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und anderen ähnlichen Produkten selbsttätig besorgende Maschine, welche ausser den zum Abschneiden der Teignudelstücke und Biegen derselben dienenden Organen noch mit einer
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glockenförmige Gehäuse einer hydraulischen Presse eingeführt, dessen Boden eine grosse Anzahl kleiner Löcher besitzt. Dieses Gehäuse wird in geeigneter Weise erhitzt, um den Teig dünnflüssig zu machen. Unter der Einwirkung der hydraulischen Presse tritt der Teig
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gewohnlich mit der Hand gebildeten gleichkommen; ein endloses Band (Tisch) mit ab- wechselnder Hewegung, zum Zwecke, die die Fadengrnppen in aufeinander folgenden Gruppen
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wirkende Transportvorrichtung.
In den Zeichnungen veranschaulicht Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch den Unterteil der Presse, wobei der Übergangsbehälter und das Fadenbildungsrohr für den Austritt des Teiges in der Seitenansicht dargestellt sind. Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt durch das Fadenbildungsrohr. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Übergangsbehälter in der @ Vorderansicht bezw. im Grundriss. Die Fig. 5 und 6 zeigen die Biegemasehine im Aufriss und Grundriss.
Der zu verarbeitende Teig wird aus dem Pressengehäuse (Fig. 1-4)'in einen oder zwei Kanäle 2 des Übergangskastens 3 und von hier in die Fadenbildnngsröhren 4 gedrückt.
Der untere Teil jedes Rohres 4 ist mit einer rechteckigen Längsöffnung- : versehen, vor welcher eine aus Kupfer hergestellte Form- oder Fadenbildullgsplatte angebracht werden kann. Letztere wird durch eine aus Stahl hergestellte, mit Löchern zum Durchtritt des Teiges versehene Gegenplatto gehalten, die durch Bügel 8 aus geschmiedetem Stahl ver- sichert ist (Fig. 5). Das Fadenbildungsrohr ist an seinem Aussenende durch eine Schraubenkappe (Fig. 1, 2) abgeschlossen, während das andere mit dem Pressengehäuse in Verbindung
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befestigt sein kann.
Wie bereits erwähnt, wird das Erhitzen des Teiges nicht mehr durch das Pressengehäuse umspülenden Dampf, sondern ducrh einen die Kanäle 5 des Kastens 3 durchziehenden Dampfstrom bewirkt. In gleicher Weise können die Fadenbi ! dungsröhren 4 erhitzt werden. Der Übergangskasten 3, dessen Rippen 6 den Boden des Pressengehäuses tragen, wird durch die Säule 7 gestützt. Die Fig. 1, 3 und 4 zeigen einen als Verteiler dienenden
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Anzahl von Diegemaschinen zu speisen. Die aus der Form austretenden Teigfadenbündel hängen lotrecht in der Richtung 8-9 zwischen den beiden Sätzen 15, 16 und 17, 18. Die Messer 15 und 17 sind beweglich, die Messer 16 und 18 fest angebracht. Wenn genügend lange Fadenstücke aus der Form gedruckt sind, setzen sich die Messer 15 und 17 in Bewegung und gelangen nach 10 bezw. 12.
Die Fadenhündel folgen dieser Bewegung und legen sich daher auf ein Streichbrett 19, welches federnd auf dem oberen Messer 15 angebracht ist und mittels eines Stiftes an der Stange 20 geführt ist. Zufolge dieser Führungs- einrichtung neigt sich das Brett 19 derart, dass die Ebene seiner oberen Fläche stets durch die Austrittsstello des Teiges aus dem Fadenbildungsrohr geht.
