DE47585C - Papierdütenmaschine mit Druckvorrichtung - Google Patents

Papierdütenmaschine mit Druckvorrichtung

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DE47585C
DE47585C DENDAT47585D DE47585DA DE47585C DE 47585 C DE47585 C DE 47585C DE NDAT47585 D DENDAT47585 D DE NDAT47585D DE 47585D A DE47585D A DE 47585DA DE 47585 C DE47585 C DE 47585C
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rollers
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DENDAT47585D
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H. H. MÖLLER, in Firma N. F. A. NETZLER NACHF. in Ottensen
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Die in beiliegenden Zeichnungen dargestellte Dütenmaschine ist dazu bestimmt, von einer Rolle mit Papier bedruckte oder auch unbedruckte Spitzdüten jeder beliebigen Gröfse fertig zugeschnitten, gefalzt und geklebt herzustellen.
. Maschinen, welche demselben Zweck dienen, werden bisher wohl angefertigt, doch sind dieselben überhaupt nicht im Stande, Spitzdüten von der mit A^ bezeichneten Form herzustellen, sondern nur die mit <24 bezeichnete Form.
Auch unterscheiden sich die bisherigen Spitzdütenmaschineri wesentlich dadurch von der Maschine nach vorliegender Erfindung, dafs sie das Papier absatzweise zuführen, dasselbe während des Bedrückens , u. s.w. stillstehen lassen, dann wieder absatzweise zuführen u. s. f., während bei dieser neuen Rotationsmaschine das Papier mit ununterbrochen gleichmäfsiger Geschwindigkeit von der Rolle abgewickelt, durch eine Rotationsdruckpresse hindurchgeführt und zu fertigen Spitzdüten verarbeitet wird, bei welchem Verfahren durch das Fortfallen jeglichen Stillstandes und die dadurch gegebene Möglichkeit schnellerer Papierbewegung eine etwa verdreifachte Leistungsfähigkeit erzielt wird.
Fig. ι und 2 zeigen die Dütenmaschine mit Rotationsdruckvorrichtung zur Herstellung bedruckter Spitzdüten nach Form A*.
Mittelst Riemenantriebes wird die Bürstenwalze D langsam umgedreht, dabei in das im Behälter d befindliche Wasser tauchend. Nachdem nun die Papierrolle B in die zugehörigen Lagerständer b eingelegt ist, zieht man das Ende derselben über die Leitwalze C \ über die Leit- und eventuell auch Anfeuchtwalze c, über die Leitwalzen C2 und C3, sodann über die Gegenwälze E1 der Druckvorrichtung, über die Leitwalzen C=C5 und C6 und dann zwischen die Zugwalzen F und F1, welche mittelst ,Kraftbetriebes in ununterbrochener gleichmäfsiger Drehbewegung erhalten werden und dadurch das Papier mit stets derselben Geschwindigkeit zwischen sich hindurchziehen. Dabei setzt der sich stetig fortbewegende Papierstreifen auch die Leitrollen C1 C2 C3 . . ., sowie die Anfeuchtwalze c in Bewegung, während letztere zugleich von der rotirenden Bürstenwalze D angefeuchtet wird und ihre Feuchtigkeit an das darüber fortlaufende Papier abgiebt. Die Gegenwalze E' und die eigentliche Druckwalze E werden mittelst Räder und Riemen derart betrieben, dafs ihre Umfangsgeschwindigkeit mit der Geschwindigkeit des sich . fortbewegenden Papierstreifens übereinstimmt. In gleicher Geschwindigkeit wird mittelst Räderverbindung auch die Vertheilurigswalze gB erhalten, von welcher durch Reibung die Uebertragwalze g·2, die Verreibwalzen g* gl ' und die Auftragwalzen gs gh in gleich schnelle Bewegung versetzt werden. .
Auf der Welle der Walze g3 ist eine Schnecke H befestigt, welche, in das Schneckenrad h 'eingreifend, die Welle J umdreht. Auf der Welle J sitzen fest aufgekeilte Excenter, welche von den gabelförmigen Enden M1 der
um ihre Stützpunkte m drehbaren zweiarmigen Hebel MM1 umfafst werden, derart, dafs durch Drehung der Welle / und deren Excenter die Hebel MM1 in eine um ihre Stützpunkte m schwingende Bewegung versetzt werden.
