DE31458C - Registrirapparat für Laufgewichts-Waagen - Google Patents
Registrirapparat für Laufgewichts-WaagenInfo
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- DE31458C DE31458C DENDAT31458D DE31458DA DE31458C DE 31458 C DE31458 C DE 31458C DE NDAT31458 D DENDAT31458 D DE NDAT31458D DE 31458D A DE31458D A DE 31458DA DE 31458 C DE31458 C DE 31458C
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- scale
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G23/00—Auxiliary devices for weighing apparatus
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1884 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Registrirapparat für Laufgewichtswaagen abgebildet.
Durch das Laufgewicht L, Fig. 1 bis 3, welches
auf dem Waagebalken B verschiebbar ist, werden für alle Gewichte die Tausende, und zwar
von 1000 kg herauf bis zu der Grenze, für welche die Waage constrain ist, bestimmt.
In dem Laufgewichte L befindet sich der verschiebbare Gewichtsstab M, für die Hunderte
und Zehner dienend, und an L der verstellbare Knopf K für ο und 5 kg. Die jedesmaligen
Stellungen des Laufgewichtes auf dem Waagebalken B, sowie von M und K zu dem Laufgewicht
bedingen das Wä'geresultat. Um dasselbe zu registriren, hat man nur nöthig, die
betreffenden Stellungen von L, M und K auf Scalen so zu übertragen, dafs die den Stellungen
entsprechenden Ziffern der Scalen mit den Beträgen, welche aus den Stellungen der
Gewichte L, M und K hervorgehen, correspondiren und somit die aus den entsprechenden
Ziffern der Scalen gebildete Gesammtzahl mit derjenigen des in Kilogrammen ausgedrückten
Gesammtgewichtes übereinstimmen.
Das von uns hierzu gewählte Mittel besteht' darin, der jedesmaligen horizontalen Stellung
der Gewichte eine bestimmte verticale Stellung des Uebertragungsmittels für die Bewegung der
Scalen entsprechen zu lassen, und wir haben bei der Construction von den vielen möglichen
Ausführungsformen der in Rede stehenden Apparate festgehalten, dafs gleichen horizontalen
Verschiebungen der Gewichte L, M und K auch gleiche verticale Verschiebungen
ihrer Scalen entsprechen.
Der Apparat ist für das Maximum von 30 000 kg bestimmt, und die Scalen oder
Ziffernlineale -S1 bis S5 dienen für folgende
Ziffern:
51 für die Zehntausende von Kilogrammen,
52 für die Tausende von Kilogrammen,
53 für die Hunderte von Kilogrammen,
54 für die Zehner von Kilogrammen,
S6 für Null und Fünf von Kilogrammen.
Die verticale Verschiebung der Scalen geschieht im allgemeinen durch Führung eines
Punktes auf einer Curve, und zwar bei den Scalen S1 S2 und S3 dadurch, dafs die daran
befindlichen Stifte T1 T2 T3 in den Nuthen N1
N2N3, Fig. 4, 5 und 6, gleiten, wobei N1
und 2V2 am Waagebalken B angebracht sind, während die Nuth AT3 sich im Gewichtsstab
befindet.
Die Fig. 4 zeigt die an der Hinterseite des Waagebalkens B befindliche Nuth N1, und
zwar nur die Mittellinie derselben. Sie besteht aus drei horizontalen Strecken a0 ax und a.2,
welche durch die Uebergänge a0 und αλ verbunden
sind, und zwar ist:
a0 für ο bis 9 Tausend Kilogramme,
a1 für 10 bis ig Tausend Kilogramme,
a.2 für 20 bis 29 Tausend Kilogramme
bestimmt. Diesen entsprechend hat die Scala S1 nur die Ziffern 1 und 2, da ο störend wirken würde.
a1 für 10 bis ig Tausend Kilogramme,
a.2 für 20 bis 29 Tausend Kilogramme
bestimmt. Diesen entsprechend hat die Scala S1 nur die Ziffern 1 und 2, da ο störend wirken würde.
Die Nuth N2, Welche in Fig. 5 durch die
Mittellinie dargestellt ist, befindet sich auf der vorderen Seite des Waagebalkens. Sie besteht
aus den drei Theilen b0 b1 und b.2, welche
mit a0 (X1 und a.2 correspondiren und jedesmal
für ο bis g Tausend bestimmt sind. Die Uebergänge ß0 und P1 verbinden die drei Strecken
der Nuth N2 unter einander. Der zur Nuth N2
gehörige Schieber hat die Ziffern von ο bis 9, Fig. i, und wird, wie leicht ersichtlich, durch
seinen Stift T2 in N2 gleichmäfsig gehoben,
wenn der Gewichtsstab M fortgeschoben wird. Ferner erhellt, dafs die Skalen (Ziffernlineale) S1
und S2 die Gesammt-Tausende anzeigen.
In Fig. 6 und 7 ist der Stab M in Ansicht und Durchschnitt gezeichnet. Die Nuth 2V3
auf seiner hinteren Seite ist durch die Mittellinie , und zwar durch — · · — · · — · · — dargestellt.