Die Teigfäden nehmen
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Der untere Messersatz 17 und 18 ist aus dem Grunde notwendig, weit nicht alle Fäden mit gleicher Geschwindigkeit ans dem Rohr 4 austreten, dieselben daher vor dem
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heit der Fadenlänge nicht gestört wird, muss der Schnitt, welcher das Lostrennen des die gewünschte Länge besitzenden, der Biegemaschine zu übergebenden Fadenstückes knapp nach dom Schnitt, welcher das Gleichschneiden besorgt, erfolgen. Mit anderen Worten, wenn die beiden unteren Messer bei 12 in Berührung miteinander kommen, hat das obere Messer-M, bevor es den Schnitt ausführt, noch den Weg 10-13 zurückzulegen, wobei die Längen 11-12 und 10-13 gleich sind.
Hieraus folgt, dass in dem Augenblick, als die oberen Messer 10, 13 den Schnitt ausführen, das untere Ende des abgeschnittenen Fadenstückes, durch Nachziehen desselben, von der Spitze des Messers 12 nach 11 gelangt, bei welchem Punkt die erste Palette oder der Flügel 21 anhält. Sobald dieser zweite
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nach 14 auf ein papierblatt fallen, das durch die endlosen Führungsbänder 23 zugeführt wurde. Die beweglichen Messer 15 und 17 kehren nun in ihre Anfangsstellung zurück und neue Fadenstücke treten aus dem Rohr 4 vor diese Messer, so dass dieselben die neuerliche Arbeitsbewegung ausführen können.
Während dieser Zeit setzt sich deI'erste Ftügel 21 in Bewegung und führt ungefähr eine halbe Umdrehung aus, wobei derselbe während des ersten Drittels des Drehungshubes eine Querbewegung längs der Umdrehungsachse macht. Diese kombinierte Bewegung hat den Zweck, jedes von 11 bis 14 reichende Teigfadenbündel einfach zu biegen oder zusammenzulegen, wobei der Teil 11 in das Niveau des Teiles 14, jedoch in eine andere Vertikalebene gelangt, weil durch die Seitenverschiebnng
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führt seinerseits eine halbe Umdrehung und gleichzeitig eine Seitenbewegung aus, wodurch die bereits einfach zusammengelegten Fäden vierfach gebogen werden.
Schliesslich kehrt
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der lIandM, usammengelegt sind.,
In diesem Augenblicke rücken die länder 23 um ein der Breite der Gruppen ent- Bprephendet Stück vor, wobei das Papierblatt mitgezogen und der Raum für eine neue Reihe vonteigfadengrnppen freigegeben wird.
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verschiedenen Faktoren ab, nämlich von der Beschaffenheit des Teiges, dem Druck und der Erwärmung der Form. Bei normaler Geschwindigkeit können sechs Schnitte pro Minute ausgeführt werden.
Wenn das untere bewegliche Messer in Berührung mit der Gegenklinge gelangt (Stellung 12, 18), so fallen die abgeschnittenen Enden der Faden auf ein endloses Tuch 24,
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werden. Die Fortbewegung des Tuches 24 erfolgt durch eine Gallesche Kette, die ihre Bewegung von der oberen, die Bänder 23 tragenden Welle erhält.
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hindern, eine vorbereitende Trocknung der Fäden herbeizuführen. Zu diesem Zwecke ist ein mit Löchern versehenes Rohr 25 angeordnet, das mit einem Druckluftbehälter in Verbindung steht und Luft auf die während des Anpressens herabgehenden Fäden bläst. Ein Hahn dient zum Absperren oder Öffnen dieses Gebläserohres.
Der genannte Druckluft- bohälter kann durch einen Ventilator ersetzt werden, der entweder oberhalb der Maschine angeordnet ist und die Breite derselben besitzt oder seitlich angebracht ist und die Luft in ein Verteilrohr oder eine Kammer leitet, welche die Breite der Maschine besitzt und oberhalb der Maschine vor oder hinter den austretenden Fäden angeordnet ist. Vox vorteil ist es auch, einen Luftstrom auch auf die bereits zusammengelegten Gruppen wirken zu lassen, um dieselben vor der Abnahme von der Maschine zu trocknen, wodurch die Gruppe beim Abnehmen des sie tragenden Papiers ihre Form beibehalten. Die Luftzuführung erfolgt mittelt des gleichen Ventilators oder Verteilers für Druckluft, welcher zum Trocknen der noch nicht zusammengelegten Fäden dient.
