden und den Greiferfaden abzuschneiden,
so saß die Knopflöcher eine gegebene Reihe in einem Kleidungsstück durch die zu
dieser Reihe gehörigen Gimpe und Fäden verbunden sind. Die Gimpe und die Fäden werden
darauf von Hand abgetrennt, so saß freie Enden der Gimpe und der Fäden am Herstellungsende
des Knopflochs vorhanden sind. Diese freien Enden der Gimpe und Fäden werden von
den Gebrauchern bei einem hochwertigen Maschinenknopfloch gefordert, damit-die Enden
der Gimpe und der Fäden eine ausreichende Länge haben, um zusammen verdreht und
durch den-Knopflochschlitz hindurch vor der Herstellung der Riegelstiche gezogen
zu werden, welche von einer anderen Maschine ausgeführt werden, um das Knopfloch
fertigzustellen. Nach der Riegelbildung, welche die Fäden und die Gimpe festbindet
und verriegelt, werden die hervorragenden freien Enden der Fäden und der Gimpe von
Hand dicht neben den letztgenannten Riegelstichen abgeschnitten.
-
Bei der Befolgung dieser bekannten und üblichen Herstellungsweise
ist eine beträchtliche Verschwendung von Gimpe und Faden, die gewöhnlich aus teuerem
Material bestehen, vorhanden, da die langen Verbindungsteile der Gimpe und des Fadens
zwischen benachbarten Knopflöchern abgeschnitten und weggeworfen werden. Desgleichen
geht beim Verschieben des Arbeitsstücks in der Stoffklemme der Knopflochnähmaschine
infolge des auf die Gimpe und die Fäden ausgeübten Zuges Zeit verloren, wobei dieser
Zug das Knopfloch zu verzerren sucht, wenn das Arbeitsstück nicht sorgfältig verschoben
wird.
-
Ein Zweck der Erfindung ist die Schaffung einerKnopflochnähmaschine
mit einer Schneidvorrichtung für den Nadel- und den Greiferfaden sowie für die Gimpe,
wobei diese Schneidvorrichtung den Unterfaden einschließlich der Gimpe in einem
Abstand von dem Schlußende des Knopflochs abschneidet, so saß Gimpen- und Greiferfadenenden
von ausreichender Länge für die Riegelbildung verbleiben. Ein weiterer Zweck der
Erfindung ist die Schaffung von Mitteln, um die richtige Ausrichtung und Einstellung
der Anfangsenden der Gimpe und des Greiferfadens nach dem Abtrennvorgang vorzusehen,
um zu gewährleisten, saß die Gimpe durch die Anfangsstiche des nächsten Nähvorgangs
bedeckt werden und die erste Greiferfadenschleife in der richtigen Weise für das
Erfassen durch den Hilfsgreifer oder Spreizer der Unterfadenvorrichtung eingestellt
wird.
-
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer selbsttätig
arbeitenden Knopflochnähmaschine mit einer Stoffklemme, welche das Arbeitsstück
an allen Stellen längs der Seiten des Knopf lochschlitzes festklemmt, und mit einer-
Einrichtung, um die Gimpen- und Fadenenden genügend lang für die übliche Herstellung
der Riegelstiche abzuschneiden, die von einer anderen Maschine ausgeführt werden.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung, um den Nadelfaden
vor dem Abtrennen des Greiferfadens und der Gimpe zu zerschneiden, um die überflüssige
Nadelfadenschleife zu beseitigen, die bisher an einem der unteren Spreizer der unteren
Stichbildevorrichtung verblieb, was die Anordnung eines Greifers für die überflüssige
Schleife zwecks deren Entfernung erforderte. Die Erfindung sieht ferner die Schaffung
einer Maschine mit einer Einrichtung vor, um die Stoffklemme freizugeben und die
Klemmbacken seitlich aufeinander zu zu bewegen, wobei diese Einrichtung zeitlich
so eingestellt ist, saß sie zur Wirkung kommt, nachdem alle anderen Arbeitsvorgänge
der Maschine einschließlich des Abschneidens der Fäden und der Gimpe beendet sind.
-
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise
dargestellt, und zwar ist Fig. i eine rechteSeitenansicht einerKnopflochnähmaschine
gemäß der Erfindung.
-
Fig. i a ist eine Draufsicht auf ein genähtes Knopfloch, das mit der
Maschine der Erfindung hergestellt ist.
-
Fig. 2 ist eine linke Seitenansicht der Maschine.
-
Fig.2a ist eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf eine Einzelheit
der Greiferfaden-Spannungsfreigabevorrichtung.
-
Fig. 2b ist eine hintere Endansicht der in Fig. 2 a dargestellten
Teile.
-
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Maschine von unten.
-
Fig. q. ist eine vordere Endansicht der Maschine, teilweise im Schnitt.
-
Fig. 5 und 6 sind Draufsichten auf die Stoffklemme an dem Fuß der
Maschine; die Stoffklemme ist in Fig. 5 ungespreizt und in Fig. 6 gespreizt.
-
Fig. 7 und 8 sind Seitenansichten der Stoffklemme; die Klemme in Fig.
7 befindet sich in der geschlossenen und die der Fig.8 in der offenen Lage.
-
Fig. g ist eine rechte Seitenansicht der Aufsatzscheibe der Stichbildevorrichtung
und der zugehörigen Teile der Stichplattenkippvorrichtung der Maschine.
-
Fig. io veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung die einzelnen
auseinandergenommenen Teile des die kippbare Stichplatts tragenden Rahmens und die
hierzu vorgesehene Verriegelungsvorrichtung.
-
Fig. ii ist eine linke Seitenansicht der Aufsatzscheibe
der
Fig. 9 und veranschaulicht die Teile zur Betätigung der Verriegelungsvorrichtung
für die kippbare Stichplatte.
-
Fig. 12 ist'eine ähnliche Ansicht und veranschaulicht den die Stichplatte
tragenden Rahmen in der entriegelten Lage kurz vbr dem Kippen der Stichplatte.
-
Fig. 13 ist eine Seitenansicht des auf der Aufsatzscheibe angebrachten
Nadelfadenschneidhebels und der Antriebsvorrichtung hierzu.
-
Fig. 13a ist eine rechte Seitenansicht der in Fig. 13 dargestellten
Teile.
-
Fig. 14 ist eine Draufsicht auf die Aufsatzscheibe und die hiermit
vereinigten, in Fig. 9 dargestellten Teile: -Fig.-15 ist eine Draufsicht auf die
Aufsatzscheibe, wenn sie ihre Zurückdrehung am Ende der zweiten seitlichen Stichbildung
an dem Knopfloch beginnt. Zu Beginn dieser Zurückdrehung der Aufsatzscheibe wird
das .Zurückdrehung bewegt (Fig. 13 und 15), um den Nadelfaden unterhalb des Arbeitsstücks,
abzuschneiden.
-
Fig. 16 ist eine der Fig. 15 ähnliche Ansicht; jedoch zu einem etwas
späteren Zeitpunkt bei der Zurückdrehung der Aufsatzscheibe oder nachdem der Nadelfaden
abgetrennt worden ist.
