DE43846C - ^Neuerung an Präcizionswaagen - Google Patents
^Neuerung an PräcizionswaagenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
ALB. RUEPRECHT in WIEN. Neuerang an Präcisionswaagen.
Die zeitraubendste und unangenehmste Arbeit bei Gewichtsbestimmungen mit der Präzisionswaage
ist bekanntlich das oftmalige versuchsweise Auflegen der einzelnen Gewichtsstücke,
um in den engsten Kreis des gesuchten Gewichtes zu kommen. Diese Arbeit wächst mit
•der Empfindlichkeit der Waage. Abgesehen davon, dafs gerade durch diese Manipulation
eine gute Waage am meisten abgenutzt wird, 'rnufs die Arbeit innerhalb des offenen Gehäuses
mit der freien Hand erfolgen, welcher umstand durch die von dieser Hand aufsteigende
warme Luft für jede Wägung sehr nachtheilige periodische Temperaturveränderungen
innerhalb des Gehäuses zur Folge hat. Endlich erleiden auch die kleinen Gewichtsstücke
durch das stete Versuchen eine beträchtliche Abnutzung, was insbesondere bei den so
■schlecht handlichen und dem Werthe nach oft
schwer erkennbaren Platingewichten der Fall ist.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Präcisionswaage, welche den
Zweck hat, erstens die Zeitdauer genauer WTägungen beträchtlich abzukürzen, und zweitens
diese Wägungen für die kleinsten Gewichtsstücke bei geschlossenem Gehäuse vorzunehmen,
um dadurch die oben angedeuteten Mifsstände 'zu beseitigen.
Der erste Zweck wird dadurch erreicht, dafs durch die Umdrehung eines aufserhalb des
Gehäuses angebrachten 'Schlüssels A (s. Blatt I
der Zeichnung) vermittelst .einer Zugstange e
und eines doppelartnigen Hebels b, auf welchem die Gewichtskörper g und h bei d und c
Auflage finden, diese Gewkbtsfcörper g und h
auf den .an der Zunge festsitzenden Ansatz k
aufgelegt werden können. Beide Gewichte zusammen sind von solcher Schwere, dafs durch
das Auflegen derselben auf den Ansatz k der Schwerpunkt der Waage so tief verlegt wird,
dafs dieselbe bei entsprechender Beschleunigung ihrer Schwingungen um tausendmal
geringere Empfindlichkeit zeigt, so dafs z. B. die Waage bei einem einseitigen Uebergewicht
von ι g genau bei dem zehnten Theilstrich der Scala ihre Ruhelage findet, mithin 1 ° Abweichung
vom Nullpunkt einem Uebergewicht von 0,1 g entspricht. Die Ruhelage der Waage
ist in diesem Zustande sofort durch ganz langsames Entarretiren herbeizuführen und der
Werth der zur Herstellung des Gleichgewichts noch aufzulegenden Gewichte in Einheiten der
ersten Decimale unmittelbar von der Scala abzulesen.
Da diese Scala nach jeder Seite hin 20 oder 30 Theilstrkbe hat, so ist der Werth der Gewichtsdifferenzen
nach beiden Seiten bis zu 2 ■oder 3 g in -f- oder — abzulesen. Sind bei
einer begonnenen Wägung die durch obige Methode gefundenen Gewichte auf die Waagschale
aufgelegt, so ist die Empfindlichkeit der Waage zur weiteren, noch genaueren Wägung
ungenügend und mufs durch eine kleine Rüc'kdrehung des oben erwähnten Schlüssels bis zu
'einem federnden Anschlag wieder erhöht werden. Durch die kleine Zurückdrehung wird
der Gewichtskörper g von der Zunge abgehoben , während der kleinere Gewichtskörper
h noch auf dem Ansatz liegen bleibt. Durch die bestimmte Schwere dieses Gewichtskörpers h wurde die Empfindlichkeit der Waage
genau um eine Decimale erhöht, und Ist es
nach soeben beschriebener Methode leicht, auch das für Herstellung des Gleichgewichts noch
aufzulegende Gewicht innerhalb der zweiten Decimaie von der Scala abzulesen.