Alle notwendigen Bewegungen werden vorteilhaft mittels der folgenden Einrichtung erzielt.
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zusammengelegten Gruppen erhalten werden. Wegen der geringen Geschwindigkeit kann die Steuerung durch eine Gallesche Kette bewirkt werden, welche ein auf der Welle : ! 6 auf- gekeiltes Zahnrad 27 in Umdrehung versetzt. Auf der Wolle 26 ist an jedem Ende derSelben ein Nutenexzenter 28 aufgekeilt, welches sich im Sinne des eingezeichneten Pfeiles dreht. In der Nut dieses Exzenters läuft die Stahlrolle eines Hebels 29. Wenn der schnabelförmige Teil der Nut die Gleitrolle verstellt, wird der Hebel 29 nach rechts verschwenkt (Fig. 5), wobei derselbe mittelst der Stange 30 das untere Messer 17 nach rechts bewegt, also in die Stellung 12 bringt, wodurch der untere Schnitt ausgeführt wird.
Der Hebel 29 trägt an seinem oberen Teil eine liulisse, in welcher ein Gleitstein verschiebbar ist, der sich auch in einer festen Führung bewegt und eine Welle 31 trägt, auf welcher ein Zahnrad aufgekeilt ist. Letzteres greift in zwei Zahnstangen ein, von denen die Zahnstange 32 fest, die andere Zahnstange 33 beweglich angebracht ist.
Aus dieser Anordnung ergibt sich, dass die Verstellung der beweglichen Zahnstange 33 doppelt so gross ist, als jene der Achse 31. Es wird also durch eine verhältnismässig geringe Winkelverstellung des Hobels 29 die notwendige Vorbewegung des oberen Messers erzielt, welch letzteres bei dieser Bewegung nach 10 gelangt und seinen Weg fortsetzt, um den oberen Schnitt auszuführen. Um eine genaue Bewegung der Messer zu erzielen, ist auf jeder Maschinenseite ein solcher Hebel 29 samt zugehörigen Zahnstangen 32,33 angeordnet. Sobald die Welle 26 sich weiter dreht, gelangt die Gleitrolle des Hebels 29 in den dem Mittelpunkt der Welle näher liegenden Teil der Nut des Exzenters 28, wodurch die beweglichen Messer wieder in ihre Anfangsstellung 15, 17 zurückgebracht werden.
Auf der Welle 26 sitzt innerhalb der Maschinenständer eine Scheibe 34, welche auf jede ihrer Ptannächen einen Anschlag oder eine Anschlagrolle trägt. Diese in einem Winkelabstand. von ungefähr 900 voneinander abstehenden Rollen wirken nacheinander auf Hebel 35,36, welche um die feste Welle 37 schwenkbar angeordnet sind.
Diese Hebel 35 ; 36 sind durch Kniehebel und Lenker mit Zahnbögen 3-9, 39 vorbunden, welche bei der denselben durch die Hebel 35, 36 erteilten Bewegung den Flügeln 21 und 22 die Drehbewegung erteilen.