-
Fig. 17 ist eine Ansicht des Nadelfadenschneidmessers in der in der
Fig. 15 dargestellten Lage, d. h. zur Zeit des Abtrennens der am Greifer befindlichen
Nadelfadenschleife.
-
Fig. 18 ist eine .Draufsicht- auf die Aufsatzscheibe und die zugehörigen
Teile, nachdem die Zurückdrehung der Aufsatzscheibe beendet und das- Stichplattenglied
nach vorn gekippt worden ist, um einen freien Raum für die Bewegung des Faden- und
Gimpenschneidmessers zu schaffen, das sich vorbewegt, um den Greiferfaden und die
Gimpe abzuschneiden.
-
Fig. i9 ist eine linke Seitenansicht der in Fig. 18 dargestellten
Teile.
-
Fig. 2o ist eire der Fig. i9 ähnliche Ansicht und veranschaulicht
die abgetrennte Gimpe und den abgetrennten Greiferfaden.
-
Fig. 2o a ist eine der Fig. 2o ähnliche Ansicht, wobei aber das Stichplattenglied
in seine aufrechte Lage zurückgeführt worden ist.
-
Fig.21 ist eine Draufsicht auf das Stich= plattenglied und eine an
einer der Stoffklemmplatten vorgesehene Zunge in der Lage der Fig. 2o.
-
Fig.22 ist eine der Fig.21 ähnliche Ansicht, wobei aber die Stichplatte
sich in ihre anfängliche aufrechte Lage zurückbewegt.
-
Fig. 23 ist eine. -ähnliche Ansicht, wobei das Stichplattenglied seine
anfängliche Lage wieder eingenommen hat. Fig.24 ist eine Ansicht der Stichbildewerkzeuge
und veranschaulicht, wie der fadenführende Greifer die erste Nadelfadenschleife
aufnimmt und die erste Greiferfadenschleife einem der Schleifenspreizer darbietet.
-
Fig.25 ist eine Innenansicht der Steuerscheibe und der zugehörigen
Teile der Schnellvorschub-Steuervorrichtung.
-
Fig. 26 ist eine Schnittansicht nach - der Linie 26-26 der Fig: 3
und veranschaulicht die Vorrichtung' zur Betätigung der Schnellvorschübkupplung.
-
Fig. 27 ist eine Seitenansicht der Gimpenabziehvorrichtung und veranschaulicht,
wie lockere Gimpe für das Nähen des Augenendes geschaffen wird.
-
Fig. 28 ist eine ähnliche Ansicht und veranschaulicht, in welcher
Weise ein größerer Betrag von. lockerer- Gimpe für das Abtrennen des Fadens und
der Gimpe vorgesehen wird.
-
Fig. 29 ist eine Einzelansicht, teilweise- im Schnitt, der Nadelfadenabziehvorrichtung
und der Nadelfadenklemnivorrichtung.
-
Fig. 30. ist ein Schnitt durch den oberen Bund der Nadelfadenklemmvorrichtung.
-
Fig. 31 ist- eine Draufsicht auf das Stichplattenglied, und Fig.32
ist ein Schnitt nach der Linie 32-32 der- Fig. 31.
-
Das Rahmengestell der Maschine weist den hohlen, kastenartigen Fuß
.i auf, von dem der Ständer 2 des überhängenden Maschinenarmes 3 emporragt, der
in den Kopf q. ausläuft. -Die Stichbildevorrichtung weist die obere in der Längsrichtung
auf und ab gehende und seitlich ausschwingende Nadel 5 sowie die unteren fadenführenden
und fadenlosen. Greifer 6 bzw. 7 mit ihren zugehörigen Schleifenspreizern-8 bzw.
9 auf. Die Greifer und die ,Schleifenspreizer werden von derAufsatzscheibe io getragen,
die sich zusammen mit der Nadel 5 um eine aufrecht stehende Achse dreht, um die
Stiche in radialer Richtung um das Augenende des Knopflochs her-. um anzubringen,
und die bei Beendigung des Knopflochnähvorgangs entgegengesetzt gedreht wird, um
die Stichbildewerkzeuge in ihre Anfangsstellungen zurückzuführen. Die Vorrichtung
zum Drehen der Stichbildevorrichtungen weist :die üblichen oberen und unteren Sektorräder
i 1, 12 und deren Verbindungen mit der aufrecht stehenden Welle 13 auf, auf der
der Hebelarm 14 befestigt ist, dessen angetriebene Rolle 15 in die Kurvennut 16
der Vorschubscheibe 17 eintritt. Die Stichbildevorrichtungen werden von der Maschinenantriebswelle
18 angetrieben, deren Arbeitszeitdauer durch die Abstellvorrichtung s gesteuert
wird, welche den üblichen kippbaren Abstellhebel i9 aufweist, der auf der Schwingwelle
2o befestigt ist, auf welcher
ein Arm 21 befestigt ist, der durch
den Lenker 22 mit dem Hebel 23 verbunden ist, welcher auf dem Fuß i bei 24 schwenkbar
gelagert ist und eine angetriebene Nase 25 trägt, die sich in einer Stellung befindet,
um mit der zum Ingangsetzen des Nähvorgangs dienenden Schrägfläche 26 auf der Steuerscheibe
27 in Eingriff zu kommen, welche auf der sich drehenden Querwelle 28 befestigt ist,
die mit der Vorschubscheibe 17 durch Rädergetriebe im Übersetzungsverhältnis von
i : i verbunden ist. Die Steuerscheibe 27 weist ferner eine zum Abstellen des Nähvorgangs
dienende Schulter 29 (Fig. 2) auf.
-
Die seitlich schwingende Nadel 5 arbeitet durch das seitlich verlängerte
Stichloch 30 in der knopfartig ausgebildeten Stichplatte 31 hindurch, welche
das übliche Loch 32 hat, das dazu dient, die Gimpe c in eine Lage innerhalb -des
Bereichs der Nadel 5 zu führen. Das Stichplattenglied _3i hat auf der einen Seite
dieses. -üblichen Gimpenführungslochs 32 ein anderes Gimpenführungsloch 32' (Fig.
23) in einer Kantenzunge 32", die im vorliegenden Falle vorgesehen ist, um zu verhindern,
daß die Gimpe in die Bahnen eines der den . Unterfaden handhabenden Werk= zeuge
fällt oder mit dem Nadelfadenabtrennblatt bei der Zurückführung des Stichplatten-Cr
in seine aufrecht stehende Lage nach seinem Kippen zusammenstößt. Die zusätzliche
Führung 32' unter einem Winkel zu dem üblichen Kanal 32 hilft weiter dazu, eine
Zurückbewegung des Gimpenendes in dem Stichplattenglied zu verhindern, nachdem die
Gimpe _ abgetrennt worden ist und während der Zurückbewegung des Stichplattengliedes
in die aufrecht stehende Lage. Anstatt daB die . Stichplatte an einer auf der' Aufsatzscheibe
befindlichen Stütze, wie bisher, unbeweglich befestigt wird, ist das Stichplattenglied
nunmehr .an einem Bügel 33 (Fig: io und i9) gelagert, welcher auf den in Ausrichtung.liegenden
Zapfen 34 schwenkbar ist, -die von Stützen 35 der Aufsatzscheibe getra-.gen werden.