Der Arm M dient für die Gewichte von ο bis 9 Hunderte, und der Stift T3 in der
Nuth N3 wird beim Verschieben von M die Scala S3 gleichmäfsig heben, und zwar von ο
im Punkte r0 bis 9 im Punkte r9.
Für die Scala S4, welche für die Zehner der
Gewichtszahlen bestimmt ist, mufsten andere, von dem vorigen etwas abweichende Arten der
Hebung benutzt werden. Die den Zehnern entsprechende Theilung auf dem Gewichtsstab M
ist nämlich so klein und die Nuth daher so steil, dafs der in S4 sitzende, in die Nuth eingreifende
Stift dem Verschieben des Gewichtsstabes M hinderlich ist. Es wird daher der
Stab M während seiner Verschiebung aufser Verbindung mit der Scala (Ziffernlineal) S4 gesetzt
und erst nach der Einstellung in die entsprechende Lage gebracht werden müssen. In Fig. 6 und 7 sind in den Gewichtsstab M
für die seinen Horizontalstellungen entsprechenden Stellungen der Scala Löcher m m . . , gebohrt,
in welche sich der Stift T4 setzt.
Wie Fig. 8 und 9 zeigen, befindet sich an dem Stift T4 ein Knopf t und ein Aermchen i17
sowie ein Ring f2, und dazwischen die Spiralfeder
i3. Auf der Scala S4 dagegen befindet
sich ein schräg ansteigender Ansatz s. Dreht man nun den Knopf t, so gleitet das Aermchen
fx auf den steigenden Ansatz s, und der
Stift T4 hebt sich aus dem bezüglichen Loche m
heraus. Hat man dagegen den Gewichtsstab M eingestellt und dreht man den Arm tx zurück,
so wird bei einem Heben der Scala S4 am Knopfe t der Stift T4 sich in das der bezüglichen
Stellung von M entsprechende Loch m durch den Federdruck einsetzen. Das Aus-
und Einbringen des Stiftes T4 in die Löcher m m . . . "von M kann auch auf jede andere
Weise bewerkstelligt werden.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine andere Art,
um die Scalenstellungen zu erhalten. Hier befinden sich an dem Gewichtsstab M treppenförmige
Erhöhungen U0U1U2 ..., auf welche
sich das untere Ende der Scala S4 stellt, wenn man sie aus ihrer höchsten Lage, in welcher sie
während der genauen Einstellung des Gewichtsstabes M gehalten wird, nach letzterer befreit.
Die Scala S5 hat nur die Ziffern Null und
Fünf, so dafs sie nur um die Höhe einer Ziffer verstellt zu werden braucht. Zu diesem Zwecke
hat sie, wie Fig. 12 und 13 zeigen, einen schrägen Schlitz 0-, worin der Stift k des Knopfes K
steckt. Letzterer ist in dem horizontalen Schlitze λ des Schiebegewichtes L seitlich verschiebbar,
so dafs, wenn K nach rechts herübergedrückt wird, sich sein Gewicht vom Drehpunkt
des Balkens entfernt und die Scala S5 sich gleichzeitig hebt.
Bei der unbelasteten Waage stehen die sämmtlichen Nullen der Scalen auf der Linie x-y,
Fig. i. Für jede der durch eine Ziffer dargestellten Gewichtseinheit erheben sie sich um
dasselbe Stück, nämlich um die Höhe einer Ziffer, welche Höhe für alle Scalen gleich ist.
Hieraus und aus den vorstehenden Erläuterungen ist klar, dafs nach irgend einer Verschiebung
des Schiebegewichtes L, des Gewichtsstabes M und des Knopfes L die auf
χ -y stehenden Ziffern den Verschiebungen genau entsprechend gehoben werden und somit,
wenn diese bei einer Wägung bewirkt wurden, das Resultat derselben in der aus den Ziffern
gebildeten Zahl erhalten wird.
Die Ziffern Z auf den Scalen (Ziffernlinealen)
stehen schräg, Fig. 14 und 15, damit bei Fixirung
des Wiegeresultats, z. B. auf einer Karte Q, nur allein die auf x-y stehende Zahl zum
Abdruck gelangt. Dieser erfolgt dadurch, dafs der Stempel D, Fig. 2, 3, 14 und 15, gegen
die Karte Q. gedrückt wird.
Es ist noch zu bemerken, dafs die für die Scala S4 angegebenen Mittel, um aus der
Stellung des Stabes M die correspondirende der ersteren zu erhalten, auch für die anderen Scalen
in Anwendung kommen können.
Auch können statt der treppenförmigen Ansätze einfache Abschrägungen genommen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Registrirapparat für Laufgewichtswaagen, charakterisirt durch mehrere, unabhängig von einander verschiebbare Laufgewichte, bei welchen die zur Herbeiführung des Einspielens erforderlichen horizontalen Verschiebungen durch Schrägnuthen in Verticalverschiebungen der vorhandenen Ziffernlineale umgewandelt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31458C true DE31458C (de) |
Family
ID=307536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31458D Expired - Lifetime DE31458C (de) | Registrirapparat für Laufgewichts-Waagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31458C (de) |
-
0
- DE DENDAT31458D patent/DE31458C/de not_active Expired - Lifetime
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