DE182468C - - Google Patents

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DE182468C
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Germany
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lever
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levers
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/26Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for stenographic writing

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  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVIl 82468-KLASSE 15 g·. GRUPPE
CHARLES BIVORT in PARIS.
Stenographiermaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1904 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Stenographiermaschine, die sich dadurch kennzeichnet, daß die Typenhebel gemeinsam auf gerader Achse in einem im Rahmen der Maschine unabhängig von ihrem Antriebe vor- und rückwärts verschiebbaren Schlitten angeordnet sind. Der Vorteil der Erfindung den bekannten Vorrichtungen gegenüber besteht darin, daß der Schlitten mit den Typenhebeln je nach Bedarf auswechselbar ist, und zwar ohne daß die Maschine dabei auseinander genommen zu werden braucht und die Typenhebel von einer Antriebverbindung gelöst werden müssen.
Jeder Typenhebel ist mit mehreren, z. B. zwei oder drei Typen versehen, die in bekannter Weise durch Verschiebung des Schlittens in ihre entsprechende Druckstellung gebracht werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt und Fig. 2 ein Querschnitt durch die neue Stenographiermaschine. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Typenhebelanordnung und Fig. 4 die Unteransicht der Führung des Typenschlittens.
Die Maschine besitzt eine Klaviatur von 20 oder mehr oder weniger Tasten a (Fig. 1), die in zwei parallelen Reihen angeordnet sind; jede Taste wirkt auf das eine Ende eines zweiarmigen, um eine Achse c drehbaren Hebels b, dessen anderer Arm sich gegen einen der die Typen tragenden Hebel d legt, die in dem Schlitten e gelagert sind. Eine kleine, unterhalb am Hebel d befindliche Nut f dient zum besseren Eingriff des
Hebels b mit dem entsprechenden Typenhebel d. Alle Typenhebel sind um die Achse g drehbar und mit mehreren Buchstaben- oder Zeichentypen versehen.
Der in Fig. 1 dargestellte Typenhebel d ist beispielsweise mit drei Typen h, i und j versehen. Der Schlitten e ist in der Längsrichtung in einem mit schwalbenschwanzartigen Führungen versehenen Rahmen mit Hilfe einer bei Z1 (Fig. 1 und 4) gekröpften Stange / verschiebbar, die durch ein Gelenkstück m mit dem Schlitten e verbunden ist. Die Stange Z kann mittels des Knopfes ο (Fig. 4) in der Richtung des Pfeiles η verschoben werden, wobei ein Stift ρ der Stange Z in einer Führung q und der Knopf 0 in einem Schlitz r des Gehäuses geführt wird. Durch diese Verstellung des Knopfeso in dem Schlitz r können die Typengruppen h, i und j der Hebel d nacheinander in die zum Druck geeignete Stellung gebracht werden.
Welche der Typengruppen h, i und j auch gerade in der zum Druck geeigneten Stellung sich befindet, die durch Anschlagen der Tasten α bewegten Hebel b wirken immer in gleicher Weise auf die entsprechenden Typenhebel d ein, da die in demselben vorgesehenen Nuten mindestens so lang sind wie die Entfernung der äußeren Typen h, j auf den Hebeln d. Eine auf jeden Hebel d einwirkende Feder 33 führt denselben sowie den entsprechenden Tastenhebel α, b wieder in seine Anfangsstellung zurück.
Beim Anschlag einer oder mehrerer Tasten gleichzeitig heben der oder die Hebel dieser Tasten einen oder mehrere Typenhebel an
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und bewirken das Drucken einer oder mehrerer Buchstaben. Zum Zurückführen der zum Anschlag gebrachten Typenhebel in ihre Ruhelage dienen Blattfedern 33, die auf einem Querträger 34 der Befestigungsplatte für die Typenhebel befestigt sind.
Auf der Tastatur befindet sich noch eine Mitteltaste 31 (Fig. 1 punktiert), deren Hebel 32 ebenfalls um die Achse c drehbar ist. Der kurze Arm dieses Hebels trägt eine sogenannte »Zentraltype«, die stets auf die Walze χ trifft, ohne Rücksicht auf die Stellung der Typen h, i, j, die durch Verschieben des Schlittens e zum Anschlagen mit der Kautschukwalze χ gebracht werden. Diese Zentraltype hat den Zweck, durch einen auf dem Papierstreifen hervorgebrachten Punkt oder irgend ein anderes Zeichen anzudeuten, daß der betreffende Buchstabe dieser Zeile eine andere Bedeutung haben soll.
Der Hebel 32 wird durch eine in geeigneter Weise im Gehäuse angeordnete Feder in seine Anfangsstellung zurückgeführt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Stenographiermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenhebel gemeinsam in einem im Rahmen der Maschine unabhängig von ihrer Antriebverbindung vor- und rückwärts verschiebbaren Schiitten angeordnet sind, der sich nach Be-
■ darf auswechseln läßt, ohne daß die Maschine auseinander genommen zu werden braucht.
2. Stenographiermaschine nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Schlitten gelagerten Typenhebel mit ihrer Längsrichtung parallel zur Bewegungsrichtung des Schlittens angeordnet sind, zu dem bekannten Zwecke, die verschiedenen Typen der Typenhebel in die Druckstellung zu bringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT182468D 1904-03-26 Active DE182468C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR349458T 1904-03-26

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DE182468C true DE182468C (de)

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ID=8892747

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DENDAT182468D Active DE182468C (de) 1904-03-26

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DE (1) DE182468C (de)
FR (1) FR349458A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR349458A (fr) 1905-05-30

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