DE7733C - Jacquard-Getriebe für mechanische Kettenwirkstühle - Google Patents
Jacquard-Getriebe für mechanische KettenwirkstühleInfo
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- DE7733C DE7733C DENDAT7733D DE7733DA DE7733C DE 7733 C DE7733 C DE 7733C DE NDAT7733 D DENDAT7733 D DE NDAT7733D DE 7733D A DE7733D A DE 7733DA DE 7733 C DE7733 C DE 7733C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/10—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B27/24—Thread guide bar assemblies
- D04B27/26—Shogging devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
1879.
ERNST SAUPE in LIMBACH (Sachsen). Jacquard-Getriebe für mechanische Ketten wir kstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. April 1879 ab.
Die seitliche Verschiebung derKettenmaschinen wird, unter Zuhülfenahme einer Jacquard-Maschine
durch folgende Treib- oder Getriebevorrichtung bewirkt:
Den Fufs je einer Kettenmaschine erfafst in der bei Verwendung von Handgetrieben üblichen
Weise eine Gabel A1 Fig. 1, welche auf einem
Riegel B des gewöhnlichen Riegelkästchens im Stuhle befestigt ist. Der Riegel B ist durch
C T und U mit dem gezahnten Schieber a so verbunden, dafs die Maschine mit B C und T
im Schlitze von U sich heben und senken kann, während.« liegen bleibt.
Der Grundrifs, Fig. 3, zeigt die Vorrichtung passend für drei Kettenmaschinen, deren Verbindungen
durch C Q C1 mit den Schiebern a U1 a.,
in der oben genannten Weise vermittelt werden.
In die Zähne je eines Schiebers a (oder ^1
oder «o) greift ein Rad b, auf dessen Nabe die
Klinkräder c und d befestigt sind. Alle Räder b
sind auf der festliegenden Axe u drehbar. In die Zähne des Rades c greift die Klinke e des
Riegels g und in diejenige von d greift die Klinke / des Riegels h. Wird eirie dieser
beiden Klinken nach links hin geschoben, so dreht sich das Rad b entweder nach rechts
oder links und verschiebt den Schieber α und die damit verbundene Kettenmaschine hin oder
her; ganz ähnlich so, wie dies beim einfachen Handgetriebe geschieht.
Zur Erlangung dieser Bewegung aber steht hinter jedem Schieber g und h eine Anzahl
Platten / und 0 (hier sechs von jeder Art, mit ι bis 6 bezeichnet) in je zwei Fächern einer
Rahmenwand m. Die Platten / haben unterhalb der Riegel g die Vorsprünge η und die
Platten 0, unterhalb der Riegel h die Vorsprünge «1, jede folgende einen solchen, welcher
eine Stuhlnadeltheilung weiter vorwärts reicht, als der vorhergehende, so dafs also η
der Platte 6 um sechs Nadeltheilungen, 2 um zwei dergleichen u. s. w. von der Kante von /
vorsteht. Jede Platte / oder ο ist durch eine Zugschnur ζ, Fig. 1, . mit einer Platine der
Jacquard-Maschine verbunden und kann durch
die letztere emporgezogen werden, bis das vorstehende Stück η oder «, dem Riegel g oder h
genau gegenüber steht.
Der ganze Apparat mit den Platten / 0 ist auf einem horizontalen Schieber / befestigt,
welcher sich auf einer Grundplatte q des Gestelles hin- und herschieben läfst; er wird durch
eine Feder K nach links, nach den Schiebern g h hingezogen und vor je einer Legung der Kettenmaschine
durch folgende Vorrichtung nach rechts abgeschoben: Auf / ist die Platte r mit
dem Keilstücke s j-, aufgeschraubt; letzteres legt
sich gegen die Rolle t einer Schubstange ή,
welche endlich durch einen Hebel G F von einem Excenter der Triebwelle D geradlinig
hin und her bewegt wird.
Wenn sich die Rolle t längs der schiefen Ebene von s nach S1 verschiebt, so drückt sie
/ und m nach rechts, beim Rückwege zieht die Feder K den Schieber / mit m nach links.
Die Gröfse dieses Ausschubes ist immer dieselbe und beträgt mindestens soviel, als die
längste Verschiebung einer Kettenmaschine, welche . mit einem male vorgenommen werden
soll; im vorliegenden Falle ist sie zu reichlich sechs Nadeltheilungen angenommen worden.
Sind nun, während eines Ausschubes von m nach links, alle Platten / und ο in tiefster Lage,
so treffen sie nicht die Riegel gh und die
Kettenmaschinen werden nicht verschoben; ist aber eine der Platten I oder o,„ vielleicht 6 von /,
durch die Jacquard-Maschine emporgezogen, so drückt die vorstehende Nase η den Schieber g
nach links, schiebt zunächst die Klinke e in die Zähne von c und dreht dann das Rad c und
das Rad b um soviel herum, dafs der Schieber a seine Kettenmaschine um sechs Nadeltheilungen
nach links verschiebt.