Die oberen Gabeln M der Hebel MiW1 greifen zwischen je zwei Stellringe, welche auf den Wellen der Walzen g4 befestigt sind, und zwingen auf diese Weise die sich drehenden Verreibwalzen gl, den seitlichen Schwingungen der Hebel MM1 zu folgen. Auf der Welle J ist ferner eine Schnecke i1 befestigt, welche ihrerseits das Schneckenrad z2 und mit ihm die Schwärzwalze g1 in Drehung versetzt.
Am anderen Ende dieser Schwärzwalze g1 befindet sich fest auf deren Welle ein vierarmiger Stern k1, dessen Vorsprünge bei seiner Drehung die Rolle k 2 seitwärts hinwegdrüc'ken, während die Vertiefungen des Sternes der Rolle k2 gestatten, stets von neuem in ihre vorherige Stellung zurückzukehren. Da nun die Rolle k2 an einem Hebelarm K sitzt, welcher seinerseits mit der Welle L fest verbunden ist, so müssen auch diese Welle L und die ferner auf ihr befestigten beiden Hebel / / mit Lagern für die Uebertragwalze g2 an den Bewegungen bezw. Schwingungen des Hebels K und der Rolle /c2 theilnehmen, wodurch erreicht wird, dafs die Uebertragwalze g"2 abwechselnd die Schwärzwalze gl und die Vertheilungswalze g3 berührt.
Die im Kasten G befindliche Schwärze oder bunte Farbe theilt sich der- Schwärz\valze g1 mit, die Walze g2 entnimmt nun bei ihrer Berührung mit Walze g1 ein wenig von deren Schwärze und überträgt sie auf Walze g3. Auf letzterer wird die Schwärze mittelst der Walzen g4 gleichmäfsig verrieben, während die Walzeng·5 von derselben Schwärze entnehmen und dieselbe auf die Typen bezw. Stereotypen der Druckwalze E übertragen, welche sie ihrer-. seits wiederum an den zu bedruckenden Papierstreifen abgeben. Je nachdem nun kleinere oder gröfsere Düten erzeugt werden sollen, theilt man den Umfang der Druckwalze E in 4 bis 18 gleich grofse Theile und bringt in der Mitte dieser Eintheilungen je eine Stereotypplatte nach Wunsch an. Demgemäfs wird der Papierstreifen, so weit er in seiner Länge dem Umfang der Druckwalze E entspricht, mit 4 bis 18 Geschäftsadressen bedruckt werden, und mufs nun auch in 4 bis 18 gleich grofse Längen zerschnitten werden, bevor die einzelnen Papierstücke zu Düten verarbeitet werden können. .
Es werden nun im Handel auch Spitzdüten von solchen Gröfsen verlangt werden, welche sich aus den durch Eintheilung des Umfanges der Druckwalze in 4 bis 18 Theile ergebenden Papierlängen nicht herstellen lassen.
Angenommen, die Eintheilung des Druckwalzenumfanges in 11 gleiche Theile ergäbe zu lange Papierstücke, diejenige in 12 gleiche Theile ergäbe dagegen zu kurze Papierlängen für eine gewünschte Dütengröfse, so würde durch entsprechende Vergröfserung des Umfanges bezw. des Durchmessers der Druckwalze dennoch die gewünschte Papierlänge bei einer Eintheilung in 12 gleiche Theile erzielt werden können. Bei kleinen Unterschieden kann dies durch Unterlagen unter die Stereotypplatten, bei gröfseren durch Einlegen einer anderen Druckwalze bewirkt werden. Auf diese Weise würde sich aber bei gleichbleibendem Räder - und Riemenantrieb die Umfangsgeschwindigkeit der Druckwalze E verändern, und da dies bestimmt unstatthaft ist, sondern dieselbe stets genau mit der Geschwindigkeit des sich fortbewegenden Papierstreifens übereinstimmen mufs, so sind für den Antrieb der Druckwalze E die beiden kegelförmigen Riementrommeln W1 und W'2 eingeschaltet.
Durch seitliche Verschiebung des Riemens auf diesen Riementrommeln.läfst sich nun leicht die Umfangsgeschwindigkeit der Druckwalze E derart regeln, dafs sie mit der Geschwindigkeit des gleichmäfsig fortschreitenden Papierstreifens übereinstimmt.
