DE597849C - Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenventilsaecken mit Verstaerkungsstreifen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenventilsaecken mit Verstaerkungsstreifen

Info

Publication number
DE597849C
DE597849C DEA58742D DEA0058742D DE597849C DE 597849 C DE597849 C DE 597849C DE A58742 D DEA58742 D DE A58742D DE A0058742 D DEA0058742 D DE A0058742D DE 597849 C DE597849 C DE 597849C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
rollers
valve
cross
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA58742D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA58742D priority Critical patent/DE597849C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE597849C publication Critical patent/DE597849C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B70/52Folding sheets, blanks or webs by reciprocating or oscillating members other than plungers and dies, e.g. by fingers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2150/00Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2150/00Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes
    • B31B2150/001Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes with square or cross bottom
    • B31B2150/0014Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes with square or cross bottom having their openings facing transversally to the direction of movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/20Shape of flexible containers with structural provision for thickness of contents

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenventilsäcken mit Verstärkungsstreifen Ventilsäcke mit Kreuzböden wurden bisher meist von Hand oder in mehreren voneinander getrennten Arbeitsgängen mittels einzelner Vorrichtungen hergestellt.
  • Da zur Erzeugung derartiger Säcke zweckmäßig zunächst ein gegebenenfalls aus mehreren Papierlagen bestehender Schlauch angefertigt und von diesem der Sacklänge entsprechende Stücke abgeschnitten werden ist die weitere maschinenmäßige Anfertigung, also die Bildung der Kreuzböden, bisher nicht in zufriedenstellender Weise gelungen, da zu ihr die Enden des Schlauchabschnittes aufgebrochen, umgefalzt und verklebt werden müssen.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, diese Kreuzbodenbildung in der Weise vorzunehmen, daß die vorgefalteten Schlauchenden unter seitlicher Verschiebung des Schlauches durch Leitbleche eine Umfalzung erfahren.
  • Bei den für Säcke größeren Inhalts zur Verwendung kommenden stärkeren Papiersorten werden nun aber meist auch noch Verstärkungsstreifen auf die Kreuzböden aufgeklebt, und zur Verstärkung der Ventilkante wird dem auf den Ventilboden geklebten Streifen eine größere Länge gegeben und sein überstehendes Ende in die Ventilöffnung eingeschlagen. Derartige Säcke lassen sich mit den bisher bekannten Vorrichtungen ohne weitgehende Zuhilfenahme von Handarbeit nicht in zufriedenstellender Weise anfertigen.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, um aus Abschnitten eines Papierschlauches Ventilstärke mit Kreuzböden herzustellen, auf welche letzteren: Verstärkungsstreifen aufgeklebt sind, von denen der auf den Ventilboden aufgeklebte Streifen. ein überstehendes Ende besitzt; das in: die Ventilöffnung eingeschlagen ist, und zwar geschieht erfindungsgemäß die Herstellung in der Weise, daß die zweckmäßig zuvor auf Länge abgeschnittenen und gummierten Streifen zum Ankleben an die fertig zusammengeklappten Böden zwischen zum Zusammenpressen der Böden dienende Walzen an sich bekannter Art eingeführt werden, nachdem der Ventilbodenstreifen mittels einer zweckmäßig senkrecht verschiebbaren Zuführungseinrichtung an den Falztisch angelegt worden ist, über dem der Boden zusammengeklappt wird.
  • Das Zusammenklappen des Kreuzbodens geschieht dabei vorteilhaft auf einem Falztisch durch zwei nacheinander von rechts und links eingreifende Falzschienen an sich bekannter Art.
  • Erfindungsgemäß geschieht die Anfertigung der Säcke in einem einzigen Arbeitsgang, ohne daß die Mitwirkung eines Arbeiters außer dem Anlegen der vorgefalteten Schlauchabschnitte und dem Ablegen der fertigen Säcke erforderlich ist. Auch diese beiden Handreichungen können durch geeignete, nicht unter den. Rahmen der Erfindung fallende Mittel ausgeführt werden.
  • Durch den Fortfall jeglicher Handarbeit wird erfindungsgemäß eine bedeutende Erhöhung der Arbeitsleistung bei gleichzeitiger Verbilligung gegenüber den bisherigen Herstellungsarten erreicht, und die Säcke fallen gleichzeitig gleichmäßiger und besser aus.
