DE78238C - Zweirädriger Transportwagen mit getheilter Achse - Google Patents

Zweirädriger Transportwagen mit getheilter Achse

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Publication number
DE78238C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transport trolley
wheeled transport
split axle
axle
box
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78238D
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English (en)
Original Assignee
D. GROVE, Berlin, Friedrichstr. 24
Publication of DE78238C publication Critical patent/DE78238C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C1/00Types of vehicles
    • B62C1/04Load-carrying vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
DAVID GROVE in BERLIN. Zweirädriger Transportwagen mit getheilter Achse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1894 ab·
Die Erfindung betrifft einen zweirädrigen Transportwagen für verschiedenartige Zwecke, der dadurch gekennzeichnet ist, dafs die Achse getheilt ist und die Achsentheile in gegen einander abgestützten und zwischen sich das Zugthier aufnehmenden, den Wagenkörper bildenden Behältern ruhen. Ein derartiges Gefährt hat eine geringere Länge und kann sich danach z. B. in verkehrsreichen Strafsen oder in scharfen Biegungen leichter bewegen. Die Wagenkasten können zur Aufnahme der verschiedenartigen Materialien dienen und die Wagen sind bei entsprechend dichter Herstellung der Kasten auch als Sprengwagen benutzbar.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist ein zweirädriger Transportwagen dieser Art dargestellt:
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Wagens.
Fig. 2 ist zum Theil Vorderansicht, zum Theil Verticalschnitt durch den einen Kastentheil des Wagens ohne Abdeckung.
Fig. 3 ist der Grundrifs des halben Wagens mit Decke.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der gebrochenen Linie A-B in Fig. 1.
Die Wagenachse besteht aus zwei Achsstücken a, welche in den den mittleren Theil der Achse ersetzenden Kasten des Wagengestells gelagert sind. Die Räder c des Transportwagens sind auf Schenkel dieser Achsstücke a aufgesetzt, die im übrigen vorteilhaft als kräftige . Vierkante a' ausgebildet werden, um eine bequeme Verbindung mit den verticalen Trägern d zu gestatten. Letztere werden zweckmäfsig als leichte, dabei doch genügend tragfähige Gitter- oder Blechträger (nach der Darstellung mit durchlochter Wand) hergestellt, die unten auf dem Vierkant al der Achsstummel α aufsitzen und sich oben gegen die entsprechend kantig hergestellten Schenkel b1 der Stange b anlegen.
Der Wagenkasten wird aus zwei Theilen hergestellt, welche oben durch die Stange b verbunden werden, die so hoch gelegt wird, dafs das oder die Zugthiere zwischen den Kastentheilen Platz finden können und dadurch die Länge des Gefährtes erheblich verkürzt wird. Die Kasten e e1 werden nach der Darstellung aus rahmenartig verbundenen verticalen und horizontalen Winkeleisen f sowie diagonalen Streben g gebildet, welche letztere an U-förmig gebogene Bleche h anschliefsen, durch welche die Achsstummel α hindurchführen.
Die Träger d theilen bei dem dargestellten Beispiel jeden Kastentheil e in zwei Hälften. Die Wände der Kastentheile werden durch zweckmäfsig leicht herausnehmbare Füllungen zwischen den Winkeleisen und diagonalen Streben, sowie durch Böden und Stirnplatten i gebildet, welch letztere durch zweckmäfsige Hakenverbindung ebenfalls leicht abnehmbar ohne Verschraubung etc. festgehalten werden. Die Abdeckung des ganzen Transportwagens erfolgt durch eine über beide Kastentheile e e1 reichende Decke k, welche gegen Verschiebung durch Randflantschen gesichert wird und in einem entsprechenden vorderen Ausschnitt einen Sitz Z für den Wagenführer aufnimmt. Der Sitz wird zweckmäfsig derart eingerichtet, dafs er in Führungen m verschoben werden kann. Diese Einrichtung hat den Vortheil, dafs der Wagenführer durch Verschiebung des Sitzes die Möglichkeit hat, durch sein eigenes Gewicht den Schwerpunkt des auch ungleich belasteten oder
zum Theil entleerten Wagens über die Achse zu bringen.
Die Wagenkasten e e1 sind am hinteren Ende unten durch eine Querstange η verbunden, an welcher die Stränge der Zugthiere befestigt werden. Für die Anbringung der Deichselstangen oder Scheere ο für die Zugthiere werden zweckmäfsig an der Innenseite der Kasten ee\, z. B. an den Blechen k, entsprechende Schuhe (nicht dargestellt) vorgesehen,.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein zweirädriger Transportwagen mit ge^- theilter Achse, dadurch gekennzeichnet, dafs die Achstheile (a al) in kastenförmigen, zur Aufnahme der Last dienenden Behältern fee1,) ruhen, welche gegen einander abgestützt sind und zwischen sich das Zugthier aufnehmen, zum Zweck, durch Verminderung der Länge des Gefährtes leichte Beweglichkeit für verkehrsreiche Strafsen zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT78238D Zweirädriger Transportwagen mit getheilter Achse Expired - Lifetime DE78238C (de)

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