Das Stichplattenglied kann um die- Achse der- Zapfen 34 während des Abschneidens
des Fadens und der Gimpe (Fig. i9) gekippt werden. und wird in einer bestimmten
aufrecht stehenden Lage (Fig. 9) während des ganzen Nähvorgangs verriegelt. Diese
_ Verriegelungsvorrichtung weist einen Sperrarm .oder Riegel 35' (Fig. zo) auf,
der hakenförmig über den Armansatz 36'. des Bügels 33 greift. Der Sperrarm 35' ist
auf dem einen Ende der Schwingwelle 37' befestigt, die in Lagern 37x (Fig,15) der
Aufsatzscheibe gelagert ist. Die Schwingwelle 37' steht unter der Wirkung einer
Schraubenfeder 38' (Fig. 1,5), um den Sperrarm 35' in die den Bügel verriegelnde
Stellung zu drängen. In der verriegelten Lage des Bügels 33 kommt die Anschlagschraube
39' (Fig. 14), die von dem Bügel getragen wird, mit einer der Stützen 35 der Aufsatzscheibe
in Eingriff.
-
Die Vorrichtung zum Kippen der Stichplatte weist den Rollenzapfen
36 (Fig. io) am Bügel 33 auf; dieser Zapfen wird in der Anfangslage der Aufsatzscheibe
io von dem waagerechten Schlitz 37 des Hebels 38 aufgenommen, der auf dem Zapfen
39 schwenkbar gelagert ist, der von der Stütze 4o des Rahmengestells i getragen
wird. Der Hebel 38 trägt einen Kugelzapfen 41 (Fig. 9 und 14), der in einen Schlitz
42 in dem Arm 43 eines Hebels eintritt, der bei 44 an dem Fuß i schwenkbar gelagert
ist und einen anderen Arm 45 hat, welcher eine angetriebene Rolle 46 trägt, die
in die Kurvennut 47 in der Innenfläche des Zahnrades 48 eintritt, welches auf der
sich drehenden Querwelle 28 befestigt ist. .
-
Die Schwingwelle 37', welche an dem einen Ende den Stichplattenriegel
35' trägt, ist an ihrem anderen Ende mit einem Arm 49 (Fig. io und 12) versehen,
an dem bei 5o der unter Federwirkung stehende angetriebene Teil 51 schwenkbar gelagert
ist; die vorgesehene Feder drängt den Teil p gegen den Anhaltestift 52 (Fig. i2).
Am Ende des Nähvorgangs wird, wenn die Aufsatzscheibe io ihre Zurückdrehung -erhält,
der Teil 51 nahe dem Ende dieser Zurückdrehung veranlaßt, auf der Schrägfläche 53
(Fig. 12) eines ortsfesten Steuerklotzes 54 neben der Aufsatzscheibe io emporzugleiten
und den die Stichplatte tragenden Bügel 33 zu entriegeln. Sobald der Bügel entriegelt
und bevor die Zurückdrehung der Aufsatzscheibe io beendet ist, erteilt der leicht
exzentrisch ausgebildete Teil 55 (Fig. 9) des Kurvenschlitzes 47 dem Bügel 33 eine
geringe Kippbewegung, die ausreicht, um den Arm 36' (Fig. 12) genügend anzuheben,
um das Darüberfallen des Riegels 35' zu verhindern, wenn der angetriebene Teil 51
von dem Ende des Steuerklotzes 54 am Ende der Zurückdrehung der Aufsatzscheibe io
abfällt. Der die Stichplatte kippende Bügel 33 wird sömit-- durch den letzten
Teil der Zurückdrehung der Aufsatzscheibe io am Ende einer Nähperiode entriegelt
und ist alsdann bereit, für den Faden- und Gimpenabtrennvorgang vollständig gekippt
zu werden.
-
Die Stoffklemme weist- die üblichen unteren Stofftragplatten 56 und
die oberen Klemmfüße 57 auf, welche von den Armen 58 getragen werden, die bei 59
(Fig. 7 und 8) an den zugehörigen unteren Platten 56 gelagert sind: Die Klemmen
werden durch die Steuernocken 6o an. den üblichen miteinander verbundenen Schwingwellenabschnitten
61 geschlossen, von denen einer das die Klemme schließende Fingerstück
62
und einen nach hinten ragenden Arm 63 aufweist, der mit dem üblichen Klemmenschließhebel
64 (Fig. i) in Eingriff kommt, der bei 65 an dem Ständer .2 gelagert ist und zu
Beginn eines Knopflochherstellungskreislaufs bewegt wird. Wenn die Klemmen geschlossen
sind, werden sie durch das Ineingrifftreten des unter Federwirkung stehenden Sperrarmes
66 mit dem Arm 67 auf dem Wellenabschnitt 61 (Fig. 7) geschlossen gehalten. Der
Sperrarm 66 ist auf einer Schwingwelle 68 befestigt, welche in dem Lagerarm 69 gelagert
ist,. der auf einem der Blöcke 7o befestigt ist. Auf dem äußeren Ende der Schwingwelle
68 ist ein . zylindrischer Kopf 7 1 befestigt, 'der nach einem Durchmesser
geschlitzt ist, uni einen Arm 72 aufzunehmen, welcher bei 73 in dem Kopf gelagert
und durch die Feder 74 in eine aufrecht stehende -Lage (Fig.4, 7 und 8) gedrängt,
wird. Der Arm 72 kommt am Ende eines Knopflochherstellungskreislaufs mit der die
Klemme öffnenden und der die Klemmplatten aufeinander zu bewegenden Einrichtung
in Eingriff.
-
Die unteren Klemmplatten sind, wie üblich, zur Ausführung. von Spreizbewegungen
auf der Gleitplatte 75 gelagert, , die quer zum Knopflochschlitz bewegbar ist und
von dem üblichen Gleitrahmen _76 getragen wird, der in der Längsrichtung des Knopflochschlitzes
bewegbar ist.' Die die - Klemme spreizenden Bewegungen werden den Klemmplatten,
durch die übliche Kniehebelvorrichtung erteilt. Diese Vorrichtung weist einen mittleren
Hebel 77
(Fig. 5), welcher bei 78 auf der Gleitplatte 75 gelagert ist, sowie
zwei.Kniehebel 79, 8o auf, welche bei 81 bzw. 82 auf den seitlichen Gleitplatten
82' bzw. 82" schwdnkbar gelagert sind, die mit den unteren Klemmplatten 56 in Eingriff
kommen. Der die Kniehebel spreizende und nichtspreizende Hebel 83 ist bei
84 auf der Gleitplatte 82" gelagert und hat ein gegabeltes Ende, welches einen Zapfen
85 an dem Hebel 77 umfaßt. In Fig. 6 sind die Stoffklemmplatten gespreizt und befinden
sich a in Fig. 5 in nichtgespreizter Lage. Mit dem Hebel 83 ist bei 86 gelenkig
ein Lenker 87 (Fig.6) verbunden, der an seinem vorderen Ende bei 88 an einem Hebel
89 angreift, welcher bei 9o auf der Unterseite der Gleitplatte 75 gelagert ist.