  • Die Erfindung dient insbesondere zur Herstellung von für die Verpackung von Zement, Kalk, Gips, Thomasmehl oder ähnlichem Schüttgut dienenden, vorteilhaft aus mehreren ineinandergefügten Papierlagen bestehenden Säcken.
  • Die Zeichnung stellt schematisch Ausführungsbeispiele der Maschine dar, und zwar zeigen Abb. I einen Längsschnitt der Maschine, Abb. 1I einen solchen eines anderen Ausführungsbeispiels, Abb. III einen Grundriß des letzteren, Abb. IV einen Querschnitt desselben nach Linie IV-IV in Abb. II und III, Abb. V bis X Längsschnitte und Ansichten eines erfindungsgemäß - hergestellten Sackes in verschiedenen Arbeitszuständen.
  • In den; Abb. I, 1I und IV sind die Bahnen der Schlauchabschnitte und der Streifen durch strichpunktierte Linien angedeutet.
  • Auf dem Anlagetisch 1 (Abb. I) wird ein auf Länge abgeschnittener und vorgefalteter Papierschlauch (Abb. V) von Hand oder durch eine geeignete, hier nicht dargestellte Zuführungsvorrichtung gegen die Anlegeleiste 2 angelegt und hierauf von den von der Welle d. aus gesteuerten Vorschubnocken 3 an der Leiste 2 entlang geschoben, so daß er von den Förderwalzen 4 erfaßt und in die Walzenstraße der Maschine hineingeschoben wird.
  • Bei diesem Vorschub läuft er zuerst durch ein Gummiwalzenpaar, das aus der oberen Widerlagerwalze 5 und der unteren Gummierwalze 6 besteht, welch letztere der Gummierung entsprechende, bei jedem Umlauf in den Klebstoffbehälter 7 eintauchende Gummierrippen 8 trägt.
  • Nachdem der Sack die erforderliche Gummierung erhalten hat, gelangt er zwischen das nächste Wellenpaar. Von diesem trägt die obere Welle vier mit j e einer Ringnut 11 versehene Walzen 9, die untere Welle gleichfalls vier Walzen to mit je einer Ringrippe 12, so daß in den Schlauch vier parallele Ouerfalze eingewalzt werden, wobei sich die Außenteile der Umfaltung etwas nach unten biegen.
  • Abb. VI und VII stellen in Ansicht von unten und im Längsschnitt den gummierten und vorgefalzten Schlauch dar, wobei die Vörfalzungen durch strichpunktierte Linien, die gummierten Stellen durch Punktierung angedeutet sind.
  • Durch Führungen 13 werden die Außenteile der Böden weiter umgebogen, während der Schlauchabschnitt auf den Formattisch 14. aufläuft, so daß er die in Abb. VIII gezeichnete Gestalt annimmt; hierauf schlägt von der einen und gleich darauf von der anderen Seite mittels einer hier nicht dargestellten Steuerung unterhalb des Formattisches je eine winkelrecht zur Schlauchbewegungsrichtung sich verschiebende Umschlagschiene 15 gegen diese Außenteile und klappt sie so übereinander, daß sich ein Kreuzboden bildet.
  • U-förmige Führungen 16 verhindern ein Wiederaufheben der Klebüng beim Weiterlauf und leiten den Sack in das Walzenpaar 17, welches ihn preßt und weiterbefördert zum Walzenpaar 18. Bevor er in dieses eintritt, werden ihm die Verstärkungsstreifen für die Böden zugeführt.
  • Im Untergestell der Maschine sind zwei Papierrollen 19 gelagert, von denen Streifen von einer dem Sackboden entsprechenden Breite durch die Walzen 2o abgezogen und zwischen die Walzen 21, 22 geschoben werden, die beide schneller als die Walzen 2o umlaufen. Die untere dieser Walzen 21 ist an den beim Umlauf mit der oberen Walze 22 in Berührung kommenden Stellen ausgespart, so daß die Streifen nur lose über sie hinweggleiten. Sie laufen dabei durch die im Maschinentakt umlaufenden O_uerschneider 23, die von ihnen gleiche Abschnitte abtrennen.