Die Abschneidvorrichtung besteht aus einer festen Gegenschiene n1, welche entweder messerscharfe oder sägezahnartige Schneidkanten haben kann, und einem an letzterer vorbeistreifenden, sich drehenden Messer M2. Die Welle O desselben ist in spitzem Winkel zur Schnittlinie des Papiers gelagert, damit das Messer n2 bei seiner Drehung die geradeaus laufende Bahn der abgeschnittenen Papierstücke nicht zum zweiten Mal durchkreuzt. Je dichter an einander der Papierstreifen mit Geschäftsempfeh- ' hingen bedruckt ist bezw. je kleinere Düten hergestellt werden sollen, um so schneller müssen die Abschnitte des drehbaren Messers n2 auf einander folgen, während die Umdrehungszahl der Zugwalzen F und F1 dieselbe bleibt. Um nun das Verhältnifs zwischen der Umdrehungszahl der Zugwalzen F und F1 und derjenigen des sich drehenden Messers n2 nach Bedarf verändern zu können, ist folgende Einrichtung getroffen. Sämmtliche Theile der ganzen Maschine werden von der mit loser und fester Riemscheibe versehenen Hauptantriebwelle P aus in Bewegung gesetzt,, theils durch Räder, theils durch Riemen, theils durch Schnüre. Auf der Welle P sitzt fest ein Stirnrädchen p1; dasselbe treibt ein Transportradp2 und dieses wiederum mittelst der Räder ρ3 ρi die Zugwalzen F und N. Am anderen Ende der Welle P werden je nach Bedarf Wechsel-
räder aufgesteckt, und zwar solche von gröfserer oder geringerer Zähnezahl. . Wird z. B. das kleine Wechselrad o1 aufgesteckt, so schiebt man den Zapfen des Transportrades ο2 so weit in seinem Befestigungsschlitz nach unten, bis o2 mit o1 kämmt. Der Befestigungsschlitz für den verschiebbaren Zapfen des Transportrades o2 hat dabei eine solche Form, dafs er im Schlitz von einem Ende bis zum anderen verschoben werden kann, und dafs das Transportrad o2 dabei mit seinen Zähnen stets in regelrechtem Eingriff in die Zähne des Rades o3 verbleibt. Auf derselben Achse mit o3 sitzt ein Kegelrad o4, welches, in das konische Rad o5 eingreifend, die Welle ο und mit ihr das Messer n2 -. umdreht. Bei Benutzung des kleinen Wechselrades o1 in eben beschriebener Weise ist die Bewegung des Messers w2 eine langsame; die abgehauenen Stücke sind lang und die hergestellten Spitzdüten von grofsem Format. Die Papierstücke werden dagegen am kürzesten und die Düten am kleinsten, wenn man das kleine Wechselrad o1 von der Welle P abnimmt und statt dessen das gröfste Wechselrad oe darauf befestigt. In diesem Falle wird der Zapfen des Transportrades o2 in seinem Befestigungsschlitz so weit, als zum Kämmen der Räder oe und o2 erforderlich, ist, nach oben hin verschoben und passend befestigt.
Das Zugwalzenpaar NN1 ist der festen Gegenschiene n1 der Abhauvorrichtung so nahe gestellt, dafs es den von dem Walzenpaar F F1 vorgeschobenen Papierstreifen bereits sicher erfafst hat, bevor das Abhauen oder Abschneiden eines zur Herstellung einer Düte kleinster Art erforderlichen Stückes erfolgt. Dem Walzenpaar NN1 zunächst sind ein Paar Bändertreibwalzen Q Q1 gelagert, welche von der Welle P aus mittelst einer Schnur betrieben werden. Die obere Walze Q1 treibt die über die Bänderführungs - und Spannrollen q1 q1 laufenden oberen Bänder ohne Ende R1, die untere Walze Q hingegen die über die Rollen q q laufenden unteren Bänder ohne Ende R. Jedes zwischen dem Walzenpaar NN1 heraustretende abgehauene Papierstück wird von den etwas schneller laufenden Transportbändern R R1 ergriffen und weiter geführt, bis es mit seiner in Fig. 5 mit xx-x2 bezeichneten gedachten Linie, in welcher das Papierstück gefalzt werden soll, über der Mittellinie zwischen den sich drehenden Falzwalzen S S1 zu liegen kommt.