Eine weitere Rückdrehung des correspondirenden Schlüssels bis zu seinem festen Anschlag
bewirkt, falls nicht noch ein dritter Gewichtskörper für die Werthe der dritten Decimaie
in ■ Anwendung gebracht wird, die normale Empfindlichkeit der Waage, ohne diese in
ihrer früheren Gewichtslage irgendwie verändert zu haben.
Sollen die Gewichtskörper g und h für willkürliche Herabrückung des Schwerpunktes
der Waage oberhalb des Waagbalkens in Anwendung gebracht werden, so ist das Verfahren
hier ein umgekehrtes, indem die Vertheilung des Schwerpunktes der Waage derart getroffen sein mufs, dafs bei ihrer höchsten
Empfindlichkeit der Gewichtskörper g oder beide, g und h zusammen, auf dem Waagbalken
liegen bleiben und zum Zwecke der Schwerpunktsherabrückung mechanisch abgehoben werden.
Der zweite Zweck wird dadurch erreicht, dafs innerhalb des Gehäuses, und zwar unmittelbar
über einer an der Endschneide des Waagbalkens frei aufgehängten Waagschale, auf einem Mechanismus ein vollständiger Satz
Präcisionsgewichte (im vorliegenden Falle die Platingewichte von 0,5 bis 0,01 g) so gelagert
ist, dafs durch das Auf- und Abwärtsschieben der Gewichtsträger die Gewichte auf
die Waagschale aufgelegt und abgehoben werden können. Da zum Heben und Senken dieser Gewichte für jedes Gewicht einzeln ein
gleicher Mechanismus angeordnet ist, und diese Mechanismen mit Tasten an der vorderen Seite
des Gehäuses neben einander hervorragen, so wird durch leichtes Andrücken und Wiederfreigeben
dieser Tasten ermöglicht, dafs bei geschlossenem Gehäuse jedes beliebige der gedachten
Gewichte für sich direct auf die Waagschale aufgelegt und abgehoben werden kann,
was bisher noch bei keiner Waage der Fall war.
Die praktische Ausführung der gedachten Verfahrungsarten für beide Zwecke ist auf
beiliegender Zeichnung dargestellt, und · zwar zeigt Blatt I eine Vorder- und Seitenansicht
der ganzen Waage, und Fig. 1 bis 4 Details der Vorrichtung für Herabrückung des Schwerpunktes,
und Fig. 5 bis 8 Details der Vorrichtung für Auflegen der kleinsten Gewichte
bei geschlossenem Gehäuse.
An der Waagsäule 1 oder an einem besonders für diesen Zweck gefertigten Stativ ist
nach hinten zu der Sattel α befestigt, welcher am hinteren Ende zwei Spitzenschrauben ii1
trägt, um welche sich der Doppelbügel b vertical auf- und abwärts drehen kann. Der
Doppelbügel legt seine beiden Arme b um die Waagsäule herum; jeder Arm theilt sich vorn
nochmals in zwei etwa 1 cm-vor die Waagsäule
tretende und , über einander liegende Arme c d, Fig. ia. Die beiden oberen Arme d
dienen zur Aufnahme des Gewichtskörpers h. g und h finden in Spitzenschrauben f, Fig. 3,
sichere Lagerung. Von diesen Gewichten ist das obere g beträchtlich schwerer als das genau
senkrecht unter diesem liegende Gewicht h. Beide Gewichtsstücke haben in ihrer Mitte eine Oeffnung,
durch welche die Zunge i des Waagbalkens hindurchgeht, und die so grofs ist,
dafs die Zunge in ihren Schwingungen nicht beeinträchtigt wird. Während nun die Oeffnungen
beider Gewichtsstücke an ihren unteren Flächen konische Versenkungen tragen, ist das
kleinere Gewicht h an seiner Oberfläche mit einem gleichen, aber vorspringenden Konus
versehen.