, Der Hebel 89 kommt mit dem hakenartigen Ende einer Gleitstange 9i in Eingriff,
welche Keile 92 (Fig. 3) trägt, die mit den Klötzen 93 an den Hebeln 94 in Eingriff
kommen, die bei 95 auf der Gleitplatte 75 gelagert sind. Die Hebel 94 sind an ihren
vorderen freien Enden durchböhrt zwecks Aufnahme der Zapfen 96 (Fig. 6), welche
von den inneren vorderen Ecken der unteren Klemmplatten nach unten hervorragen.
Wenn der Hebel 83 aus der Lage der Fig. 5 in die Stellung der Fig. 6 verschoben
wird, um die Kniehebelvorrichtüng, welche mit. den hinteren Enden der unteren Klemmplatten
56 verbunden ist, zu spreizen, wird der Lenker 87, der mit, dem Hebel-83 verbunden
ist, veranlassen, daß der Hebel 89 und die die Keile 92 tragende Gleitstange 9i
bewegt werden, um die vorderen Enden der unteren Klemmplatten 56 zu spreizen.
-
Bei einem Knopflochherstellungskreislauf werden die Stoffklemmen zuerst
schnell über den Fuß i vorbewegt, um das Arbeitsstück aus der Knopflochschneidstellung
in die Nähstellung zu befördern, und alsdann etwas langsamer, um die Stiche um das
Knopfloch herum anzubringen, und dann wieder schnell von der Nähstellung , zurück
in die Knopflochschneidstellung bewegt. Die Bewegungen werden- durch die üblichen
Vorschubhebelverbindungen mit den Kurvennuten in der Vorschubscheibe 17 bewirkt.
-
Der Schnellvorschub der Stoffklemme aus der Knopflochschneidstellung
in die Nähstellung und wieder zurück, erfolgt durch die übliche, ständig laufende
Schnellvorschubantriebswelle 93', welche mittels eines -eine Schnecke und ein Schneckenrad
94 aufweisenden Reduktionsgetriebes 9q.' (Fig. 3) den antreibenden» Teil 95' einer
Kupplung antreibt-, deren angetriebener Teil 96' fest auf der umlaufenden Querwelle
28' sitzt. Es ist zu bemerken, daß das Zurückziehen des Kegels 97 von dem angetriebenen
Kupplungsglied 9 das.Ineingrifftreten der antreibenden und angetriebenen Kupplungsteile
95', 96' zur Folge hat, während die Vorbewegung des Kegels 97 auf das angetriebene
Kupplungsglied 96' zu ein Entkuppeln der Teile 95', 96' bewirkt. Der Kegel 97 wird
durch den üblichen Arm 98 bewegt, der starr auf der Qüergleitstange 99 sitzt und
den seitlichen Zapfen ioo sowie den Verriegelungsldotz ioi (Fig.26) trägt.
-
Auf dem in dem Fuß i sitzenden Lagerarm io2 (Fig..26) ist ein ständig
schwingender Winkelhebel 103, 104 gelagert, dessen gegabelter Arm 103 eine Kurbel
io5 auf der Schnellvorschubantriebswelle 93' umfaßt. Auf dem Arm 104 ist eine einzelne
hin und her gehende Stange io6 schwenkbar gelagert, an deren freiem Ende eine Feder
io6' angreift, welche die Stange aufwärts gegen den Sitz 107 eines Riegels
io8 zieht, der bei iog an dem Fuß i angelenkt ist. Die Stange io6 geht, wenn sie
durch den Riegel io8 niedergedrückt gehalten wird, wirkungslos hin und her. Wird
der Riegel io8 verschoben, um die Stange 106 freizugeben, so wird letztere durch
die Feder io6' aufwärts gezogen, und die Schulter iio (Fig. 26) kommt mit dem Zapfen
ioo in Eingriff und stößt die Gleitstange
99 gegen den Widerstand
der Feder r i i nach rechts, um den Kegel 97 von dem Kupplungsteil 96' zurückzuziehen
und die Kupplung der Schnellvorschubwelle 93' mit der umlaufenden Welle 28 herbeizuführen;
wodurch die Vorschubscheibe i7 mit schneller Geschwindigkeit angetrieben wird. Wenn
die Gleitstange 99 in die die Kupplung einrückende Lage gestoßen wird, wird sie
durch das Ineingrifftreten der Schulter 112 an dem Hebel 113 mit dem Verriegelungsklotz
ioi festgehalten; der Hebel 113 wird durch seine Feder i 15 aufwärts um seinen Lagerzapfen
114 geschwungen. Der Hebel 113 und die Schulter 112 wirken somit wie ein Federriegel,
um die Gleitstange 99 in der Schnellvorschubstellung zu halten. Während der Zurückbewegung
der Stoßstange io6 kommt die schräge Schulter 116 in Eingriff mit dem Zapfen ioo
und bewirkt, daß die Stoßstange ausreichend niedergedrückt wird, üm in der wirkungslosen
Lage wieder mit dem Sperrhebel oder Riegel io8 in Eingriff zu kommen.
-
Die Steuerscheibe 27 (Fig. 25) auf der umlaufenden Querwelle 28 hat
auf ihrer Innenfläche zwei Auslösevorsprünge 117, welche den Hebel i 18 kippen,
dessen gegabeltes Ende iig den den schnellen Vorschub ausrückenden Sperrhebel 113
umfaßt. Diese Auslösevorsprünge steuern das Ausrücken des Schnellvorschubs, und
zwar zuerst, wenn der Nähvorgang beginnt, und dann zuletzt bei Beendigung eines
Knopflochherstellungskreislaufs.
-
Die Steuervorrichtung zum Ingangsetzen des Schnellvorschubs vor und
nach der Nähperiode weist die Schwingwelle 12o auf, welche einen Arm 12i, der mit
dem Riegel io8 in Eingriff kommt, sowie einen zweiten Arm 122, welcher durch einen
Nocken 1z3 auf der Kupplungsscheibe 124 für die Messerwelle niedergedrückt wird,
und einen dritten Arm 125 hat, welcher durch die Klinke 126 angehoben werden kann,
die durch die übliche Abstellvorrichtung s betätigt wird.
-
Die vorliegende Maschine gehört zu derjenigen Art, die das Knopfloch
zuerst einschneidet; die Knopflochschneidvorrichtung weist die verschiebbaren Messerhebel
127, 128 auf, denen die üblichen Verschiebungsbe-,vegungen sowie öffnungs- und Schließbewegungen
durch Nocken auf der Messerwelle 129 erteilt werden, welcher eine einmalige Umdrehung
vor dem Nähvorgang durch die ständig umlaufende Schnurscheibe 130 mittels einer
eine einmalige Umdrehung ausführenden Kupplung erteilt wird, welche die Kupplungsscheibe
124 aufweist, die den in radialer Richtung durch eine Feder vorgedruckten Kupplungszahn
131 trägt.