  • Sobald diese Abtrennung erfolgt ist, drückt der nicht ausgesparte Teil der Walze 21 die Streifenabschnitte gegen die Walze 22 und fördert sie schneller als bisher über schräg aufwärts führende, am oberen Ende umgebogene Rippen 2¢ um Leitrollen 25 herum, so daß sie sich vor dem Walzenpaar 18 an die durch die Umschlagschienen 15 gebildeten Schlauchböden von unten anlegen.
  • Zwischen den Rippen 234 sind den Leitrollen 25 gegenüber Gummirollen 26 angeordnet, welche -dauernd in den Klebstoffbehälter 27 eintauchen und auf diese Weise den Streifenabschnitten eine Gummierung in Längsstreifen erteilen, mittels welcher sie von dem Walzenpaar 18 ani die Sackböden angeklebt werden.
  • Zwischen den Rippen 24 und den Gummierrollen 26 befindet sich dabei genügender Zwischenraum, daß erstere nicht durch abtropfenden oder ablaufenden Klebstoff beschmutzt werden können.
  • Der so fertiggestellte Sack läuft durch die weiteren Walzenpaare 28, welche ihn fördern und zwecks guten Klebens mehrfach zusammenpressen auf den Ablegetisch 29. Erforderlichenfalls können diese Walzen. 28 auch in bekannter Weise beheizt werden, um ein schnelleres Kleben zu erzielen.
  • Bei dein in den Abb. II, III und IV dargestellten Ausführungsbeispiel ist nur auf der zur Herstellung des Sackbodens bestimmten Seite die vorbeschriebene Einrichtung angebracht, während auf der Kopfseite des Sackes der von der Rolle 30 (Abb. II) kominende Streifen mit größerer Geschwindigkeit abgezogen wird, so daß der Ouerschneider ein um die Länge der eingeschlagenen Ventilklappe längeres Stück abschneidet. Der Streifen gleitet über Leitrippen 31 ähnlicher Art wie die Leitrippen 24. in Abb. I, zwischen denen ebenfalls in den Gummierbehälter 32 tauchende Gummierrollen 33 gegenüber einer Leitrolle 34. angeordnet sind.
  • Die Leitrippen 31 sind jedoch nicht kreisförmig umgebogen, sondern nur nach oben abgelenkt und lassen den Streifen auf einen senkrecht verschiebbaren Gleittisch 35 laufen. Dieser Gleittisch 35 besteht aus in der Verlängerung der Leitrippen 31 liegenden Leisten, so daß die gummierten Teile des Streifens nach unten freiliegen.
  • Eine der den Streifen tragenden Leisten des Gleittisches 35 ist hohl und besitzt an ihrer Oberfläche Öffnungen; durch eine Leitung 36 tritt Saugluft in diese Leiste ein, welche in einer von der Maschine in Tätigkeit gesetzten, hier nicht dargestellten Saugpumpe erzeugt wird. Sobald der Streifen bis zu einer bestimmten, hier durch den verstellbaren Anschlag 37 angegebenen Stelle vorgeschoben ist, läßt eine von der Maschine betätigte Steuerung bekannter Art, die hier nicht dargestellt ist, die Saugwirkung in Kraft treten, so daß der Streifen auf der Oberfläche des Gleittisches 35 festgehalten wird.
  • Zur Unterstützung der Saugwirkung oder an deren Steile können auch andere Festhaltemittel bekannter Art, Zangen, Haftnadeln o. dgl. angewendet werden.
