DE63267C - Presse mit selbsttätig zunehmendem Druck - Google Patents

Presse mit selbsttätig zunehmendem Druck

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DE63267C
DE63267C DENDAT63267D DE63267DA DE63267C DE 63267 C DE63267 C DE 63267C DE NDAT63267 D DENDAT63267 D DE NDAT63267D DE 63267D A DE63267D A DE 63267DA DE 63267 C DE63267 C DE 63267C
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DE
Germany
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press
pressure
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DENDAT63267D
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H. KEMPKENS in Grefrath bei Krefeld a. Rh., Rosenstr. 82
Publication of DE63267C publication Critical patent/DE63267C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die in beiliegender Zeichnung veranschaulichte Presse soll hauptsächlich in der Landwirthschaft, und zwar zum Pressen von Käse Verwendung finden, weil sich der Druck derselben mit der zunehmenden Dichtigkeit der Käsemasse selbstthätig vermehrt, wodurch der Käse, in der Zeit, während welcher er dem Druck der Presse ausgesetzt worden ist, vollkommen von allen Flüssigkeitstheilchen befreit wird und zugleich in jede gewünschte Form gebracht werden kann. Jedoch nicht allein zur Landwirthschaft, sondern auch zu anderen gewerblichen Zwecken soll diese Presse erfolgreiche Verwendung finden.
In der beiliegenden Zeichnung ist diese Presse näher veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die theilweise geschnittene Vorderansicht, während Fig. 2 einen Querschnitt durch das Gehäuse der Presse erkennen läfst.
Zunächst ist im unteren Theil des oberen Gehäuses α auf einer durchgehenden Welle χ die Scheibe b befestigt, welche durch einen Lederriemen c mit der Prefsstange ρ verbunden ist; die Länge dieses Riemens c entspricht dem Weg, welchen die Prefsstange zurücklegen soll. Vorn an der Aufsenseite des Gehäuses trägt die Achse χ aufserdem ein Sperrrad d, welches mit einem am Gehäuse befestigten Sperrkegel e in Eingriff steht. Dieses Gesperre dient dazu, die Presse in jeder gewünschten Höhe festhalten zu können.
Im oberen Theil des Gehäuses α ist eine zweite Welle y gelagert, auf welcher die Scheibe/ (welche doppelt so grofs wie Scheibe b ist) nebst dem mit ihr aus einem Stück bestehenden Hebedaumen g festgekeilt ist. Diese gröfsere Scheibe / ist durch einen Riemen h ebenfalls mit der Prefsstange ρ verbunden, und zwar in der Weise, dafs der Riemen h aufgewickelt ist, wenn der der Scheibe b gänzlich abgewickelt ist. Es findet also zwischen den beiden Scheiben b und / ein gewisses Gegeneinanderarbeiten infolge derRiemenverbindungen mit, der Prefsstange statt. Der Hebedaumen g ist nun schliefslich durch einen dritten Lederriemen i mit der Feder k verbunden. Mittels der Kurbel / wird die Presse in Betrieb gesetzt. Unten an der Prefsstange kann nun ganz nach Belieben eine gerade Platte oder irgend ein anderer gewünschter Prefskopf befestigt werden.
Unter jeder Prefsstange befindet sich eine in der Höhenrichtung verstellbare Grundplatte, auf welche man dem Prefskopf entsprechende Hohl- bezw. Vollformen setzen kann.
Der Gebrauch der Presse geschieht in folgender Weise:
Zunächst dreht man mittels der Kurbel I die Scheibe b rechts herum, wodurch sich der Lederriemen c auf derselben aufwickelt und gleichzeitig die Prefsstange ρ aufwärts zieht. Durch die aufwärts steigende Bewegung der Prefsstange wird nun der an ihr befestigte Riemen h von der Scheibe / abgewickelt, indem sich diese dabei rechts herumdreht; gleichzeitig mit der Scheibe / bewegt sich aber auch der Hebedaumen g rechts herum, und da er mittels des Riemens i mit der Feder k verbunden ist, so wird diese durch Verkürzung des Riemens i gespan it. Ist die Prefsstange ρ in die gewünschte F öhe hinaufgekurbelt worden (in welcher Stellung sie durch das Gesperre festgehalten wird), so setzt man den Prefsmantel m

Claims (2)

nebst den beiden Kä'seformen η und o, zwischen welche man die zu pressende Käsemasse bringt, ein, darauf löst man das Gesperre und läfst die Prefsstange auf die obere Form einwirken. Je mehr nun die Masse zusammengeprefst wird, desto mehr wird der Daumen g in waagrechte Lage gebracht. In dieser Stellung ist der Druck der Presse, da die Feder in diesem Falle an einen Hebel angreift, am gröfsten. Um genau feststellen zu können, mit welchem Druck die Presse in der jeweiligen Stellung arbeitet, ist aufsen an der Welle ein Zeiger angebracht, welcher sich mit derselben dreht und immer genau die Stellung des Hebedaumens angiebt; gleichzeitig wird der Weg des Zeigers durch ein Zifferblatt bezeichnet, welches mit. einer genauen Eintheilung nach Kilogrammen versehen ist, deren Berechnung genau nach der Spannung der Feder mal dem durch den Hebedaumen g gebildeten Krafthebel festgestellt wird. Um bei verschiedenen Prefshöhen auch die vortheilhafteste Druckleistung der Presse anwenden zu können, ist die Grundplatte^ mittels Schraubenspindel in ihrer Höhenrichtung beliebig verstellbar, wodurch bei verschieden starken zu pressenden Gegenständen durch Verstellen der Grundplatte leicht immer der gleiche Druck erzeugt werden kann. Die Presse wird, wie dies in der Zeichnung angedeutet ist, in mehreren gleichen Exemplaren in einem Gestell neben einander angeordnet, wodurch man in der Lage ist, die verschiedenen Pressen auf verschiedene Belastungen einstellen zu können. Pateντ-AnSpruchE.·
1. Eine Presse mit selbstthätig zunehmendem Druck, bei welcher die Prefsstange (p) durch Riemen (c) und (h) mit den Scheiben (b) und (f), sowie die ,den Prefsdruck ausübende Feder (k) durch Riemen (i) mit dem an der Scheibe (f) befestigten Hebedaumen (g) verbunden ist, so dafs der Druck auf den niedergehenden Prefskolben entsprechend der Verlängerung des Hebelarmes für den Angriff der Feder vergröfsert wird.
2. In Verbindung mit der unter i. gekennzeichneten Presse:
a) ein Druckanzeiger, bestehend aus einem mit der Welle (y) verbundenen Zeiger, welcher die Stellungen des Daumens (g) . und die diesen Stellungen entsprechenden Prefsdrucke angiebt;
b) zur Regelung des Prefsdruckes einen durch Schraubenspindel hoher und
■ tiefer zu stellenden Prefstisch (p1);
c) eine Vorrichtung zum Hochstellen des Prefskolbens, bestehend aus dem Sperrrad (d) und dem Sperrkegel (e).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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