Auf einem an dem Balken nach unten zu befestigten Bügel oder der Zunge i befindet
sich unmittelbar unter dem kleineren Gewicht h ein passender Konus k befestigt. Wenn nun
die beiden Bügelpaare c und d mit ihren Gewichten h und g eine Bewegung nach unten
machen, so wird zuerst h auf k und alsdann g auf h abgelegt. Natürlich kann hier auch
ein drittes, noch leichteres Gewicht als h in gleicher Weise durch den beschriebenen Mechanismus
auf den Vorsprung k aufgelegt werden.
Die Drehung des Bügels b bezw. c und d erfolgt von seinem hinteren Ende aus durch
eine Zugstange e, ein Excenter und einen aus dem Gehäuse hervortretenden Schlüssel A.
An Stelle der bogenförmigen Bewegung des Büsels b kann man demselben auch eine senkrechte
Auf- und Abbewegung ertheilen, wie an zwei Beispielen in Fig. 3 und 4 gezeigt ist.
In Fig. 3 ist ebenfalls ein sattelähnlicher Vorsprung α an der Wraagsäule befestigt. Durch
denselben gehen in Führungsöffnungen zwei Stangen Z lose hindurch, welche oben in den
Bügel b eingeschraubt und unten durch einen Querstab m verbunden sind. An m greift alsdann
die Zugstange e an. Natürlich können die Stangen I auch bis unter, die Bodenplatte
des Gehäuses gehen und hier direct geführt und durch Excenter und Schlüssel gehoben
und gesenkt werden. In Fig. 4 ist die Waagsäule selbst als Führung für die senkrechte
Bewegung der beiden Doppelbügel c und d benutzt. In diesem Falle ist dieselbe in cylindrischer
Form zu halten, gegen welche sich eine Zwinge oder ein Rohr ρ in einfacher
Schlitzführung η und 0 vertical verschieben läfst. Der Doppelbügel b ist mit der Zwinge ρ
ähnlich wie bei q fest verbunden. Liegt die Zwinge aufserhalb der Säule, so trägt sie
unterhalb ein Sattelstück al, an welches die
Zugstange e angreift. Liegt das Rohr ρ innerhalb der Säule, so ragt es unterhalb der
letzteren hervor und wird hier unmittelbar
durch Excenter und Hebel gehoben und gesenkt. Im letzteren Falle entfällt natürlich die Führung
η und Sattel a\ da die beiden Bügelpaare
c d, durch den Mantel der Säule hindurchgreifend,
an dem inneren Führungsrohr ρ befestigt sein müssen und in den entstandenen
Schlitzen χ Führung erhalten.
Durch die Auflegung der abgepafsten Gewichte g und h auf die Zunge i (bezw. den
Konus k) des Waagbalkens vermittelst der beschriebenen Vorrichtung wird der Schwerpunkt
der Waage so beträchtlich herabgerückt und ■ deren Empfindlichkeit daher so beträchtlich vermindert,
dafs die Waage, während sie bei normaler Empfindlichkeit für 0,1 mg Uebergewicht
noch ι ° Ausschlag gab, jetzt beispielsweise nur noch für ι g gleichen Ausschlag zeigt.
Natürlich kann in diesem wenig empfindlichen Zustande die Tarirung eines zu wägenden
Körpers sofort erzielt werden, wobei die letzten io bis 20 g Gewichtsunterschiede an der nach
beiden Seiten hin 20 Theilstriche tragenden Scala ohne Weiteres abzulesen sind.
