DE18543C - Kontinuirlich wirkende Ballenpresse - Google Patents
Kontinuirlich wirkende BallenpresseInfo
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- DE18543C DE18543C DENDAT18543D DE18543DA DE18543C DE 18543 C DE18543 C DE 18543C DE NDAT18543 D DENDAT18543 D DE NDAT18543D DE 18543D A DE18543D A DE 18543DA DE 18543 C DE18543 C DE 18543C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B9/00—Presses specially adapted for particular purposes
- B30B9/30—Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
- B30B9/306—Mechanically-driven presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.-
PATENTSCHRIFT
- JVs 185^3 -
,.4
KLASSE 58 Pressen.
J. v. WOLOWSKI in ST. PETERSBURG. Continuirlich wirkende Ballenpresse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. November 1881 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine horizontale, doppeltwirkende Heupresse, die aus
den in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichten drei Haupttheileii, dem eigentlichen
Prefsapparat A, den beiden Preiskasten B und dem Rahmen C für die ganze Presse besteht.
Der Prefsapparat A wird von dem gufseisernen Rahmen α gebildet, in dem die vier
Wellen P P P und P gelagert sind. Die mit den Kurbeln ti versehene Welle P ist die Antriebswelle,
auf der das konische Rad d und das Stirnrad cl, welches, wie unten ausgeführt,
in ein Zahnrad c° eingreifen kann, aufgekeilt ist. Das Rad d greift in ein ähnliches konisches
Rad d1 ein, das auf einer Schneckenwelle e sitzt, in welche wieder ein Schneckenrad
/ eingreift, welches auf der Welle P aufgekeilt ist. Auf dieser Welle sitzt ein Zahnrad
c2, welches ebenfalls, wie das vorerwähnte Rad <r\ in ein auf der ausrückbaren Welle P
befindliches Zahnrad c° eingreifen kann. Auf der Welle P sitzt aufserdem noch ein Zahnrad
£4, welches die Bewegung auf das auf der
Hauptwelle P sitzende Triebrad cz übermittelt,
wodurch das die Zahnstange g vorschiebende Kammrad c5 in Function gesetzt wird. Die
zwischen den Führimgsrollen kl laufende Zahnstange
g ist an ihren beiden Enden mit den beiden Prefsbacken h h versehen.
Jeder der Prefskästen B B liegt auf einem vierräderigen Laufkarren k, der sich auf den
Laufschienen / des Rahmens. C bewegt. Er besteht aus vier Wänden, von denen die seitlichen
mit den Schlitzen t und mit den Bändern w versehen sind. Diese letzteren sind an
jedem Ende mit Oesen construirt, von denen die äufseren zur Aufnahme der eisernen Klammern
q und die inneren η zur Aufnahme der Verbindungsbolzen ο dienen.
Die Kästen haben auswechselbare Böden χ und y. χ ist der obere Boden, der mit den
Haken x1, und y der untere Boden, der mit
den eingekerbten Platten y1 versehen ist. Der letztgenannte Boden wird von den durch die
Klammern q geschobenen Querbalken p am Kasten festgehalten, m sind die an den Kastenseiten
angebrachten Drehzapfen, mit denen der Kasten sich in den Lagern der Lagerböcke m1
drehen kann.
Die Presse functionirt wie folgt:
Der eine der mit fest eingepacktem Heu gefüllten Prefskästen B wird an den Prefsapparat
A herangeschoben und durch die Verbindungsbolzen 0, welche durch die Oesen η
geschoben werden, an demselben befestigt. Hierauf wird die Welle P durch Drehung der
Kurbel i in Rotation versetzt, wodurch das konische Getriebe ddl, das Zahnrad c und das
während dieses Anfangsstadiums des Prefsprocesses mit dem letztgenannten Rade in Eingriff
stehende Zahnrad c° in Bewegung gesetzt wird. Infolge der Drehung des Zahnrades c" drehen
sich die Zahnräder c4 c3 und i5, und eine
Horizontalbewegung wird durch c5 auf die Zahnstange g übermittelt. Ferner drehen sich
gleichzeitig, aber auch durch das konische Ge-. triebe d d' die Schneckenwelle e, das Schneckenrad
f und das Rad c 2.
Wenn das Heu im Prefskästen B bis auf
die Hälfte seines früheren Volumens zusammengedrückt ist, wird behufs Erzielung einer um
das Vielfache erhöhten Prefskraft die Welle b°
so verschoben, dafs das Rad c" aus dem Rade c' aus- und in das Rad ί2 eingerückt
wird, wie dies in der Zeichnung veranschaulicht ist. Hierdurch wird eine mit ca. 30 fächer
Kraft wirkende Schneckenübersetzung durch die Schneckenwelle e mit Schneckenrad/und durch
die Räder C2C0C4C3 und cb hervorgerufen und
auf die Zahnstange g mit Prefsbacken h übertragen.
Wenn das Zusammenpressen des Heues im Preiskasten B so weit beendet ist, dafs die
Haken χλ des oberen Bodens χ in den Schlitzen t
erscheinen, werden diese Haken durch eine Kette oder auf andere geeignete Weise mit den
ausgeschnittenen Platten y' des unteren Bodens y
verbunden, die Querbalken p aus den Klammern q herausgezogen und der geprefste Ballen
durch einen Stofs mit der sich infolge inzwischen wieder erfolgter Ausrückung der Welle ba
und Einrückung des Rades c" in das Rad cl
mit gröfserer Geschwindigkeit bewegenden Zahnstange g aus dem Prefskasten B ausgestofsen.
Sobald die Zahnstange ganz durchgestofsen ist, wird der andere gefüllte Prefskasten an den
Prefsapparat herängeschoben und dasselbe Verfahren, wie beim Pressen des vorigen Ballens,
in Anwendung gebracht, während zur selben Zeit der eben geleerte und vertical gestellte
Kasten wieder mit Heu gefüllt wird.
Bei Handbetrieb können mit der Presse, da die Thätigkeit derselben eine continuirliche ist,
ca. 12 Ballen pro Stunde, bei Pferde- und Dampfbetrieb entprebhend mehr Ballen geprefst
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine continuirlich wirkende Ballenpresse, welche gekennzeichnet ist durch:a) die nach beiden Seiten in horizontaler Richtung wirkende Zahnstange g mit den Prefsbacken h h, getrieben bei Beginn der Arbeit durch Stirnrädervorgelege und beim Wachsen des Widerstandes, nach Verschiebung der Welle b° in ihrer Längsrichtung, durch Schnecke und Schneckenrad zur Vermehrung des Druckes unter Verminderung der Geschwindigkeit;b) die beiden abwechselnd zu bedienenden Prefskasten BB, welche in horizontaler Richtung verschiebbar sind und zur Einfüllung des zu pressenden Materials um Drehzapfen in verticale Lage umgekippt werden können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18543C true DE18543C (de) |
Family
ID=295414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18543D Active DE18543C (de) | Kontinuirlich wirkende Ballenpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18543C (de) |
-
0
- DE DENDAT18543D patent/DE18543C/de active Active
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