-
Wenn der Nähvorgang durch die Schrägfläche 26 an der Steuerscheibe
27 in Gang gesetzt wird, wird der erste Schnellvorschub ausgerückt, und der Antrieb
der Vorschubscheibe 17 erfolgt dann langsamer und schrittweise durch den übliche.,
einen Zapfen und ein Sternrad aufweisenden Antrieb i32 (Fig. 1, 2 und 3) mittels
der üblichen Zahnräder; die Hauptwelle i8 verursacht alsdann den Antrieb.
-
Am Ende eines Nähvorgangs wird der Nadelfaden durch eine Schneidklinge
133 abgeschnitten, die eine den Nadelfaden abschneidendeMesserkante 134 und einen
den Greiferfaden zurückhaltenden Haken 135 zu beiden Seiten eines dazwischenliegenden
Schlitzes hat (Fig. 14). Die Schneidklinge 133 sitzt auf einem aufrecht stehenden
Hebelarm 136 (Fig. 9), der bei 137 auf einer der Aufsatzscheibenstützen 35
(Fig. 13a) gelagert ist. Der Hebelarm 136 wird durch die Feder 138 in die in Fig.
9 dargestellte aufrecht stehende Lage gedrückt, wobei die Anhalteschulter 139 (Fig.
13) in Berührung mit dem Kopf eines der Lagerzapfen 34 steht. Auf dem Hebelarm 136
ist ein unter Federwirkung stehender angetriebener Teil i4o angelenkt, dessen von
einer Feder herbeigeführte Bewegung um seinen Zapfen 141 von dem Anhaltezapfen 142
angehalten wird. Zu Beginn der Zurückdrehung der Aufsatzscheibe io nach einem Nähvorgang
trifft der angetriebene Teil i4o auf den feststehenden Klotz 143 längs der Aufsatzscheibe
io (Fig. 13 und 15) und kippt den Hebelarm 136 genügend, um zu veranlassen, daß
die Messerkante 134 denjenigen Schenkel der am Spreizer 9 befindlichen Nadelfadenschleife
abtrennt, welche zu dem letzten Stich führt (Fig. 17). Nachdem der angetriebene
Teil i4o über den feststehenden Klotz 143 hinweggegangen ist, wird der Hebelarm
136 in seine Anfangslage (Fig. 16) durch seine Feder wieder zurückgeführt, und der
Greiferfaden wird von dem Haken 135 aufgefangen und für einen weiter unten noch
näher beschriebenen Zweck unter Steuerung gehalten. Wenn die Aufsatzscheibe beim
Nähen rund um das Augenende eines Knopflochs herum gedreht wird (Fig. 14 in der
Uhrzeigerrichtung), schwingt der angetriebene Teil 140 um seinen Lagerzapfen 141
aus, wenn er auf den Klotz 143 auftrifft, und streift wirkungslos an diesem Klotz
143 vorbei in eine Stellung zwischen den ortsfesten Klötzen 143 und 54.
-
Der Greiferfaden und die Gimpe werden beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
durch eine Scherenvorrichtung abgeschnitten. Bisher war die Scherenvorrichtung so
angeordnet, daß sie die Fäden und die Gimpe an einer Stelle so nahe als möglich
an dem letzten Stich abtrennte, und es war daher notwendig,
in den-
unteren Klemmplatten Schlitze einzuschneiden, um die Unterfläche des Arbeitsstücks
freizulegen. Derartige für die Schere bestimmte Schlitze in den unteren Klemmplatten,
wie solche bisher vorgesehen waren, würden aber das gleichförmige Festklemmen und
Spreizen des Arbeitsstücks längs des Knopflochschlitzes bei einer Maschine, die
zuerst das Knopfloch schneidet, behindern.
-
Aus diesem Grunde und auch deswegen, weil der Handel bei Knopflöchern,
die zuerst geschnitten werden, lange Gimpen- und Fadenenden verlangt, ist die vorliegende
Scherenvorrichtung nach vorn (Fig._18) verlegt worden, so daß sie in einer Bahn
von ungefähr 3/4' (etwa I9 mm) vor dem letzten Stich des letzten Knopflochs arbeitet,
das mit der Maschine hergestellt werden.kann. Für jedes kürzere Knopfloch werden
die-abgeschnittenen Faden- und Gimpenenden auf der Rückseite des Knopflöchs entsprechend
länger. Um ein Zusammenstoßen der Schere mit dem Stichplattenglied 31 zu vermeiden,
das gewöhnlich in dieser Bahn am Ende einer Nähperiode liegt, ist Vorkehrung getroffen,
um das Stichplattenglied 31 um die Lagerzapfen 34 vor der Ankunft der Schere in
der Schneidstellung nach vorn zu kippen. Diese Kippbewegung des Stichplattenglieds
3.1 hat gewisse zusätzliche erwünschte Funktionen zur Folge. So wird beispielsweise
der Teil 31 nach vorn und unten in einem Kreisbogen bewegt. und hat zur Folge, daß
der Greiferfaden und die Gimpe gesenkt und sicher von der Unterseite des Arbeitsstückes
getrennt und in der Bahn des Arbeitsstückes zwischen den geöffneten Scherenklingen
eingestellt werden, so daß es nicht mehr notwendig ist, zu veranlassen, daß die
Spitze der oberen Scherenklinge die untere Fläche des Arbeitsstückes, leicht berührt,
"um die abzuschneidenden Fäden und die Gimpe aufzunehmen. Ferner werden für den
Beginn des nächsten Nähvorgangs genügend ausreichende Gimpen- und Greiferfadenlängen
durch das Stichplattenglied 31 hindurchgezogen.
-
Die Scherenvorrichtung (Fig.4) weist die obere Klinge 144 auf, die
starr-von dem üblichen Hebel 145 getragen wird, der bei 146 auf dem die Aufsatzscheibe
tragenden Rahmenklotz 147 schwenkbar gelagert iAt. An der oberen Klinge 144 ist
die untere Klinge 149 schwenkbar gelagert, deren Schwanz einen Zapfen I5o trägt,
der von dem gegabelten Ende eines Hebels 151 umfaßt wird, welcher bei 152 an einem
Ansatz 153 des Hebels 145 schwenkbar gelagert ist. Der Hebel 151 hat einen,angetriebenen
Zapfen 154, der in einem die Scherenblätter öffnenden und schließenden Steuerschlitz
155 arbeitet, der in einer ortsfesten Steuerplatte 156 vorgesehen ist, die an dem
Rahmengestell 1 befestigt ist. Wenn sich die Scherenvorrichtung in der zurückgezogenen
Lage (Fig.4) befindet, sind die Scherenblätter geschlossen. Wenn der Hebel 145 ausgeschwungen
wird, um die Scherenvorrichtung in die Schneidstellung vorzubewegen, wird die Klinge
149 geöffnet, um den Faden und die Gimpe eintreten zu lassen, und dann geschlossen.