In diesem Augenblick bewegt sich das Falzmesser T1 abwärts j falzt das Papier A in der Linie χ2-x2, setzt gleichzeitig bei x3 einen Tropfen Kleister ab und drückt das gefalzte Papier A mit der Falzlinie voran zwischen die Falzwalzen S S1 nieder. Diese erfassen das gefalzte Papier und schieben es zwischen sich hindurch, dem unteren Walzenpaar UU1 zu; dabei nimmt das Papier die Form A1 an; es soll aber davon die Spitze xl weggeschnitten und auf diese Weise die Form A^ hergestellt werden. Aus diesem Grunde 'sind die Walzen UU1 mit je einem kreisförmigen Schneidmesser u u1 versehen, welche, zusammen als Kreisscheere arbeitend, das Abschneiden der Spitze x4 bewirken (s. auch Fig. 6), während das Papier A1 zwischen den Walzen U U1 hindurchgeschoben und zwischen die Bänderleitwalzen s s1 eingeführt wird. Die zur Ausführung erforderlichen Mechanismen haben folgende Einrichtung:
Die in Fig. ι ersichtlichen Räder ps j>6p7psp9 übertragen die Bewegung von der Hauptantriebwelle P auf die Hülfsantrieb welle V. Das auf der Welle V sitzende Rad v1 treibt mittelst des Transportrades v2 das auf der Schneidwalze U1 sitzende Rädchen v3. Am anderen Ende der Schneidwalze U1 befindet sich eine Reihe von Kuppelrädchen, welche auch die Walzen U S und S1 zwingen, eine zweckentsprechende Drehbewegung anzunehmen. Dem Abhauen eines Papierstückes entsprechend, mufs auch jedes Mal das Niederbewegen des Falzmessers T1 nachfolgen. Der Antrieb desselben erfolgt mittelst der Kuppelräder o8 o9 ow o11. Gemeinsam auf demselben Wellenzapfen mit o11 sitzt noch ein weiteres Rad o12, welches zum Antrieb später zu beschreibender Theile dient. In dem Rade o12 ist ein Kurbelzapfen wx befestigt, welcher die Lenkstange w% hin- und herbewegt. Das zweite Ende der Lenkstange greift an einen Zapfen des auf der Welle X1 X1 befestigten Hebels w5, so dafs der Hebel n>& eine hin- und herschwingende Bewegung annimmt. An dieser Bewegung müssen die Welle X1 X1 und die auf ihr befestigten Hebel X2 X2, sowie der Hebel Xs theilnehmen, ebenso das an den Hebeln X2 X'2 befestigte Falzmesser T1, welches aufserdem seine Führung durch den einen Gegenlenker X1 erhält. Letzterer bewirkt, dafs das Falzmesser T1 zwar senkrecht zwischen die Falzwalzen S S1 niedertaucht, dafs es aber beim Wiederaufsteigen allmälig mit seiner unteren Kante eine Seitenschwingung gegen die Kleisterwalze hin macht, dabei etwas von dem an letzterer haftenden Kleister mit sich nehmend, um diesen Kleister beim Niederbewegen und Falzen des Papieres an dieses abzustreifen. Dabei ist der Kleisterkasten Z^ so weit mit Verdichtungsschienen verschlossen, dafs die Kleisterwalze ΪΓ, welche sich etwas über die Hälfte innerhalb des Kleisterkastens befindet, bei ihrer Drehung nur an der erforderlichen Stelle Kleister zur Abgabe an das Falzmesser T1 mit sich nach aufsen nehmen kann. Bei jedem Auf- und Niedergang des Falzmessers T1 aber schwingt >
auch der Hebel X3 hin und her, dabei ebenso die Schubstange Z3 hin- und herschiebend.