Wird hierauf f und m nach rechts zurückgeschoben,
so zieht auch eine Feder den Schieber g wieder zurück und die Klinke e
aus c heraus, ebenso fällt dann die Platte /6 wieder herab. Je nachdem nun beim nächsten
Ausschube eine Platte / oder ο gehoben ist, wird g oder h fortgestofsen und die Kettenmaschine
entweder rechts oder links hin bewegt. Ist eine Nase η, welche drei Nadeltheilungen
von / absteht, nach g emporgezogen, so trifft sie den Riegel g erst dann, wenn in
schon um drei Nadeln nach links gegangen ist, und bewirkt dadurch eine Verschiebung der
Maschine um nur drei Nadeltheilungen.
Hiernach ist also die Möglichkeit gegeben, jede Kettenmaschine beliebig weit nach links
oder rechts zu schieben, durch Heben einer der
Platten / (ι bis 6) oder ο (ι bis 6) mit Hülfe
der gewöhnlichen Jacquard-Maschine. Für
je eine, Kettenmaschine ist die beschriebene Vorrichtung von C, Fig. ι und 3, bis Io erforderlich,
und die Schieberplatte / m mufs die
für irgend eine Anzahl Maschinen des Stuhles erforderliche Breite erhalten.
Die Klinken ef werden durch Stellschrauben in der für ihren richtigen Eingriff mit c d
nöthigen Höhe erhalten.
Damit die Jacquard-Maschine auch zur Herstellung der sogenannten blinden Legungen verwendet
werden kann, ist folgender Apparat für das Aus- und Einrücken der Pressenbewegung
angebracht worden.
Durch eine Hubscheibe der Triebwelle D, Fig. 4, wird bei jeder Reihe ein Hebel L M,
Zugstab MN und Schieber O gehoben und gesenkt. Letzterer trägt einen um V1 schwingenden
Arm P, Fig. 4 und 5, dessen Seitenlagen je durch die Stellschrauben χ begrenzt werden.
Beim Heben von O trifft die Spitze ν von P
eine Rolle w des Hebels Q, welcher um W1
schwingt und am oberen Ende mit der Zugstange JR verbunden ist; durch dieselbe kann
er bei seinen Ausschwingungen den Schieber H1,
Fig. 4, und mittelst Ji2 die Excenter für die Presse, für das Abschlagen und das Heben der
Platinenbarre des Stuhles verschieben.
In der in Fig. 5 gezeichneten Lage von P wird beim Heben von O die Spitze ν die
Rolle w nach links drücken, also durch Q und JiE1 die Excenter nach links schieben. Von
den Schrauben y des Armes P gehen Schnüre y1
und y2 nach zwei Platinen der Jacquard-Maschine;
würde nun, vor dem nächsten Ausschube von O, die Schnur y.z empor gezogen,
so würde sich y heben und P nach links hin sich umlegen, in welcher Lage der Hebel Q
durch ν wieder nach rechts gedrängt wird und die Excenter wieder nach rechts hin schiebt.
Die zwei mit j>, y.2 verbundenen Platinen der
Jacquard-Maschine bestimmen also leicht, nach Mafsgabe der Karten in letzterer, die
Ein- und Ausrücküng der Excenter für Presse, Abschlag und Platinenbaum.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:ι . Die Anordnung zweier Klinkräder c d mit zwei Schubklinken für je eine Kettenmaschine.
- 2. Die Anordnung der Schieberplatten / und 0 für eine Kettenmaschine.
- 3. Die Vorrichtung zum Ausschube der Schieberplatten für sämmtliche Maschinen eines Stuhles.
- 4. Die Verbindung des Getrieberiegels a mit seiner Maschine.
- 5. Die Vorrichtung zur Verschiebung der Excenter auf der Hauptwelle.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10521T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7733C true DE7733C (de) |
Family
ID=32739391
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10521D Active DE10521C (de) | Excenter-Anordnung am JACQUARD-Getriebe für mechanische Wirkstühle. (Zusatz zu P. R. 7733.) | ||
| DENDAT7733D Active DE7733C (de) | Jacquard-Getriebe für mechanische Kettenwirkstühle |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10521D Active DE10521C (de) | Excenter-Anordnung am JACQUARD-Getriebe für mechanische Wirkstühle. (Zusatz zu P. R. 7733.) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE7733C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4018347A1 (de) * | 1990-06-08 | 1991-12-12 | Audi Ag | Anordnung zur kuehlung der batterie eines kraftfahrzeuges |
-
0
- DE DENDAT10521D patent/DE10521C/de active Active
- DE DENDAT7733D patent/DE7733C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10521C (de) |
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