Das obere Scherenblatt 144 ist gleichfalls um die Achse der Lagerschraube 148 einstellbar
und hat einen Schwanz, der die Klemmschraube 157 trägt, die durch den Schlitz 15.8
in dem Hebelansatz 153 hindurchgeht. Diese Einstellung ermöglicht, daß die
bogenförmige Bahn der sich vorbewegenden Spitze der oberen Scherenklinge 144 genau
eingestellt werden kann, um über die Gimpe und den Greiferfaden hinwegzugehen und
diese zu erfassen (Fig. i9).
-
Der Traghebel 145 für die Scherenvorrichtung ist, wie üblich, durch
einen Lenker 159 mit dem vorderen Ende eines Hebels 16o (Fig. 4) verbunden, der
bei 44 an dem Rahmengestell I schwenkbar gelagert ist und einen Arm 162 hat, der
eine angetriebene Rolle 163 trägt, welche in den Steuerschlitz 164 in der Außenfläche-
des Zahnrades 48 auf der quer verlaufenden Welle 28 eintritt.
-
Um einen freien Lauf der Gimpe und des Fadens beim Kippen der Stichplatte
zu gewährleisten, ist Vorkehrung getroffen, um die Spannung auf den Greiferfaden
aufzuheben und um lockere Gimpe zu liefern.
-
Die Greiferfaden-Spannungsvorrichtung ist bei 1.65 in Fig..4 dargestellt.
Sie ist die übliche Spannungsvorrichtung mit doppelten Spannungsscheiben, und außerdem
ist sie mit einem Spannungsfreigabehebe1166 ausgerüstet, der den üblichen Keil 167
trägt, der zwischen die Spannungsscheiben vorgestoßen werden kann, um die Spannung
freizugeben. Der Hebel 166 ist bei 168 an dem Rahmengestell gelagert und trägt zwei
Zapfen 169, zwischen denen ein Arm 170 liegt, welcher von einer Schwingwelle
171 getragen wird, die in dem Fuß 1 und in dessen Längsrichtung gelagert
ist. An ihrem nach.hinten vorragenden Ende trägt die Schwingwelle 171 einen aufrecht
stehenden Arm 72 (Fig. 2b), welcher mit der Schrägfläche 173 eines Klotzes 174 in
Eingriff treten kann,- der durch den Schraubzapfen 175 auf'dem unteren Ende des
-die Abstellbewegung beeinflussenden Armes 21 befestigt ist. Wenn der Arm 21 (Fig.2)
in der Uhrzeigerrichtung (Fig.4) verschwenkt wird, um den Nähvorgang in Gang zu
setzen, kommt der Klotz 174 mit dem Arm 172 in Eingriff und verschiebt diesen Arm,
wodurch die Welle 171 in der Uhrzeigerrichtung (Fig.4) ausgeschwungen wird; hierdurch
wird der Keil 167 zwischen den
Spannungsscheiben 165 zurückgezogen,
um die normale Nähspannung an dem Greiferfaden wiederherzustellen. - Wenn der Nähvorgang
beendet ist, tritt die entgegengesetzte Wirkung auf, und die Greiferfaden-Spannungsscheiben
165 werden voneinander getrennt oder geöffnet. Die Feder 176 drängt die Schwingwelle
171 und den Hebel 166 in die Spannungsfreigabelage.
-
Die Gimpe c läuft von dem Vorrat durch das Führungsrohr 177 (Fig.
27 und z8) und alsdann durch eine Spannungsvorrichtung 178,
die an dem freien
Ende eines Hebelarmes 179 angebracht ist, der mit Reibung bei 18o auf der Außenseite
des Fußes i gelagert ist. Von der Spannungsvorrichtung 178 geht die Gimpe c aufwärts
und durch das Loch 181 (Fig. 18 und 27), alsdann über den Schaft 181' des Federhakens
i81" und darauf zu den Bohrungen 32' und 32 in der Stichplatte 31 und durch diese
hindurch. Die Gimpenspannungsvorrichtung 178 wird zu geeigneten Zeiten während eines
Knopfloch-Herstellungskreislaufes auf und ab bewegt, um der Stichplatte lockere
Gimpe darzubieten und die Spannungsvorrichtung 178 auf der Gimpe gleiten zu lassen.
Der Hebel 179 (Fig. 27 und 28) weist ein Paar Arme 182, 183 auf. Der Arm 182 hat
eine gerade Innenkante 184, .die in eine plötzlich abfallende Schulter 185 zum Zusammenwirken
mit den Zapfen 186, 186' an der Scheibe 187 endet, die fest auf der Welle z8 sitzt.
Der Arm 183 hat einen inneren, gekrümmten Kantenteil 188 zum Zusammenwirken mit
den Zapfen igo, 1g1, die auf der Innenfläche der Scheibe 187 sitzen, wie dies weiter
unten noch näher erläutert wird.
-
Auf dem Maschinenarm 3 ist eine Nadelfadenklemm- und -abziehvorrichtung
gelagert, welche durch den Klemmenschließhebel 64 betätigt wird. Diese Vorrichtung
(Fig.29) weist eine Stütze 192 auf, welche ein Fadenführungsloch 193 hat.
Auf der Stütze 1g2 etwas oberhalb des Loches 193 ist ein Bund 194 befestigt, welcher
die Lagerschraube 195 eines Freigabehebels 196 trägt, dessen Spitze 197 den I#'-lemmenkopf
198 niederdrücken kann, welcher auf der Stütze 1g2 gleitbar gelagert ist und durch
die Feder igg nach oben gedrängt wird, um den Faden festzuklemmen. Mit dem Klemmenschließhebe164
ist die Stange Zoo verbunden, die an ihrem oberen Ende einen seitlichen Ansatz toi
hat, der über dem Nadelfaden t und unterhalb des Freigabehebels 196 liegt.
-
Wenn der Klemmenschließhebel 64 niedergedrückt wird, um die Stoffklemme
zu schließen, wird der seitliche Ansatz toi der Stange 200 von der durch die gestrichelten
Linien in Fig.29 angegebenen Lage in die durch die ausgezogenen Linien angegebene
Stellung nach unten gezogen, uni den Nadelfaden t festzuklemmen und alsdann eine
abgemessene Länge von Nadelfaden von dem Vorrat abzuziehen. Während der Zurückbewegung
des Klemmenschließhebels ist der abgezogene Nadelfaden locker, und der Hebel 196
wird bewegt, um die Klemme 198, 194 zu öffnen und zu ermöglichen, daß der Nadelfaden
t frei zu der Nadel geht.
-
Der Nadelfaden läuft von dem Vorrat durch die übliche Spannungsvorrichtung.202
und die Fadenaufnehmervorrichtung 2o3, alsdann durch die Klemme 19q., 198 und dann
nach unten durch die hohle Nadelstange 204 zu der Nadel 5. Die vorliegende
Maschine ist mit einer Nadelfadenspannungs-Freigabevorrichtung und mit einer Knopflochschneidmesser-Sicherheitsvorrichtung
ausgerüstet.