Für weitere Tarirung ist die Waage jedoch zu wenig empfindlich; es mufs daher durch
eine kleine Rückbewegung des beschriebenen Doppelhebels b das schwerere Gewicht von
der Zunge abgehoben werden, während das kleinere noch liegen bleibt. Dieses Abheben
macht ein einfallender Sperrkegel an dem Excenter des angewendeten Hebels für Hand und
Ohr erkenntlich und kann je nach der gewählten Schwere der Gewichte [g und h) den
Schwerpunkt wieder so hoch rücken, dafs die Waage eine Empfindlichkeit für 10 mg mit i°
Ausschlag bei noch sehr beschleunigten Schwingungen zeigt. Falls noch ein drittes, leichteres
Gewicht zur Anwendung gelangt, so kann dieses nach Abhebung des zweiten Gewichtes
die Empfindlichkeit der Waage für 1 mg mit i° Ausschlag fixiren.
Die Gewichte oder besser die der Schwere nach abgepafsten Körper g und /; und nöthigenfalls
noch ein dritter (in welchem Falle der Bügel b beiderseits dreitheilig sein mufs) dienen
also nicht zur eigentlichen Auswiegung, sondern lediglich zuerst zur Herabrückung und
nachher zur Erhöhung des Schwerpunktes und damit auch der Empfindlichkeit der Waage;
sie haben ihren beständigen Platz innerhalb des Gehäuses auf den Armen des Bügels b.
Die Auswiegung erfolgt durch Gewichte von ι g aufwärts bei offenem Gehäuse, indem
man diese Gewichte von aufsen her auf die Gewichtsschale mit der Hand auflegt.
Da durch das Auflegen der kleineren Gewichte von ι g abwärts auf die Waagschale
die Hand fortwährend in das offene Gehäuse eingeführt werden mufs und' hierdurch in diesem
durch die aufsteigende warme Luft periodische Wärmeveränderungen herbeigeführt werden,
welche bekanntlich sehr beträchtliche und nicht controlirbare Fehler zur Folge haben, so ist
für das schnelle und weitere Auswägen bei geschlossenem Gehäuse durch nachstehend
beschriebene eigenthümliche Vorrichtung Sorge getragen.
Fig. 5 und 6. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen in der Anbringung einer kleinen
besonderen Waagschale 1 unmittelbar unter dem Gehänge, wo sie geringe Pendelung und
gar keine drehende Bewegung machen kann. Die Schale ist mit acht neben und zwischen
einander symmetrisch angeordneten gröfseren runden Oeffnungen versehen, durch welche,
wenn die Schale nach dem Pendel horizontal steht, ebenso viele sich nach oben verjüngende
Drähte 2 mit kleinen flachen Ansätzen 3 im Mittel durchgreifen. Ein. hinter der. Waagschale
am Gehäuse befestigtes Stativ 4 giebt den Drähten 2 sichere Führung. Letztere
endigen unten in Metallstangen 5, welche unterhalb des Bodens mit ebenso vielen Hebeln 6
gekuppelt sind. Diese Hebel treten neben einander horizontal und klaviaturartig an dem
Waaggehäuse hervor und sind so eingerichtet, dafs sie, wenn sie mit einem Finger senkrecht
leicht angedrückt werden, nach Aufhören des Druckes wieder durch die Federn 7 in ihre
Ruhelage zurückgehen. Sollen die Hebel aber unten liegen bleiben, so ist dieses durch einen
leichten Druck in horizontaler.Richtung herbeizuführen, indem hierdurch die Zwinge 8 über
den Stift 9 übergreift und den Hebel in der unteren Lage festhält.