Letztere läfst wiederum den Hebel Z2 lose um die Welle der Kleisterwalze Z hin- und herschwingen und versetzt dadurch mittelst der Sperrklinke Z1 ein auf der Kleisterwalzenwelle festsitzendes Sperrrad und somit auch die Kleisterwalze Z selbst in eine -sehr langsame Umdrehung. Auf der Hülfsantriebwelle V ist eine Bä'nderzugtrommel B2 befestigt; ein auf derselben Welle V befestigtes Rad b1 treibt mittelst der Räder b'2 b3 b* eine zweite Bänderzugtrommel 54. Beide Trommeln gemeinsam setzen die Bänder ohne Ende r und r1 in Bewegung. Dabei laufen die oberen Bänder r1 um die Bänderleitwalze sl, um die Bänderzugtrommeln B 2 und B 4, um die Bä'nderleitrollen s2 ss s4, dann wieder über s1 u. s. f. Die unteren Bänder ohne Ende r laufen um die Bänderleitwalze s, um die Zugtrommeln B2 und JS4 über die Bänderleitrollen ss s1 s6, dann wieder über s u. s. f. Jedes aus den Schneidwalzen U U1 austretende gefalzte Papierstuck von der Form A^ wird von den Bänderleitwalzen Ji1 erfafst und dann zwischen den Bändern r und r1 weiter geführt, um die Trommel S2 herum, über die Trommel B1 fort, und dann weiter, bis es eine zur Ausführung der letzten Falzung geeignete Lage einnimmt, d. h. bis die gedachte Falzlinie x5-xe des Papierstückes Aa genau über der Mittellinie zwischen dem zweiten Falzwalzenpaar S^S* liegt, was dann stattfindet, sobald die Kante x8 x9 des .Papierstückes gegen den aufgebogenen Winkel des verstellbaren Tischchens S5 anstöfst.
Da aber die Führungsbänder r r1 auf vorbeschriebene Art die Papierstücke A 3 nicht ganz so weit befördern können, so ist für diesen Zweck noch eine Hülfswalze S6 angebracht, welche durch eine über die Schnurscheibeny^ und y 5 laufende Schnur betrieben wird; auch können bei Bedarf eines oder mehrere der oberen Bänder r1 verlängert werden und auch über die Walzen S6 herumlaufen.
Dieselben tragen dann ebenfalls dazu bei, die Papierstücke A3 bis zu dem aufgebogenen Winkel des Tischchens Ss vorzuschieben.
Dabei laufen die Bänder r r1 mit einer solchen Geschwindigkeit, dafs zwischen je zwei mitgeführten Papierstückchen A2 A2 ein geringer, aber stets gleich grofser freier Zwischenraum bleibt.
Die Walze F2 ist mit einer vorspringenden schmalen Zunge fl ausgestattet, welche jedem unter ihr durchgehenden Papierstück A2 den auf A3 mit x10 bezeichneten Kleisterstreifen aufdrückt, wobei ihr die Bänderzugtrommel £4 als Gegenwalze dient.
Die Zunge f1 auf der Walze F2 mufs also •gleiche Umfangsgeschwindigkeit mit der Trommel JS4 und der geradlinigen Geschwindigkeit der Bänder r r1 und der Papierstücke A2 haben. Die Zunge/1 mufs da aufhören, wo der Kleisterstreifen auf dem Papierstückchen A3 zu Ende ist. ' Der übrig bleibende Theil des Umfanges der Walze F'2 mufs genau dem Zwischenraum zwischen zwei auf einander folgenden Papierstücken A3, welcher vom Kleister verschont bleiben soll, entsprechen.
Ebenso mufs dem jedesmaligen Vorbeigehen eines Papierstückes A2 genau eine Umdrehung ' der Walze F2 entsprechen, was durch die Kuppelräder o15 om o17 bewirkt wird. Die Walze F2 mufs, um obigen Bedingungen entsprechen zu können, für jede veränderte Dütengröfse einen veränderten Umfang haben, also ausgewechselt werden können. In dem Kleister-kasten y befindet sich eine Kleister walze y1; dieselbe wird durch eine über die Schnurscheiben y2 und y3 laufende Schnur in Umdrehung versetzt, während eine Abstreifschiene ein übermäfsiges Anhaften von Kleister an der Kleisterwalze verhütet. Die Zunge f1 der Walze F2 entnimmt den ihr erforderlichen Kleister von der sich drehenden Kleisterwalzey1, während der Schieber F3 mit seinem Kleisterabstreicher y5 den an der Zunge f1 der Walze F2 etwa zu viel anhaftenden Kleister abstreift und in das Sammelgefäfs F4 fallen läfst.