-
Aus- einem Stück mit dem Scherenantriebshebel 16o besteht ein nach
oben und hinten schräg verlaufender Arm 2o5 (Fig. 1, 4, 7 und 8), der eine Auslösespitze
2o6 trägt, die mit einer abgeschrägten Nase 207 (Fig. 4) versehen ist. Während
.der die Schere vorrückenden Bewegung des Hebels i 6o gleitet die Spitze 2o6 des
Armes zo5 wirkungslos an dem unter Federwirkung stehenden Hebelarm 72. der Klemmenfreigabevorrichtung
vorbei. Während der Zurückbewegung des Hebels 16o stößt die Spitze 2o6, die sich
von der durch die gestrichelten Linien angegebenen Lage in Fig. 7 in die durch die
ausgezogenen Linien angegebene Stellung bewegt hat, an den Hebelarm 72 an und verschwenkt
die Welle 68, wodurch der Sperrarm 66 von dem Arm 67 zurückgezogen und die Werkstückklemmen-
freigegeben werden. Dieselbe Bewegung der Spitze 2o6 drückt das untere Ende des
Hebelarmes 72 an die Platte 2o8 an, die von dem Lenker 87 getragen wird, und verschiebt
diesen Lenker 87 in einer Richteng, in der der Kniehebe177, 79, 8o gebrochen und
die Werkstückklemmen aufeinander zu bewegt werden. Arbeitsweise Zu Beginn eines
Knopflochherstellungskreislaufs hängt, wenn das Arbeitsstück in die Maschine eingeführt
wird, ein loses Ende des Nadelfadens von dem Nadelöhr hinab, und das Ende des Greiferfadens
ist zwischen demHaken135 des Nadelfadenschneidmessers und dem Spreizer 9 eingeschlossen.
Ein Gimpenende, vorzugsweise nicht weniger als 3/4' lang (etwa 1g mul), ragt von
dem Stichloch 3o des Stichplattengliedes 31 hinab. Dieses Gimpenende geht unter
der rechten Platte 2o9 (Fig.23) nach vorn und ragt durch den Spalt 21o zwischen
den Platten 209, 211 nach oben, die auf den unteren Klemmplatten 56 (Fig. 5 und
6) gelagert sind. Dieses Gimpen-
'ende wird von den Platten 2o9,
211 lediglich gehalten, aber nicht festgeklemmt.
-
Wenn die Maschine in Gang.gesetzt wird, erhält der. die Klemme schließende
Hebel 64 seinen üblichen Schwingungsimpuls, um die Stoffklemmen zu schließen und
den Nadelfaden von dem Vorrat abzuziehen. Durch das Schließen der Klemmvorrichtung
194, 198 vor der Abziehwirkung der seitlichen Stange toi wird ein Entfädeln der
Nadel vermieden. Bei der Zurückbewegung des Hebels 64 wird der abgezogene Nadelfaden
für die Benutzung durch die Nadel bei der Bildung des Anfangsstiches preisgegeben.
Desgleichen schwingt während dieser Zurückbewegung die das Knopflochschneidmesser
in Betrieb setzende Stoßstange 2i2 den Schieber 213 aus, um die einmalige Umdrehung
der Welle i29 einzuleiten, während deren die Knopflochschneidhebel vorgestoßen-
und geschlossen - werden, um den Knopflochschlitz einzuschneiden, und dann wieder
zurückgezogen werden.
-
Nachdem das Knopfloch eingeschnitten worden ist, bewegt der Steuerteil
213' auf der Messerwelle 129 den T-förmig gestalteten Hebel 22o, wodurch die Stoffklemmen
gespreizt werden. Die Steuerscheibe 123 auf der Messerantriebswelle drückt alsdann
den Hebel 1:22 nieder, um den Schnellvorschub der Stoffklemmen von der Anfangslage
in die Nähstellung in Gang zu setzen. Wenn die Stoffklemmen die Nähstellung erreichen,
wird das Ausrücken des Schnellvorschubs durch einen der Vorsprünge 117 veranlaßt
und der Abstellhebel in die Betriebslage durch den Nocken 26 auf der Steuerscheibe
27 gekippt. Durch diese -Wirkung wird die Welle 171 verschwenkt, um die Greiferfadenspannung
i65 wiederherzustellen.
-
Beim Benähen der ersten Seite des Knopflochs, nachdem die Gimpe durch
die anfänglichen Überwendlichstiche festgelegt worden ist, wird der Gimpenabziehhebel
179 (Fig. i) durch die Wirkung des Zapfens 184 an dem Arm 182 (Fig. 27) nach unten
bewegt, so daß die- Gimpe durch die Spannungsvorrichtung 178 hindurchgleitet und
von dem Vorrat abgezogen wird. Beim Nähen rund um das Augenende des Knopflochs herum
wird der Gimpenabziehhebel 179 von der durch die ausgezogenen Linien dargestellten
Lage in die durch die gestrichelten Linien angedeutete Stellung durch die Wirkung
des Zapfens igi auf die gekrümmte Kante 188 des Armes 183 (Fig. 27) bewegt, um lockeren
Gimpenfaden preiszugeben und ein Verzerren des Augenendes des Knopflochs zu vermeiden.
Beim Benähen der zweiten Seite des Knopflochs wird der Hebel 179 nach unten bewegt,
um Gimpe durch die Wirkung des Zapfens 186' auf den Arm 182 (Fig: 28) durch die
Spannungsvorrichtung 178 hindurchgleiten zu lassen und sie von dem Vorrat abzuziehen.
Diese abgezogene Gimpe erhält, bevor die Faden-und Gimpenabtrennung beginnt, durch
die Wirkung des Zapfens i 9o auf die gekrümmte Kante 188 des Armes 183 (Fig. 28)
eine Lok; kerung.
-
Wenn der Nähvorgang beendet ist, wird durch die Zurückbewegung des
Abstellhebels i9 in seine aufrechte Lage die Greiferfadenspannung durch die in den
Fig.2a und 2b dargestellte Einrichtung aufgehoben. Der Schnellvorschub wird durch
die übliche, von der Abstellvorrichtung gesteuerte Klinke 126 (Fig. r) gleichfalls
in Wirkung versetzt. Während des schnellen Vorschubs der Stoffklemmen von der Nähstellung
in die Anfangslage wird der Gimpenabziehhebel 179 von der durch die ausgezogenen
Linien angedeuteten Lage in die durch die gestrichelten Linien dargestellte bewegt
(Fig.28), um für den Faden- und Gimpenabtrennvorgang lockere Gimpe preiszugeben
und ein Auswerfen der Gimpe von- der Vorratsspule durch die Kippbewegung der Stichplatte
und eine ungesteuerte Bewegung der Gimpe zu vermeiden.