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Bei dieser Querbewegung bleiben die auf den fiagelachsen sitzenden, entsprö d breiten Zahnräder in Eingriff mit der Verzahnung der Bögen 38, 39 und da die Zojrüekbewegang der Flügel eine leichte ist, kann dieselbe durch eine Feder 42 bewirkt werden
Nachdem die, Maschine eine Reihe von zusammengelegten Fadeugroppen auf das von den Bändern 23 getragene Papierblatt abgelegt hat, werden dieselben in Bewegung gesetzt,
und zwar mittels einer vorteilhaft an dem Nutenexzeuter 28 befindlichen Erhöhung oder eines Daumens 43, der auf ein Hebel-und Stangensystem wirkt, das mittels einer Schaltklinke auf das Schaltrad 1 : 4 wirkt, welches auf der Welle der unteren Bänder 23 sitzt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Biegen und Zusammenlegen von Nudeln aller Art und ähnlichen Produkten, bestehend aus : a) einen die Fadenbildung bewirkenden, mit dem Gehäuse einer hydraulischen Presse verbundenon Speiserohre, aus welchem die Teigfäden in einer Vortikalreihe austreten, die aus Fadengruppen besteht, von denen jede die notwendige Anzahl zusammengehöriger Teig- fädon enthält ; b) zwei horizontal beweglichen Messern mit festen Gegenklingen, wobei das untere
Messer die herabhängenden Fäden gleichschneidet, während das obere Messer von den so gleichgeschnittenen Fäden die den Biegeorganen zu übergebenden Stücke lostrennt und, einen längeren Weg als das untere Messer zurücklegend. kurze Zeit nach demselben den
Schnitt ausführt ;
c) zwei Paletten oder Flügeln, welche, nachdem die Teigfadenbündel über dieselben sich legen, nacheinander ungefähr eine halbe Umdrehung ausführen und sich gleichzeitig seitlich oder quer zur Maschine verschieben, wodurch die Fadenbündel vierfach zusammen- gelegt und die Fäden zueinander geschränkt werden.
2. Bei einer Maschine der unter 1 angegebenen Art die Anordnung eines Streich- brettes (19), welches sich entsprechend der Bewegung des oberen Messers (15) allmählich neigt, um die Teigfäden zu stützen.
3. Bei einer Maschine der unter 1 angegebenen Art die Anordnung endloser Bänder (23), welche Papierblätter unter die Flügel bringen, damit die ersteren die zusammengelegten Fadongruppen aufnehmen können, wobei diese Bänder nach jeder Biegeoperation um die Länge einer solchen Gruppe weiterbewegt werden.
4. Bei einer Maschine der unter 1 angegebenen Art ein endloses Hand oder Tuch, welches die beim unteren Schnitt entstehenden Abfälle aufnimmt und aus der Maschine befördert.
5. Bei einer Maschine der unter 1 angegebenen Art die Anordnung einer Ventilations-
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Zusammenlegen dieser Fäden.
6. Bei einer Maschine der unter 1 angegebenen Art eine Betätigungsvorrichtung für die beweglichen Messer, bestehend aus einer Nuten-oder Unrundscheibe (28) und einem Hebel (29), der durch einen Lenker (30) mit dem unteren Messer verbunden ist und ein Zahnrad trägt1 das einerseits in eine feste, andererseits in eine bewegliche Zahnstange eingreift, welch letztere mit dem oberen beweglichen Messer verbunden ist. i.
Bei einer Maschine der unter 1 angegebenen Art eine Betätigungsvorrichtung für die das Biegen und Zusammenlegen besorgenden Flügel, dadurch gekennzeichnet, dass die drehzapfen der letzteren mit Schraubengewinde versehen sind und in festen Schrauben- muttern gelagert sind, wobei auf den Zapfen Zahnräder aufgekeilt sind. die in Zahnbögen eingreifen, welche mittels Hebel und einer Exzenter-oder Unrundscheibe gedreht werden.
8. Bei einer Maschine der unter 1 angegebenen Art eine Flihrungseinrichtung für das zur Stützung der Teigfäden dienende Streichbrett, welches an dem oberen Messer-
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lineals gleitet, wodurch das Streichbrett stets eine solche Schrägstellung einnimmt, dass die Ebene desselben durch die Austrittsstelle der Fäden aus dem Fadenbildungsrohr geht.
9. Bei einer Maschine der unter 1 angegebenen Art eine Betätigungsvorrichtung für die endlosen Organe, welche die zur Aufnahme der zusammengelegten Fadengruppcn dienenden Papierblätter fortbewegen, bestehend aus einem auf der einen Tragwalze des endlosen Urgttnos sitzenden Schaltrad, welches durch eine mittels Hebel und einer Unrund-
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