Auf der Walze F2 befindet sich noch eine zweite hervorspringende Zunge f2; dieselbe kommt indefs mit der Kleisterwalze y1 nicht in Berührung, sondern ist dazu bestimmt, mittelst einer Um die Walze F2 laufenden Curve durch Eingriff in das am Schieber F3 befestigte Führungsstück _/4 die waagrechte Hin- und Herbewegung des Schiebers F3 nebst dem Kleisterabstreicher fB zu bewirken. Sobald nun ein mit dem Kleisterstreifen x10 versehenes Papierstück A3 in die früher beschriebene erforderliche Lage befördert worden ist, taucht jedes Mal das Falzmesser T2 nieder, falzt nach der Linie x5-xe und schiebt das Papierstück, mit dieser Falzung voran, zwischen die Falzwalzen S3 S*. Diese ergreifen es und führen es zwischen sich hindurch; . dabei bildet sich eine Spitzdüte nach Form A^ und die Kleisternaht wird fest zusammengeprefst, so dafs nach jedem Niedertauchen des Falzmessers T2 eine fertige Spitz-" düte nach Form A 4 aus den Falzwalzen herausfällt. Dieselbe gleitet über die Platte G1 auf den Sammeltisch G2, woselbst sie durch ein Paar federnde Druckhebel G3 G8 stehend gegen die etwas geneigt stehende Rückwand des Sammeltisches G2 geprefst wird. Die Druckhebel weichen darauf wieder zurück, eine, zweite Düte fällt herab,- wird wiederum angedrückt u. s. f., bis ein Zählapparat gewöhn-

Claims (1)

  1. licher Einrichtung mittelst Signalglocke anzeigt, dafs eine gewisse Anzahl von Düten auf dem Sammeltisch zum Wegnehmen bereit liegt. Für diese Einrichtung zur Fertigstellung der Düten geschieht der Antrieb auf folgende Weise.
    Die auf der Welle V sitzende Schnurscheibeys treibt mittelst Schnur und Schnurscheibe jr9 die Welle w2 an und diese wiederum mittelst der Kegelrädchen u3 M4 die Falzwalze S3. Letztere treibt mittelst Kuppelrädchen die Falzwalze £4. Unterhalb des Stirnrades o12, welches die Lenkstange w3 des ersten Falzmessers T"1 antreibt, befindet sich im Eingriff mit demselben ein weiteres gleich grofses Stirnrad o14, welches seinerseits die Lenkstange w2 des zweiten Falzmessers T2 bethätigt. Die Lenkstange ji>4 versetzt das Kegelrad £/2 wie einen Hebelarm in eine hin- und herschwingende Bewegung. Das im Eingriff damit befindliche Kegelrad U3 nimmt dieselbe schwingende Bewegung an, ebenso die Lenkstangen #>6 und ws. Die Lenkstange w6 greift an den Hebelarm C/4 der Welle X\ so dafs auch die Welle Xs und mit ihr die Tragarme X6 und das Falzmesser T2 eine hin- und her- bezw. auf- und niederschwingende Bewegung erhalten. Die Lenkstange n>% ist mit dem auf der Welle Ü7-6 befestigten Hebelarm £/5 verbunden und bringt dadurch auch die auf der-' selben Welle Z76 befestigten federnden Druckhebel G3 G3 in die erforderliche hin- und herschwingende Bewegung. Auf der Welle X5, Fig. ι, ist noch ein Hebel X8 befestigt, welcher durch sein Hin- und Herschwingen einen Zählapparat X9 gewöhnlicher Anordnung in Betrieb setzt.
    Fig. 3 und 4 zeigen diese Dütenmaschine zur Herstellung von Spitzdüten nach Form α4. Der Einfachheit halber ist hier die Druckmaschine nicht noch einmal gezeichnet, doch kann sie ebenso gut auch bei dieser Maschine angebracht werden.
    Bei einer Maschine ohne Druckapparat fällt auch die Papiernäfsvorrichtung fort, und wird das Ende der Papierrolle B sofort zwischen das erste Zugwalzenpaar F F1 geleitet. Die Walzen FF1 führen es den Walzen NN1 zu und das drehbare Abhaumesser w2 trennt die Papierstücke a1 in der erforderlichen Gröfse ab. Jedes einzelne Papierstück a1 wird durch die Transportbänder R R1 den Falzwalzen S S1 zugeführt, hier an der Spitze mit einem Kleistertupf versehen, nach Linie x^x2 gefalzt und geformt wie a"2 zwischen die Schneidwalzen U U1 geschoben. Diese beschneiden es an der Spitze, so dafs ein Papierstück gefalzt und beschnitten wie in Form a3 entsteht, welches mittelst der Transportbänder r r1 weitergeführt wird.