Die hier in Verwendung kommenden Gewichte von 0,5 bis 0,01 g sind aus Platindraht
in einer Form gefertigt, dafs sie sofort ihrem Werthe nach zu unterscheiden sind. Sie finden
ihren beständigen Platz ein für alle Mal innerhalb des Gehäuses, auf den kleinen Ansätzen 3
der Drähte 2. Ihr Gewichtswerth ist auf dem zugehörigen Hebel 6 aufserhalb in kräftigen
Zahlen ersichtlich. Drückt man nun einen dieser Hebel senkrecht an, so senkt sich (infolge
der Kupplung) die zugehörige Stange 5 und der Draht 2; Ansatz 3 tritt unter die Schale 1 und legt sein Platingewicht auf diese
ab. Da die Spitze des Drahtes 2 auch in dessen tiefster Stellung, sowie in jeder Stellung des
Waagebalkens noch über der Schale 1 verbleibt, so kann das Platingewicht seinen Platz niemals
verlassen und wird beim Hochgehen des Drahtes wieder von dessen Ansatz 3 mitgenommen.
Fig. 7 und 8. Diese Vorrichtung kann auch so ausgeführt werden, dafs die kleine Schale 1'
nicht durch eine Fläche mit runden Löchern, sondern durch einen Rahmen 2' gebildet wird,
dessen Längskanten oberhalb mit sich gegenüberstehenden Kerben zur Aufnahme der Gewichte
versehen sind. Die Drähte 2 sind in
Claims (4)
1. Das Wägeverfahren, bei welchem durch Auflegen von Körpern von bestimmter
Schwere auf die Zunge oder einen besonderen Arm des Waagebalkens für verschiedene
Gewichtsgruppen (Gramme, Decigramme, Centigramme u. s. w.) mit verschieden
grofser Empfindlichkeit der Waage ausgewogen wird, wobei die Schwere jener
Körper zweckmäfsig derart gewählt ist, dafs die durch Auflegen derselben bewirkte
Empfindlichkeit für das Uebergewicht einer Einheit der betreffenden Gewichtsgruppe
stets i° Ausschlag zeigt, um so die noch aufzulegenden Gewichtseinheiten in Theilstrichen
von der Scala direct ablesen zu können.
2. Die Vorrichtung zum mechanischen Auflegen und Abheben der unter 1. genannten
Körper gh, und nötigenfalls noch eines dritten, darin bestehend, dafs diese Körper
ihren beständigen Platz über einander auf Theilarmen cd u. s. w. eines um die Zunge
herumgreifenden Bügels b finden, welcher vermittelst eines Hebelsystems von aufsen
her vertical bewegt wird, beim Niedergange die mit konischen Führungen versehenen
Körper gh... nach einander auf den
ebenfalls . konischen Ansatz k der Zunge i ablegt und beim Hochgange dieselben umgekehrt
wieder abhebt, Fig. 1 bis 4.
3. Die Anordnung einer vollständigen Garnitur Präcisionsgewichte innerhalb des Gehäuses,
auf Drähten 2, welche durch Oeffnungen einer " an dem Waagebalken aufgehängten
besonderen Waagschale 1 hindurchgehen und durch ein klaviaturartig vor das Gehäuse
tretendes Hebelsystem, auf dem die Gewichtswerthe in kräftigen Zahlen ersichtlich
sind, einzeln vertical bewegt werden, wobei sie ihre Gewichte auf die Schale ablegen
und beim Hochgehen wieder abheben, zum Zwecke, diese kleinsten Gewichte bei geschlossenem Gehäuse mechanisch auf die
Waagschale zu legen, um dadurch innerhalb des Gehäuses schädliche Wärmeveränderungen,
welche beim oftmaligen Hineingreifen mit der Hand entstehen würden,
zu vermeiden und gleichzeitig die kleinsten Gewichte vor Abnutzung durch häufiges
Angreifen mit der Hand zu schützen, Fig. 5 und 6.
4. Der Ersatz der unter 3. genannten besonderen Waagschale durch einen viereckigen
Rahmen, dessen Längskanten oberhalb mit Kerben versehen sind, und der Drähte 2 durch Drähtepaare, welche oberhalb
ebenfalls gekerbte Ansätze 3' tragen und in diesen die Platingewichte 4' aufnehmen,
Fig. 7 und 8.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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