  • Hierauf wird der Gleittisch 35 durch Aufwärtsschieben seiner Führungsstange 38 mittels des Antriebshebelwerkes 39, welches von der auf der Welle 21 sitzenden Kurvenscheibe 4.o bewegt wird, angehoben. Damit die Saugwirkung hierbei nicht unterbrochen wird,. erfolgt die Zuleitung der Saugluft durch' einen Schlauch ,41. Der auf der Oberseite des Gleittisches 35 festgesaugte Papierstreifen wird beim Anheben des ersteren von den Gleitrippen 31 abgezogen und streift hierbei an der Falzkante .42 vorbei, so daß ein freies Ende umgebogen wird. Der Gleittisch 35 drückt ihn sodann gegen die Unterseite des Formattisches 43, über welchen der Sackschlauch hinweggleitet. Auch der Formattisch 43 enthält eine Saugleitung, welche in Öffnungen an seiner Unterseite mündet. Die Saugwirkung in dieser Leitung wird gleichfalls durch hier nicht dargestellte Mittel von der Maschine so gesteuert, daß sie in Wirkung tritt, sobald der Streifen von dem Gleittisch 35 gegen die Unterseite des Formattisches .I3 gepreßt wird; die Saugwirkung im Gleittisch 35 wird hierauf unterbrochen und der letztere wieder niedergesenkt. Der Streifen bleibt infolgedessen mit dem angehobenen Ende an der Unterseite des Formattisches :43 haften, während sein freies Ende um die Falzkante 4.2 abwärts gebogen auf den Gleitrippen 31 liegt. Sobald der Gleittisch 35 wieder in die in Abb.II dargestellte Lage niedergesenkt ist, erfolgt das Anlegen der Außenteile des inzwischen auf den Formattisch gelangten Schlauches in der gleichen Weise, wie beim ersten Ausführungsbeispiel bereits beschrieben.
  • Dabei legen sich aber die Außenteile des Sackbodens bei ihrer Urnklappung nicht unmittelbar an das Bodenmittelteil an, wie es bei dem oben geschilderten Ausführungsbeispiel geschieht; an dem Formattisch haftet hier bereits ein Stück des Streifens, und der Boden wird daher um dieses Streifenstück herum zusammengeschlagen, so daß letzteres zwischen Bodenmitte und umgeklappte Bo:denaußenteile zu liegen kommt, während das längere Ende des Streifens an der Ventilecke aus dem Boden herausragt.
  • Während also dem Sack nach Ankleben der Außenteile des Kreuzbodens auf der Bodenseite der Streifen gemäß der früher beschriebenen Art erst vor dem Eintritt in das Walzenpaar 18 angelegt wird; empfängt er auf der Ventilseite den Streifen schon vor dem Walzenpaar 17, nachdem bereits ein beträchtliches, als Ventilschlußklappe dienendes Stück desselben in den Boden eingeschlagen ist.
  • Beim Weiterlauf wird nun auf der Bodenseite der Streifen und auf der Ventilseite das Ende des Streifens auf den Sackboden geklebt. Der fertige Sack ist also, wie Abb. IX und X zeigen, mit einem Streifen beklebt, und an der Ventilseite ist dieser Streifen in die Ventilöffnung @ eingeschlagen.
  • Der Sack gelangt dann gleichfalls auf den Ablegetisch 4.5; an dessen Stelle können Vorrichtungen bekannter Art zum Weiterführen der Säcke angebracht werden.
  • Der Antrieb der ganzen Maschine erfolgt von der Riemenscheibe 4.6 aus, welche auf der Welle 5 sitzt. Durch Ketten 47 werden die sämtlichen oberen Wellen der Walzenpaare angetrieben, während jede dieser Wellen durch ein Zahnräderpaar 4.8 mit der zugehörigen unteren Welle gekuppelt ist. In gleicher, hier nicht dargestellter Weise werden die Walzen 2o, 2z, 22, 23, 25, 26, 33, 34 angetrieben.
  • Um zu verhüten, daß beim Ausbleiben von Schlauchabschnitten: Papierstreifenabschnitte allein in die Walzenstraße gefördert werden und diese durch Klebstoff beschmutzen, ist hinter dem Walzenpaar 4 unter der Schlauchbahn ein elektrischer Kontakt 49 angeordnet, welchen eine oberhalb der Bahn befestigte Schleiffeder 5o berührt.
  • Auf der Welle io ist ferner eine nichtleitende Scheibe 51 befestigt, die einen leitenden Segmentbogen 52 trägt, gegen welchen zwei Schleifkontakte 53, 54 anliegen. Der Segmentbogen 52 ist so eingesetzt, daß er beim Umlauf der Welle io die beiden Kontakte 53 und 54 in einem Augenblick berührt, in welchem ein Schlauch zwischen den Kontakten 49 und 5o hindurchläuft.