    Der Bau der Maschine, die einzelnen Theile, sowie auch deren Antrieb stimmen genau mit demjenigen der vorher beschriebenen Maschine überein, nur dafs der Winkel, den die Walzen iV1 und S mit einander bilden, der veränderten Dütenform entsprechend ein anderer ist. Da bei dieser Dütenform α4 die letzte Falzung mit dem Kleisterstreifen x10 zusammenfällt, so ist hier die Walze F2 überflüssig. Jedes Papierstück a3 wird deshalb mittelst der Transportbänder r r1 unmittelbar bis über die Falzwalzen S3 S4 weitergeführt, und zwar so weit, bis es gegen den aufgebogenen Winkel des verstellbaren Tischchens S^ stöfst.
    . Der Antrieb für das Falzmesser T2 und die in dem Kleisterkasten B1 befindliche Kleisterwalze B3 ist ebenfalls genau derselbe, wie für die Falzmesser T1 T2 und die Kleisterwälze Z bereits früher beschrieben ist; ebenso unterscheidet sich nicht der Antrieb der Falz walzen S3 S4 und der federnden Andrückhebel G3 G3.
    Die Abstreichschienen der Kleisterwalze B2 werden so gestellt, dafs das Falzmesser T2 bei seiner Berührung mit dieser Walze Kleister aufnimmt, in einer solchen Breite, wie diese der Länge des zur Herstellung der Düte erforderlichen Kleisterstreifens entspricht. Indem nun das Falzmesser T2 niedergeht, trifft es das Papierstück a3 mit seiner Kante in der gedachten Falzlinie x5-x6, drückt diese voran zwischen die Falzwalzen 53S14 nieder, bildet dadurch einen Falz und setzt innerhalb desselben den anhaftenden Kleister ab.
    Die sich drehenden Falzwalzen S3 S4 ergreifen inzwischen den gebildeten Falz, pressen die Kleisternaht zusammen und schieben nun die fertige Spitzdüte in Form von a* zwischen sich hindurch, um sie auf den Tisch G2 fallen zu lassen, woselbst sie, wie schon früher beschrieben, nach Belieben angesammelt werden.
    P at en τ-An sp rüche:
    ι . Eine Maschine zur Herstellung spitzer Düten, nach Fig. 5, bei welcher die von einem fortlaufenden Papierstreifen mit Hülfe eines rotirenden Abhaumessers abgehauenen viereckigen Papierstücke zwischen Transportbändern zu Falzwalzen (S1S1) geführt und dort in ihrer vorderen Hälfte von einem Falzmesser T1 in schräger Richtung gefalzt werden, dann von darunter liegenden Schneidwalzen (U U1J die Spitze des eben gefalzten Papierstückes abgeschnitten und dieses durch Transportbänder unter eine Kleisterwalze (F2) geführt wird, welche mittelst einer erhabenen Zunge f1 einen Kleisterstreifen (x10 in A3, Fig. 5) aufdrückt, worauf das Papierstück wieder auf Falzwalzen (S3 54J gelangt und von einem
    zweiten Falzmesser (T2J in der hinteren Hälfte gefalzt wird, so dafs eine fertige Spitzdüte entsteht.
    Bei der Maschine, Anspruch i., die FtIh-. rung des auf- und abgehendenFalzmessersT'1 durch einen Gegenlenker xi in der Weise, dafs dasselbe in seiner höchsten Stellung mit einer Kleisterwalze Z in Berührung kommt, von derselben einen Kleistertupf aufnimmt und diesen beim Falzen bezw. Abwärtsgehen an das Papierstück abgiebt. An der Maschine, Anspruch i., die Abänderung, dafs die Kleisterwalze F^ fortfällt und das Falzmesser T1 ersetzt wird durch ein wie T1 wirkendes, in Verbindung mit der Anordnung Anspruch 2., wofern es sich um die Anfertigung von Spitzdüten nach Fig. 6 handelt.
    4. Die Verbindung der Maschine, Anspruch 1. bezw. Anspruch 3., mit einem Rotationsdruckapparat zum Aufdrucken von Firmen auf den fortlaufenden Papierstreifen vor dem Abhauen der viereckigen Stücke, welche später zu Spitzdüten gefalzt werden.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT47585D Papierdütenmaschine mit Druckvorrichtung Expired DE47585C (de)

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