-
Unmittelbar nachdem die Zurückdrehung der Aufsatzscheibe io beginnt,
wird das Nadelfadenschneidmesser 133, 134 bewegt (Fig. 15), um den zum Arbeitsstück
gehenden Schenkel der letzten von dem Spreizer 9 zurückgehaltenen Nadelfadenschleife
abzuschneiden. Das Horn oder der Haken 135
der Klinge 133 nimmt den Greiferfaden
zwischen dem Greiferöhr und der äußeren Kante des Hilfsgreifers oder Spreizers 9
auf, über dem der Greiferfaden liegt. Bei der Zurückbewegung des Nadelfadenschneidmessers
wird der Greiferfaden durch das Horn 135 aufgefangen und zurückgehalten.
-
Nahe dem Ende - der Zurückdrehung der Aufsatzscheibe tritt die Rolle
36 an dem das Stichplattenglied tragenden Bügel 33 in den Schlitz 37 des die Stichplatte
kippenden Hebels 38 ein, der die Steuerung des Bügels 33 übernimmt, wenn letztere
zu einem etwas späteren - Zeitpunkt , durch den feststehenden Klotz 54 entriegelt
wird, über den der angetriebene Teil 51 gleitet. Bevor letzterer von dem Ende des
Klotzes 54 abfällt, wird der das. Stichplattenglied kippende Hebel etwas durch seinen
Steuernocken bewegt, so daß der Riegel 35' den Bügel 33 nicht wieder verriegelt,
wenn er freigegeben wird, sobald die Aufsatzscheibe das Ende ihrerZurückdrehung
erreicht.
-
Das Stichplattenglied wird nun nach vorn in die Stellung der Fig.
i9 gleichzeitig mit der Vorbewegung der Scherenvorrichtung gekippt, welche die Gimpe
und den Greiferfaden
ungefähr in der Mitte zwischen dem in dem
Arbeitsstück hergestellten letzten Stich und dem Stichplattenglied 31 erfaßt und
zerschneidet (Fig.2o). Während der Vorbewegung sowie der Schließbewegung der Scherenblätter
geht der Auslösevorsprung 2o6 an dem unter Federwirkung stehenden Hebel
72 vorbei, um. für, die Klemmenöffnungsbewegung und das. Bewegen der Klemmbacken
aufeinander zu wieder eingestellt zu werden, was während der Zurückziehung der Scherenvorrichtung
und der Zurückbewegung des Stichplattengliedes in seine aufrecht stehende Lage stattfindet.
-
Die die Gimpe ausrichtende Platte 2o9 (Fig. 23) ist mit einer nach
vorn und unten schräg verlaufenden Zunge 21¢ versehen, die ein zugespitztes Ende
215 hat, welches dicht neben der Bahn der bogenförmigen Kippbewegung des
Stichplattengliedes 31 liegt. Wenn das Stichplattenglied in seine aufrecht stehende
Lage zurückkehrt, geht es unter der Spitze 215 der Zunge 214 hinweg,- welche das
Gimpenende aufnimmt und letzteres in den Spalt 2_1o zwischen die Platten 2o9, 211
führt, so daß das Gimpenende in der richtigen Lage eingeschlossen liegt, um durch
die Nadel 5 bei der Bildung der Anfangsstiche des nächsten Knopflochs umnäht zu
werden. Die Stoffklemmplatten werden aufeinander zu bewegt, kurz nachdem die Spitze
215 das Gimpenende aufgenommen hat und unmittelbar nach der Lage der Teile in Fig.
22.
-
Wenn das Stichplattenglied in seine aufrecht stehende Lage zurückkehrt,
nachdem es an der in Fig. 22 dargestellten Lage vorbeigegangen ist, wischt es die
Gimpe c gegen die Unterseite der Platte 209 (Fig. 2o a) hinter die Zunge 21q., und
da der Gimpenvorrat lokker ist, wird etwas, aber nicht alle zur Verfügung stehende
lockere Gimpe durch das Stichplattenglied hindurchgezogen. Das Gimpenendewird durch
diese wischende Wirkung zurückgezogen und genau in dem Wirkungsbereich der seitlichen
Ausschwingung der Nadel 5 ausgerichtet. Dies ist ein sehr wichtiges Erfordernis
bei einer Nähmaschine, die das Knopfloch zuerst einschneidet, wobei die Faden- und
Gimpenschneidvorrichtung Gimpenenden von ausreichender Länge für die darauffolgende
Herstellung der Riegelstiche preisgibt, wie dies vom Handel gefordert wird. Die
Reibung des Gimpenendes bei der Bewegung in den V-förmig gestalteten Spalt 2io hinein
(Fig.23) unterstützt das Ausziehen von lockerer Gimpe durch das Stichplattenglied
hindurch. Die untere Fläche der Platte 2o9 kann für diesen Zweck auch etwas gerauht
sein.
-
Durch die Kippbewegung des Stichplattengliedes 31 wird auch etwas
Greiferfaden an dem Horn 135 der Nadelfadenschneidklinge 133 vorbeigezogen,
wenn aus irgendeinem Grunde der Greiferfaden nicht durch dieses Horn während des
Abschneidens des Nadelfadens durch die Klinge 133- aufgenommen worden ist. Zu Beginn
eines Nähvorgangs ist für das Nähen der ersten 1/4' (etwa 6 mm) des Knopflochs oder
bis die Gimpe durch die Überwendlichstiche festgelegt worden ist, genügend lockere
Gimpe verfügbar.
-
Das benähte und beschnittene Knopfloch, welches durch die Maschine
hergestellt wird, ist in Fig. ia dargestellt. Es weist das Hauptstoffstück 216 auf,
das den Knopflochschlitz 217 hat, dessen Kanten durch die üblichen Überwendlichstiche
218, die über die Gimpe c gelegt sind, bedeckt sind, wobei die Enden der Gimpe von
den Enden der Überwendlichnaht 2i8 hervorragen. Beim praktischen Arbeiten werden
diese hervorragenden Gimpen-und Fadenenden zusammen verdreht oder durch das Ende
des Knopflochschlitzes hindurchgezogen, bevor das benähte Knopfloch der üblichen
Maschine zur Herstellung der Riegelstiche dargeboten wird, welche die Gimpen- und
Fadenenden an der Stelle 2i9 festlegt und das Ende des Knopflochs fertigmacht; die
hervortretenden Faden- und Gimpenenden werden dann von Hand abgeschnitten.
-
Es ist zu bemerken, daß die Bezugnahme auf einen Unterfaden einen
Greiferfaden mit einer oder ohne eine Gimpe einschließt, die beide Unterfäden sind,
welche durch dasStichloch 3o in dem Stichplattenglied 31 zu dem Arbeitsstück nach
oben führen. Es ist für die Erfindung unwesentlich, ob eine Gimpe benutzt wird oder
nicht. Wenn eine solche Gimpe nicht benutzt wird, so wird der Greiferfaden durch
das Stichplattenglied in derselben Weise wie die Gimpe hindurchgezogen und abgetrennt,
wobei ein genügend langes Fadenende für die Herstellung der Riegel-Stiche verbleibt.