  • Der durch die Leitung 55 fließende Strom wird daher bei ordnungsgemäßer Arbeitsweise immer durch einen Schlauch unterbrochen, wenn er durch den Segmentbogen 52 geschlossen wird; er ist dagegen durch die Isolierscheibe 51 unterbrochen, wenn die Kontakte 49 und 5o ihn während des Zwischenraumes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schläuchen schließen. Sobald jedoch keine Schläuche mehr gefördert werden, bleibt der Strom zwischen den. Kontakten 49 und 5o dauernd geschlossen, also auch während des Stromschlusses 53 und 54. Der Strom kann nunmehr also die ganze Leitung 55 durchfließen und erregt den Magneten 56, so daß der Ankerhebel 57 angezogen wird und in bekannter, hier nicht dargestellter Art durch Ausrücken einer Kupplung oder in anderer geeigneter Weise die untere Wellenreihe angehalten wird, so daß keine Streifenförderung mehr stattfinden kann.
  • Da alle Gummierrollen unterhalb der Bahn angeordnet sind, können die letzteren durch ablaufenden oder abtropfenden Klebstoff nicht beschmutzt werden. Für das zu Zementsäcken vorzugsweise verwendete Papier kann daher dünnflüssiger Klebstoff in reichlicher Menge angewendet 'werden, wodurch das Kleben verbilligt und verbessert wird.
  • Der Schlauchabschnitt bleibt während des ganzen Arbeitsvorganges in gleichmäßiger Bewegung, so daß besonders bei der Herstellung großer Säcke, wie sie vorzugsweise beabsichtigt ist, keine Störungen vorkommen können, wie sie erfahrungsgemäß durch verschiedene Geschwindigkeit und Anhalten des in Herstellung begriffenen Schlauchabschnittes leicht eintreten. Der Abstand zwischen zwei Walzen der Walzenstraße ist daher stets kleiner als eine Abschnittslänge in. der Förderrichtung. Zwecks deutlicher Darstellung ist in den Zeichnungen, welche die Anordnung nur schematisch wiedergeben, der Abstand zwischen den Walzen 9, io und den Walzen 17 größer angegeben, als er bei der tatsächlichen Ausführung sein muß.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung, um aus Abschnitten eines Papierschlauches Ventilsäcke mit Kreuzböden herzustellen, auf welche letzteren Verstärkungsstreifen aufgeklebt sind, von denen der auf den Ventilboden aufgeklebte Streifen ein. überstehendes Ende besitzt, das in die Ventilöffnung eingeschlagen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig zuvor auf Länge abgeschnittenen und gummierten Streifen zum Ankleben an die fertig zusammengeklappten Böden zwischen zum Zusammenpressen der Böden dienende Walzen an sich bekannter Art eingeführt werden, nachdem der Ventilbodenstreifen mittels einer zweckmäßig senkrecht verschiebbaren Zuführungseinrichtung an den Falztisch angelegt worden ist, über dem der Boden zusammengeklappt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenklappen des Kreuzbodens auf dem Falztisch zwei nacheinander von rechts und link eingreifende Falzschienen an sich bekannter Art vorgesehen sind.
DEA58742D 1929-08-13 1929-08-13 Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenventilsaecken mit Verstaerkungsstreifen Expired DE597849C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA58742D DE597849C (de) 1929-08-13 1929-08-13 Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenventilsaecken mit Verstaerkungsstreifen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA58742D DE597849C (de) 1929-08-13 1929-08-13 Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenventilsaecken mit Verstaerkungsstreifen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE597849C true DE597849C (de) 1934-05-31

Family

ID=6941726

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA58742D Expired DE597849C (de) 1929-08-13 1929-08-13 Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenventilsaecken mit Verstaerkungsstreifen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE597849C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746334C (de) * 1937-10-08 1944-06-19 Martin Rawe Maschine zum Herstellen von Kreuzbodenventilsaecken
DE885650C (de) * 1948-10-02 1953-08-06 Honsel & Co Maschine zum Herstellen von Flachbeuteln aus einer ununterbrochen gefoerderten Papierbahn
DE966678C (de) * 1953-07-23 1957-08-29 Windmoeller & Hoelscher Kreuzbodenventilsack und Vorrichtung zum Herstellen und zum Einbringen einer Ventileinlage
DE1054821B (de) * 1954-09-17 1959-04-09 Behn Verpackung Erwin Mehrlagiger Kreuzbodenventilsack mit schlauchfoermiger Einfuelloeffnung sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE974401C (de) * 1948-09-11 1960-12-15 St Regis Paper Co Maschine fuer die selbsttaetige Bodenbildung von ein-oder mehrlagigen Papiersaecken,insbesondere Ventilsaecken
DE1103120B (de) * 1956-08-07 1961-03-23 Behn Verpackung Erwin Vorrichtung zum Zusammenheften der Bodenseitenumschlaege von Kreuzboeden an Papiersaecken mittels Drahtklammern od. dgl.

