DE7717C - Lohkuchenpresse - Google Patents
LohkuchenpresseInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
- Body Washing Hand Wipes And Brushes (AREA)
Description
1879.
AUGUST KELLER in PRUM ι. Eifel. Lohkuchenpresse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. April 1879 ab.
Die Presse dient zur Umformung der in den Gerbereigruben ausgelaugten Lohe in ein handliches
Brennmaterial.
Auf der Antriebswelle sind sechs Hebedaumen befestigt, welche je drei einen Prefsstempel
haben. Die Stempel bestehen aus einem gufseisernen Kasten mit freibeweglichem und besonders belastetem Mittelstück, Fig. 6.
Der Daumenhebel für das Mittelstück ist in etwas gegen die des Kastens versetzt, so dafs
die Gewichte in ungleichen Zeiträumen fallen, wodurch ein Durchkneten der Lohe erzielt und
zugleich der für den Durchgang der Luft und des Wassers nöthige Spielraum gewonnen wird.
Das auf der Antriebswelle befestigte Trieb greift in ein gröfseres Zahnrad, an dessen
Kranz eine Rolle α befestigt ist, die in einem gewissen Zeitraum an den Hebel b stöfst,
diesen mit sich reifst und so die hintere Vorgelegewelle in der Richtung des Pfeiles dreht.
An der Innenseite des grofsen Zahnrades befindet sich ebenfalls eine Rolle c, welche gegen
den Hebel d wirkt und so die vordere Welle in entsprechende Drehung versetzt.
Die Function der Maschine ist nun einfach folgende:
Während die unter den Stempeln befindliche Masse eine gewisse Anzahl Schläge bekommt,
wird eine von Hand gefüllte Form hinten aufgegeben. Die Rolle α kommt an den Hebel b,
reifst denselben mit sich und bewegt hierdurch den Hebel e, welcher die frisch gefüllte Form
unter die Stempel, die fertige Waare aber nach vorn schiebt; gleichzeitig wirkt die Rolle c
gegen den Hebel d, wodurch die Ausstofsvorrichtüng in Bewegung gesetzt und der geprefste
Kuchen aus der Form auf einen von der hinteren Welle bewegten Blechkasten gebracht
wird, Fig. 5. Durch angebrachte Gegengewichte kehren die Hebel in ihre alte Lage
zurück, Fig. 4. Dieselbe Manipulation wiederholt sich, wodurch die jetzt unter der Ausstofsvorrichtung
befindliche Form noch weiter nach vorn auf ein bewegliches Brett gedrückt wird, das, durch den an die vordere Welle befestigten
Hebel gehoben, die leere Form zu den Füfsen des die Einfüllung besorgenden Arbeiters zurückführt.
Die hintere Welle steuert gleichzeitig durch einfache Hebelübersetzung das Rollbett,
Welches in entsprechender Weise verlängert, eine gröfsere Menge fertiger Waare aufnehmen kann,
von wo dieselbe in gewissen Zeiträumen dem Trockenschuppen überbracht wird.
Je nach dem sehr variabeln Feuchtigkeitsgrad des zu verarbeitenden Materials kann durch
aufgesteckte Wechselräder die Anzahl der Schläge auf die Kuchen entsprechend normirt,
sowie auch die Fallhöhe des mittleren Stempels durch die verstellbaren Rollen regulirt
werden. Die Presse eignet sich sowohl für Hand- als Maschinenbetrieb. Zur Bedienung
der Maschine von Hand sind zwei Knaben erforderlich, die pro Stunde bequem 900 bis
1000 Stück Kuchen anfertigen können; bei Kraftbetrieb nur ein Knabe und es wird da die
Production lediglich von der Möglichkeit des Einfüllens der Lohe von Hand begrenzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7717C true DE7717C (de) |
Family
ID=285438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7717D Active DE7717C (de) | Lohkuchenpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7717C (de) |
-
0
- DE DENDAT7717D patent/DE7717C/de active Active
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