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746334C (de) * 1937-10-08 1944-06-19 Martin Rawe Maschine zum Herstellen von Kreuzbodenventilsaecken
DE974401C (de) * 1948-09-11 1960-12-15 St Regis Paper Co Maschine fuer die selbsttaetige Bodenbildung von ein-oder mehrlagigen Papiersaecken,insbesondere Ventilsaecken
DE885650C (de) * 1948-10-02 1953-08-06 Honsel & Co Maschine zum Herstellen von Flachbeuteln aus einer ununterbrochen gefoerderten Papierbahn
DE966678C (de) * 1953-07-23 1957-08-29 Windmoeller & Hoelscher Kreuzbodenventilsack und Vorrichtung zum Herstellen und zum Einbringen einer Ventileinlage
DE1054821B (de) * 1954-09-17 1959-04-09 Behn Verpackung Erwin Mehrlagiger Kreuzbodenventilsack mit schlauchfoermiger Einfuelloeffnung sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE1103120B (de) * 1956-08-07 1961-03-23 Behn Verpackung Erwin Vorrichtung zum Zusammenheften der Bodenseitenumschlaege von Kreuzboeden an Papiersaecken mittels Drahtklammern od. dgl.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE597849C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenventilsaecken mit Verstaerkungsstreifen
DE2126953A1 (de) Vorrichtung zur Verbindung paralleler Bahnen oder einander gegenüberliegender Wandteile eines Schlauches durch trans versale Schweißnahte
DE2332541C2 (de) Maschine zur Herstellung von Sammelblättern für Briefmarken oder dergleichen
DE2228808C2 (de) Mehrfachfaltvorrichtung
DE2851411C3 (de) Vorrichtung zum Vorrücken einer Verpackungsmaterialbahn durch eine Verpackungsmaschine
DE684840C (de) Vorrichtung zum Herstellen von Papiersaecken
DE646902C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kreuzbodenventilsaecken mit Verstaerkungsstreifen
DE1937082A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Briefumschlaegen,Beuteln und aehnlichen Werkstuecken und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung
CH154197A (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Ventilsäcken mit verstärkten Kreuzböden, sowie nach diesem Verfahren hergestellter Ventilsack.
AT133003B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kreuzbodensäcken.
DE71071C (de) Papiersackmaschine
DE537164C (de) Papiersackmaschine
DE728909C (de) Vorrichtung zum Aufkleben von Abschnitten auf eine Bahn
DE1561434A1 (de) Beutel aus Papier od.dgl. mit flachen aufgesetzten Griffen und Verfahren fuer seine fortlaufende Herstellung
DE1179089B (de) Maschine zum Herstellen von Schlauch-abschnitten mit Seitenfalten fuer Faltbeutel
DE812896C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen von Ventilsaecken
DE1009911B (de) Verfahren und Maschine zum Herstellen von Kreuzbodenbeuteln mit Einfuellventil an der Breitseite aus Papier od. dgl.
DE510158C (de) Elastisches Papierrohr
AT17635B (de) Maschine zur Herstellung von Kreuzbodenbeuteln.
DE615772C (de) Vorrichtung zum Aufziehen von Kreuzboeden an quer gefoerderten flachen Schlauchabschnitten
DE1179798B (de) Vorrichtung zum Herstellen quaderfoermiger Beutel od. dgl. aus heisssiegelfaehigen Kunststoff-Folien oder entsprechend beschichtetem Papier od. dgl.
DE2606327C2 (de) Vorrichtung zur automatischen Herstellung einer Schiffchen-Mütze
DE228232C (de)
DE269682C (de)
AT100859B (de) Verfahren und Maschine zum Herstellen von Briefumschlägen u. dgl.